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  • Uns stärken in Jehova
    Der Wachtturm 1970 | 15. Februar
    • Wirken.“ (Phil. 2:13) Der Gedanke daran, daß du damals von Gott die Kraft erhalten hast, seinen Willen zu tun, hat dir seither bestimmt schon oft die Kraft gegeben, anderen Prüfungen entgegenzutreten und ihnen standzuhalten.

      UNS UNBEDINGT AN GOTTES ORGANISATION HALTEN

      David war eng mit Jehovas Organisation verbunden, und in Zeiten der Prüfung war diese Verbindung für ihn ein Segen und eine Kraftquelle. Jehovas Priester Abjathar sagte David aufgrund göttlicher Inspiration, wie er vorgehen solle. Jesus Christus wurde von einem Engel der himmlischen Organisation Jehovas gestärkt, damit er den ihm bevorstehenden Prüfungen seiner Lauterkeit mutig ins Auge sehen konnte. (Luk. 22:43) Brüder der Christenversammlung in Rom kamen gerade zum Apostel Paulus, um ihn zu stärken und zu ermuntern, als er es besonders nötig hatte. (Apg. 28:14, 15) Wir können aus diesen Erfahrungen viel lernen. Wir müssen uns eng an Jehovas sichtbare Organisation halten! Dadurch erhalten wir die nötige Kraft und den nötigen Mut.

      Durch seine Organisation des „treuen und verständigen Sklaven“ hat Jehova in unserer Zeit seinen Willen allmählich geoffenbart. (Matth. 24:45-47) Diese Organisation bereitet uns darauf vor, Prüfungen mit Erfolg zu begegnen und unsere Lauterkeit Gott gegenüber zu bewahren. Diese treue Organisation hat durch ihre Lehrtätigkeit zum Beispiel deutlich gezeigt, daß nach der Bibel das Leben und das Blut heilig sind und daß die Verwendung zu Opferzwecken die einzige von Gott gestattete Verwendung von Blut ist. (3. Mose 17:11-14; Apg. 15:20, 29) Diese Erkenntnis des Willens Gottes ist schon vielen, die man zwingen wollte, sich Blut übertragen zu lassen, eine Quelle der Kraft gewesen. Auch die ermunternden Worte von Glaubensbrüdern haben in solchen Situationen schon vielen geholfen, ihre Lauterkeit zu bewahren. Doch selbst wenn wir in einer solchen Situation — angenommen bei einem Unfall, durch den wir viel Blut verloren haben — von unseren Glaubensbrüdern abgeschnitten sein sollten, so sind wir doch nie von Gott abgeschnitten. Wir können ihn stets um Kraft bitten, und wir dürfen auch überzeugt sein, daß wir sie erhalten. — Ps. 120:1; 121:1-8.

      Gott gibt seinen Dienern durch seine Organisation auch die Kraft, ihrem Auftrag, die gute Botschaft vom Königreich bis an die Enden der Erde zu predigen, nachzukommen. (Matth. 24:14) Wir sind im voraus warnend darauf hingewiesen worden, daß „alle, die in Verbindung mit Christus Jesus mit Gottergebenheit leben wollen, auch verfolgt werden“. (2. Tim. 3:12) Diese Verfolgung ist tatsächlich eingetreten, und zwar nicht etwa, weil Jehovas neuzeitliche Diener ihrem Gott nicht gehorchen, sondern gerade weil sie dem Beispiel Jesu folgen und wie er die Königreichsbotschaft predigen und sich von der Welt getrennt halten. — Joh. 17:16.

      Denken wir an die Verfolgung der Zeugen Jehovas in Malawi, Sambia, Kuba, der Vereinigten Arabischen Republik und in vielen anderen Ländern. Die Zeugen haben sich durch die Bemühungen Satans, die wahre Religion in diesen Ländern auszumerzen, nicht bezwingen lassen. Gott hat ihnen eine über das Normale hinausgehende Kraft verliehen, und so sind sie, wie der Apostel Paulus es ausdrückte, siegreich aus diesen Prüfungen hervorgegangen. (Röm. 8:35-37) Lies die Berichte im Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1969 über diese Länder, und du wirst dies bestätigt finden. Selbst dem Tod wurde mutig ins Auge geschaut in der Kraft der Auferstehungshoffnung. — Joh. 5:28, 29.

      Ein Mittel, durch das Gottes Organisation die Christen im ersten Jahrhundert stärkte, waren treue Männer, die ausgesandt wurden, um die Jünger in den verstreuten Versammlungen zu belehren und zu ermuntern. Paulus und Barnabas waren zwei dieser reisenden Diener. Sie kehrten einmal zurück, um die Brüder in Lystra, Ikonium und Antiochien in Pisidien zu besuchen, wo sie von Pöbelrotten angegriffen worden waren. Die Bibel berichtet: „Sie [kehrten] nach Lystra und nach Ikonium und nach Antiochien zurück, stärkten die Seelen der Jünger, indem sie sie ermunterten, im Glauben zu bleiben, und sagten: ,Wir müssen durch viele Drangsale in das Königreich Gottes eingehen.‘“ — Apg. 14:21, 22.

      Diese Besuche des Apostels Paulus und anderer treuer Diener stärkten die Jünger und machten sie standhaft. Heute wird der Organisation der Zeugen Jehovas auf die gleiche Art und Weise gedient. Treue Männer, die von der leitenden Körperschaft des „treuen und verständigen Sklaven“ ausgesandt werden, besuchen regelmäßig die Versammlungen der Zeugen Jehovas auf der ganzen Erde, um sie zu ermuntern, in Jehovas Dienst treu auszuharren. Diese Vorkehrung trägt viel dazu bei, Jehovas Zeugen zu stärken.

      Wir stehen nun an der Schwelle des neuen Systems der Dinge. Die Vernichtung des gegenwärtigen Systems der Dinge steht bevor. (2. Petr. 3:7-13; 1. Joh. 2:15-17) Satan, der Teufel, ist im Begriff, seinen Generalangriff auf Gottes Diener zu unternehmen. Fürchten wir uns davor? Sind wir stark genug, um den vor uns liegenden Prüfungen standzuhalten? Furchtlos sagen wir mit den Worten des Apostels Paulus: „Für alles bin ich stark durch den, der mir Kraft verleiht.“ — Phil. 4:13.

      Wir werden unser persönliches Studium des Wortes Gottes fortsetzen und weiterhin den Zusammenkünften der Versammlung beiwohnen. Wir werden Jehova unablässig um Führung und Kraft bitten und uns eifrig bemühen, seinen Willen zu tun. Gottes Verheißung lautet: „Ich will dich keineswegs im Stiche lassen noch dich irgendwie verlassen.“ Das ist unsere innerste Überzeugung, und wir sagen fest entschlossen: „Jehova ist mein Helfer; ich will mich nicht fürchten. Was kann mir ein Mensch antun?“ (Hebr. 13:5, 6) Ja, in der Kraft, die von Jehova kommt, können wir in den vor uns liegenden Prüfungen ausharren!

  • Wertschätzung für Jehovas Schutz
    Der Wachtturm 1970 | 15. Februar
    • Wertschätzung für Jehovas Schutz

      Brief eines Jugendlichen, der Gottes Gesetz über das Blut respektierte

      Lieber David!

      Zum erstenmal kann ich sagen, daß es mir gut geht. Ich habe soeben eine sechsmonatige Behandlung unter der Leitung eines Nierenforscherteams in diesem kalifornischen Krankenhaus hinter mir. Wenn ich so auf dieses Erlebnis zurückblicke, so freue ich mich, sagen zu können, daß Jehova mich beschützt hat.

      In den ersten sieben Wochen wurden eine Reihe von Untersuchungen vorgenommen. Diese ergaben, daß meine rechte Niere von meiner Geburt an eine verengte Arterie hatte. Es handelte sich dabei um die Hauptarterie, die die Niere versorgte. Diese Arterie, die normalerweise so groß ist wie ein Bleistift, war in meinem Falle kaum so groß wie eine Stecknadel.

      Der Schöpfer hat die Niere mit einem wunderbaren Mechanismus versehen, durch den für jede Situation die erforderliche Menge zirkulierenden Blutes gesichert ist. Die Niere sondert ein hochwirksames Hormon, Renin genannt, ab, und zwar gerade in der richtigen Menge, um den Blutdruck entweder zu erhöhen oder zu senken. Diese Regulierung geht jedoch so reibungslos vor sich, daß wir es gar nicht wahrnehmen. Es kann aber vorkommen — und unter gewissen Umständen kommt es auch vor —, daß eine Überfunktion eintritt. So produzierte zum Beispiel meine rechte Niere das Dreifache der normalen Menge Renin, was zur Folge hatte, daß mein Blutdruck auf 200/160 stieg. Der normale Blutdruck für mich wäre 120/70.

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