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  • Gesucht: Robotersinne für heute
    Der Wachtturm 1955 | 15. April
    • wahrscheinlich bei drei von vier Wissenschaftlern vorfinde. … Wie eine grundlegende Tatsache enthüllt, ist durch unser Land eine Welle der Hysterie gegangen. Wenn Menschen sich fürchten, tun sie merkwürdige Dinge. Eine unmittelbare Reaktion ist die Tendenz, ihre Freiheiten aufzugeben.“

      Die Wissenschaftler sind in ihrer Lage somit nicht allein. Wie Dr. Einstein andeutete, fühlen die Gelehrten und Lehrer, wie die Riesenschlange der Vereinheitlichung ihre Freiheit einschränkt. Die Aussprüche, die den Zustand geistiger Freiheit heute bloßstellen, stammen nicht allein von Wissenschaftlern. Schriftsteller, Lehrer, Rechtsanwälte, Staatsmänner und andere Intellektuelle verwerfen die andauernde Forderung nach Robotersinnen. Adlai Stevenson erklärte kürzlich: „Die Vereinheitlichung — Gedankenkontrolle — ist in unserem Lande in einer Zeit in Erscheinung getreten, in der wir die Welt ermahnten, gegen die Tyrannei des Sowjetfaschismus festzustehen. Es sieht so aus, als wäre heutzutage die Gefahr der Ausbeutung des Sinnes größer als die des Körpers, die Gefahr, geistige Roboter zu werden, größer als die, Sklaven der Wirtschaft zu werden.“ — Look, 16. November 1954.

      Wir leben im Zeitalter der Furcht. Wie sich Harold E. Talbott, Sekretär der Luftwaffe, ausdrückte, „leben wir in einer bedrohlichen Atmosphäre, die in der Geschichte der Menschheit ihresgleichen sucht“. (Neuyorker Times, 12. November 1954) Diese noch nicht dagewesene Furcht hat das Zeitalter der Vereinheitlichung zustande gebracht, das Zeitalter der Gedankenkontrolle, das Zeitalter der Robotersinne. Der Mensch ist jetzt von einer solchen den Sinn lähmenden Furcht ergriffen, daß er nicht einmal versucht, diese Robotersinne wachzurütteln. In seinem neuen Buch An Almanac of Liberty [Ein Almanach der Freiheit] sagte William O. Douglas, Richter des Obersten Gerichtshofes der Vereinigten Staaten: „Jene, die gegen die Neurose sprechen, die uns in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts ergriffen hat, riskieren viel. Wenn sie aber schweigen, sind sie ihres Erbes unwürdig. … Wenn ein paar kranke Sinne ihre Psychose auf eine ganze Gemeinde übertragen, kann jeder leicht ein Opfer der Verleumdung und der Lügen werden, die das moderne Jagen nach Ketzern erzeugt hat.“

      Warum ist die Welt so krank, daß sogar die „freie Welt“ in einer Tyrannei der Hysterie, der Furcht und der Robotersinne versklavt ist? Weil die ganze Erde von einem übermenschlichen kranken Sinn verführt wird, von Satan dem Teufel. Das ist eine Tatsache, die den Leuten verborgen wird. Aber die Bibel sagt klar: „Satan … der die ganze bewohnte Erde irreführt.“ So sind nicht nur kommunistische Länder unter dem teuflischen Einfluß dieses herrschenden bösen Geistes, sondern die ganze Erde steht unter ihm. Jene, die ihr Leben schätzen, müssen ihre geistigen Fähigkeiten wachrütteln. Jetzt ist es Zeit, klar zu denken und nicht apathisch zu sein. Der Apostel Petrus schrieb: ‚Ich wecke eure klare Denkfähigkeit auf.‘ Was offenbart uns klares Denken? Es offenbart, daß eine neue Welt herbeigekommen ist. — Off. 12:9; 2. Pet. 3:1, NW.

      Für die „letzten Tage“ der Welt Satans sagte Jesus als Zeichen voraus, daß die Menschen „ohnmächtig werden vor Furcht“. Menschen, die „ohnmächtig werden vor Furcht“, werden bereitwillig zu Robotern. Wahre Christen rütteln ihre Sinne wach. Sie sehen, daß das Ende dieses Zeitalters der Furcht und Gedankenkontrolle nahe ist. Der große Krieg von Harmagedon steht bevor. In dieser Schlacht wird Christus, der König, Satan und seine Roboterhorden ausrotten. Eine neue Regierung wird die Erde beherrschen. Es wird die e i n e Regierung für alle Menschen sein. Der König der neuen Welt, Christus Jesus, wird nicht zulassen, daß Furcht oder Robotersinne den Frieden einer paradiesischen Erde stören. — Luk. 21:26, NW.

  • Alte und junge Lobpreiser
    Der Wachtturm 1955 | 15. April
    • Alte und junge Lobpreiser

      „Diese gute Botschaft vom Königreich wird gepredigt werden“, sagte Jesus, und ein großer Teil dieses freudespendenden Predigtwerkes wird heute von Vollzeitpredigern der Zeugen Jehovas getan. Während der Bezirksversammlung des letzten Sommers in San Antonio, Texas (USA), erzählte ein elfjähriger Ferienpionier von dreiunddreißig jungen Verkündigern im Alter von acht bis fünfzehn Jahren, die allein zu einer Versammlung gehören, und diesen Dienst aufnahmen. Während er sprach, begann auf dem Felde eine Parade — ja, dort vorn kamen die zweiunddreißig anderen auf die Bühne zu. Diesen Jungen folgte ein achtundsiebzigjähriger Verkündiger, eine Schwester, die schon 40 Jahre im Dienste steht und ihre Freuden im Dienst als Ferienpionier beschrieb. Sie berichtete, wie diese jungen Verkündiger viele Vorurteile beseitigt und den Weg für viele Nachbesuche und Heimbibelstudien gebahnt haben. Viele Tausende solcher Leute sind heute lebendige Beispiele der Worte des Psalmisten: „Ihr Jünglinge und auch ihr Jungfrauen, ihr Alten samt den Jungen! loben sollen sie den Namen Jehovas.“ — Ps. 148:12, 13.

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