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  • Die vier Reiter unterwegs — ein Zeichen
    Der Wachtturm 1983 | 15. August
    • 22. (a) In welchem anderen Teil der Offenbarung wird dieser Reiter auf dem weißen Pferd ebenfalls dargestellt, und unter welchem Namen? (b) Inwiefern sind unsere Augen gesegnet, wenn sie welche Vision sehen, und wie reagieren wir auf diesen Anblick?

      22 Der in Offenbarung 6:2 erwähnte Reiter auf dem weißen Pferd ist identisch mit dem Reiter auf dem weißen Pferd, von dem in Offenbarung 19:11-16 die Rede ist. Wie es in der letztgenannten Schriftstelle heißt, ist sein Name „Das Wort Gottes“, und er trägt auf seinem Oberschenkel den Titel „König der Könige und Herr der Herren“. Hier wird er auf dem eindrucksvollen Höhepunkt seines Angriffs auf seine Feinde dargestellt, wenn er auf seinem Ritt den Schlußsieg im „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, auf dem Schlachtfeld von Har-Magedon oder des Berges von Megiddo erringt (Offenbarung 16:14-16; 19:17-21). Dann erfolgt — für Menschenaugen unsichtbar — das Binden Satans, des Teufels, und seiner Dämonen sowie ihre Gefangensetzung für tausend Jahre im Abgrund (Offenbarung 20:1-3). Gesegnet sind unsere Augen, die seit dem Ende der Zeiten der Nationen im Jahre 1914 durch Glauben den Ritt des gekrönten Königs sehen. Voller Begeisterung über seinen bisherigen Sieg rufen wir aus: „Reite weiter, du königlicher Reiter auf dem weißen Pferd, bis zu deinem unvergleichlichen Sieg in Har-Magedon zur Rechtfertigung der universellen Souveränität Jehovas, der dieses prophetische ,Zeichen‘ gegeben hat.“

      Wie würdest du die folgenden Fragen beantworten?

      □ Wann begannen die Reiter ihren Ritt?

      □ Welche Erwartung erfüllte sich damals?

      □ Welchen Ritt hatte der erste Reiter schon früher unternommen, und wie wurde er empfangen?

      □ Was geht aus Offenbarung 6:1, 2, 19:11-16 und Psalm 45:3-8 über den Zweck des späteren Rittes dieses Reiters hervor?

  • Nach dem Ritt der Apokalyptischen Reiter — ein wunderbares Werk
    Der Wachtturm 1983 | 15. August
    • Nach dem Ritt der Apokalyptischen Reiter — ein wunderbares Werk

      1. Was beweist, daß die Zeiten, in denen die Nationen das zertreten haben, was durch die Stadt Jerusalem dargestellt wurde, 1914 abgelaufen sind?

      DER „König der Könige und Herr der Herren“, Jesus Christus, ist gegenwärtig (Offenbarung 19:11, 16). „Das Zeichen“ dafür ist vorhanden. Er ist seit 69 Jahren, seit dem Ende der „Zeiten der Nationen“ im Jahre 1914, in dem ihm von Gott gegebenen Königreich gegenwärtig (Lukas 21:24). Damals endete das Zertreten des Königreiches Jehovas, das einst durch das Königreich Israel in Jerusalem vertreten wurde, welches aus der Linie König Davids hervorgegangen war. In der Stadt Jerusalem im Nahen Osten gibt es keinen König aus der Linie Davids mehr; Jerusalem ist heute die Hauptstadt der Republik Israel, die einen jüdischen Ministerpräsidenten hat. Wie steht es aber mit dem „himmlischen Jerusalem“? (Hebräer 12:22). Jesus Christus, „der Sohn Davids“, herrscht seit dem Ende der Zeiten der Nationen im Jahre 1914 als „König der Könige und Herr der Herren“ in dem Bereich, in den die Menschen, die Nationen, nicht eindringen können. Die heidnischen Nationen auf der Erde mögen dem Königreich und seinen Verkündigern widerstehen, doch sie können diesem Königreich nichts anhaben. Sie können nicht Macht darüber ausüben, wie es einst die letzten fünf Weltmächte der Geschichte getan haben, nämlich Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom und die aus Großbritannien und den Vereinigten Staaten bestehende anglo-amerikanische Weltmacht (Offenbarung 21:1, 2).

      2. Was sagte Jesus auf die Frage, was das Zeichen seiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sei, was der Vision aus Offenbarung 6:1-8 entspricht?

      2 In der Vision, die dem Apostel Johannes gegeben wurde und die in Offenbarung 6:1-8 aufgezeichnet ist, wird prophetisch gezeigt, was geschehen sollte, wenn der „König der Könige und Herr der Herren“ auf dem sinnbildlichen weißen Pferd zu dem alles entscheidenden Kampf, der auf dem Schlachtfeld von Har-Magedon stattfindet, zu reiten beginnen würde. Was in dieser Vision gezeigt wurde, entspricht dem, was Jesus Christus sagte, als ihn seine Jünger fragten: „Wann werden diese Dinge sein, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart [griechisch: parusía] und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“ (Matthäus 24:3). Bezüglich der „Bedrängniswehen“, die „das Zeichen“ seiner Gegenwart oder parusía und des „Abschlusses des Systems der Dinge“ bilden würden, sagte Jesus: „Denn Nation wird sich gegen Nation [im Krieg] erheben und Königreich gegen Königreich, es wird an einem Ort nach dem anderen Erdbeben geben, Lebensmittelknappheit wird eintreten. Diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen [die die Geburt eines neuen Systems der Dinge anzeigen]“ (Markus 13:8). „Dann fuhr er fort, zu ihnen zu sagen: ,Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich; und es wird große Erdbeben geben und an einem Ort nach dem anderen Seuchen und Lebensmittelknappheit; auch wird es furchteinflößende Anblicke und große Zeichen vom Himmel her geben‘“ (Lukas 21:10, 11; Matthäus 24:7, 8).

      DAS FEUERFARBENE PFERD

      3. Wodurch sollte der Beginn der Gegenwart Christi gekennzeichnet sein, und was wird daher in der Vision beim Öffnen des zweiten Siegels gezeigt?

      3 Der Beginn der „Gegenwart“ oder parusía Christi am Ende der Zeiten der Nationen im Jahre 1914 sollte weder im Himmel noch auf der Erde durch Frieden gekennzeichnet sein. Das wird durch die Vision bestätigt, die Johannes gemäß Offenbarung, Kapitel 6 erhielt. Was sollte uns denn durch das Öffnen des zweiten Siegels enthüllt werden? Wir beobachten es mit dem Apostel Johannes: „Und als er das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebende Geschöpf sagen: ,Komm!‘ Und ein anderes, ein feuerfarbenes Pferd kam hervor; und dem, der darauf saß, wurde gewährt, den Frieden von der Erde wegzunehmen, so daß sie einander hinschlachten würden, und ein großes Schwert wurde ihm gegeben“ (Offenbarung 6:3, 4).

      4. Was zeigte dieses Bild, und warum?

      4 Was bedeutete dieses Bild? Nichts anderes als den Ausbruch eines Krieges, und zwar eines Krieges von weltweitem Ausmaß, denn der Reiter auf dem feuerfarbenen Pferd sollte ‘den Frieden von der Erde wegnehmen’.

      5. Bedeutete das, daß der Reiter auf dem weißen Pferd für den Ausbruch des Weltkrieges verantwortlich war, und was sollte gemäß Offenbarung 12 nach dem Beginn seiner Herrschaft geschehen?

      5 Bedeutete der Umstand, daß das feuerfarbene Pferd mit seinem auf Krieg eingestellten Reiter dem Reiter auf dem weißen Pferd folgte, daß der erste Reiter nach seiner Krönung im Jahre 1914 den Ersten Weltkrieg begann und auf diese Weise anfing, seinen „Bogen“ zu gebrauchen? Keineswegs! In Offenbarung, Kapitel 12 wird gezeigt, was auf die Geburt des Königreiches des ersten Reiters im Jahre 1914 folgte: ein unsichtbarer, von übermenschlichen Wesen geführter Krieg. „Und Krieg brach aus im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert. Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: ,Jetzt ist die Rettung und die Macht und das Königreich

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