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„Diese Dinge wurden Vorbilder für uns“Der Wachtturm 1958 | 15. November
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als der „eine Hirte“ bezeichnet wird, der Hirte, der über die Schafe Jehovas gesetzt ist. „Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und es wird eine Herde, einen Hirten geben.“ (Joh. 10:16, NW) Eine Anzahl Psalmen, die David über die Lage geschrieben hat, in der er sich selbst befand, ist in der Tat eine Prophezeiung in bezug auf Christus Jesus und findet ihre Haupterfüllung in ihm. Die Psalmen 16 und 22 sind Beispiele hierfür.
Elia war ein Vorbild von Johannes dem Täufer, denn Jesus sagte, als er von Johannes sprach: „Und wenn ihr es annehmen wollt: Dieser ist ‚Elia, der kommen soll‘.“ — Matth. 11:14, NW.
Hagar und Sara waren mehr als bloß geschichtliche Gestalten; sie waren prophetische Darstellungen zweier Organisationen, die durch zwei Bündnisse gekennzeichnet sind. „Diese Dinge sind ein sinnbildliches Drama; denn diese Frauen bedeuten zwei Bündnisse: das eine vom Berge Sinai, das Kinder hervorbringt zur Sklaverei, und das ist Hagar. Diese Hagar nun bedeutet den Sinai, einen Berg in Arabien, und sie entspricht dem heutigen Jerusalem, denn sie befindet sich mit ihren Kindern in Sklaverei. Doch das Jerusalem droben ist frei, und das [sie] ist unsere Mutter.“ Sara war frei, und durch den Bund der Verheißung, der mit Abraham geschlossen wurde, brachte sie einen Samen hervor und stellte Gottes freies Weib dar, das mittels des abrahamischen Bundes Gottes Samen hervorbringt. — Gal. 4:24-26, NW.
VORBILDLICHE EREIGNISSE
Der Prophet Jesaja wurde gebraucht, um die Gefangenschaft Judas in Babylon vorauszusagen, aber er sagte auch eine Befreiung aus der Gefangenschaft voraus. Diese Befreiung wurde im Jahre 537 v. Chr. Tatsache. Doch lange nachher wurden dieselben Prophezeiungen auf Jesus und das Werk angewandt, das er auf Erden tat, und die Tatsachen deuten darauf hin, daß selbst bis in unsere Zeit hinein dieses Werk der Befreiung vor sich gegangen ist. (Jes. 61:1-3; Luk. 4:17-21) In Jesaja 52:11 wurde der Ruf vorausgesagt, der an die israelitischen Gefangenen zur Zeit des Sturzes Babylons ergehen würde: „Weichet, weichet, gehet von dannen hinaus.“ Aber lange nach dem Sturze Babylons und nachdem Jesus Gefangene von den Systemen der falschen Religion befreit hatte, wurde in der Offenbarung eine Prophezeiung gegeben, die immer noch von einem künftigen Fall Babylons spricht, und der Warnruf ergeht an Jehovas Volk: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr an ihren Plagen nicht Anteil haben wollt.“ — Off. 18:2, 4, NW.
Ein hervortretendes historisches Ereignis war die Flut zur Zeit Noahs, doch zeigte Jesus, daß sie sowie die Vernichtung Sodoms Prophezeiungen für unsere Zeit sind. „Gleichwie es in den Tagen Noahs geschah, wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen: sie aßen, sie tranken; Männer heirateten, Frauen wurden verheiratet, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche hineinging und die Flut kam und alle vernichtete. Ebenso wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten. An dem Tage aber, da Lot aus Sodom herauskam, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. Ebenso wird es an dem Tage sein, an dem der Sohn des Menschen geoffenbart werden soll.“ — Luk. 17:26-30, NW.
Dies sind nur einige von den vielen Fällen, die beweisen, daß Orte, Personen und Ereignisse in den Hebräischen Schriften prophetischen Charakter haben. Diese Schriften sind nicht veraltet; sie sollten studiert werden. Sie sind auch für uns zeitgemäß.
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Die GrundlageDer Wachtturm 1958 | 15. November
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Die Grundlage
Der britische Staatsmann William Pitt, der Graf von Chatham, sagte einst zu seinem Neffen: „Wenn du dich nicht gegen Gott richtig verhältst, so kannst du das auch nie gegenüber den Menschen tun; und dies bleibt immer wahr, ob Verstand oder Berechnung es zugeben oder nicht.“
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