Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Wie du in deiner Familie einen Generationskonflikt vermeiden kannst
    Der Wachtturm 1974 | 1. August
    • mit ihr die Eltern tauschen. Viele stimmten überein, daß sie lieber in einer Familie leben würden, in der Zucht mit Liebe verbunden wäre, als in einer Familie, in der Eltern und Kinder nicht miteinander reden könnten.“

      31. Wiederhole die guten Grundsätze, die Eltern helfen werden, in ihrer Familie einen Generationskonflikt zu vermeiden.

      31 Ja, die ausgezeichneten Grundsätze der Bibel bilden die Brücke zur Verständigung zwischen Eltern und Kindern, während sie erkennen, daß sowohl die Erwachsenen als auch die Jugendlichen Kinder eines großen Vaters sind, der weiß, wie man in Liebe Zucht übt. Erziehe deine Kinder also von frühester Kindheit an, und tue dein Bestes, um die geistige Verbindung zu ihnen aufrechtzuerhalten; ermutige sie, nicht durch erfolglose unvorteilhafte Vergleiche, sondern indem du ihnen die besten Beispiele vor Augen führst, die wir nachahmen können: Jehova Gott und Jesus Christus. Widme deinen Kindern Zeit, und achte auf ihren Umgang. Dann wirst du für eine solch gute Erziehung gesegnet werden, denn „der Vater eines Gerechten wird bestimmt frohlocken; wer Vater eines Weisen wird, wird sich auch über ihn freuen. Dein Vater und deine Mutter werden sich freuen, und die dich geboren hat, wird frohlocken“ (Spr. 23:24, 25).

  • Ein gerechtes und dennoch barmherziges Gericht
    Der Wachtturm 1974 | 1. August
    • Ein gerechtes und dennoch barmherziges Gericht

      WELCHE Vorstellung entsteht bei dir, wenn du daran denkst, vor einen Richter zu treten?

      Vielleicht stellst du dir unter einem Richter einen schroffen, strengen, unbeugsamen Mann vor, der die gegen dich erhobenen Anschuldigungen und die vorgebrachten Beweise prüft, dir aber nicht die Gelegenheit einräumt, dazu Stellung zu nehmen und die Gründe für dein Vergehen zu erklären.

      Dieses Bild malen die Kirchen der Christenheit oft von Jesus Christus, wenn sie ihn als Richter darstellen. Ein Wandgemälde in der Sixtinischen Kapelle in Rom zeigt zum Beispiel, wie Christus zu Gericht sitzt. Mit einer abweisenden Geste verurteilt er die „Verdammten“ wegen ihrer früheren Sünden und schickt sie in eine Hölle ewiger Qual. Seine Gebärde ist so abweisend und furchterregend, daß sich seine Mutter, Maria, die an seiner Seite gezeigt wird, windet, als ob sie gerechter und barmherziger als Christus wäre und dessen Gericht für unmenschlich grausam halten würde.

      Nichts könnte den Tatsachen weniger entsprechen als eine solche Darstellung. Über den ernannten Hauptrichter schrieb der Apostel Johannes: „Er war voll unverdienter Güte und Wahrheit“ (Joh. 1:14). Und zur Zeit des Gerichts wird er 144 000 Mitrichter haben, die mit ihm im Himmel verbunden sein werden und von denen die Bibel sagt: „In ihrem Munde wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel“ (Offb. 14:1, 5).

      Außerdem ist der in der Bibel beschriebene Gerichtstag kein Vierundzwanzigstundentag, an dem all die Milliarden Menschen vor dem Throne vorbeimarschieren, während ihre früheren Sünden aufgezählt werden und sie sofort ein endgültiges, unwiderrufliches Urteil empfangen. Der Gerichtstag, an dem Christus und seine 144 000 Mitverbundenen als Richter dienen werden, wird volle tausend Jahre in Anspruch nehmen (Offb. 20:6, 12, 13).

      WAS IST EIN „RICHTER“ IM BIBLISCHEN SINNE?

      Wenn wir den Bericht der Bibel untersuchen, stellen wir fest, daß Richter nicht einfach

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen