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  • Für den Weltfrieden beten?
    Der Wachtturm 1955 | 1. Juni
    • und sich nach Gottes Grundsätzen der Gerechtigkeit und Liebe auszurichten. Wer das tut, erlangt Frieden: „Große Wohlfahrt (Großen Frieden, Fußn.) haben die, die dein Gesetz lieben.“ „Und das Werk der Gerechtigkeit wird Friede sein, und der Ertrag der Gerechtigkeit Ruhe und Sicherheit ewiglich.“ — Jes. 9:6; Ps. 119:165; Jes. 32:17.

      Im Hinblick auf die abgefallene Nation Israel zu Jeremias Zeit wurde ihm besonders geboten: „Du aber, bitte nicht für dieses Volk, und erhebe weder Flehen noch Gebet für sie, und dringe nicht in mich; denn ich werde nicht auf dich hören.“ Da ihr Untergang besiegelt war, wäre es für Jeremia nutzlos gewesen, für diese Nation zu beten. So ist es auch heute. Gott hat die Christenheit, die in der Bibel als Babylon beschrieben ist, zur Vernichtung verurteilt. Daher haben sich jene, die Gottes Vorsätze kennen, nicht Präsident Eisenhower und dem Weltkirchenrat während der Tage vom 18. bis zum 25. Januar im Gebet für den Weltfrieden angeschlossen. Statt dessen ließen sie Jehovas Warnung erschallen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht teilhaben wollt mit ihr an ihren Sünden, und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt.“ — Jer. 7:16; Off. 18:4, NW.

      Die Schlagzeilen der Neuyorker Times über den 26. Januar, den Tag nach der Gebetswoche, lauteten: „Repräsentantenhaus wählt mit 409 zu 3 Unterstützung Eisenhowers in Formosafrage“; und der erste Abschnitt lautete: „WASHINGTON, 25. Januar. — Das Repräsentantenhaus stimmte heute mit 409 gegen 3 Stimmen für die Unterstützung Eisenhowers bei jeder militärischen Aktion zum Schutze Formosas gegen die Kommunisten.“ Anscheinend nehmen sie an, daß ihre Gebete nicht helfen werden.

  • Gerichtstag — nur ein Scherz?
    Der Wachtturm 1955 | 1. Juni
    • Gerichtstag — nur ein Scherz?

      Die Leute zur Zeit Noahs dachten, er sei ein Scherz. Die Bürger Sodoms in Lots Tagen hielten ihn für einen Scherz. Wie Jesus andeutete, würden Menschen heute den Gerichtstag für einen Scherz halten. Welchen Standpunkt vertrittst du?

      DIE meisten Kirchgänger unternehmen nur einen schwachen Versuch, den „Gerichtstag“ zu erklären, wenn sie es überhaupt tun. Gewöhnlich sprechen sie darüber scherzhaft, oder sie nennen ihn seltsamerweise „Jüngster Tag“, „Tag, an dem die Erde zu Ende geht“ oder „Tag, an dem es keine Zeit mehr gibt“. Selbst Geistliche geben selten eine intelligentere Erklärung ab. Für sie sind gewisse Fragen ein Mosaikspiel, bei dem man nichts zusammensetzen kann, um ein richtiges, begreifliches Bild zu erhalten. Was ist der Gerichtstag? Wann ist er? Wer veranlaßt ihn? Was ist sein Ergebnis? Leben wir heute an einem Gerichtstag?

      Der Begriff „Gerichtstag“ hört sich für viele Leute wie ein Scherz an, weil sie durch falsche Religion verblendet worden sind. Man hat sie gelehrt, die buchstäbliche Erde käme zu einem Ende. Das ist aber eine absurde Lehre. Denn Gottes eigenes Wort erklärt in vertrauenerweckender Weise: „Die Erde besteht ewiglich.“ Wenn also die Geistlichen lehren, die Erde hätte ein Ende, können die Leute nicht anders als lachen, weil diese Lehre so unvernünftig und so unbiblisch ist. — Pred. 1:4.

      Es besteht kein Zweifel darüber, daß der allmächtige Gott einen Gerichtstag bestimmt hat. Die Bibel sagt: „Jehova ist unser Richter.“ Er hat „einen Tag gesetzt …, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit“. Aber was versteht man unter dem Begriff „Gerichtstag“? Er bezieht sich auf die Zeit, in der der oberste Gerichtshof im Himmel ein gerechtes Gericht sprechen wird. Gericht bedeutet im biblischen Sinne die Feststellung dessen, das mit dem Gesetz Gottes

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