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  • Das Leben für immer ergreifen
    Der Wachtturm 1967 | 15. November
    • das politische System Satans darstellten, sind nun schon tausend Jahre zuvor in den Feuersee geschleudert worden und sind nie wieder daraus hervorgekommen. Nun kommt auch noch der Teufel hinzu, was schließlich zu seiner ewigen Vernichtung gereicht. Der Kopf der Schlange ist schließlich von dem Samen des Weibes Gottes, von Jesus Christus, vollständig und für immer vernichtet worden. (1. Mose 3:15) Der triumphierende König hat die Schlüssel des Todes, des Hades (Scheols) und des Abgrundes benutzt, doch hat er keinen Schlüssel für diesen „Feuer- und Schwefelsee“. Nie wird er das symbolische wilde Tier und den falschen Propheten und Satan, den Teufel, aus dem Feuer- und Schwefelsee befreien. Daher heißt es, sie würden „Tag und Nacht gequält ... für immer und ewiglich“. — Offb. 20:10.

      DIE STREITFRAGE SOLL NIE WIEDER AUFKOMMEN

      Im griechischen Urtext steht das mit ‘werden gequält werden’ übersetzte griechische Wort basanízō in der Zukunftsform. In erster Linie bedeutet es „am Prüfstein reiben, die Echtheit prüfen, dann erproben durch Qual (básanos), Prüfstein, Marter“. — The Expository Dictionary of New Testament Words, Band IV, Seite 141, von W. E. Vine, veröffentlicht von Oliphants Ltd., London, England.

      Du kannst somit erkennen, daß bei der Erledigung der Streitfrage um Gottes Souveränität, die siebentausend Jahre zuvor aufgeworfen worden war, das gerechte Urteil Jehovas Gottes, des Allerhöchsten, als ewiger Präzedenzfall bleiben wird. Wenn die Streitfrage um Jehovas Souveränität jemals wieder von irgendeinem Geschöpf, sei es geistig, sei es physisch, in irgendeinem Teil des Universums aufgeworfen werden würde, könnte bei der Frage, wem die universelle Souveränität rechtmäßig zusteht, auf diesen Präzedenzfall oder auf dieses gerechte Urteil als den „Prüfstein“ hingewiesen werden. Dem ist so, weil in dem Fall, der mit Satan zu tun hat, die Dinge bis in jede Einzelheit behandelt worden sind, als Beweis dafür, daß in bezug auf Gottes Souveränität keine Frage unbeantwortet geblieben ist. Der Fall ist völlig und durch und durch geklärt worden. Deshalb würde jeder, der irgendeine Äußerung macht, die nicht in Harmonie mit Gottes Souveränität wäre, aufgrund dieses Präzedenzfalles gerichtet und sogleich im „Feuer- und Schwefelsee“ vernichtet werden. Da Gott also zugelassen hat, daß das Böse in der 6000jährigen Menschheitsgeschichte zu einem Höhepunkt gekommen ist, hat er keine Zeit verschwendet. Der Prüfstein (básanos) der universellen Souveränität, der für immer benutzt wird, wird Satan, den Teufel, für alle Zeit quälen oder Schmach auf seinen Namen häufen.

      Dieser Punkt könnte veranschaulicht werden. Nehmen wir beispielsweise an, daß ein guter Mann in einer Gemeinde eine Familie hat, die ihm ergeben ist. Da gibt es aber in seiner Nachbarschaft einen gesetzlosen Mann, der ihn haßt, ihn verleumdet, über ihn lügt, seinen guten Namen oder guten Ruf bei den Bewohnern der Gemeinde in Frage zieht. Eine Untersuchung wird durchgeführt, die Tatsachen werden zusammengetragen und in dem sich ergebenden Gerichtsfall wird derjenige, der die lügenhaften Anschuldigungen vorbringt, völlig als Verleumder und als ein durch und durch gesetzloser Mensch bloßgestellt. Von dieser Zeit an würde der Name dieses gesetzlosen Mannes, sobald er in der Gemeinde erwähnt wird, den Menschen wie ein übler Geruch in der Nase sein. Wenn sein Name erwähnt würde, würden sie sagen: „O dieser Lügner und Verleumder.“ Ein solcher Bericht und ein wiederholtes Bloßstellen dessen, was er in Wirklichkeit war, würde Schmach und Schande auf seinen Namen bringen, und wenn er eine Familie hätte, würde es dazu führen, daß es eine Qual für sie wäre, diesen Namen zu tragen. Sollte also die Streitfrage um Gottes Souveränität an irgendeinem Ort wieder aufkommen, würde nur ein Erinnern an Satans Rebellion genügen, die wie ein übler Geruch in den Nasen derer ist, die Gottes Souveränität lieben. Solch ein Herausforderer der universellen Souveränität Jehovas würde zu Tode gebracht.

      EWIGES LEBEN ZUGESICHERT

      Diejenigen, die während der abschließenden Prüfung treu bleiben, brauchen nicht zu befürchten, daß sie jemals solche gesetzlosen Herausforderer der Souveränität Gottes werden. Die Prüfung, die von Jehova selbst geleitet wird, wird vollständig und gründlich sein und wird für diejenigen, die sie erfolgreich bestehen, eine Garantie für ewigen Gehorsam sein. Er erläßt die richterliche Entscheidung, die sie gutheißt oder rechtfertigt, indem er sie gerechtspricht mit dem Anrecht auf einen ständigen Platz auf der Erde. Unter seiner ewigdauernden Souveränität schätzt er ihre Treue so ein — dessen können sie gewiß sein —, daß sie sich nie von ihm abwenden werden. Sie sehen einem Leben von einer Milliarde Jahren entgegen, ja einem Leben von tausend Milliarden Jahren, in der völligen Gewißheit, daß der liebende Gott, Jehova, ihr Leben bis in alle Ewigkeit schützen und bewahren wird. Er wird während der ständigen Verwaltung durch seinen geliebten Sohn und obersten Vertreter, durch Jesus Christus, aus seinem unerschöpflichen Vorratshaus mit Reichtümern beständig wunderbare Dinge für sie bereiten. — Röm. 11:33-36; Phil. 4:19; 2:9-11.

  • Den Wert erkannt
    Der Wachtturm 1967 | 15. November
    • Den Wert erkannt

      ● Auf einer Kreisversammlung in Kalifornien wurde folgende Erfahrung erzählt: „Auf meiner Arbeitsstelle hatte sich eine Gruppe Arbeiter offensichtlich über Jehovas Zeugen unterhalten; einer der Arbeiter vertrat die Meinung, daß die Zeugen recht hätten und daß sie ein belehrendes Buch hätten, in dessen Titel das Wort ‚Babylon‘ vorkäme. Eine meiner Mitarbeiterinnen sagte dem Arbeiter, daß sie glaube, ich könne ihm das Buch besorgen. Am nächsten Vormittag erzählte sie mir von der Unterhaltung; und ich konnte dem Mann sagen, daß ich das Buch für ihn besorgen könne, und fügte noch hinzu, daß ich eine Ausgabe des Buches ‚Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich‘ bei mir habe. Er sagte: ‚Ich möchte es haben.‘ Ich versprach ihm dann, daß ich das Buch ‚Babylon die Große ist gefallen!‘ Gottes Königreich herrscht! am nächsten Tag mitbringen werde. Er sagte: ‚In Ordnung! Bringen Sie mir zehn davon!‘

      Wir vereinbarten, daß ich ihm die Bücher in der Mittagspause überreichen werde, und bei dieser Gelegenheit fragte ich ihn: ‚Was wollen Sie mit all diesen Büchern?‘ Er antwortete: ‚Ich werde einige davon mit der Post verschicken und einige meinen Freunden überreichen. Wenn nur ein bißchen dieser Wahrheit auf diejenigen, die auch immer dieses Buch lesen mögen, wirkt, wird dadurch eine Menge Gutes zustande gebracht.‘ Später bat er mich in einem Telephongespräch um zwei weitere ‚Babylon‘-Bücher, um zwei Bücher ‚Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich‘ und um zwei Ausgaben der New World Translation of the Holy Scriptures. Er abonnierte die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! und gab eine Bestellung für weitere Bibelstudienhilfsmittel auf. Obwohl dieser Arbeiter nun versetzt worden ist, hörte ich, daß einer der Zeugen, die in der Nähe arbeiten, es so eingerichtet hat, daß er diesem interessierten Mann weiterhin helfen kann.“

  • Glückliche Zufälle
    Der Wachtturm 1967 | 15. November
    • Glückliche Zufälle

      ● In den Jahren 1946 bis 1948 arbeiteten ein amerikanischer Soldat und ein deutscher Zivilist auf einem amerikanischen Stützpunkt in Westdeutschland zusammen und wurden gute Freunde. Nachdem sie mehrere Male versetzt worden waren, trafen sie sich im Jahre 1951 wieder und arbeiteten bis zum Jahre 1952 zusammen. Während dieser Zeitspanne fingen die Frauen beider an, die Bibel mit Jehovas Zeugen zu studieren; dem Soldaten war das gleichgültig, und bei dem Deutschen rief das Widerstand hervor.

      Im Jahre 1952 trennten sich die Wege beider, und sie hörten während der nächsten fünfzehn Jahre nichts mehr voneinander. Nun, im Februar dieses Jahres, trafen sie sich wieder in South Lansing, New York. Beide waren dort, um die zwei Wochen dauernde Königreichsdienstschule zu besuchen, einen Auffrischungskurs für Aufseher und Dienstamtgehilfen der Zeugen Jehovas. Welch eine Freude, sich nach diesen Jahren wiederzusehen! Die Freude war besonders groß, da sie in der Anbetung des einzig wahren Gottes Jehovas vereint waren!

      Nachdem die beiden in der Schule zusammensaßen und auf ihr Leben zurückblickten, war es interessant festzustellen, daß die Frau des einen dem Mangel an Interesse begegnen konnte, während die Frau des anderen den Widerstand überwandt. Es war auch interessant festzustellen, daß beide Männer im Jahre 1953 begonnen hatten, die Bibel zu studieren; beide wurden im Jahre 1956 in einem Abstand von zwei Monaten getauft; beide erhielten ihre erste Ernennung zu Dienstamtgehilfen in der Versammlung im Jahre 1958. Und nun, im Jahre 1967, besuchten beide die neunzigste Klasse der Königreichsdienstschule!

      Diese Diener sind Jehova Gott dankbar, daß er sie beide gesegnet hat, ein neues Leben zu beginnen, und hoffen, daß sie weiterhin gebraucht werden können, um seinen Namen zu ehren.

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