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  • Zerbrochen wird das Joch des Bedrückers
    Der Wachtturm 1971 | 15. Januar
    • Vandalismus und Verbrechen. Bandenunruhen, Studentenkrawalle, Trinkgelage und Sexorgien sind ein Zeichen für die blinde Empörung gegen die Unmenschlichkeiten, die verwirrenden Sittenbegriffe und das bedrückende Joch der Welt. Viele Jugendliche, die sich im „Rennen“ um eine akademische Bildung befinden, greifen zu Beruhigungspillen, zu Aufputschmitteln und anderen Rauschmitteln. Nach einer Erhebung, die vor kurzem an der Universität in Toronto durchgeführt wurde, nahmen 37 Prozent der Studenten und 36 Prozent der Studentinnen Rauschmittel, um ihr Studienpensum zu erfüllen. Viele begehen Selbstmord. 30 Prozent der Studenten und 17 Prozent der Studentinnen an dieser Universität gaben zu, schon Selbstmordgedanken gehabt zu haben. An der Yale-Universität stehen Selbstmordfälle unter den Studenten neben Unglücksfällen an zweiter Stelle als Todesursache. In Ljubljana (Jugoslawien) entdeckte die Polizei unter Jugendlichen so etwas wie einen Selbstmordklub. Die jungen Leute zogen Lose, um zu bestimmen, wer als nächster sterben sollte. Das ist die traurige, gedrückte Lage, in die die heutige Welt schließlich geraten ist. Der inspirierte Spruchdichter sagt: „Wenn ... ein Gesetzloser herrscht, seufzt ein Volk.“ (Spr. 29:2) Und die Bedrückten „seufzen und jammern über all die Greuel, die in ihrer Mitte geschehen“. (Hes. 9:4) Doch was können die Menschen tun?

      19. (a) Wem geben Jugendliche oft die Schuld für die gegenwärtigen Zustände? Doch wer ist daran schuld? (b) Welchen Beweis haben wir dafür? (c) Woher muß demnach Hilfe kommen?

      19 Bewußt oder unbewußt geben die meisten Jugendlichen den Erwachsenen die Schuld für die Misere, in der sie sich befinden. Das ist ein Fehler. Die Erwachsenen haben unter den Verhältnissen des heutigen Gesellschafts- und Wirtschaftssystems nämlich genauso zu leiden wie die Jugendlichen. Sie müssen die gleichen Lasten tragen und sehnen genauso einen Wechsel herbei wie sie. Die eigentliche Ursache der Bedrückung ist, wie die Bibel sagt, Satan, der „die ganze bewohnte Erde irreführt ... Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er nur eine kurze Frist hat.“ (Offb. 12:9, 12) Da die Bedrückung von Satan und von den von ihm geschaffenen Systemen ausgeht, ihre Wurzeln also im geistigen Reich hat, ist es für den Menschen unmöglich, sich selbst zu befreien. Es ist ihm nur mit Gottes Hilfe möglich, frei zu werden. Die Bedrückten sollten daher vernünftigerweise zu Gott aufblicken, der verheißen hat, das Joch des Bedrückers zu zerschmettern, und der es auch tun wird. — Ps. 37:34.

      DAS JOCH DES BEDRÜCKERS ZERSCHLAGEN

      20. (a) Warum können wir hoffnungsvoll in die Zukunft blicken? (b) Wie wird Gott das ganze Universum von jeder Bedrückung befreien?

      20 Nach der Bibel hat Gott verheißen, die für die ganze Menschheit heute so bedrohlich aussehende Zukunft zu ändern. Der herrliche Planet Erde wird für gerechte Menschen wiederhergestellt werden. Statt Chaos wird Ordnung herrschen und statt Krieg Frieden, die Menschen werden in Sicherheit leben und Freiheit in Fülle genießen. (Ps. 46:8, 9; Offb. 21:1-4) Wie wird Gott diese Zustände herbeiführen? Indem er Satan und dessen Dämonenhorden im unsichtbaren Reich vernichtet und jede Spur seiner sichtbaren Organisation auslöscht. Angesichts der verwickelten Probleme unserer Tage schrieb die Zeitschrift Time noch: „Die einzige Lösung besteht darin, unsere Gesellschaftsordnung zu beseitigen und neu zu beginnen.“ Genau das beabsichtigt Gott zu tun. Durch seinen Propheten Daniel erklärte er: „In den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, welches ewiglich nicht zerstört, und dessen Herrschaft keinem anderen Volke überlassen werden wird; es wird alle jene [bedrückenden] Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber ewiglich bestehen.“ — Dan. 2:44.

      21. Wann wird jede Bedrückung beseitigt sein, und wie wird der Mensch frei gemacht?

      21 Dieses Königreich ist im Himmel unter Christus Jesus, seinem König, bereits an der Macht. (Offb. 11:15) In Harmagedon, im „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, wird Jesus Christus als Gottes Urteilsvollstrecker amten; er wird die Erde von allen Feinden Gottes säubern und gerechte Zustände herbeiführen. Deshalb beten wir: „Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf der Erde.“ (Offb. 16:14, 16; Matth. 6:10; 2. Petr. 3:13) Christus wird auch Satan und dessen Dämonen unschädlich machen, indem er sie zermalmt. (Röm. 16:20) Unter der Herrschaft des Königreiches wird jede Bedrückung von der Erde vollständig verschwinden. Der regierende Christus wird dann den Wert seines Loskaufsopfers auf die wirksamste Art anwenden und die Folgen der Erbsünde aufheben. (Matth. 20:28; Röm. 5:17, 21) „Der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein.“ (Offb. 21:4) Die Menschen werden zur Ehre Gottes vollkommen werden.

      22, 23. (a) Was beten Diener Gottes in der festen Zuversicht, daß Gott seine Verheißungen erfüllt? (b) Worauf können wir uns zuversichtlich freuen, und wie handeln alle, die Gerechtigkeit lieben? (c) Was kann von denen gesagt werden, die jetzt schon von der Knechtschaft der gegenwärtigen Welt befreit werden möchten, und was können sie tun?

      22 Alle, die an Gottes Verheißungen glauben, beten nun wie der Psalmist: „O Gott, gib dem Könige deine Gerichte, und deine Gerechtigkeit dem Sohne des Königs! Er wird dein Volk richten in Gerechtigkeit und deine Elenden nach Recht. ... Er wird Recht schaffen den Elenden des Volkes; er wird retten die Kinder des Armen, und den Bedrücker wird er zertreten.“ (Ps. 72:1-4, 11-14) Alle, die bedrückt werden, können in dieser Stunde der Entscheidung und des Umbruchs auf Jehova hoffen. Vertraust du darauf, daß er Rettung und Befreiung herbeiführen wird? Alle, die Gerechtigkeit lieben, tun dies. — 1. Kö. 8:56.

      23 Es ist sogar möglich, heute schon, bevor Gott diese wunderbare Befreiung von allen Bedrückern herbeiführt, von der Knechtschaft der gegenwärtigen bösen Welt frei zu werden. Der nächste Artikel zeigt, wie dies möglich ist und wie man in unserer Zeit Erquickung finden kann. Wir laden dich ein, diesen Artikel zu lesen, sofern du abgespannt bist und Erquickung finden möchtest für deine Seele.

  • Ein Joch, das sanft ist, und eine Last, die leicht ist
    Der Wachtturm 1971 | 15. Januar
    • Ein Joch, das sanft ist, und eine Last, die leicht ist

      „Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und werdet meine Jünger.“ — Matth. 11:28, 29.

      1. In welchem Zustand befindet sich die Welt heute, und was könnte man sich fragen?

      ÜBERALL, wohin man heute geht, begegnet man Menschen, die müde sind. Sie kommen nicht nur müde von der Arbeit nach Hause und gehen müde zu Bett, sondern sie stehen des Morgens müde auf und gehen müde zur Arbeit. Man sieht ihnen ihre Abgespanntheit an den dunklen Rändern unter den Augen an, und bei vielen ist der Rücken unter den schweren Lasten, die sie tragen mußten, krumm geworden. Sogar Kinder, Jungen und Mädchen, und Jugendliche klagen über Müdigkeit. Warum sind die Menschen heutzutage so müde? Was können sie tun, um Erquickung zu finden für ihre Seele?

      2, 3. (a) Führe einige Gründe für die Müdigkeit der Menschen an. (b) Was sagte die Bibel über die „gesamte Schöpfung“, und warum?

      2 Jung und alt leidet unter dem unerträglichen Druck unserer Zeit. Mancherorts ist schon der Weg zur Arbeit sehr anstrengend. Der Vormittagsberufsverkehr in den Städten ist direkt lebensgefährlich. An die Höflichkeit auf der Straße denkt in dieser Stunde kaum noch jemand. Die Züge sind meist überfüllt

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