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  • Die Bibel — das Buch der Hoffnung
    Der Wachtturm 1969 | 15. September
    • nicht lügen kann. Der Apostel Paulus zeigt, daß der Glaube eines Christen auf „einer Hoffnung auf das ewige Leben [beruht], das Gott, der nicht lügen kann, vor langwährenden Zeiten verheißen hat“. — Tit. 1:2.

      Wir können aus der Bibel Hoffnung schöpfen, weil sich Gottes Verheißungen immer genau zur richtigen Zeit erfüllt haben. Durch seinen Propheten Jeremia hatte Gott zum Beispiel vorhergesagt, daß das Land Israel siebzig Jahre verödet sein und sein Volk während dieser Zeit dem König von Babylon dienen werde. Als die siebzig Jahre um waren, wurden die Israeliten, die auf Gott hofften, nicht enttäuscht. Gott ließ sie befreien, und sie waren genau zu der vorhergesagten Zeit wieder in ihrer Heimat. — Jer. 25:11; Dan. 9:2; Esra 1:1-4.

      Auch Gottes Verheißung über das Kommen des Messias erfüllte sich. Gemäß Daniel 9:24-27 veranlaßte Gott seinen Propheten, die Worte niederzuschreiben: „Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind sieben Wochen und zweiundsechzig Wochen“ oder neunundsechzig Wochen von Jahren. Die Weltgeschichte bestätigt, daß von den Tagen Nehemias, in denen der Befehl zum Wiederaufbau Jerusalems erteilt wurde (455 v. u. Z.), bis zum Kommen Jesu als Messias (29 u. Z.) genau neunundsechzig Jahrwochen oder 483 Jahre vergingen. Jesus, der Messias, kam tatsächlich genau zur rechten Zeit, um die Hoffnungen seines Volkes zu erfüllen. — Luk. 3:15.

      Da sich diese und ähnliche Prophezeiungen erfüllt haben, können wir überzeugt sein, daß sich auch die übrigen prophetischen Verheißungen Gottes erfüllen werden. Die Worte, die Josua über die Erlebnisse Israels, seines Volkes, niederschrieb, sind wirklich zutreffend, nämlich: „Es fiel kein Wort dahin von all den guten Worten, welche Jehova zu dem Hause Israel geredet hatte; alles traf ein.“ Christen können darum heute in die Worte des Königs Salomo einstimmen, der bei der Einweihung des Tempels Jehovas sagte: „Gepriesen sei Jehova, der seinem Volke Israel Ruhe gegeben, nach allem, was er geredet hat! Kein einziges Wort ist dahingefallen von allen seinen guten Worten, die er durch seinen Knecht Mose geredet hat.“ — Josua 21:45; 1. Kö. 8:56.

      DIE BIBLISCHE HOFFNUNG WIRD SICH BALD ERFÜLLEN

      Wenn wir Gottes Wort sorgfältig studieren, können wir erkennen, daß es sich auch in unserer Zeit erfüllt, und wir können deshalb die Hoffnung haben, daß wir bald von den furchtbaren Zuständen, die heute herrschen, befreit werden. Jesus Christus sagte voraus, daß das Ende dieses Systems der Dinge durch internationale Kriege, weltweite Lebensmittelknappheit, durch Erdbeben und durch das Überhandnehmen von Gewalttat gekennzeichnet sein werde. Darüber hinaus sagte er, daß die Generation, die alle diese Dinge sehen werde, auch das Ende des gegenwärtigen bösen Systems der Dinge erleben werde. Weißt du, was das für uns bedeutet? — Matth. 24:3-34.

      Bist du in Sorge und in Furcht wegen der ständigen Kriege, die unsagbares Leid mit sich bringen und viele ihrer Angehörigen berauben? Dann verzweifle nicht, sondern laß dich durch die Hoffnung trösten, daß Gott allen Kriegen ein Ende machen wird, denn er hat verheißen: „Kommet, schauet die Großtaten Jehovas ... Der die Kriege beschwichtigt bis an das Ende der Erde.“ Über die Königreichsregierung seines Sohnes Jesus Christus, des „Friedefürsten“, wird gesagt: „Fülle von Frieden wird sein, bis der Mond nicht mehr ist“, und die Mehrung ihres Friedens soll „kein Ende haben“. Stell dir vor, was das bedeutet: daß niemand mehr Steuern zur Deckung der hohen Rüstungsausgaben zu bezahlen braucht und daß die mutwillige Zerstörung von Leben und Eigentum ein Ende hat! — Ps. 46:8, 9; 72:7; Jes. 9:6, 7.

      Bist du entmutigt, weil du krank bist und Schmerzen hast? Dann schöpfe Mut, denn auch Krankheiten und Leiden wird es gemäß der Verheißung Jehovas unter seiner Königreichsherrschaft nicht mehr geben: „Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ Welch wunderbare Aussicht! Es werden auch keine Ärzte und keine Krankenschwestern sowie keine Bestattungsinstitute mehr nötig sein. Diese Leute werden einer anderen Beschäftigung nachgehen müssen! — Offb. 21:4.

      Ist dir durch den Tod einer deiner lieben Angehörigen entrissen worden? Wenn ja, dann schöpfe Hoffnung aus der göttlichen Verheißung, „daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird“. Jesus selbst gab die Verheißung: „Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden.“ Die Menschen werden dann nicht mehr alt werden und sterben, im Gegenteil, die Verstorbenen werden gesund und in der Vollkraft der Jugend aus den Gräbern zurückkehren. — Apg. 24:15; Joh. 5:28, 29.

      Was mag das für dich bedeuten? Nun, es bedeutet, daß du, sofern du das Ende des gegenwärtigen Systems der Dinge, von dem Jesus gesprochen hat, überlebst, nie sterben mußt. — Jes. 25:8.

      Was aber, wenn du sterben solltest, bevor Gottes Königreich dieses neue System der Dinge herbeiführt? Dann werden sich an dir folgende tröstlichen Worte erfüllen, die Jesus zu Martha sprach, als ihr Bruder gestorben war: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer Glauben an mich ausübt, wird zum Leben kommen.“ — Joh. 11:25, 26.

      STÄRKE DEINE HOFFNUNG

      Jehova Gott hat dir also sein inspiriertes Wort, das ein unerschöpflicher Quell der Hoffnung ist, gegeben; ausschöpfen mußt du diesen Quell aber selbst, wenn du deine Hoffnung stärken möchtest. Wie kannst du dies tun? Indem du regelmäßig vom Inhalt des Buches der Hoffnung, der Heiligen Schrift, zehrst. Lies täglich darin. Um aus dem Gelesenen den größtmöglichen Nutzen zu ziehen, solltest du aber auch von den Hilfsmitteln Gebrauch machen, für die Gott gesorgt hat, um dir zu helfen, die Bibel zu verstehen. Diese Hilfsmittel werden von der Wachtturm-Gesellschaft veröffentlicht und dir von Jehovas christlichen Zeugen überbracht. Die vorliegende Zeitschrift gehört ebenfalls dazu.

      Um deine Hoffnung zu stärken, solltest du dich auch mit anderen, die diese feste, unerschütterliche Hoffnung ebenfalls haben, versammeln, denn dadurch befolgst du das apostolische Gebot, daß „wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben“ sollten. In den Königreichssälen und an anderen Versammlungsstätten der Zeugen Jehovas hast du dazu die beste Gelegenheit. Wichtig ist ferner, daß du dein Leben nach den gerechten Grundsätzen der Bibel ausrichtest, denn nur dann kannst du eine unerschütterliche Hoffnung haben. Das setzt voraus, daß du dem prophetischen Gebot nachkommst: „Suchet Jehova, alle ihr Sanftmütigen des Landes, ... suchet Gerechtigkeit, suchet Demut; vielleicht werdet ihr geborgen am Tage des Zornes Jehovas.“ — Hebr. 10:25; Zeph. 2:3.

      Gottes Wort, die Bibel, ist in der Tat das Buch der Hoffnung. Die Tatsachen lassen uns darüber nicht im Zweifel. Gott kann nicht lügen. Seine Vorhersagen haben sich in der Vergangenheit stets genau erfüllt. Wir können deshalb fest davon überzeugt sein, daß er das, was er über die Zukunft der Erde und des Menschen verheißen hat, genauso erfüllen wird. Er hat nicht nur den Wunsch, sondern auch die Fähigkeit und die Mittel, dies zu tun. Das sollte uns bestimmt Zuversicht und Hoffnung geben!

  • Ein Thema, über das nicht gesprochen wird
    Der Wachtturm 1969 | 15. September
    • Ein Thema, über das nicht gesprochen wird

      ● Vor einiger Zeit begann eine Frau, mit Jehovas Zeugen die Bibel zu studieren. Kurz danach trat sie an ihren Pfarrer heran und fragte ihn: „Haben Jehovas Zeugen den richtigen Glauben?“ Er antwortete: „Ja, aber über dieses Thema wird hier nicht gesprochen.“

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