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  • „Gottes Reich komme“ — was bedeutet das für dich?
    Der Wachtturm 1964 | 15. April
    • Königs geschlachtet wurden. (Luk. 19:13, 20-27) Nach einem anderen, ähnlichen Gleichnis Jesu wurde der Taugenichts von einem Sklaven „in die Finsternis draußen“ hinausgeworfen, wo er wie alle übrigen dort weinen und mit den Zähnen knirschen sollte. (Matth. 25:24-30, NW) Für ihn bedeutete das Kommen des Königs keine Freude!

      55. Was bedeutete das Kommen des Königs für die Sklaven, die mit ihrer Mine Geschäfte gemacht hatten?

      55 Die neun anderen in dem Gleichnis erwähnten Sklaven hatten die Interessen des Königreiches gefördert. Sie hatten mit ihrer Mine Geschäfte gemacht. Ihr königlicher Meister nannte sie deshalb gute Sklaven und setzte sie über mehrere Städte seines Reiches ein. Sie verdienten nicht, geschlachtet zu werden wie die feindlichen Bürger des Königs. Für sie bedeutete das Kommen des Königs Segen und Leben. (Luk. 19:15-19, 24-26) Wird das Kommen des messianischen Reiches Gottes für uns etwas Ähnliches bedeuten?

      56. Wen veranschaulichten die Sklaven, denen der Herr die Minen anvertraute?

      56 Als Jesus Christus, der durch den Mann von vornehmer Geburt dargestellt wurde, die Erde verließ und in den Himmel auffuhr, vertraute er seinen Nachfolgern — die durch die Sklaven veranschaulicht wurden, die die Minen erhielten, um damit Geschäfte zu machen — gewisse Werte an. Diese Sklaven versinnbildlichten nicht nur die zwölf Apostel oder alle damaligen Jünger Jesu Christi, sondern auch seine heute lebenden treuen Nachfolger, die sich Gott hingegeben haben, getauft und von Gott zu Miterben des messianischen Königs im himmlischen Königreich berufen worden sind. — Röm. 8:14-17.

      57. (a) Wie viele dieser Miterben des Königreiches sind noch auf der Erde, und was tun sie mit der symbolischen Mine? (b) Wer hat sich ihnen angeschlossen, und was bedeutet das Kommen des Reiches Gottes für sie?

      57 Ein Überrest dieser Miterben des Königs lebt heute noch auf der Erde und bemüht sich tatkräftig, die Interessen des messianischen Reiches Gottes zu fördern. Diese Menschen predigen die Botschaft von diesem Reich, wie Jesus es nach Matthäus 24:14 sagte: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.“ Ihnen haben sich bereits Hunderttausende von Menschen angeschlossen, die diese gute Botschaft vom Reiche Gottes gehört und sich von dessen Gegnern abgewandt haben. Sie beweisen ihre Liebe zu Gottes Königreich dadurch, daß sie es ebenfalls verkündigen, damit sich noch mehr Freunde einer gerechten Regierung auf seine Seite stellen können. Wie die übriggebliebenen Königreichserben werden auch sie vom König anerkannt. Sie werden nicht als Miterben Jesu, des Messias, in das himmlische Königreich eingehen, sondern auf einer „neuen Erde“, das heißt auf der durch die Vernichtung der Feinde des Reiches Gottes gereinigten Erde weiterleben. Das bedeutet das Kommen des Reiches Gottes für sie. — Offb. 14:1-5; 7:4-17.

      58. Warum leben wir im Hinblick auf das Kommen des Reiches Gottes in einer gefahrvollen Zeit? Welche Gelegenheit haben wir jedoch heute noch?

      58 „Gottes Reich komme“ — was bedeutet das für dich? Vor dieser Frage stehen wir heute alle. Wir können uns nur für eine von zwei Möglichkeiten entscheiden: Entweder wir wählen die Vernichtung mit den Feinden und Verächtern dieser gerechten, göttlichen Regierung oder das Leben, den Frieden, das Glück und die vermehrten Vorrechte, die uns dieses Reich bieten wird. Die lange Zeit, die von dem Zeitpunkt, da der Königreichserbe Jesus Christus vor 1900 Jahren in das „ferne Land“ ging, bis zum Kommen des Reiches Gottes unter der Herrschaft des Messias vergehen sollte, ist nun bald vorbei. Jesus sagte voraus, daß das Reich Gottes und das göttliche Gericht an Freunden und Feinden dieser himmlischen Regierung plötzlich kommen werde. Wir leben daher in einer gefahrvollen Zeit! Wer aber aufrichtig wünscht, daß das Kommen des Reiches Gottes für ihn Segen bedeute, hat jetzt noch — wie lange wissen wir nicht — Gelegenheit, sich von den Feinden des Reiches Gottes abzuwenden, um ihrer Vernichtung zu entgehen.

      59. Warum bietet uns die Gegenwart große Vorrechte, und was müssen wir tun, damit die Königreichsbotschaft für uns eine gute Botschaft wird?

      59 Die Gegenwart bietet uns auch große Vorrechte. Die Prophezeiung Jesu erfüllt sich heute in einem noch nie dagewesenen Ausmaß, denn die gute Botschaft vom Reiche Gottes wird zur Zeit in 162 Sprachen auf der ganzen Erde, in mindestens 194 Ländern, Menschen jeder Rasse, jeder Hautfarbe und jeden Glaubens gepredigt. (Matth. 24:14) Möchte doch die Botschaft vom Reiche Gottes für uns wirklich eine gute Botschaft sein, indem wir sie annehmen, das heißt uns auf die Seite des Reiches Gottes stellen, und es dann auch anderen verkündigen, damit die Botschaft von diesem Reich auch für sie zu einer guten Botschaft werde. Helfen wir auch unseren Mitmenschen, den „Tag der Rache unseres Gottes“ zu überleben. (Jes. 61:1, 2) Das Reich Gottes, unter der Herrschaft des ewigen Erben König Davids, bleibt für immer bestehen. Je nachdem, wie wir uns jetzt entscheiden, werden wir für immer unter der fürstlichen Herrschaft des Sohnes Davids leben.

      60. Wie deutet die Prophezeiung in Jesaja 9:6, 7 darauf hin, daß wir für immer unter der Herrschaft des Sohnes Davids leben können?

      60 „Denn ein Kind ist uns geboren“, sagt die Prophezeiung in Jesaja 9:6, 7 (Fußnote) zum Volke Jehovas, „ein Sohn uns gegeben, und die [fürstliche, NW] Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst. Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Throne Davids und über sein Königreich, um es zu befestigen und zu stützen durch Gericht und durch Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.“

      61. Wie lange werden der Friede und die Herrschaft seines Reiches dauern?

      61 Stellen wir uns vor, was es heißt, unter der Herrschaft dieses Sohnes zu leben, der vor 1900 Jahren in Bethlehem, in Juda, geboren wurde! Der nun im Himmel verherrlichte Sohn Gottes wird sich der Titel Wunderbarer, Berater, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst, die ihm Jehova Gott verliehen hat, würdig erweisen. Seine Herrschaft und sein Friede werden für seine Untertanen kein Ende haben. Ja, seine Herrschaft wird durch Gericht und durch Gerechtigkeit befestigt und gestützt werden. Welch eine herrliche Wohnstätte wird die Erde unter seiner Herrschaft sein!

      62. Was müssen wir tun, damit wir die Verwirklichung der wunderbaren Worte erleben, die die Engel bei der Geburt Jesu (Luk. 2:13, 14) gesungen haben?

      62 Das Kommen des Reiches Jehovas Gottes unter der Herrschaft des vom himmlischen Thron aus regierenden Friedefürsten kann für uns ewigen Frieden bedeuten. Das heißt aber, daß wir jetzt den Weg einschlagen müssen, auf dem wir Jehovas Wohlgefallen erlangen. Dann werden wir die Verwirklichung der wunderbaren Worte erleben, die die himmlische Heerschar bei der menschlichen Geburt des Sohnes Gottes gesungen hat: „Herrlichkeit Gott in den Höhen droben und Friede auf der Erde unter Menschen guten Willens.“ (Luk. 2:13, 14, NW; Jes. 61:1, 2) Möchtest auch du, lieber Leser, so handeln, daß das Kommen des Reiches Gottes unter Christus für dich Frieden bedeutet!

  • Genau nach der Bibel
    Der Wachtturm 1964 | 15. April
    • Genau nach der Bibel

      ● Das englisch-spanische Wörterbuch A New Pronouncing Dictionary of the Spanish and English Languages von Mariano Velázquez da la Cadena (herausgegeben 1902) erklärt das Wort „Überrest“ unter anderem folgendermaßen: „Los verdaderos siervos de Jehová“ (Die wahren Diener Jehovas).

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