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  • Ein jahrhundertealter Konflikt bald beendet
    Der Wachtturm 1976 | 1. Mai
    • vorhergesagte „Führer des Bundes“, Jesus Christus, getötet oder sozusagen „zerbrochen“.

      IN UNSERER ZEIT

      Die Prophezeiung über den „König des Nordens“ und den „König des Südens“ schloß nicht mit der Zeit des Römischen Reiches ab. Das geht daraus hervor, daß in dieser Prophezeiung Ereignisse erwähnt werden, die in „der Zeit des Endes“ stattfinden sollten (Dan. 11:40). Wie bereits erwähnt, gaben Bibelgelehrte selbst im 19. Jahrhundert noch zu, daß diese Zeit in der Zukunft lag. Das gemeinsame Zeugnis der biblischen Prophezeiungen und der biblischen Chronologie legt den Beginn der „Zeit des Endes“ der Welt auf 1914 fest, das Jahr, in dem der Erste Weltkrieg ausbrach. Gerade von diesem Jahr sprechen viele Historiker als von einem Wendepunkt in der Geschichte. Es erhebt sich daher die Frage: Stimmt das, was das Buch Daniel über die Entwicklung während der „Zeit des Endes“ sagt, mit dem überein, was wir im 20. Jahrhundert, besonders seit 1914, erlebt haben?

      Über das, was geschehen sollte, lesen wir: „In der Zeit des Endes wird sich der König des Südens mit ihm auf einen Zusammenstoß einlassen, und gegen ihn wird der König des Nordens mit Wagen und Reitern und mit vielen Schiffen anstürmen; und er wird gewißlich in die Länder einziehen und sie überfluten und hindurchziehen. . . . Und er wird tatsächlich über die verborgenen Schätze des Goldes und des Silbers . . . herrschen“ (Dan. 11:40-43).

      Was stellen wir fest, wenn wir die neuzeitliche Geschichte betrachten? Gibt es Mächte, die heute dem „König des Nordens“ und dem „König des Südens“ entsprechen? In alter Zeit beherrschte der „König des Nordens“ das Gebiet nördlich des Heimatlandes Daniels, von dem ein Teil den heutigen Staat Israel ausmacht. Welche größere Macht beherrscht also das weite Gebiet nördlich dieses Territoriums? Ist es nicht der kommunistische Nationenblock? Ja.

      Welche größere Macht übte, was den „König des Südens“ betrifft, Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in Ägypten Herrschaftsgewalt aus? Aus jedem Nachschlagewerk über Ägypten wird man erfahren, daß es sich um England handelte. In der World Book Encyclopedia heißt es zum Beispiel: „Während des Ersten Weltkrieges forderte man in Ägypten energisch die Freiheit von britischer Herrschaft. Im Jahre 1919, dem ersten Nachkriegsjahr, gab es einen erfolglosen Aufstand. Die nationalistische Bewegung wuchs weiter, und 1922 verlieh England Ägypten die Unabhängigkeit. Ägypten wurde ein Königreich, doch England beließ dort Streitkräfte. Im Jahre 1936 zogen sich die britischen Truppen aus ganz Ägypten zurück; eine Ausnahme bildete die Sueskanalzone, wo sie zur Bewachung der Wasserstraße blieben.“

      Da die Vereinigten Staaten von Amerika mit England eng verbunden sind, hat die anglo-amerikanische Weltmacht offensichtlich die Stellung des „Königs des Südens“ eingenommen. Ist es nicht zu dem im Buch Daniel vorhergesagten „Zusammenstoß“ zwischen dem „König des Südens“ und dem „König des Nordens“ gekommen? Hat dieser „Zusammenstoß“ auf seiten der anglo-amerikanischen Weltmacht nicht einen beträchtlichen Verlust bewirkt? Man beachte folgendes:

      Am Ende des Zweiten Weltkrieges beherrschte der kommunistische Nationenblock, der „König des Nordens“, 18 Prozent der Gebiete der Erde, in denen 7 Prozent der Weltbevölkerung lebten. Wie verhält es sich aber heute? 35 Prozent der Weltbevölkerung, die mehr als ein Viertel der Landfläche der Erde einnehmen, befinden sich jetzt unter der Herrschaft des kommunistischen „Königs des Nordens“.

      Wie wird dieser Konflikt schließlich enden? Wird der „König des Nordens“ seine Herrschaft immer mehr ausdehnen und letzten Endes den Herrschaftsbereich des „Königs des Südens“ übernehmen? Nein. Die Prophezeiung zeigt, daß sowohl der „König des Nordens“ als auch der „König des Südens“ zu ihrem Ende kommen werden. Jehova Gott, der den ständigen Kampf zwischen diesen beiden Königen vorhersah, hat auch dessen Ende verfügt. Dieses Ende wird nicht in einem von den Nationen ausgefochtenen verheerenden Weltkrieg herbeigeführt, sondern durch Gottes erwählten König, den Fürsten Michael, den Herrn Jesus Christus. Aus Daniel 12:1 erfahren wir: „Während jener Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst, der zugunsten der Söhne deines Volkes steht. Und es wird gewißlich eine Zeit der Bedrängnis eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit. Und während jener Zeit wird dein Volk entrinnen, ein jeder, der im Buche aufgeschrieben gefunden wird.“

      Die hier erwähnte „Zeit der Bedrängnis“ wird eine „große Drangsal“ sein, die aller Menschenherrschaft ein Ende bereiten wird, auch der Herrschaft des „Königs des Nordens“ und des „Königs des Südens“. Diese „große Drangsal“ wird auch den Weg für die gerechte Herrschaft des Herrn Jesus Christus bereiten. Gottesfürchtige Menschen, die zu erkennen gegeben haben, daß sie auf der Seite des Fürsten Michael stehen, werden der bevorstehenden Vernichtung entrinnen (Matth. 24:21, 22; Offb. 7:9, 14). Sie werden die Aussicht haben, ewig auf einer Erde zu leben, auf der es Bedrückung, Ungerechtigkeit und Kriege, ja selbst Krankheit und Tod nicht mehr gibt (Offb. 21:3, 4; Ps. 37:9-11, 29).

      Läßt dein Leben angesichts dessen, was uns bevorsteht, erkennen, daß du dem Ende des jahrhundertealten Konflikts entgegenblickst? Hast du positive Schritte unternommen, um dich auf die Seite Jesu Christi, des Königs der Könige, zu stellen? Wenn nicht, so legen wir dir dringend ans Herz, dich eingehend mit der Bibel zu befassen und kennenzulernen, was erforderlich ist, um Gottes Anerkennung zu erlangen. Die in deiner Gegend ansässigen Zeugen Jehovas würden dir dabei gern helfen, indem sie dir das mitteilen, was sie aus der Bibel kennengelernt haben.

  • Von dem Einfluß böser Geistermächte frei
    Der Wachtturm 1976 | 1. Mai
    • Von dem Einfluß böser Geistermächte frei

      Ein Zeuge Jehovas aus Chile besuchte einen jungen Mann, der als hoffnungsloser, unheilbarer Fall aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden war. Der Zeuge traf den jungen Mann zu einer Zeit an, als dieser etwas vernünftiger war, und er konnte mit ihm ein Heimbibelstudium beginnen. Die Mutter des jungen Mannes war froh, daß sich jemand um ihren Sohn kümmerte, erklärte aber dem Zeugen Jehovas, daß bis dahin jegliches Bemühen erfolglos geblieben sei.

      Als während eines Studiums der Aufschluß über Geistermächte betrachtet wurde, erzählte der junge Mann, daß er sich mit Büchern über Schwarze Magie befaßt und sie als brauchbar befunden habe. Der Zeuge erklärte ihm, daß Schwarze Magie das Produkt eines bösen Geistes — Satans, des Teufels — sei, und zeigte ihm anhand der Bibel die damit verbundenen Gefahren. Der Mann akzeptierte sofort das Gesagte und verbrannte diese Bücher. Von diesem Tag an machte er ausgezeichnete Fortschritte. Er klagte nicht mehr über heftige Kopfschmerzen und konnte nachts schlafen, ohne irgendwelche Stimmen zu hören. Bald besuchte er die Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas und teilte das, was er aus der Bibel gelernt hatte, anderen mit.

      Die Nachbarn waren über die Veränderung, die bei diesem jungen Mann vor sich gegangen war, erstaunt. Früher wurde er manchmal äußerst gewalttätig, indem er mit Steinen auf Passanten warf und Kinder verprügelte. Aber mit solchen Ausbrüchen von Gewalttätigkeit ist es nun vorbei, und er bemüht sich jetzt, mit seinen Mitmenschen Frieden zu halten.

      Andere haben ähnliche vorteilhafte Änderungen erlebt und sind von dem Einfluß böser Geister frei geworden, nachdem sie okkultistische Gegenstände vernichtet und dann ihr Leben mit Gottes Willen in Übereinstimmung gebracht hatten.

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