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    Der Wachtturm 1954 | 1. August
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      VIELE Leute in der ganzen Welt freuen sich auf den Neujahrstag als einen Festtag. Jehovas Zeugen in Uruguay aber hatten für den 1. Januar 1954 besondere Hoffnungen. Sie wußten, daß es der Eröffnungstag ihres nationalen Kongresses in Montevideo sein werde, bei dem — wie im Juli 1953 im Yankee-Stadion in New York angekündigt — der Präsident der Watch Tower Bible & Tract Society, N. H. Knorr, zugegen sein würde.

      Sie hatten den Wunsch, diese bevorstehende Zusammenkunft zur größten ihrer Art zu machen. Drei Monate zuvor begann die Ortsorganisation, sich auf diese Zusammenkunft vorzubereiten. Ein Saal wurde gemietet, ein Programm vorbereitet, das als Höhepunkt die öffentliche Ansprache „Nach Harmagedon — Gottes neue Welt“ vorsah.

      Die Bekanntmachung bedurfte der besonderen Aufmerksamkeit. Einen Monat vor der Zusammenkunft begann der Kongreß so bekannt zu werden, wie man es in Uruguay niemals zuvor kannte. Das war das Ergebnis dauernder und ausgedehnter Anstrengungen von seiten der Missionar-Brüder, die in der von fast 1 000 000 Einwohnern bewohnten Hauptstadt Montevideo alle Zeitungsgeschäftsstellen besuchten und den Redakteuren zeigten, daß dieses Ereignis wirklich eine Neuigkeit war und für die Öffentlichkeit interessant genug sei. Ausschnitte aus Zeitungen in New York zur Zeit des internationalen Kongresses wurden vorgezeigt und besondere Aufsätze eingereicht. Zuerst waren die Redakteure sehr höflich, aber nicht gerade begeistert. In einem Falle mußte der Bruder einen ganzen Tag warten, um den richtigen Redakteur zu sprechen. Aber das Resultat: der Artikel wurde veröffentlicht. Eine Zeitung schrieb in einer Schlagzeile, daß die Generalversammlung der Zeugen Jehovas in Montevideo stattfinden werde. Von da an schrieben alle Zeitungen davon, ausgenommen eine katholische Zeitung. Insgesamt 16 verschiedene interessante Artikel waren veröffentlicht worden, in denen die Leser darauf aufmerksam gemacht wurden, daß die öffentliche Ansprache am Sonntag, dem 3. Januar 1954, stattfindet. Eine Zeitung veröffentlichte sechs für sich getrennte Artikel in einer Periode von 3 Wochen vor dem Kongreß. Auch das Radio wurde ausgedehnt gebraucht. Fünf Interviews sowie viele andere Bekanntgaben in den Nachrichten wurden gesendet. Alle diese Bekanntmachungen waren kostenfrei. Uruguay ist für seine Freiheit bekannt, und Jehovas Zeugen nutzen diese Freiheiten gut aus.

      Unter den Verkündigern und Menschen guten Willens war der Enthusiasmus größer als je zuvor. Sie wurden alle eingeladen, an der Vorkongreßarbeit teilzunehmen. 300 Plakate wurden für Plakatgänger angefertigt. Achtzigtausend Handzettel wurden gedruckt und unter den freundlichen Uruguayern während dieser warmen Fest-Saison am Ende des Jahres in großer Zahl auf der Straße verbreitet. Das Wort Armagedón ist in Uruguay noch nicht sehr bekannt. Viele wollten etwas über seine Bedeutung wissen. Somit hatten wir oft Gelegenheit zum Zeugnisgeben. Jenseits des Äquators hat man eine Art Ankündigung, wie sie nicht in jedem Lande gebraucht wird. An Wänden und Gebäuden in praktisch jeder Straße der Stadt werden Anschlagstellen eingerichtet. Dort erhält man Auskunft über alles: politische, kommerzielle, religiöse und soziale Angelegenheiten usw. Etwa 1000 Anschlagstellen wurden ausersehen, um die öffentliche Ansprache anzukündigen, und Mannschaften von Brüdern mit Bürsten und Leimpinseln gingen des Nachts umher, um die Wände zu bekleben. Die Arbeit wurde so gut getan, daß Priester, die sich niemals über die falsche Propaganda der Kommunisten an diesen Anschlagsäulen aufregten, beobachtet wurden, wie sie kleine Scharen von Jungens anführten, um die Plakate wieder abzureißen. Aber sie gaben das schnell auf, weil das nur um so mehr Bekanntmachung bewirkte. Die Leute in Uruguay lesen diese Anschlagsäulen, während sie in Bussen und Straßenbahnen fahren, genau wie andere Großstädter die Schlagzeilen in den Untergrundbahnen lesen.

      Die Brüder Knorr und Henschel sollten am 29. Dezember, d. h. Dienstag nachmittag, in Montevideo ankommen, und die Versammlungen wollten sie am Flughafen erwarten. Wie viele wollten hinfahren? Man mußte vier Autobusse mieten. Als die Brüder am Flughafen aus den Bussen stiegen und den ausgedehnten Balkon füllten, von dem aus man die Landebahn beobachten kann, wunderten sich das Flughafenpersonal und die Zuschauer, daß so viele Menschen kamen, und stellten Fragen. Sie bekamen Antworten, die sie noch mehr in Erstaunen versetzten. Die Neue-Welt-Gesellschaft wächst in Uruguay. Die 170, einschließlich der Missionare, die zum Flughafen gefahren waren, beobachteten jeden Passagier, der aus dem Flugzeug stieg, und hielten Ausschau nach ihren Brüdern. Donnernder Beifall begrüßte die Besucher, als zuerst Bruder Henschel und dann Bruder Knorr in der Tür erschienen, lächelten und dann mit den Händen winkten. 170 lächelnde Gesichter strahlten die Worte zurück: „Willkommen in Uruguay.“ Der Enthusiasmus, der durch die Menge ging, machte etwas sehr augenscheinlich: Die Zusammenkunft hatte für die Brüder in Uruguay bereits begonnen.

      Nach der Abfertigung durch die Einreisebehörden, die Zollabfertigung, und nachdem sie sich den Fotografen gestellt hatten, wurden die Besucher durch das große Empfangskomitee willkommen geheißen und zu einem wartenden Taxi geleitet. Sie waren sehr bald in der Umgebung des Zweigmissionarheimes in Montevideo. Etwa eine Stunde später kam ein Vertreter einer Rundfunkstation zum Büro. Er nahm ein Interview mit Bruder Knorr auf Band auf. Besonders der Zweck der Zusammenkunft wurde darin besprochen. Die Aufnahme wurde am späten Abend übertragen. Bei Sonnenaufgang am nächsten Morgen verließen Bruder Henschel und der Kreisdiener Montevideo, um sich in das Innere des Landes bis nach Rivera an der brasilianischen Grenze zu begeben. Sie unterbrachen ihre Reise für drei Stunden in Melo, um dort das Missionarheim zu besichtigen. Während dieses Aufenthaltes wurde ein 15-Minuten-Gespräch für den Ortssender vorbereitet und noch am gleichen Tage gesendet. In Rivera wurde neben zwei Dienstansprachen auch ein öffentlicher Vortrag im Hotel Casino gehalten, der von 70 Personen besucht wurde. Acht Versammlungsverkündiger nebst zwei Gilead-Missionaren reisten dann zur Zusammenkunft nach Montevideo ab.

      Am Dienstag morgen flogen Bruder Knorr und der Zweigdiener mit dem Flugzeug in das Landesinnere zur zweitgrößten Stadt in Uruguay, Salto. Nachdem sie das Missionarheim besucht hatten, wurde während eines volkstümlichen Radioprogramms ein weiteres Radiointerview gesendet. Dann aßen die Brüder mit den Missionaren gemeinsam zu Mittag. Dann hielt Bruder Knorr um 16 Uhr eine Dienstansprache mit zeitgemäßen Ratschlägen. Der Zweigdiener übersetzte. Dann kam die öffentliche Ansprache „Nach Harmagedon — Gottes neue Welt“, zu der 70 Zuhörer erschienen. Es war jetzt Zeit für die Delegation aus Salto, zum Kongreß in Montevideo abzufahren. Der Bus, der für diese Reise gemietet war, fuhr um 22 Uhr los. Auch Bruder Knorr befand sich unter den Fahrgästen. Jeder Sitz war eingenommen und einige saßen die ganze Nacht im Gang, bis zur Hauptstadt. Nach drei Reifenpannen kam der Bus in Montevideo an, indem er nur auf drei seiner allgemeinen vier Hinterreifen lief.

      Der Freitagmorgen war der Beginn eines warmen und klaren Tages — es war der Neujahrstag oder der 1. Januar 1954. In Uruguay ist es um diese Zeit Hochsommer. Dieser große Tag war nun schließlich gekommen. Das war wohl die beste Art, ein neues Jahr zu beginnen. Es mag vielleicht interessant sein, hier noch folgendes zu erwähnen. Der Neujahrstag ist einer der meistgefeiertsten Festtage in Uruguay. Jeder wußte, daß es besondere Anstrengungen erforderte, an diesem Fest-Wochenende eine gute Zusammenkunft zu gestalten, weil so viele Ablenkungen im Gange waren und auch die Saison für die Strandbegeisterten Uruguays im Gange war. Der 31. Dezember war auch der Ziehungstag einer Lotterie mit $ 2 000 000, 1 000 000 und 500 000 (in Pesos) als 1., 2. und 3. Gewinn. In der Nacht vor der Zusammenkunft, der Neujahrsnacht, enthielten die Zeitungen viele Bilder der glücklichen Gewinner. Die ganze Bevölkerung war durch den Glanz des Goldes angeregt, von dem das meiste eher a u s ihrem anstatt i n ihren Geldbeutel kam. In der gleichen Ausgabe mit all diesen Veröffentlichungen wurde auch ein von Bruder Knorr und Bruder Henschel am Flughafen aufgenommenes Bild veröffentlicht, und zwar in einer der größten Zeitungen. Es hieß darin: „Diese außerordentlichen, besonderen geistlichen Führer kamen in unserer Hauptstadt an, um an der Generalversammlung der Watch Tower Society teilzunehmen.“ So bereitete Jehova inmitten dieser materialistischen Anbetung ein großes Fest geistiger Dinge vor und einen Anlaß reiner Anbetung, der in Uruguay ohne Parallele ist.

      Willige Helfer hatten seit 5.30 Uhr morgens im Saal gearbeitet, um ihn nach dem vorangegangenen Neujahrsfest vorzubereiten. Am Freitag morgen fand man einen umgeformten „El Hogár Húngaro“, gefüllt mit Jehovas Zeugen, die kamen, um sich dieses Tages zu erfreuen.

      Der Kongreß wurde im internationalen Stil eröffnet und zeigte damit an, daß er der New-York-Kongreß im Kleinformat war. Alles auf der Bühne war so eingerichtet, daß es die „Geschehnisse im Yankee-Stadion“ darstellte. Über der Bühne hatte man ein Banner befestigt, das genauso illustriert war wie dasjenige im Yankee-Stadion, und das Uruguay kennzeichnete. Die Zuhörerschaft konnte so im Geiste an jener Zusammenkunft in New York teilnehmen. Die Vorkongreß-Arbeit wurde gezeigt; wie man die Kongreßbesucher willkommen hieß und ihnen half, sowie die Arbeit verschiedener anderer Abteilungen. 25 verschiedene Personen in farbigen Heimattrachten stellten die verschiedenen Länder dar, die sich in und um „New York Stadt und das Yankee-Stadion“ bewegten. Jeder gab dann einen kurzen Bericht über das Königreichswerk in seinem Lande. Danach folgte eine Ansprache von einem Verkündiger, der als einziger Versammlungs­verkündiger vom Ort dem internationalen Kongreß persönlich beigewohnt hatte und gerade eine Woche zuvor per Schiff zurückgekommen war. Nach den Ansprachen über die Füllung des Hauses mit Herrlichkeit und das Einsammeln der Menschen guten Willens aus allen Nationen war das Morgenprogramm beendet.

      Am Freitag nachmittag waren 520 Besucher anwesend, um die Eröffnungsansprache des Zweigdieners zu hören. Darauf folgte die theokratische Dienstamtschule. Es war sehr interessant, dabei zu sehen, daß einige der jungen Studenten, die beim letzten Besuch des Präsidenten der Gesellschaft kaum aus den Kniehosen heraus waren, nunmehr zu reifen, fähigen Sprechern herangewachsen waren. Dann folgte die Dienstversammlung mit dem Thema „Die Zeitschrift Der Wachtturm, ihr Wert, und wie man sie noch besser gebrauchen kann“.

      Am Abend hielt Bruder Henschel eine Ansprache über „Der Tag der Rettung“ in Spanisch. Sie wurde gut aufgenommen. Dann sprach Bruder Knorr durch einen Dolmetscher. Er gab viele Ratschläge und Ermahnungen mit passenden Beispielen, was besonders wertgeschätzt wurde, wie man auf den 525 Gesichtern sehen konnte und an ihrem unwillkürlichen großen Applaus bemerkte.

      Als man sah, daß viele ihren Wunsch ausdrückten, ihre Hingabe an Jehova durch die Wassertaufe zu symbolisieren, entschloß man sich, neben dem Autobus, der bereits gemietet war, noch einen Lastwagen für den Transport an den nahe gelegenen Ozean einzusetzen. Am Samstag morgen benötigte man beide, und dennoch waren sie bis aufs letzte gefüllt. Bei Ankunft am Strand wehte ein stürmischer Wind. Wegen der rauhen Brandung wehte die rote Flagge, was bedeutete, daß das Schwimmen nicht erlaubt war. Aber würde das unsere Taufe unmöglich machen? Als die glückliche Menge der Anwärter zum Untertauchen in die Umkleidezelte stürmte und sich dann ans Wasser drängte, um untergetaucht zu werden, hörte man die schrille Pfeife des Wärters. „Was geht hier vor?“ Eine Unterhaltung von einer Minute mit den vier Brüdern, die für die Taufe verantwortlich waren — und alles war in Ordnung. „Machen Sie ruhig weiter.“ Es war ein sehr zufrieden­stellendes Bild: Der blaugrüne ausgedehnte Ozean, die Brecher mit den weißen Kappen und dem Schaum, die auf den goldfarbenen Strand rollten und 75 Zeugen Jehovas, die ihre Hingabe, den Willen des Höchsten zu tun, durch die Wassertaufe ausdrückten, wie es ihnen durch Christus Jesus, den großen Zeugen, befohlen wurde.

      Unter ihnen war auch ein junges Ehepaar, die Eltern zweier Kinder. Gerade vor einem Jahr hatten sie sich eine Bibel von einem Zeugen gekauft, die erste, die sie jemals in Besitz hatten. Sie wünschten zu der Zeit keine weitere Literatur. Einen Monat später war es ihr Wunsch, die Bibel besser zu verstehen, und das führte zur Abgabe des Buches „Gott bleibt wahrhaftig“. Nach zwei Wochen verschwanden alle „Heiligen“-Bilder und Bildnisse aus dem Hause. Dann folgte von Monat zu Monat ein schnelles Wachstum im Verständnis und eine sich entfaltende Erkenntnis aus dem Buch „Gott bleibt wahrhaftig“. Auch besuchten sie regelmäßig die Zusammenkünfte der Versammlung und zwei Monate vor der Taufe nahmen sie bereits den Dienst auf. Das war bestimmt ein Meilenstein in ihrem Leben. So nimmt man den wahren christlichen Dienst auf, wie die Urchristen es taten.

      Am Sonnabend nachmittag wuchs die Zuhörerzahl auf 560, und am Abend waren 715 eifrige Zuhörer mit Bruder Knorr und Bruder Henschel zusammen.

      Am Sonnabend abend war der Hauptsaal stark besetzt und auch der Seitengang, der zu ihm führte. Obgleich die öffentliche Ansprache für Sonntag morgen angekündigt war, weil die Brüder Knorr und Henschel das einzige diesen Tag fällige Flugzeug nehmen mußten, wurden Vorkehrungen getroffen, für den Vortrag sogar noch mehr Leute einzulassen. Das erforderte noch mehr Lautsprecher, die in den Seitengängen am Eingang aufgestellt wurden, wo die Zuhörer lauschen sollten. Alle Geschäfte waren geschlossen, aber ein neugetaufter Bruder konnte seinen Bruder (kein Zeuge) überreden, seine Anlage mitzubringen und sie aufzustellen.

      Schon um 8.30 Uhr am Sonntag war der Saal gefüllt. Kaum waren die einleitenden Ansprachen über „Das lebendige Wort“ und „Neue-Welt-Gesellschaft angegriffen vom fernen Norden her“ beendet, und — eine halbe Stunde vor der Hauptansprache — jeder Sitz war besetzt. Um 10.30 Uhr waren die sitzenden Zuhörer im Saal von stehenden umringt. Die Seitengänge waren besetzt und sogar bis zum Eingang standen die Menschen. 1032 Personen hatten sich besonders angestrengt, um etwas über Gottes neue Welt nach Harmagedon zu hören. Das war eine Zahl, die fast doppelt so groß war als zu der Zeit, als der Präsident der Gesellschaft das letzte Mal in Montevideo sprach. Sie waren bestimmt nicht enttäuscht darüber, was sie hörten, und über den direkten persönlichen Ansporn, mehr über Jehovas neue Welt zu lernen und die Hilfe der Zeugen Jehovas dabei in Anspruch zu nehmen. Ein junger Mann näherte sich einem Ordner und gab seine Adresse ab. Er sagte: „Ich fühle, daß ich mehr über diese bemerkenswerte Religion lernen sollte.“

      Nachdem sie ihre Freude darüber zum Ausdruck gebracht hatten, daß sie Montevideo wiederum besucht hatten, fuhren Bruder Knorr und sein Sekretär zum Flughafen. Jedoch der Enthusiasmus dieses Kongresses hielt bis zum Nachmittag an. Eine Zuhörerschaft von 715 Personen blieb, um aus diesem Kongreß bis zum Schluß Nutzen zu ziehen. Sie freuten sich auf weiteres Wachstum in Uruguay unter der Führung eines neuernannten Zweigdieners.

      Obwohl das Yankee-Stadion Tausende von Meilen entfernt lag und der Kongreß dort schon längst vorüber war, nahmen Jehovas Zeugen in Uruguay an dem Geiste dieses großen Ereignisses teil und freuten sich über die Segnungen Jehovas, die noch in der Zukunft liegen. Der Höhepunkt der Zusammenkünfte hatte eine neue Höchstzahl erreicht. Es war das schönste Ereignis in Uruguay.

  • „Eine entspannte Feiertagsgesellschaft“
    Der Wachtturm 1954 | 1. August
    • „Eine entspannte Feiertagsgesellschaft“

      ● Die Kirchen der Christenheit sind so selbstzufrieden geworden, daß nichts weniger als eine „geistige Atombombe“ ihre „Selbstgefälligkeit“ zerschlagen wird. So lauteten die unlängst gefallenen Bemerkungen von Dr. John Sutherland Bonnell, Pastor der Presbyterianer-Kirche der Fünften Avenue von New York. Aufschlußreich tönen die Worte des Pastors, daß „in der Zeit einer welterschütternden Revolution die Mitglieder der Kirche so handeln, als ob die ganze Welt sich in Ruhe und Sicherheit sonnte. Immer noch singen sie ‚Gleich einer mächtigen Armee rückt Gottes Kirche vor‘, aber die Zucht und Dringlichkeit, die in diesen Worten zum Ausdruck kommen, fehlen gänzlich.“ Dann rief der Pastor aus: „Die Kirche gleicht heute viel mehr einer entspannten Feiertagsgesellschaft als einer Armee auf dem Marsche.“ (Neuyorker Times, 1. März 1954) Allerdings — aber bald wird der Feiertag vorüber sein! Harmagedon kommt eilends herbei und wird diese sogenannten „Christen“ ergreifen, die in Entspanntheit schlafen, wie es der Apostel Christi vorausgesagt hat. — 1. Thess. 5:2, 6.

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