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  • Tiefer im Wort Gottes schürfen
    Der Wachtturm 1985 | 15. Juni
    • Gottes finden.“ Im Kontext wird von der Notwendigkeit gesprochen, nach Jehovas „Reden“, „Geboten“ und „Weisheit“ zu forschen sowie nach „Unterscheidungsvermögen“ und „Verständnis“. Nach Schätzen zu suchen erfordert Anstrengung und Ausdauer. Viel Schürfarbeit ist dazu nötig. Ebenso verhält es sich mit der Suche nach der ‘wahren Erkenntnis Gottes’, nach „Unterscheidungsvermögen“ und „Verständnis“. Auch das erfordert viel Schürfarbeit, d. h., man muß unter die Oberfläche dringen. Denke nicht, daß es ausreicht, Gottes Wort oberflächlich zu betrachten, es nur zu überfliegen.

      17. Was sagt die Schrift über Jehovas Gedanken, und wofür sollten wir daher dankbar sein?

      17 Ein Psalmist rief aus: „Wie groß deine Werke sind, o Jehova! Sehr tief sind deine Gedanken“ (Psalm 92:5). Der Apostel Paulus schrieb bewundernd: „O Tiefe des Reichtums und der Weisheit und der Erkenntnis Gottes!“ (Römer 11:33). In einem anderen Brief sprach er von den ‘tiefen Dingen Gottes’ (1. Korinther 2:10). Diese tiefen Dinge offenbart Gott, wie Paulus erklärte, „durch seinen Geist“, seine wirksame Kraft, die einen mächtigen Einfluß auf die gesalbten Christen ausübt, die von Christus Jesus dazu bestimmt worden sind, geistige Speise auszuteilen. Wir sollten wirklich dankbar sein für die geistige Schürfarbeit, die die „Sklaven“klasse bewältigt, um die „verborgenen Tiefen der Vorsätze Gottes“ für uns immer verständlicher zu machen (1. Korinther 2:10, Today’s English Version).

      18. Wie kann jeder Christ tiefer im Wort Gottes schürfen, und welche besonderen Schürfwerkzeuge stehen ihm zur Verfügung?

      18 Doch das enthebt den einzelnen Christen nicht der Pflicht, tief im Wort Gottes zu schürfen, um die ganze Tiefe der erklärten Gedanken auszuschöpfen. Dazu gehört, daß man die angegebenen Schriftstellen nachschlägt. Es bedeutet, daß man die Fußnoten in den Wachtturm-Artikeln liest, von denen einige den Leser auf eine ältere Publikation verweisen, die eine bestimmte Schriftstelle oder Prophezeiung noch umfassender erklärt. Es erfordert, daß man tiefer schürft und sich bemüht, diese ältere Publikation herauszusuchen, und dann den Stoff auf den angegebenen Seiten studiert. Ebenso ist es erforderlich, von den speziellen Bibelstudienhilfsmitteln guten Gebrauch zu machen, die die „Sklaven“klasse im Laufe der Jahre zur Verfügung gestellt hat, wie zum Beispiel die Indexe und Konkordanzen sowie die Bücher Hilfe zum Verständnis der Bibel und „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“. Ja, uns Christen sind hervorragende Schürfwerkzeuge an die Hand gegeben worden, zu denen auch die neue englische Reference Bible gehört, die im Laufe der Zeit noch in einer Reihe anderer Sprachen erhältlich sein wird. Wir wollen diese Schürfwerkzeuge für einen guten Zweck einsetzen.

      Zweck des Studiums

      19. Welches Wort der Vorsicht ist in bezug auf Erkenntnis angebracht?

      19 Mit dem tiefschürfenden Studium des Wortes Gottes soll nicht bezweckt werden, daß wir uns unseren Brüdern überlegen fühlen oder unsere Erkenntnis zur Schau stellen. Bei Weltmenschen ist das häufig der Fall. Dem Grundsatz nach treffen hier folgende Worte des Paulus zu: „Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut“ (1. Korinther 8:1). Die Liebe bewegt uns, unsere Erkenntnis demutsvoll im Werk des Predigens und Jüngermachens anzuwenden und taktvoll dazu beizutragen, die christlichen Zusammenkünfte geistig zu bereichern.

      20. Welche Ermahnungen erteilte Paulus in dieser Verbindung?

      20 Wir sollten nicht mehr „Unmündige“ sein, sondern „in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus“ (Epheser 4:13-15). „Laßt uns ... zur Reife vorandrängen“ (Hebräer 6:1). Wir sollten reife Menschen sein — imstande, „feste Speise“ zu verdauen, die uns zu geistig starken und nützlichen Gliedern der Christenversammlung machen wird. Allerdings gehört dazu mehr, als durch Studium Erkenntnis aufzunehmen. Es erfordert, daß wir uns von Jehovas Äußerungen oder veröffentlichten Aussprüchen mit Wertschätzung ernähren. Damit werden wir uns im nächsten Artikel beschäftigen (Psalm 110:1; Jesaja 56:8; 66:2).

      Zur Erinnerung

      ◻ Warum bleiben einige in geistiger Hinsicht „Unmündige“?

      ◻ Was kann jemandem helfen, reif zu werden?

      ◻ Wie können wir gute geistige „Eß“gewohnheiten entwickeln?

      ◻ Wodurch kann unsere Freude am persönlichen Studium gesteigert werden?

      ◻ Warum ist es notwendig, tief im Wort Gottes zu schürfen?

  • Sich von der Erfüllung der Äußerungen Jehovas ernähren
    Der Wachtturm 1985 | 15. Juni
    • Sich von der Erfüllung der Äußerungen Jehovas ernähren

      „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht“ (MATTHÄUS 4:4).

      1. Inwiefern ist Jehova der große Ernährer, doch welche Aussage machte Jesus hinsichtlich der Bedürfnisse des Menschen?

      JEHOVA ist der große Ernährer. Gemäß dem ersten Kapitel der Bibel stellte er sich als solcher dem Menschen vor (1. Mose 1:29, 30). Viel später sagte der Psalmist David voller Dankbarkeit zu Jehova: „Auf dich schauen hoffnungsvoll die Augen aller, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit. Du öffnest deine Hand und sättigst das Begehren alles Lebenden“ (Psalm 145:15, 16). Ja, Jehova hält sowohl für den Menschen als auch für das Tier eine Fülle an Nahrung bereit. Es besteht jedoch ein Unterschied. Während Tiere mit physischer Nahrung auskommen, braucht der Mensch, wie Jesus zeigte, mehr als physisches Brot oder physische Nahrung. Er sollte auch ‘von jeder Äußerung leben, die durch den Mund Jehovas ausgeht’ (Matthäus 4:4).

      2. Was sollten wir in bezug auf Jesu Worte aus Matthäus 4:4 wissen?

      2 Das war Jesu Erwiderung auf Satans Versuch, ihn zu veranlassen, durch ein Wunder Steine in Brot zu verwandeln. Der Teufel beharrte nicht auf diesem Punkt, sondern ging schnell zu einer anderen Versuchung über. Dabei wandte er Psalm 91:11, 12 auf solch irrige Weise an, daß man vermuten könnte, er habe nicht einmal verstanden, was Jesus mit seiner Erwiderung auf die erste Versuchung meinte (Matthäus 4:3-7). Doch wir als Diener Jehovas sind sehr an dem interessiert, was Jesus sagte. Wir, die wir mit Freude tief in der Bibel schürfen, um den größtmöglichen geistigen Nutzen zu erlangen, können uns fragen: „Meinte Jesus, daß der Mensch, damit er ein erfülltes Leben führen kann, ‘jede Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht’, studieren

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