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Dankbar für unsere älteren BrüderDer Wachtturm 1971 | 15. Juni
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als wir in dem schönen bergigen Gebiet Pionierdienst taten und mit den wunderbaren Freunden verbunden waren, die wir dort heute noch haben.“
„Weißt du noch, daß wir uns bald danach, im Jahre 1946, zum Kongreß nach Cleveland begaben? Ich glaube, das war dein erster großer Kongreß, nicht wahr, Earlene?“
„Jawohl, und ich wurde mit Mabel Haslett der Freiwilligendienst-Abteilung zugeteilt. Wir wußten damals nicht, welch guten Einfluß sie und ihr Mann auf unser Leben haben würden, nein, nicht einmal, als wir herausfanden, daß sie zur selben Klasse der Gileadschule der Gesellschaft berufen worden waren wie wir.“
GILEADSCHULE UND MISSIONARWERK
„Es war dies die elfte Klasse, die zweite internationale Klasse, wie sie genannt wurde, da nur etwa ein Drittel ihrer Studenten Amerikaner waren. Welch ein Vorrecht es war, so eng mit geistig reifen Brüdern von England, Australien, Neuseeland und Europa verbunden zu sein!“
„Und erinnerst du dich, wie nach dem ersten Quartal der Präsident der Gesellschaft, N. H. Knorr, fragte, wer sich freiwillig für Japan melden möchte, um mit Don und Mabel Haslett und einer Gruppe Hawaiier von japanischer Herkunft nach Japan zu gehen? Wie ich mich noch erinnere, waren etwa 75 Prozent willens zu gehen, und wir gehörten zu den sechzehn, die ausgewählt wurden. Das bedeutete, daß wir sogleich anfangen mußten, Japanisch zu studieren.“
„Nach der Graduierung wurden wir für die Zeit von ungefähr einem Jahr angewiesen, Versammlungen in einem Kreis von Kalifornien zu besuchen und ihnen beizustehen, und dann kam ein Brief von Präsident Knorr, in dem er unsere Zuteilung von Japan auf Korea abänderte und in dem wir gefragt wurden, ob wir sie annehmen wollten. Natürlich nahmen wir sie an, und im August 1949 verließen wir den Flughafen von Los Angeles, um nach Korea abzufliegen. Unser Flugzeug landete in Tokio, und Don Haslett verabredete mit den Besatzungsmächten, daß wir dort einige Tage Aufenthalt machen konnten; es waren Tage, während denen er uns vortrefflichen Rat gab, wie wir uns dem Gebiet im Fernen Osten anpassen konnten.“
„Ja, Don, daran erinnere ich mich noch. Und ich erinnere mich auch, daß jede Woche nach unserer Ankunft in Seoul etwa zwanzig Personen zum Studium des Wachtturms zusammenkamen. Einer der Zeugen pflegte das Studienmaterial aus dem Englischen zu übersetzen und dann Abschriften auf dünne Bogen Papier zu machen. Durch diese anstrengende Arbeit von Hand erhielt man nur acht Kopien, und beim Studium mußten sich vier bis fünf Personen um eine Kopie zusammendrängen.“
„Das stimmt, es waren damals wenig Druckschriften vorhanden. In der Tat, wir hatten zwanzig Exemplare der koreanischen Ausgabe der Broschüre Wo sind die Toten? mitgebracht. Und im Dienst liehen wir diese zwanzig Broschüren aus, dann kehrten wir zurück und holten sie wieder ab. Acht der Zeugen des Ortes schlossen sich uns im Felddienst in jenem Monat an. Was für andere Erinnerungen an jene frühen Tage hast du noch, Earlene?“
„Ich erinnere mich, daß im März 1950 sechs neue Missionare eintrafen. Bis Mai hatten wir eine Höchstzahl von einundsechzig Verkündigern erreicht, acht Missionare eingeschlossen. Die ersten Zeugen, die wir vorfanden, als wir eintrafen, hatten Gefängnisstrafen von fünf bis sieben Jahren erduldet — jede unter der japanischen Besatzungsmacht. Fast alle von ihnen hielten bis zu ihrem Tode treu durch, und die Überlebenden predigen die gute Botschaft immer noch.“
DER KOREAKRIEG
„Dann kam der Krieg. Ich weiß, daß du dich an den öffentlichen Vortrag erinnerst, den wir im Hörsaal einer Schule am 25. Juni 1950 abhielten. Als die Zusammenkunft zu Ende war, sagte uns die Polizei, daß das kommunistische Nordkorea angegriffen habe und ein Ausgehverbot in Kraft sei; jeder beeilte sich heimzukommen.
So beobachteten wir den Krieg die erste Nacht vom Dach unseres Hauses aus. Am dritten Tag, als die Streitmächte der Kommunisten das Randgebiet der Stadt erreicht hatten, wurden alle Amerikaner und Europäer angewiesen, sich zur sofortigen Evakuierung bei ihren zuständigen Gesandtschaften zu melden. Als wir der Anweisung gehorchten, hatten wir keine Idee, daß sich die Feindseligkeiten zu einem großen Krieg entwickeln würden. Du wirst jene Tage nie vergessen, nicht wahr, Earlene?“
„Niemals! Eine unserer christlichen Schwestern und ich waren gerade krank, und wir mußten unseren Koffer in dreißig Minuten gepackt haben. Ich erinnere mich noch, wie bestürzt der amerikanische Konsul war, als er feststellte, daß sechs Amerikanerinnen immer noch in der Stadt weilten, weil wir die frühen über Radio verschlüsselt ausgegebenen Warnungen nicht verstanden hatten. Doch die Sache ging gut aus, denn wir kamen zur letzten Flugzeuggruppe, die vom Flughafen Kimpo abflog, während die anderen Frauen und Kinder, die auf einem Düngstoffboot am Tag vorher evakuiert worden waren, lange warten mußten, bis sie wieder mit ihren Männern vereint wurden.
Nie vergesse ich den Beschuß unserer Busse durch die kommunistischen Flugzeuge, als wir auf dem Weg zum Flughafen waren. Und draußen auf der Startbahn beschossen sie uns wieder, und so wurden wir in ein enges Erdgeschoß eingepfercht. Schließlich wurden wir Frauen in das erste Flugzeug gebracht, das wegging. Dann versuchten zwei kommunistische Flugzeuge unser Flugzeug abzuschießen, doch wurden sie von den Flugzeugen abgeschossen, die uns zum Schutz begleiteten. Wir erfuhren später aus Berichten, daß diese zwei Flugzeuge die ersten waren, die im Koreakrieg abgeschossen worden waren. Statt die Evakuierten an einen anderen Ort in Korea zu führen, brachte man uns nach Itazuke in Kyushu, im Süden von Japan. Wie froh waren wir, festzustellen, daß ihr, die Männer, an den gleichen Ort gebracht worden wart!“
„Ja, Earlene, und erst später wurde klar, daß der koreanische Konflikt kein frühes Ende nehmen würde, und Seoul fiel zweimal in die Hände der Kommunisten. Die Gesellschaft wies uns acht Missionaren dann statt des Gebietes in Korea ein Gebiet in Nagoya (Japan) zu. In Nagoya gab es keine einheimischen Zeugen, doch innerhalb eines Jahres gab es dort mehr als sechzig Verkündiger der guten Botschaft!“
RÜCKKEHR NACH KOREA
„Im Laufe des nächsten Jahres suchte das Zweigbüro der Gesellschaft in Tokio wiederholt dafür zu sorgen, daß wenigstens einer von uns nach Korea zurückkehren könnte. Schließlich erlaubte der Oberkommandierende der Alliierten Streitmächte einem von uns, nach Korea zurückzukehren. Der Präsident der Gesellschaft schrieb mir, ich möchte zurückgehen und wenigstens einen Monat dort bleiben. Es zeigte sich, daß ich in Korea bleiben konnte, doch keine anderen Missionar-Zeugen durften hereinkommen; so blieb ich dort. Ich gelangte im November 1951 zurück, du aber, Earlene, durftest erst im Oktober 1952 kommen.“
„Wie gut ich mich daran erinnere! Und wie glücklich du warst, als ich wirklich zurückkehrte, damit ich dir wieder einmal eine warme Mahlzeit bereiten konnte. Wie ich vermute, hattest du viel mehr kalte Mahlzeiten von den GI-Rationen, die damals zu haben waren, als du zugeben willst, Don.“
„Jenes Jahr war schwierig, was unser erneutes Getrenntsein betrifft, Earlene, aber was für ein wunderbares Jahr des Fortschritts für das Königreichswerk! Unsere christlichen Brüder waren während der schweren Kämpfe als Flüchtlinge in den Süden zerstreut worden. Im November 1951 berichteten nur fünfunddreißig über ihren Felddienst, doch predigte eine größere Zahl Verkündiger. Im Dezember und Januar reiste ich umher, um sie zu besuchen, und es wurden sechs Versammlungen organisiert. Von da an wuchs das Werk so schnell, daß man fast nicht damit Schritt halten konnte. Bis Ende des Dienstjahres 1952 gab es 192 berichterstattende Verkündiger. Bis Ende des Dienstjahres 1954 berichteten schon 1 065. Während also der Koreakrieg für das koreanische Volk unheilvoll war, diente die Tatsache, daß Jehovas Zeugen in verschiedene Teile des Landes zerstreut wurden, dazu, die Königreichsbotschaft um so schneller in jene Gebiete zu tragen. Es gereicht unseren lieben koreanischen Brüdern gewißlich zum Ruhm, daß sie ‘darum gerungen haben’, die damaligen Umstände gut auszunutzen.“
„Don, ich muß sagen, jene Tage haben Schwierigkeiten für uns mit sich gebracht, aber es macht mir Freude, wenn ich an die ausgezeichneten Eigenschaften unserer koreanischen Brüder denke und an Jehovas Leitung, die all diese Zunahme bewirkte. Wohl schien die Lage bisweilen schwierig zu sein, zum Beispiel, als wir zuerst nach zwei in Pusan verbrachten Jahren nach Seoul umzogen, in den Teil des gegenwärtigen Bethelheims, der als ,Altbau‘ bekannt ist. Er war im Krieg zerschossen worden, keine Fenster waren mehr da, der Verputz war abgefallen, es gab keine Elektrizität, kein Wasser usw. Dann hatten wir zehn Jahre lang kein fließendes Wasser in diesem Gebäude. Alles mußte in Eimern an einem Traggestell auf der Schulter hinaufgetragen werden. Nun, sieh mal das schöne moderne Bethelheim, dessen wir uns heute erfreuen! Es hält schwer, sich noch vorzustellen, was während jener anderen Tage geschah.“
„Ja, ganz Korea hat sich seit jenen Tagen sehr verändert, Earlene. Acht weitere Missionare trafen nach dem Krieg im Jahre 1955 ein, und die Zeugen hier machten schöne Fortschritte, was das geistige Wachstum betrifft. Einer der ersten, mit denen ich ein Heimbibelstudium durchgeführt hatte, wurde 1950 getauft und ist nun ein Aufseher einer der zweiundfünfzig Teilversammlungen von Seoul. Zu jener Zeit war er noch nicht verheiratet; jetzt hilft schon sein zweiter Sohn hier im Bethel bei der Arbeit mit. Das läßt uns ziemlich alt erscheinen, nicht wahr?“
„Nun, Don, wir werden hier als Großvater und Großmutter unserer christlichen Brüder angesehen. Die Brüder gebrauchen diese liebevollen Ausdrücke, wenn sie zu uns sprechen. Obwohl wir das Alter von fünfzig Jahren überschritten haben, liegen immer noch Jahre vor uns, die wir dem Werke widmen möchten, das vor Harmagedon noch zu tun ist. Jehova hat uns bestimmt gesegnet.“
„Erinnerst du dich, Earlene, wie bei unserer Gileadgraduierung im Jahre 1948 der Präsident der Gesellschaft unserer Klasse sagte, wir würden nur die Fahrkarte für die Hinfahrt in unsere Zuteilung erhalten? Jehova ist aber gut zu uns gewesen, denn wir können sagen, daß wir einschließlich unserer Rückkehr nach Korea von unserem Urlaub in der Heimat im Jahre 1969 den Pazifik neunmal überquert haben, da wir vier verschiedene Male zurückgegangen sind. Im Jahre 1953 zum Beispiel, als wir dem internationalen Kongreß in New York beiwohnten, war unsere Reise per Schiff geplant gewesen, aber die Brüder von unserem alten Kreis in Kalifornien hatten das Geld für die Mehrauslagen beigesteuert, so daß wir die Reise per Flugzeug machen konnten. Auch waren wir im Jahre 1958 beim Kongreß in New York anwesend. Dann, im Jahre 1962, wurde ich zum Kurs von zehn Monaten in die Gileadschule zurückgerufen. Damals hattest du gesundheitliche Schwierigkeiten, und es wurde dir erlaubt, diese zehn Monate zur Erholung in Colorado zu verbringen. Das letzte Jahr war es uns möglich, auch den Kongreß des Jahres 1969 in New York zu besuchen. Unsere Angehörigen haben es gut gemeint mit uns, ebenso viele Freunde, deren Hilfe uns diese Reisen ermöglichte, und wir sind ihnen wie auch der Gesellschaft dankbar.“
„Don, ich werde stets dankbar sein für jenen Extraurlaub, der mir im Jahre 1962 gewährt wurde. Ich hatte in jenen Jahren Probleme hinsichtlich meiner Gesundheit, auch drei Operationen, und ich kann nicht sagen, daß ich hier eine weniger gute Behandlung erfahren hätte, als ich anderswo hätte haben können. Jetzt darf ich sagen, daß ich mich körperlich wohler fühle als in den vergangenen fünf oder sechs Jahren, und ich bin Jehova dafür dankbar.“
„Während all der Jahre sind unsere christlichen Brüder uns gegenüber sehr freundlich und gastfrei gewesen, Earlene, und sie haben ihre Liebe auf vielerlei Weise gezeigt. Sie sind unsere beständige Freude gewesen. Und nun, da wir diesen Bericht schreiben, nimmt die Zahl unserer koreanischen Brüder weiterhin zu. Das Dienstjahr 1970 hat uns mehr als 3 000 Neugetaufte gebracht. Und wir hatten eine Verkündigerhöchstzahl von 12 267 für das Dienstjahr. Auch ist kein Stillstand in Sicht.
Wir können voll Dankbarkeit auf die vielen älteren Glaubensbrüder und -schwestern zurückblicken, deren Leben das unsrige in unseren jüngeren Jahren berührte und die durch ihren treuen Lauf großen Einfluß auf uns ausübten. Manche davon gehörten zu den Gesalbten des Herrn. Wenn die Segnungen, deren wir uns bisher erfreut haben, irgendein Anzeichen von kommenden Dingen sein sollten, welch wunderbare Freuden erwarten uns dann alle im neuen System der Dinge, deren wir uns dann zusammen mit lieben Mitverbundenen erfreuen können!“
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Fragen von LesernDer Wachtturm 1971 | 15. Juni
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Fragen von Lesern
● Was ist das in 1. Johannes 2:7, 8 erwähnte „alte Gebot“ und das „neue Gebot“? — USA.
Die fraglichen Verse lauten wie folgt: „Geliebte, nicht ein neues Gebot schreibe ich euch, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Dieses alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. Wiederum schreibe ich euch ein neues Gebot, etwas, was in seinem Fall und in dem euren wahr ist, weil die Finsternis vergeht und das wahrhaftige Licht schon leuchtet.“ — 1. Joh. 2:7, 8.
Bezog sich der Apostel Johannes durch die Worte „ein altes Gebot“ auf das mosaische Gesetz? Kaum, denn er schrieb an Christen, die nicht unter dem Gesetz standen. (Röm. 6:14) Statt dessen scheint es — da das Thema des Briefes des Johannes Liebe ist —, daß er sich auf folgende Worte Jesu bezog: „Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, daß auch ihr einander liebt.“ (Joh. 13:34) Als Johannes seinen ersten Brief schrieb (ca. 98 u. Z.), waren mehr als sechzig Jahre vergangen, nachdem Jesus zu Beginn des Christentums dieses Gebot der Liebe gegeben hatte. So konnte Johannes mit Recht sagen, daß es ein „altes Gebot“ war.
Was ist denn das „neue Gebot“, das Johannes in Vers acht erwähnt? Es scheint dasselbe zu sein wie das, welches er soeben das „alte Gebot“ genannt hatte. Wir können uns nicht vorstellen, daß Johannes den Nachfolgern Christi ein wahrhaft „neues“ Gebot gegeben hätte, das von jenem, das Jesus gelehrt hatte, verschieden gewesen wäre. Doch in welchem Sinne konnte Johannes es als „neu“ bezeichnen?
Er konnte es geradeso als neu bezeichnen, wie Jesus dies getan hatte. Es schloß in sich, daß man willens sein müßte, seine Seele zugunsten eines Bruders hinzugeben, etwas, was das mosaische Gesetz nicht gefordert hatte. (Joh. 15:12) Ferner war es neu in dem Sinne, daß es angesichts der sich verändernden Umstände und Situationen neu, ja mit neuer Dringlichkeit angewandt werden mußte. Gegen Ende des ersten Jahrhunderts u. Z. konnten die Christen, denen Johannes schrieb, mit dem Hinsterben der Apostel und als das ‘Geheimnis der Gesetzlosigkeit’ unter den Versammlungen schon am Werke war, die Veränderungen sehen und konnten die benötigte neue Anwendung der Liebe verstehen. (2. Thess. 2:6-8) Doch konnte Johannes ihnen schreiben, daß das „neue Gebot“ ‘in Christi Fall und in eurem’ wahr war, weil sie in ihrem Leben danach handelten, so wie Jesus danach gehandelt hatte. Im Begleittext zeigte Johannes, daß ein Christ, der seinen Bruder nicht liebt, in Finsternis ist. Es scheint daher, daß Johannes wegen der Zunahme der Liebe unter vielen Nachfolgern Christi schreiben konnte, daß „die Finsternis vergeht und das wahrhaftige Licht schon leuchtet“.
Angesichts der Schwierigkeit, die der Text in 1. Johannes 2:7, 8 bietet, haben eine Anzahl Bibelübersetzer der Neuzeit die Verse im Einklang mit der obigen Erklärung frei übersetzt. Zum Beispiel heißt es in der Übersetzung von Hans Bruns: „Geliebte, ich gebe euch hiermit kein neues Gebot; es ist das alte Gebot, das ihr von Anfang bekommen habt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. Und doch ist es auch wieder ein neues Gebot.“ Und in The New English Bible heißt es weiter: „... neu in dem Sinne, daß die Finsternis vergeht und das wahre Licht schon scheint. Christus hat dies wahr gemacht, und es ist wahr in eurer eigenen Erfahrung.“ Siehe auch die Übersetzung von Otto Karrer, Dr. Hermann Menge und Rupert Storr.
Demzufolge beziehen sich beide Ausdrücke, das „alte Gebot“ und das „neue Gebot“, offensichtlich auf Jesu Anweisung, daß seine Nachfolger einander so lieben sollen, wie er sie geliebt hat.
● Was bedeutet der Kommentar in Offenbarung 19:10: „... das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.“? — USA.
Diese Worte sind ein Teil dessen, was ein Engel dem betagten Apostel Johannes sagte, als ihm Johannes in einem Augenblick starker Gefühlsbewegung zu huldigen begann. Der Engel sprach: „Sieh dich vor! Tu das
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