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  • „Erdbeben von Ort zu Ort“
    Der Wachtturm 1952 | 1. Januar
    • „Erdbeben von Ort zu Ort“

      AM 15. August 1950 hatte das schwerste Erdbeben des zwanzigsten Jahrhunderts, das „grösste der gegenwärtigen Generation“, die „drastischste Naturumwälzung an einem bevölkerten Ort, welche die Welt je gekannt hat“, seinen Mittelpunkt im nordöstlichen Indien, Assam, Nepal und im südlichen Tibet. So heftig war das Beben, dass alle Erdbebenmesser in der ganzen Welt dem Rhythmus in wildem, betäubendem Tanze folgten. Viele wurden völlig betriebsunfähig. Derjenige in Istanbul, Türkei, zerbrach, und im College von Boston, auf der andern Seite des Erdballs, raste der Schreibstift des Erdbebenmessers direkt über das Aufzeichnungspapier hinaus. Als die Erschütterungswelle Milwaukee [USA.], das 17 600 Kilometer entfernt liegt, erreichte, schlug das Wasser eines tiefen Brunnens einen neuen Rekord, indem es 1,37 m emporschnellte. Das Radio und die Presse verbreiteten die Nachricht blitzschnell, und man fühlte instinktiv, dass es wieder einmal eine Katastrophe grossen Stils gegeben hatte.

      Irgendwo unterhalb des Himalaya, der höchsten Bergkette der Welt, rutschte der unterirdische Fels, wodurch mehr als 77 000 Quadratkilometer Erdoberfläche in Erschütterung gerieten. Einige der Flüsse jener Gegend verschwanden; andere wechselten ihren Lauf. Der Brahmaputra, einer der grössten Ströme der Welt, gab eine befremdende, schreckliche Vorstellung, als das sich neigende, schaukelnde Land ihn zuerst veranlasste, zurückzuweichen, worauf er rasend niederstürmte. An gewissen Orten ergoss er sich über die Ufer und fegte wie eine Ozeanflut über das offene Land. Sein Nebenfluss, der Subansiri, brachte 1500 Dörfern den Ruin. Ganze Berge taumelten nieder, begruben Dörfer und stoppten den Lauf von Flüssen unten in den Tälern. Als darauf die so entstandenen künstlichen Seen durch die Erddämme brachen, donnerten sie die Täler hinab und nahmen alles mit: schwere Bäume, mächtiges Dschungel samt allen Geschöpfen darin. Welch furchtbarer Anblick: die Leichen von Elephanten, Tigern, Affen und anderem Wild wie auch von menschlichen Opfern — alles mitgerissen von den tobenden Wogen!

      An andern Stellen öffneten sich grosse Klüfte, und unterirdische Wasser mehrten noch die Gefahr. Vorratshäuser wurden zerstört, wodurch viele Gebiete von Hungersnot bedroht wurden. Fische zu Tausenden wurden bei den Erdrutschen im Schlamm begraben oder durch Schwefelgase erstickt, die dem feurigen Erdinnern entströmten. Durch speiende Vulkane rötete sich der Himmel tagelang, da diese im Aufruhr der Naturkräfte mitmachten, der als „eine der grössten Naturkatastrophen“ in der Geschichte Assams eingeschätzt wird. Es tönt fast unglaublich, aber der majestätische Mount Everest, der höchste Gipfel der Welt, wurde an Höhe buchstäblich etwa 60 m gehoben.

      Alle Verbindungswege waren gänzlich abgeschnitten. Wege und Ströme verschwanden buchstäblich, und grosse Stücke der Eisenbahnlinien hingen in der Luft. Die Telephon- und Stromleitungen wurden in einem grossen Gebiet betriebsunfähig. Eine Panik brach im nördlichen Indien und Burma aus, Kalkutta eingeschlossen, und Tausende rannten in ihrem Schrecken schreiend durch die Strassen oder kauerten nieder, um zu ihren Dämonengöttern zu beten. Und da mehr als einen Monat lang täglich nahezu 200 Erschütterungen und Nachbeben folgten, wurde das Leben und die Tätigkeit des schon durch Furcht gelähmten Volkes weiter wie betäubt.

      Wenn wir die Kosten etwas überschlagen, so betrug der Schaden an den Teeplantagen allein 4 000 000 Dollar. Tausende von Häusern wurden zerstört, 50 000 Stück Vieh getötet, etwa 5000 Menschen verloren das Leben, und 5 000 000 weitere litten unter der monatelangen Reihe von Erdbeben. Aber die Aufstellung solch nackter Zahlen sagt nur wenig von all dem Schmerz, Elend und Weh, das durch diese übermenschlichen erderschütternden Kräfte verursacht wurde.

      TRETEN ERDBEBEN EPIDEMISCH AUF?

      Als Stück um Stück der Berichte aus den abgelegenen Gebieten des Himalaya herauszutröpfeln begannen, erhielt man auch Nachricht über Erdbeben aus andern Teilen der Welt. Am 7. August erschütterte ein heftiges Beben die Philippinen. Darauf, am 23. August, wurde ein mässiger Erdstoss im unteren Kalifornien registriert, und am 9. September traf eine starke Erschütterung den nördlichen Teil von Chile. Gerade ein Jahr vorher, am 5. August 1949, hatte Ekuador eine ähnliche Tragödie erlitten wie Assam, worin gemäss Schätzungen 9000 Personen umkamen und 20 000 obdachlos wurden. Vier Städte von Ekuador gingen in Trümmer, und der niederschmetternde Schaden belief sich auf Millionen von Dollar. Im Jahre vorher waren durch andere Erdbeben 5000 Personen ums Leben gekommen.

      Erdbeben sind keine moderne wissenschaftliche Erfindung oder Entdeckung, denn Aufzeichnungen aus alter Zeit zeigen, dass solche seit den frühesten Zeiten vorgekommen sind. Des Menschen ältestes Buch, die Bibel, spricht von verschiedenen Erdbeben, sowohl in den Hebräischen wie in den Griechischen Schriften. (Amos 1:1; Sach. 14:5; Jes. 29:1, 6; 1. Kön. 19:11; Matth. 27:54; 28:2; Apg. 16:26) Die weltlichen Schriften eines Aristoteles, Plinius, Seneka und anderer erwähnen solche Katastrophen ebenfalls, und seit ihrer Zeit haben sich viele, viele weitere ereignet. Um nur die grösseren zu erwähnen:

      Jahr Ort Tote Jahr Ort Tote

      1703 Japan 200 000 1875 Venezuela 16 000

      1737 Indien 300 000 1896 Japan 22 000

      1755 Lissabon 50 000 1908 Italien 75 000

      1783 Italien 50 000 1915 Italien 39 000

      1797 Ekuador 41 000 1920 China 200 000

      1822 Türkei 22 000 1923 Japan 143 000

      1828 Japan 30 000 1927 China 100 000

      1868 Peru 25 000

      Diese Zahlen offenbaren einige verblüffende Tatsachen. Zum Beispiel ist es sehr auffallend, wie wenig Erdbeben es vor dem Ersten Weltkrieg gab, und wie weit sie zeitlich auseinanderlagen im Vergleich zur Zeittabelle seither. Dieser Punkt wird bestätigt durch den Jesuitenpater Joseph Lynch von der Fordham-Universität in seinem Buche Unsere bebende Erde (1940, engl.), denn indem er zeigt, welchen „Wechsel zwischen Sturm und Stille“ es gegeben hat, erwähnt er (auf S. 151 und 152) nur elf grössere Erdbeben, die sich in den 3358 Jahren der Geschichte Italiens ereigneten, welche 1908 endeten.

      Die relative Zahl der Umgekommenen ist ebenfalls überraschend. Nachdem die Britannische Enzyklopädie (Band 7, S. 852, Ausgabe 1940, engl.) den Todestribut angegeben hat, den grössere Erdbeben vor 1914 forderten, bemerkt sie: „Zahlen wie diese mögen übertrieben sein [besonders die Zahlen vom 18. Jahrhundert], in bezug auf das japanische Erdbeben von 1923 aber kann kein Fehler vorliegen.“ Auch wenn die übertriebenen Zahlen vergangener Jahrhunderte für voll genommen werden, zeigen die oben erwähnten Zahlen, dass die durchschnittliche jährliche Todesziffer seit 1914 sehr zugenommen hat — von 4000 im Jahre Umgekommenen ist die Zahl auf 40 000 hinaufgeschnellt! Tod und Schrecken in konzentrierter Form ist seit 1914 das Teil der Menschheit!

      EIN WICHTIGER TEIL DES „ZEICHENS“

      Nun mag jemand wissen wollen, was diese beschleunigte Zunahme in der Häufigkeit der Erdbeben denn mit 1914 und dem Ersten Weltkrieg zu tun hat. Nun, die Verknüpfung der beiden Dinge ist kein zufälliges Zusammentreffen. Die Zeit, wann diese folgenschweren Ereignisse eintreten sollten, wurde sowohl vorausgesehen als auch nahezu 2000 Jahre vorausgesagt. „Sage uns, wann werden diese Dinge sein, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und der Vollendung des Systems der Dinge sein?“ (Matth. 24:3, NW) So lautete die Frage, welche die Jünger Jesus stellten; und es war eine wichtige Frage. Daniel, der Prophet, hatte bereits einen chronologischen Zeitplan gegeben, woraus hervorgeht, dass die Vollendung oder das „Zusammenenden“ alles dessen, was zu dieser gegenwärtigen Welt gehört, 2520 Jahre nach der Entthronung des letzten Königs von Jerusalem im Jahre 607 v. Chr., nämlich im Herbst des Jahres 1914, beginnen werde.a Als Jesus die Frage beantwortete, ging er näher auf jene Prophezeiung ein, indem er sagte, was für Ereignisse eintreten würden als sichtbares „Zeichen“, das alle während dieser Zeit der Vollendung sehen könnten.

      Du kannst den ganzen Bericht in Matthäus 24, Markus 13 und Lukas 21 lesen, und während du das tust, nimm besonders Kenntnis von dem, was über Erdbeben gesagt wird. „Denn Nation wird sich erheben wider Nation und Königreich wider Königreich [Weltkriege gibt es erst seit 1914], und es werden Nahrungsknappheiten [die schlimmsten Knappheiten der Geschichte hat es seit jenem Datum gegeben] und ERDBEBEN sein von Ort zu Ort. Alle diese Dinge sind der Anfang der Bedrängniswehen.“ (Matth. 24:7, 8, NW) So wurde prophetisch vorausgesagt, dass Erdbeben, nicht allein oder unabhängig, sondern in Verbindung mit den andern erwähnten Ereignissen, ein sichtbares Zeichen bilden würden, welches die Vollendung der alten Welt und die Nähe der neuen kennzeichnet. — 2. Pet. 3:6, 7, 13.

      Dies soweit es die Prophezeiung betrifft. Was aber sind die tatsächlichen Geschehnisse? Niemand kann abstreiten, dass das Jahr 1914 eine schreckliche, kritische Periode eingeleitet hat, eine Periode, die bis in die Gegenwart hineindauert. Weltkriege, die entsetzlicher sind in ihrem Umfang und ihrer Konsequenz als all die früheren Kriege in der Geschichte zusammengenommen! Unübertroffene Nahrungsknappheiten! Seuchen und Krankheiten, denen selbst die moderne Medizin nicht gewachsen ist! Weltweite moralische und soziale Verkommenheit, und von allen Seiten, auf jeder Gesellschaftsstufe, in jeder Nation erfüllen Furcht, Bedrängnis und Ratlosigkeit den Sinn und das Herz der Menschen mit Weh und Leid! All dies zusammengenommen — so erklärte es Jesus — bildet ein unleugbares Zeichen, vorausgesetzt, dass es auch Erdbeben von Ort zu Ort gäbe. Was sind denn die Tatsachen in dieser Hinsicht?

      „VON ORT ZU ORT“

      Die nachfolgende Aufstellung über Erdbeben seit 1914 wurde dem Welt-Almanach (engl.) und den Jahrbüchern der Enzyklopädien Americana, Britannica und Colliers entnommen, und sie schliessen nur Zahlen ein, die tatsächlich gemeldet wurden. Sie ist keineswegs vollständig, genügt aber, um ein unbeschreibliches Bild des Schreckens und Leidens zu enthüllen. Man stelle sich nur vor: in dieser kurzen Zeitperiode kamen mehr als 848 450 Menschen ums Leben, mehr als 577 876 wurden verletzt, und 4 636 169 wurden obdachlos. Hunderte von Städten wurden zerstört, Tausende von Gebäuden zugrunde gerichtet, und Milliarden von Dollar gingen durch Eigentumsbeschädigung verloren.

      Man vergleiche diese Periode mit früheren Zeiten, und man wird sehen, dass es in der früheren traurigen Geschichte des Menschen nichts gegeben hat, das diesem gleichkäme. „In 2000 Jahren geschichtlicher Aufzeichnungen haben Erdbeben wahrscheinlich 10 000 000 Menschenleben gefordert“, so erklärte Robert K. Plumb in der New York Times (20. August 1950) in der besonderen Spalte „Rückblick auf die Wissenschaft“. Dies bedeutet, dass die durchschnittliche jährliche Todesziffer während 1965 Jahren weniger war als 4700, im Vergleich zu einem Durchschnitt von mehr als 24 200, die jährlich während der letzten 35 Jahre, seit 1914, umkamen. Oder man ziehe einen Vergleich zwischen der Periode der letzten 35 Jahre und irgendeiner andern Zeit von derselben Dauer. Man greife die schlimmste Periode aus früherer Zeit heraus, die Jahre, welche die Erdbeben von 1703 und 1737 einschliessen, wobei man die übertriebenen Zahlen gelten lasse. Das Total der 500 000 in jener Periode Umgekommenen ist völlig in den Schatten gestellt worden durch ein um nahezu 70 Prozent grösseres Total an Toten, das sich seit 1914 ergibt. Und wenn man Schaden an Besitztum, unterbrochene Verbindungen, die Leiden weltweiten Umfangs usw., die sich wegen Erdbeben seit dem Ersten Weltkrieg ergaben, in Betracht zieht, so gibt es nichts in der Geschichte der Vergangenheit, das dieser Periode gleichkommt.

      Weisst du aber, dass diese hier aufgeführten, seit 1914 vorgekommenen Erdbeben nur ein kleiner Bruchteil sind von denen, die sich ereignet haben? „Im Durchschnitt gibt es wahrscheinlich etwa 150 grössere Erdbeben im Jahr.“ (Unsere bebende Erde [engl.], S. 3) „Gegenwärtig werden auf Grund der Aufzeichnungen der Instrumente durchschnittlich 600 bis 700 Erdbeben im Jahr festgestellt. Von diesen mögen 50 bis 100 tatsächlich welterschüttemd sein, da sie Katastrophen herbeiführen können, wenn gerade ein grosses Bevölkerungszentrum betroffen wird.“ (Ursache von Katastrophen [engl.], von L. Don Leet, 1948, S. 34, 36) Gewisse Wissenschaftler schätzen, dass es etwa 1 000 000 Erdbeben im Jahr gebe, sofern auch die geringsten Schwingungen mitgezählt werden.

      Die Wissenschaft beobachtet auch einen eigentümlichen Wechsel im Gehaben der Erdbeben seit dem Ersten Weltkrieg. In der Zeitschrift Wissenschaftlicher Amerikaner (engl.) vom September 1950 heisst es: „Grössere Erdbeben ereigneten sich gewöhnlich gruppenweise, wobei auf jede Periode der Tätigkeit eine Ruhepause folgte. So gab es eine heftige Tätigkeit zwischen 1904 und 1907 und dann Ruhe für 10 Jahre, ausgenommen die zwei Beben im Jahre 1911 und 1912. Vier weitere aktive Perioden, getrennt durch Ruhepausen, fielen zwischen die Jahre 1917 und 1948. Aber die Perioden der Tätigkeit wurden fortgesetzt kürzer und folgten sich schneller. Seit 1948 hat das Schema eine neue Phase erreicht, so dass auf ein Jahr annähernd e i n grosses Erdbeben fällt.“ — Kursivschrift von uns hinzugefügt.

      Das vorausgesagte ZEICHEN ist hier, und zwar jeder Teil davon, die Erdbeben eingeschlossen. Es gereicht zur Warnung, dass wir in den „letzten Tagen“ leben. Ohne Frage kann Jehova Gott sein erklärtes Vorhaben, das gegenwärtige System der Dinge des Teufels zu erschüttern, durchführen, bis es vollständig zerstört ist. Denkt nur an die Macht, die Jehova zu Gebote steht! Eine Atombombe von der Art, wie sie für Hiroshima gebraucht wurde, kommt 20 000 Tonnen des TNT [eines hochexplosiven Stoffes] gleich, doch „was“, so fragt die New York Times, „ist eine Atombombe im Vergleich zur Erdoberfläche, wenn sie zuckt wie eine Kuh oder ein Pferd, das die Haut zusammenzieht, um sich der Fliegen zu erwehren?“ Nun, weisst du, dass das Erdbeben in Assam vom vorletzten Sommer der Kraft von 1 100 000 Atombomben oder von 1100 theoretischen Wasserstoffbomben gleichkam? Und doch ist dieser Ausbruch nichts im Vergleich zu der Macht, die der Schöpfer des Atoms in Harmagedon in Bewegung setzen wird, wenn er die ganze Erde schrecklich erschüttert. — Ps. 46; Jes. 2:19, Schmoller; Nah. 1:3-6; Hab. 3:6.

      35 JAHRE ERDBEBEN-LEID

      Jahr Tote Verletzteb Sachschaden

      1915 39 000 6 grosse Städte

      dem Boden gleich

      1917 2 500

      1918 300 1 000 $ 34 125 000 Verlust

      1919 5 372 400

      1920 203 624 200 110 Orte zerstört,

      500 Obdachlose

      1921 14 300 10 000 Obdachlose

      1922 900 500 Gebäude zerstört

      1923 149 912 2 000 2 030 000 Obdachlose

      $ 933 000 000 Verlust

      1924 952 47 $ 15 000 000 Verlust

      1925 1 021 1 586 20 000 Obdachlose

      $ 90 000 000 Verlust

      1926 1 171 Tausende 6 238 Gebäude zerstört

      110 000 Obdachlose

      1927 105 370 202 13 465 Gebäude zerstört

      $ 77 500 000 Verlust

      1928 2 169 2 528 35 247 Gebäude zerstört

      295 000 Obdachlose

      1929 3 183 100 10 000 Obdachlose

      $ 5 050 000 Verlust

      1930 11 762 228 7941 Gebäude zerstört

      1931 2 912 2 580 4610 Gebäude zerstört

      $ 71000 000 Verlust

      1932 70 994 681 3800 Gebäude zerstört

      $ 2 200 000 Verlust

      1933 1 942 815 14 Dörfer, 7930 Gebäude und

      1570 kleine Schiffe zerstört

      1934 20 049 225 200 000 Obdachlose

      1935 66 771 $ 33 000 000 Verlust

      250 000 Obdachlose

      1936 537 116 $ 500 000 Verlust

      1937 38 Hunderte

      1938 484 200 000 Obdachlose

      1939 80 350 100 000 50 000 Gebäude zerstört

      1 200 000 Obdachlose

      1940 1 738

      1941 84 263

      1942 11 009 2 000 $ 2 500 000 Verlust

      1943 4 850 29 Dörfer zerstört

      1944 35 000 3 000 70 000 Obdachlose

      $ 2 000 000 Verlust

      1945 4 000 40 000 Obdachlose

      1946 5 000 94 669 Obdachlose

      $ 20 000 000 Verlust

      1947 639 1500 Gebäude zerstört

      1948 5 172 16 000 55 000 Gebäude zerstört

      $ 3 000 000 Verlust

      1949 9 611 20 605 106 000 Obdachlose

      $ 86 000 000 Verlust

      Total 848 450 577 876 4 636 169 Obdachlose, Ver-

      luste: Milliarden von Dollar

      [Fußnoten]

      a In bezug auf eine eingehende Betrachtung siehe „Gott bleibt wahrhaftig“. Seite 261-264.

      b Weitere 423 000 Verunglückte, die Verletzungen erlitten, wurden während dieser Zeitperiode gemeldet Sie sind im Total inbegriffen.

  • Der Wachtturm
    Der Wachtturm 1952 | 1. Januar
    • Der Wachtturm

      „IN BROOKLYN, Adamsstrasse 117, steht ein mächtiges Gebäude, das der Redaktor der Zeitschrift Islaah letzte Woche besuchte. Er sagte uns darüber folgendes:

      „Dieses Gebäude gehört Jehovas Zeugen, und dort werden die Zeitschriften Erwachet! und Der Wachtturm gedruckt. Es hat neun Stockwerke und ist gut ausgestattet zur Zusammenstellung und Herausgabe dieser zwei Zeitschriften und anderer Bücher, von denen die Direktoren der Bewegung annehmen, sie sollten erscheinen, damit die Menschen das erkennen möchten, was sie als die von Gott inspirierte Wahrheit der Bibel betrachten.

      „Da wir nicht in der Lage sind, Religionsansichten zu erörtern, sondern nur das beschreiben, was wir gesehen haben, weisen wir hier auf folgendes hin: Auf jedem Stockwerk gibt es verschiedene Arbeiter und auch die nötigen Mittel und Werkzeuge, um verschiedene Arten von Arbeit zu tun. Nicht nur sahen wir moderne, neueste Maschinen in Tätigkeit, sondern wir beobachteten auch, wie diese jungen Leute in vollständiger Ordnung und mit Freude an dem, was sie taten, dort arbeiteten. Ja, die Liebe zu ihrer Arbeit und ihre rückhaltlose Hingabe, sie gut, ja vollkommen zu tun, waren das, was uns mehr Eindruck machte als die grossen Maschinen, auf die man mit Staunen und Bewunderung blickt.

      „Danach besuchten wir ein anderes Gebäude, welches ‚Bethel‘ genannt wird und an 124 Columbia Heights, Brooklyn, gelegen ist. Dies ist das Wohnhaus der Arbeiter, die wir im ‚Wachtturm‘-Gebäude sahen. Wir fragten einen von ihnen über den Lohn, den sie bekommen, und er sagte, ein jeder erhalte im Monat zwölf Dollar und dazu Unterkunft und Verpflegung. Nachdem wir unser Nachtessen eingenommen hatten, erteilten wir etwas grundlegenden Unterricht in Arabisch, und zwar einigen Studenten, die nach arabischen Ländern gehen werden, um dort Jehova zu dienen und Zeugnis für den zu geben, dem sie ihre Bildung, ihre Kenntnisse und Anstrengungen, ja ihr Leben selbst geweiht haben.

      „Was den Besucher beider Gebäude so überrascht, ist der Geist des Befriedigtseins und der Zufriedenheit, ja der Überzeugung, die alle beherrscht. Da kann man Ärzte, Krankenpfleger, Rechtsanwälte, Ingenieure, Baumeister, Köche, Übersetzer verschiedener Sprachen finden sowie vielerlei Arbeiter, die alle gemäss einem einzigen System wirken wie glückliche Kinder, welche die Anweisungen ihrer Eltern befolgen — nichts beunruhigt sie, ausgenommen die Durchführung des ihnen gegebenen Werkes, und jeder tut es gemäss seinen Fähigkeiten, ehrlich und aufrichtig.

      „Obwohl diese Arbeiter im ‚Wachtturm‘-Gebäude arbeiten und im ‚Bethel‘ (was ‚Haus Gottes‘ bedeutet) wohnen, gibt es doch nicht irgendeine Beaufsichtigung; da ist kein Führer, kein ‚grosser Mann‘, der geehrt oder gepriesen würde, denn sie alle glauben, dass Gott der beste Wächter und Oberaufseher ist, und ‚durch ihre Taten‘ sind sie seine besten Zeugen.“ — Aus der Ausgabe vom 5. März 1951 der Zeitschrift Islaah, verfasst von dem römisch-katholischen Priester, der diese dreiwöchentliche arabische Zeitschrift der Stadt Neuyork redigiert.

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1952 | 1. Januar
    • Fragen von Lesern

      ● In verschiedenen Fällen werden in den Griechischen Schriften Menschen als „gut“ bezeichnet. Als aber ein Jüngling Jesus mit „gut“ anredete, wurde ihm dies verwiesen, und es wurde ihm gesagt, niemand sei gut ausser Gott. Warum? — T. C., Pennsylvanien.

      Jesus sagte, dass Jehova ‚seine Sonne aufgehen lasse über Böse und Gute‘. Von Barnabas lautet der Bericht: „Er war ein guter Mann“. Junge christliche Frauen wurden angewiesen, „gütig“ oder „gut“ zu sein. Hausknechte wurden geheissen, ihren Gebietern unterwürfig zu sein, „nicht nur den guten und vernünftigen, sondern auch denen, welchen zu gefallen es schwer halte“. (Matth. 5:45; Apg. 11:24; Titus 2:5; 1. Pet. 2:18, NW) In bezug auf weitere Fälle siehe Matthäus 12:35; 20:15, NW; 22:10; 25:21, 23; Luk 6:45; 19:17; 23:50. In allen diesen Fällen ist das Wort „gut“ eine Übersetzung des einen griechischen Originalwortes agathós. Dasselbe griechische Wort wird gebraucht, wo der Bericht von dem reichen jungen Obersten spricht, der Jesus die Frage stellte: „Guter Lehrer, was muss ich tun, um ewiges Leben zu ererben?“ Jesus erwiderte ihm: „Warum heissest du mich gut? Niemand ist gut als nur Einer, Gott.“ — Mark. 10:17, 18; Luk. 18:18, 19, NW.

      Wenn nun unvollkommene Menschen als „gut“ bezeichnet werden können, so könnte bestimmt Jesus noch eher so genannt werden. Auch hatte er nichts einzuwenden gegen den Ausdruck „Lehrer“; er anerkannte diese Bezeichnung. (Joh. 13:13, NW) Warum antwortete er also dem Jüngling auf diese Weise? Es scheint, dass die Rabbis des Judentums sich diesen Titel gefallen liessen, und dies dürfte erklären, warum Jesus ihn zurückwies. Als jener Oberste ihn so anredete, war es, als ob er ihn mit den Rabbis in die gleiche Klasse eingereiht hätte. Jesus wollte aber keine rabbinischen Titel, und durch diesen Verweis zeigte er, wie unrichtig der Gebrauch solcher Titel ist. (Hiob 32:21, 22; Matth. 23:7-10, NW) Christus erhob keine Einwände, dass man ihn richtigerweise Lehrer, Meister oder Führer nannte, denn wie er sagte, war es recht, dass sie ihn so nannten; doch wenn die Bezeichnungen an einen Titel erinnerten, der allgemein dazu gebraucht wurde, die Rabbis auf schmeichelhafte Weise anzureden, so protestierte er. Er brachte ihnen dies auf kraftvolle Weise bei, indem er den äussersten, höchsten Standpunkt in der Sache einnahm und Jehova Gott als denjenigen ins Scheinwerferlicht stellte, der diesen Titel verdient. Beiläufig bemerkt, zeigt dies nicht, dass Jehova ein Teil der Dreieinigkeit wäre, zusammen mit zwei andern, ihm gleichen, und die Versuche von Dreieinigkeitsverfechtern, diesem entgegenzutreten, indem

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