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Aussichten derer, die Jehova fürchten, für 1955Der Wachtturm 1955 | 1. Februar
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der Gerechte werden.“ (Ro, Ps.) Der gerechte „Mann“, der Jehova fürchtet, wird immer etwas sein, an das man sich auf Erden erinnern wird. Bis in alle Ewigkeit werden sich die Bewohner der Erde an Jesus Christus, den gerechtesten Menschen, der je auf Erden lebte, erinnern, dessen Gerechtigkeit auf Erden sich selbst inmitten Satans Welt zur Rettung der Menschheit auswirkte. Ebenso werden sich die Menschen immer an seine gerechten Nachfolger erinnern, den jetzigen Überrest inbegriffen. Doch weit wichtiger, als daß sich die Menschheit der Klasse der Gerechten in der neuen Welt erinnert, ist, daß Jehova Gott sich ihrer erinnert, denn dies bedeutet für sie ewiges Leben. Die früheren bösen Dinge dieser Welt werden zunichte und vergessen sein und niemandem irgendwie verlockend in den Sinn kommen; die Gerechtigkeit aber wird nie vergessen werden. Jehova wird die Gerechten stets im Gedächtnis behalten und dafür sorgen, daß sie sich immerdar vollen Lebens erfreuen. Welch kostbare Gedanken der Schrift dies doch sind! Sie bieten uns die Grundlage der glänzendsten Aussichten für alle, die Jehova während des Jahres 1955 und danach fürchten.
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„Freiheit von Furcht“ im Jahre 1955Der Wachtturm 1955 | 1. Februar
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„Freiheit von Furcht“ im Jahre 1955
1. Wie tritt die Menschheit in das Jahr 1955 ein, und weshalb?
KENNST du das Geheimnis der Freiheit von der Furcht, die die ganze Menschheit heute erfaßt? Wünschst du dir diese Freiheit? Du magst dich immer noch des Wortes erinnern, das vor noch nicht so langer Zeit volkstümlich wurde: „Das einzige, wovor wir uns zu fürchten haben, ist die Furcht selbst.“ Dieses Wortes bediente sich der verstorbene Präsident der Vereinigten Staaten von Amerikaa, doch mehr als zweihundert Jahre vor ihm war es schon in einem Buche erschienen, das früh im siebzehnten Jahrhundert herausgegeben wurde.b Sah aber dieses Wort die Lösung vor? Wer ist absolut furchtlos geworden dadurch, daß er die Furcht fürchtete? Wer kann sich jetzt davor bewahren, daß ihm bange wird? Angesichts furchtbarer Möglichkeiten hat die Menschheit keine Furcht vor der Furcht selbst entwickelt. Folglich tritt sie in das Jahr 1955 mit Furcht und dunklen Ahnungen ein und besitzt kein Rezept, wie die eine der „Vier Freiheiten“ Roosevelts, die als die „Freiheit von Furcht“ bekannt ist, verwirklicht werden könnte. Statt dessen ist es sicher, daß sie in noch größerer Knechtschaft an den herzlosen Sklaventreiber, die Furcht, gekettet sein wird. — Luk. 21:25, 26.
2. Welche Klasse wird sich während des Jahres 1955 der „Freiheit von Furcht“ erfreuen, und warum dies trotz der bösen Kunde hinsichtlich dieser Welt?
2 Nicht indem wir die Furcht fürchten, sondern indem wir Jehova fürchten, lernen wir das Geheimnis der „Freiheit von Furcht“ kennen. Das ist der Grund, warum es eine Klasse auf Erden geben wird, die sich der
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