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Die Bedeutung der gegenwärtigen WeltbedrängnisDer Wachtturm 1969 | 1. Mai
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schrieb: „Es ist eine Tatsache, daß Furcht heute die stärkste Gemütsbewegung ist, die unser Leben beherrscht: die Furcht vor dem Krieg, vor einer nuklearen Massenvernichtung und vor einem Überraschungsangriff, dem zufolge riesige Gebiete der Erde verwüstet und mit Millionen und aber Millionen Toten übersät würden.“c Der ehemalige Verteidigungsminister Robert S. McNamara sagte: „Bei einem sowjetrussischen Angriff mit Raketen würden über 120 Millionen Amerikaner den Tod finden ... Wenn sich in dem betreffenden Gebiet Städte befänden, ... betrüge die Zahl der Todesopfer 149 Millionen.“d Es ist genauso, wie Jesus voraussagte: Die Menschen fürchten sich, und die Nationen sind in Angst und Bangen.
Alle Kennzeichen der „letzten Tage“ sind vorhanden. Sie beweisen über jeden Zweifel erhaben, daß wir seit 1914 in den „letzten Tagen“ leben. Somit ist Gottes himmlisches Königreich in jenem Jahr zur Macht gekommen! — Offb. 11:17, 18.
Es stimmt, daß sich schon Generationen früherer Zeiten durch Gewalttat und Sittenverderbnis auszeichneten. Ein Beispiel dafür ist der Verfall des Römischen Reiches. Aber noch nie in der Menschheitsgeschichte hat sich alles, was Jesus als Kennzeichen vorhergesagt hat, während der Lebzeiten ein und derselben Generation ereignet. Und noch nie haben solche Verhältnisse zur gleichen Zeit in jedem Land geherrscht. Heute leben wir nicht nur in den letzten Tagen eines politischen Reiches, sondern in den „letzten Tagen“ des bösen von Satan beherrschten Systems.
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1914 — ein gekennzeichnetes JahrDer Wachtturm 1969 | 1. Mai
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1914 — ein gekennzeichnetes Jahr
SCHON Jahre im voraus erkannten Erforscher der Bibel, daß das Jahr 1914 ein Jahr von großer Bedeutung sein würde. Die biblische Chronologie weist ausdrücklich auf dieses Jahr hin.a Sorgfältige Erforscher des Wortes Gottes wußten das. Sie erwarteten große Veränderungen, ja sie wiesen auf die Bedeutung des Jahres 1914 hin.
Die Zeitung The World brachte in ihrer Ausgabe vom 30. August 1914 einen Artikel, in dem es unter anderem hieß: „Der Ausbruch des schrecklichen Krieges in Europa hat eine außergewöhnliche Prophezeiung erfüllt. ... ‚Blickt nach dem Jahre 1914 aus!‘ ist der Ruf von Hunderten reisender Evangelisten gewesen, die ... landauf, landab zogen und die Lehre verkündigten, daß das ‚Königreich Gottes herbeigekommen‘ sei.“
Die Tatsachen bestätigen, daß das Jahr 1914 wirklich ein gekennzeichnetes Jahr war. Die Londoner Zeitung Evening Star vom 4. August 1960 schrieb über den Ersten Weltkrieg: „Durch diesen Krieg ist die politische Einrichtung der ganzen Welt aus den Fugen gegangen. So, wie es war, kann es nicht mehr werden. ... einige Historiker im nächsten Jahrhundert werden zu dem Schluß kommen, der 4. August 1914 sei der Tag gewesen, an dem die Welt wahnsinnig geworden sei.“
Im Jahre 1954 sagte der Historiker H. R. Trevor-Roper zum vierzigsten Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges über den großen Wechsel, den das Jahr 1914 brachte:
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