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  • Berichte aus verschiedenen Ländern (Teil 1)
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1971
    • Schülerinnen gleichermaßen sicher, daß der Glaube an Jehova diesem Bruder das Leben gerettet hat, während sie einige Wochen zuvor sagten, sein Glaube werde für ihn den Tod bedeuten.

      Die Reihen der Pioniere wachsen weiterhin, und obwohl in der Tätigkeit der Sonderpioniere großartige Ergebnisse zu verzeichnen waren, verrichteten doch die allgemeinen Pioniere den größten Teil der Arbeit, und sie erzielen die meisten Ergebnisse. Viele dieser Pioniere sind Hausfrauen, wie zum Beispiel die Frau eines Lehrers aus Chochiwon. Sie hat drei Kinder, und es gibt für sie keine der in der westlichen Welt bekannten Annehmlichkeiten. Sie verrichtet ihre Hausarbeit frühmorgens oder spätabends und geht am Tage während der Schulstunden predigen. Zehn Monate lang war sie im Ferienpionierdienst, da sie die Pflichten des allgemeinen Pionierdienstes nicht übernehmen wollte, weil sie befürchtete, die erforderliche Stundenzahl nicht zu erreichen. Aber jetzt ist sie seit drei Jahren im allgemeinen Pionierdienst tätig, und sie hat von ihren Nachbarn zwei Spitznamen bekommen: „Waldkauz“, weil sie ihre Hausarbeit spätabends verrichtet, und „Düsenjäger“, weil sie immer in Eile ist und schnell in ihr Gebiet und zu den Bibelstudien geht. Sie sagt es mache ihr nichts aus, so bezeichnet zu werden, denn die letzten drei Jahre seien die glücklichsten ihres Lebens gewesen.

      Ebenso wie anderswo in Jehovas wunderbarer Organisation tut sich hier etwas. Es war ein glückliches Jahr, in dem es viel zu tun gab, aber wir haben besonders deinen Besuch, Bruder Knorr, und die beiden Besuche, die uns Bruder Franz während des Jahres abstattete, geschätzt. Diese Besuche helfen unseren Brüdern, besonders den vielen neuen, sich mit der leitenden Körperschaft eng verbunden zu fühlen und zu erkennen, daß Jehova seine Organisation unterstützt. Wir erwarten, daß 1971 ein weiteres schönes Jahr sein wird, und beten täglich, daß Jehova sein Volk leiten möge.

  • Berichte aus verschiedenen Ländern (Teil 2)
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1971
    • Berichte aus verschiedenen Ländern (Teil 2)

      LIBANON Bevölkerung: 2 580 000

      Verkündiger-Höchstzahl: 1 267 Verhältnis: 1 zu 2 036

      Das vergangene Dienstjahr war für Jehovas Volk im Libanon ein hervorragendes, ja das beste Jahr. Es begann im September mit einer neuen Verkündiger-Höchstzahl, und es sah so aus, als ob wir im Oktober eine weitere Höchstzahl erreichen würden. Aber es brachen schwere Kämpfe zwischen der Armee und den Guerillas aus, und über einen halben Monat bestand in den größeren Städten ein Ausgangsverbot, wodurch unsere Tätigkeit so sehr eingeschränkt wurde, daß wir keine neue Verkündiger-Höchstzahl erreichen konnten. Dann kam alles wieder einigermaßen zur Ruhe, und in den darauffolgenden sieben Monaten gab es neue Verkündiger-Höchstzahlen. Ja, in nur drei Monaten des Jahres hatten wir keine neuen Höchstzahlen.

      Das Wahrheits-Buch in Arabisch, das uns während der letzten Hälfte des Dienstjahres zur Verfügung stand, wurde hier von Jehovas Volk sehr begeistert aufgenommen, und die Brüder fanden gute Verwendung dafür im Felddienst. Es war im Zweigbüro bald nicht mehr auf Lager. Mit Hilfe dieses Buches haben wir unsere Bibelstudientätigkeit sehr verbessert, und wir konnten Menschen vieler Arten helfen, die Wahrheit kennenzulernen.

      Vor Widerstand sollte man sich nicht fürchten. Oft wird durch Widerstand die Botschaft von Gottes Königreich noch weiter verbreitet. Die Tochter eines Hilfspriesters fand Interesse an der Wahrheit, und als ihr Vater erfuhr, daß sie der Feier zum Gedächtnis an den Tod Christi beiwohnte, kam er, um sie aus dem Königreichssaal zu zerren. Entsetzt darüber, wie viele Anwesende er im Königreichssaal sah, ging er in die Kirche, stellte die Lautsprecheranlage auf volle Lautstärke und fing an, die Dorfbewohner auszuschimpfen, weil sie nicht zur Kirche kämen, da ja sogar der Saal der Zeugen Jehovas am Ort übervoll sei. Da niemand reagierte, nicht einmal auf seine Aufforderung, Jehovas Zeugen in ihrem Königreichssaal anzugreifen, las er am darauffolgenden Abend über den Lautsprecher Lukas, Kapitel 21 vor, wobei er dachte, den Menschen angst zu machen, damit sie zur Kirche kämen. Aber nun baten viele Personen Jehovas Zeugen, mit ihnen die Bibel zu studieren. Der Diener für die Theokratische Predigtdienstschule am Ort sagt, ständig wollten sich Fremde in die Predigtdienstschule eintragen lassen und sie wollten wissen, wann sie mit einer Sprechaufgabe an der Reihe wären. Diese Versammlung von 60 Verkündigern hatte beim Gedächtnismahl 375 Anwesende.

      Die machtvolle Botschaft der Wahrheit aus dem Worte Gottes bewirkt wunderbare Änderungen im Leben derer, die sie annehmen. Ein Mann, der einer militanten politischen Partei angehörte, der überall, wohin er ging, Waffen bei sich trug und der sogar zu Hause einen Schaukasten für seine Feuerwaffen hatte, wurde in der Tätigkeit von Haus zu Haus von einem Zeugen Jehovas angesprochen. Obwohl er ein hitziger Mann war, den jeder in der Nachbarschaft fürchtete, hörte er zu, als der Zeuge Jehovas mutig seine Predigt hielt und biblische Literatur anbot, die auch angenommen wurde. Aber als der Nachbesuch gemacht wurde, war es die Frau dieses Mannes, die Interesse bekundete, während er gegen ihr Bibelstudium war. Einige Zeit später war er zufällig an dem Tag, an dem seine Frau ihr Studium hatte, daheim, und aus einem Nebenzimmer hörte er zu. Am nächsten Tag lud seine Frau ihn ein, mit ihr eine Zusammenkunft zu besuchen, was er, mit seiner Pistole an der Seite, tat. Als er dort aber so friedliche Menschen vorfand, schämte er sich, daß er mit einer Waffe zu ihnen gekommen war. Von da an hat er regelmäßig die Zusammenkünfte besucht, aber die einzige Waffe, die er mitbringt, ist das „Schwert des Geistes“, Gottes Wort. Zufolge des Bibelstudiums ist der Schaukasten für Feuerwaffen in seiner Wohnung jetzt in eine Bibliothek mit Schriften umgewandelt worden, die den Weg zum Leben in Gottes neuer Ordnung zeigen, und kürzlich gaben sich der Mann und seine Frau dem wahren Gott hin, um in ihrem Leben Jehova zu dienen. Aufgrund dieses Beispiels studieren jetzt siebzehn seiner Freunde und Verwandten die Bibel, um den Weg kennenzulernen, der zurück ins Paradies führt.

      ABU DHABI Bevölkerung: 12 000

      Verkündiger-Höchstzahl: 2 Verhältnis: 1 zu 6 000

      Am Anfang des Dienstjahres taten in diesem abgelegenen Land zwei Schwestern im Dienst für Jehova das, was sie konnten. Kürzlich haben sich ihnen zwei ihrer Angehörigen aus Indien angeschlossen. Dadurch ist die Studiengruppe größer, und sie können sich gegenseitig mehr ermuntern. Der Felddienst muß in Abu Dhabi durch Aufnahme von Kontakten durchgeführt werden, da es keine Freiheit für öffentliches Zeugnisgeben von Haus zu Haus gibt. Aber auf diese Weise kann viel erreicht werden.

      BAHRAIN Bevölkerung: 200 000

      Verkündiger-Höchstzahl: 1 Verhältnis: 1 zu 200 000

      Im letzten Monat des Dienstjahres zog eine Schwester von England nach Bahrain, und sie hat im Zeugnisgeben bei den dort wohnenden Menschen den Anfang gemacht. Sie war erst einige Monate vor ihrer Abreise nach Bahrain getauft worden, und sie schreibt von dort: „Ich möchte so gern einen Anteil an der Ausbreitung der guten Botschaft vom Königreich haben. Ich werde mich sehr bemühen, alle Gelegenheiten zu nutzen, die Jehova hier für das Zeugnisgeben schaffen mag.“ Wir beten, daß es ihr möglich sein möge, während sie dort ist, Samen auf guten Boden zu säen.

      IRAN Bevölkerung: 26 985 000

      Verkündiger-Höchstzahl: 24 Verhältnis: 1 zu 1 124 375

      Dieses Land ist ein unermeßliches Gebiet, und es gibt wenig Arbeiter. Alle Brüder wohnen in der Hauptstadt, Teheran, aber sie bearbeiten nicht nur das Gebiet in jener Stadt, sondern tun, was sie können, um die Botschaft der Wahrheit auch in anderen Teilen des Landes auszubreiten. Einige Brüder, die in gewissen Zeitabständen umständehalber durch das Land reisen müssen, nehmen die Gelegenheit wahr, in Städten, in denen sie haltmachen, mit den Menschen zu sprechen. Auf diese Weise ist viel Literatur verbreitet worden, und es sind eine Reihe von Studien eingerichtet worden, die brieflich durchgeführt werden. Ein solcher Bruder und seine Frau wurden, als sie in ihrem Hotel zu Mittag aßen, von einem Mann angesprochen, der fragte, ob er ihnen nicht schon einmal begegnet sei. Sie erkannten in ihm einen Interessierten wieder, den sie vor langer Zeit in Ostafrika kennengelernt hatten. Ein Wahrheits-Buch wurde abgegeben, und am nächsten

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