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  • Berichte aus verschiedenen Ländern (Teil 1)
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1970
    • behandelt haben. Der Vater liest regelmäßig die Veröffentlichungen der Gesellschaft. Durch ihr Ausharren hat sie andere ermuntert.

      Alle zehn Missionare in Korea konnten den internationalen Kongreß „Friede auf Erden“ in Nordamerika besuchen. Sie sind dadurch sehr erfrischt worden. Sie sind den Brüdern, die ihnen diese Reise ermöglichten, wirklich für ihre Großzügigkeit dankbar. Alles deutet darauf hin, daß der Kongreß im Oktober in Seoul hervorragend sein wird. Die koreanischen Brüder warten auf Bruder Knorr und Bruder Franz und auf die über dreihundert ausländischen Delegierten, die diesen Kongreß besuchen werden.

  • Berichte aus verschiedenen Ländern (Teil 2)
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1970
    • Berichte aus verschiedenen Ländern (Teil 2)

      LIBANON Bevölkerung: 2 520 000

      Verkündiger-Höchstzahl: 1 130 Verhältnis: 1 zu 2 230

      Wir haben vieles, wofür wir dankbar sein können. Zum erstenmal seit dem Jahre 1963 haben wir eine 10prozentige Zunahme an Verkündigern gehabt. Vierunddreißig Versammlungsaufseher, Hilfsversammlungsdiener und Bibelstudiendiener besuchten den zweiwöchigen Kurs der Königreichsdienstschule. Dies hat das Werk belebt. Vierzig Brüder aus dem Libanon haben die Kongresse „Friede auf Erden“ besucht.

      Trotz des Widerstandes finden wir immer noch schafähnliche Menschen; sie hören auf die gute Botschaft. Ein Sonderpionier schreibt: „Ich predigte gerade einer interessierten Wohnungsinhaberin. Plötzlich kam ein Nachbar in die Wohnung, unterbrach uns barsch und sprach abfällig über Jehovas Zeugen. Dann riß er mir die Bibel aus der Hand, zerriß sie und stampfte aus dem Haus. Die Wohnungsinhaberin ließ sich nicht einschüchtern, doch wir hatten jetzt keine Bibel. Ihr Bruder besaß eine. Sie schickte ihre Tochter hinüber, um sie zu holen. Statt dessen kam der Bruder selbst und lud uns in seine Wohnung ein. Wir konnten ihm anhand seiner eigenen Bibel ein gutes Zeugnis geben und vereinbarten einen Nachbesuch; wir wollten dann über die Dreieinigkeit sprechen. Er wünschte, daß Angehörige der Katholischen Aktion dabei seien, wenn wir dieses Thema besprächen. Nach der Diskussion war er überzeugt, daß diese Lehre falsch ist. Er wollte nicht bis zu unserem nächsten Besuch warten. Deshalb suchte er uns zu Hause auf. Dann mußten wir in sein Haus kommen. Doch Angehörige der Katholischen Aktion drohten uns, uns etwas anzutun, wenn wir dies täten. Wir besuchten ihn, und es gab keine Schwierigkeiten. In jener Woche besuchte der Interessierte eine Zusammenkunft in unserem Königreichssaal. Wir studierten zweimal mit ihm in der Woche. Er wollte mit uns in der Wohnung seines Bruders studieren, weil das für ihn einfacher sei. Wir taten dies, obwohl sein Bruder ein eifriger Kirchgänger war. Jetzt besucht er jedoch eifrig die Zusammenkünfte im Königreichssaal, obwohl dieser viele Kilometer entfernt liegt. Nach knapp fünf Monaten begannen beide zu predigen, auch die Frau des Bruders. Alle möchten sich auf dem kommenden Kongreß taufen lassen.“

      Man sollte überall dort wieder vorsprechen, wo man Literatur abgegeben hat, auch wenn man sich nur kurz mit dem Wohnungsinhaber unterhalten konnte. Der Kreisdiener arbeitete mit einem anderen Verkündiger zusammen. Er konnte drei Broschüren bei einer Frau abgeben, die die Tür nur einen kleinen Spalt weit öffnete. Es war ein kurzer Besuch gewesen, aber der Kreisdiener ermunterte die Schwester, dort wieder vorzusprechen. Nach etwa einem Monat besuchte die Schwester mit einem Begleiter diese Dame. Sie konnte sofort ein Studium einrichten. Bei einem Besuch war der Ehemann zu Hause. Von einem anderen Raum aus hörte er zu, während sich die Schwester und seine Frau unterhielten. Bald kam er herein und beteiligte sich an der Unterhaltung. Er war aber nicht sicher, ob die Bibel Gottes Wort ist. Beim nächsten Besuch brachte die Schwester ihren Mann mit. Auch bei dem Mann der Interessierten richtete man ein Studium ein. Kurz danach kamen der Mann und seine Frau zu den Zusammenkünften. Die Frau entledigte sich bald aller Fesseln Groß-Babylons; sie geht in den Dienst. Auf dem letzten Kreiskongreß hat sie sich taufen lassen. Der Mann hatte jedoch noch allerhand wegzuräumen. Er war ein Freimaurer, und es fiel ihm schwer, dies aufzugeben. Man erklärte ihm geduldig, daß diese Organisation religiös ist und zu Babylon der Großen gehört, und er müsse aus ihr ‘herausgehen’, wenn er sich Jehova hingeben und wenn er verkündigen möchte. Vor kurzem hat er alle seine Sachen zusammengesucht, die mit dem Freimaurertum zu tun haben, und sagte einem Bruder, er würde es schätzen, wenn er alles verbrennen würde. Er brach alle Verbindungen mit den Freimaurern ab. Er, seine Frau und seine drei Kinder, die dreizehn, vierzehn und fünfzehn Jahre alt sind, verkündigen jetzt. Er und zwei seiner Kinder möchten sich im Oktober auf dem kommenden Kongreß „Friede auf Erden“ taufen lassen.

      Man weiß niemals vorher, wohin der Same der Wahrheit fallen und wo er Wurzeln schlagen wird. Ein Bruder schreibt: „Ich ging von Haus zu Haus. Dabei traf ich einen jungen Mann, der der moslemischen Religion angehörte. Er nahm das Paradies-Buch. Wir verabredeten uns, ihn in drei Tagen zusammen mit dem Kreisdiener wieder zu besuchen. Er erwartete uns bereits, als wir kamen. Wir waren überrascht, denn in diesen drei Tagen hatte er das Buch ganz durchgelesen. Bei seinem jüngeren Bruder, seiner Schwester und seiner Tante richteten wir ebenfalls ein Studium ein. Nach drei Wochen besuchten er und sein Bruder das Buchstudium und den öffentlichen Vortrag. Der ältere Bruder fürchtete sich jedoch, für die wahre Religion einzustehen, und hörte auf, die Zusammenkünfte zu besuchen. Der jüngere kam weiterhin, und man studierte mit ihm in einer anderen Wohnung. Sein Bruder wurde ein Gegner. Er zerriß sogar seine Bibel und seine Bücher. Der jüngere Bruder ist als erster bei den Zusammenkünften da, und er ist der letzte, der geht. Er hat sich in die Theokratische Predigtdienstschule einschreiben lassen und hat zwei Ansprachen gehalten. Jetzt verkündigt er die gute Botschaft und bereitet sich auf die Taufe vor.“

      Das Zweigbüro betreut ebenfalls das Werk in Abu Dhabi, im Iran, im Irak, in Jordanien, Kuwait, Katar, Saudi-Arabien und Syrien.

      ABU DHABI Bevölkerung: 12 000

      Verkündiger-Höchstzahl: 3 Verhältnis: 1 zu 4 000

      Die Brüder stehen in diesem ölreichen Scheichtum regelmäßig im Dienst. Zu Beginn des Jahres ist eine Schwester aus Indien hierhergezogen, um hier zu arbeiten. Sie konnte ihren Arbeitskollegen Zeugnis geben. Sie schreibt, einer habe „die Themen, wie der Name Gottes lautet, die Sünde Adams und ob Jesus Brüder und Schwestern gehabt hat, verstanden. Er kommt gut voran; wir hoffen, daß er bald erkennt, daß es notwendig ist, aus Babylon der Großen zu fliehen.“

      IRAN Bevölkerung: 26 284 000

      Verkündiger-Höchstzahl: 19 Verhältnis: 1 zu 1 383 368

      Die Menschen im Iran hören auf die Wahrheit. Die folgende Erfahrung zeigt dies. Ein Mann hatte in Deutschland die Wahrheit kennengelernt; ja er hatte dort sogar mit einem Zeugen Jehovas studiert. Er kehrte nach dem Iran zurück und wollte hier weiterstudieren. Aber er wohnt in der Nähe der afghanischen Grenze. Er hat jedoch schon einmal die Versammlung in Teheran besucht. Ihm gefielen die Zusammenkünfte und die Besprechung anhand des Wahrheits-Buches. Ein anderer Mann wohnt über 200 Kilometer vom nächsten Verkündiger entfernt. Es ist für die Brüder schwierig, ihn zu erreichen. Dieser junge Mann kommt aber regelmäßig zu ihnen. Einmal verlebte er sogar seinen Urlaub in Teheran, damit er studieren und mit den Brüdern beisammen sein konnte. Er schreitet gut voran und achtet Jehova und seine Organisation. Aufgrund dieser Erfahrungen können wir hoffen, daß sich der Same der Wahrheit auch außerhalb Teherans ausbreiten wird.

      IRAK Bevölkerung: 8 440 000

      Verkündiger-Höchstzahl: 3 Verhältnis: 1 zu 2 813 333

      Es ist schwierig, im Irak zu leben; aber die drei ungetauften Verkündiger tun, was sie können; sie trösten die Menschen und bringen ihnen die Hoffnung, daß sie einmal in Gottes neuer Ordnung leben können.

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