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Die Stimme JehovasDer Wachtturm 1953 | 1. Februar
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Nationen herbeigeführt werden. Jehova Gott hat in nicht ungewissen Worten erklärt, daß alle ihn im Schmucke heiliger Ordnung anbeten müssen, und jene, die nicht hervortreten, um ihn anzubeten, wird er dann erschüttern und vernichten.
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Auf seine Stimme horchenDer Wachtturm 1953 | 1. Februar
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Auf seine Stimme horchen
1. Was muß Jehova gegeben oder zugeschrieben werden, und warum dies?
IN Psalm 29:3-9 zeigt Jehova, wie Donner und Blitze von den Himmeln her kommen und wie selbst die großen Zedern des Libanon wie Zündhölzer zerbrochen werden. Die Berge in der Wüste werden erbeben. In gleicher Weise werden die Nationen der Erde vom souveränen Herrscher des Universums erschüttert werden, weil sie Jehova Gott nicht anbeten wollen. All die falschen Götter dieser Welt müssen vernichtet werden. Da ist kein Platz für sie. Wenn es in Psalm 29:1 heißt: „Gebet Jehova“, so bedeutet es, daß wir Jehova Gott die rechten Dinge geben oder zuschreiben müssen. Hat nicht Jehova uns Leben gegeben? War nicht er der Schöpfer des Menschen und aller Dinge auf Erden? Was anderes könnten wir Jehova geben als unsere Lobpreisung? Wir sollten dankbar sein. Wir sollten unsere Dankbarkeit an den Tag legen. So betet i h n an und nicht falsche Götter.
2. Was schrieb Mose im Liede Jehova zu, und wann?
2 Durch das, was wir tun und sagen, können wir vor Jehova Gott zeigen, daß wir seine große Macht und Oberhoheit, seine Stärke und Herrlichkeit anerkennen. Als Jehova Gott Mose beim Durchzug durch das Rote Meer den Sieg verlieh, und als er ihn die Vernichtung des Pharao und seiner Heere sehen ließ, sang Mose Jehova ein Lied. Vierzig Jahre später sang Mose ein anderes Lied mit folgenden Eröffnungsworten: „Horchet, ihr Himmel, und ich will reden; und die Erde höre die Worte meines Mundes! Es träufle wie Regen meine Lehre, es fließe wie Tau meine Rede, wie Regenschauer auf das Gras und wie Regengüsse auf das Kraut! Denn den Namen Jehovas will ich ausrufen: Gebet Majestät unserem Gott!“ — 5. Mose 32:1-3.
3. Wer folgt heute der Handlungsweise Moses, wie sie aus diesem Liede hervorgeht, und wer nicht?
3 Heute rufen Jehovas Zeugen den Namen Jehovas aus und schreiben ihrem Gott Majestät zu. Sie schätzen die Gütigkeiten, die von Gottes Thron herkommen und die Segnungen, die vom Himmel herabfließen. Sie sind dankbar für ein Verständnis der Lehren Jehovas und für seine Anweisungen, wie wir heute in einer Neuen-Welt-Gesellschaft leben sollen. Oh, es gibt viele, welche die Segnungen Gottes empfangen haben, aber Gott für die empfangenen Segnungen nicht die Ehre geben. Das traf zu auf die Israeliten, die sich von Gott abwandten, nachdem sie durch das Rote Meer hindurchgekommen und durch die Wüste gereist waren. Sie wurden mürrisch. Das Lied, das Mose sie gelehrt hatte, entschwand ihrem Sinn, weil sie verfehlten, auf der Anbetung des Höchsten zu beharren. Sie blieben nicht eng mit denen verbunden, die Jehova im Schmucke heiliger Ordnung anbeteten, sondern sonderten sich ab und wandten sich heidnischen Göttern zu.
4. An welch wunderbare Heilung durch Jesus werden wir dadurch erinnert?
4 Denke an die zehn gereinigten Aussätzigen. Jesus durchzog zu jener Zeit das obere Palästina. Da waren zehn Aussätzige, und Jesus reinigte sie alle. Nachdem er dies getan hatte, sagte er: „Gehet hin und zeiget euch den Priestern.“ Dies sollten sie tun, damit sie Jehova Gott an der Stätte der Anbetung lobpreisen könnten. Sie sollten Gott ihre Opfer des Lobes durch die Priester darbringen, da dies der Anordnung Jehovas entsprach. War es aber nicht sonderbar, daß nur einer von ihnen, als er sah, daß er geheilt war, mit überströmender Freude darüber zu Christus Jesus zurückkehrte, um Gott mit lauter Stimme zu loben? Er warf sich Jesus zu Füßen. Es war ein Samariter, der Dank darbrachte für die Segnungen, die ihm zuteil geworden waren. Jesus sagte zu diesem: „Wurden nicht die zehn gereinigt? Wo sind denn die anderen neun? Wurden keine gefunden, die zurückkehrten, um Gott die Ehre zu geben, außer diesem Mann einer anderen Nation?“ — Luk. 17:17, 18, NW.
5. Inwiefern verhalten sich heute viele wie die neun Gereinigten, die ihres Weges zogen, doch auf welche Weise einige gleich dem Samariter?
5 Es gibt viele heute, welche die Botschaft Jehovas hören; es gibt viele, die sich Gott dann hingegeben haben, doch nur für eine kurze Zeit. Ja. sie wurden geheilt, doch wie ‚geben sie Gott die Ehre‘? Sie verbinden sich für einige Wochen, einige Monate oder vielleicht einige Jahre mit Jehovas Zeugen, erzeigen aber Jehova Gott keine dauernde Dankbarkeit dafür, daß sie gereinigt wurden. Sie beten Jehova nicht an. Sie lobsingen ihm nicht. Sie gehen nicht in die Häuser der Menschen, von Tür zu Tür, und predigen ihnen die gute Botschaft, die sie kennengelernt haben. Sie halten nicht Bibelstudien ab. Sie machen nicht Nachbesuche bei denen, die hören wollen. Sie studieren nicht einmal Gottes Wort gründlich. Sie wollen Jehova nicht anbeten im Schmucke heiliger Ordnung. Sie machen nur eine Weile mit und lassen sich dann wegtreiben. Gleich den neun gereinigten Aussätzigen, die zu Jesus kamen und eine Zeitlang etwas von dem von ihm ausgehenden Segen empfingen, geben sie Jehova nie die Ehre für seinen Segen. Trotz all der Predigttätigkeit der Zeugen Jehovas gibt es heute nicht sehr viele, die sich von dieser alten Welt vollständig abwenden und beginnen, Jehova im Verein mit seiner großen Organisation anzubeten. Die Verantwortung, dies zu tun, ruht auf ihnen, denn sie haben Erkenntnis und Verständnis. Dankbarkeit zu haben ist etwas Wunderbares, und jene, die Gottes Wort studieren und Jehova im Schmucke heiliger Ordnung zusammen mit seiner ganzen Organisation anbeten, äußern vor ihrem Gott im Himmel freudevoll ihre Dankbarkeit dafür, daß sie die Wahrheit empfangen haben und sehen können, daß Gottes Königreich nun geboren, daß es aufgerichtet und hier ist, und daß binnen kurzem Christus Jesus in Königreichsmacht seine Stärke wider die Nationen der Erde offenbaren und sie zusammen mit Satan dem Teufel und seiner ganzen Dämonenorganisation zermalmen wird.
6. Was erfordert es, sich von dieser Welt loszureissen und wie wird diese Eigenschaft im Interesse ihrer Reife regelmäßig geübt?
6 Sich von dieser Welt und ihrem Flitterglanz loszureißen, erfordert Glauben auf seiten eines Menschen. Dieser Glaube jedoch kommt nur durch ein sorgfältiges Studium des Wortes Gottes. Deshalb ist es so wichtig, daß Gottes Diener auf Erden, seine Sklaven, unablässig an Bibelstudien teilnehmen und sich mit ihren Brüdern versammeln. Sie müssen Glauben haben, so wie Abraham Glauben hatte. Sie müssen erkennen, daß Gottes Macht durch sein heiliges Wort auf uns einwirken und bessere Diener aus uns machen kann. Man muß einsehen, daß, wenn jemand in die Wahrheit kommt, er erst noch ein Neuling ist. Er kann aber aufwachsen. Er braucht nicht sein Leben lang ein Kleinkind zu sein. Er kann mehr Erkenntnis und Verständnis des Wortes Jehovas erlangen. Er kann Bibelstudien abhalten, wenn er den Glauben an Jehova Gott hat, ein solches übernehmen
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