Leserbriefe
Wie man Arbeit findet
Nachdem ich anderthalb Jahre keine Ganztagsarbeit gehabt hatte, half mir der praktische Rat in Erwachet! [8. Mai 1983, „Wie stelle ich mich bei einem Arbeitgeber vor?“], Arbeit in einer Baumschule zu bekommen, obwohl ich auf diesem Gebiet kaum Erfahrung habe. Ich glaube, daß mir vor allem die Empfehlung, nach dem Vorstellungsgespräch einen Dankesbrief zu schreiben, zu dem Arbeitsplatz verhalf. Ich bin froh, wieder Arbeit zu haben.
C. C., Washington, USA
Die Wechseljahre der Frau
Vielen Dank für den Artikel „Die Wechseljahre der Frau“ [8. Juli 1983]. Er war mir, gelinde gesagt, eine Erleuchtung. Meine Wechseljahre begannen vor mehr als zwei Jahren. Nachdem ich den Artikel gelesen hatte, konnte ich einiges, was geschah, besser verstehen. Man kann sich auf viele Situationen leichter einstellen, wenn man weiß, was dabei vor sich geht, oder versteht, warum sie auftreten.
E. M., New York, USA
Rettungssanitäter
Ihr Artikel „Ein Rettungssanitäter erzählt“ [22. Juli 1983] war ziemlich genau, was den beruflichen Alltag anbelangt, aber kein Rettungssanitäter, der seines Berufes würdig ist, würde es auch nur wagen, seine Position auszunutzen, um Expatienten mit seinen religiösen Ansichten zu beeinflussen. Ihr Artikel ist eine Beleidigung meines Berufes. Ein echter Rettungssanitäter erwartet keinen Dank und bittet auch nicht darum.
J. W., Rettungssanitäter, Australien
Wir glauben nicht, daß Larry Marshburn seine Position ausnutzte, um seine Patienten mit seinen religiösen Ansichten zu beeinflussen, sondern daß er vielmehr in seinem Privatleben — über seine berufliche Verpflichtung hinaus — fortfährt, freundliches Interesse an seinen Mitmenschen zu bekunden, und ihnen von der Hoffnung erzählt, daß es einmal ein Leben ohne Sorgen, Leiden, Krankheit und Tod gibt (Red.).
Vor kurzem habe ich einen Kurs in kardiopulmonaler Reanimation beendet. Uns wurde gesagt, man sollte korrekterweise neben dem Patienten knien. Ihr Titelbild zeigt aber den Rettungssanitäter in stehender Haltung.
A. V., Michigan, USA
Das Bild beruht auf einer Fotografie in einer Fachzeitschrift für Rettungssanitäter. Soweit uns bekannt ist, kann die kardiopulmonale Reanimation im Knien oder im Stehen ausgeführt werden, doch die kniende Position wird mehr empfohlen und häufiger angewandt (Red.).
Vielen Dank für den Artikel „Ein Rettungssanitäter erzählt“. Ich hatte 1969 einen schweren Verkehrsunfall, und damals gab es diese Einrichtung noch nicht. Erfahrungen wie diese sind sehr hilfreich im heutigen Leben. Sie dienen uns zur Ermunterung.
D. W., Südkarolina, USA
Der Artikel hätte zu keiner besseren Zeit kommen können. An dem Tag, an dem mein Mann seine Schulung als Rettungssanitäter beendete, erhielten wir die Zeitschrift durch die Post. Wir mußten sie sofort lesen. Rettungssanitäter sind an einem lebenrettenden Werk in physischer Hinsicht beteiligt, aber es gibt ein weitaus wichtigeres Werk zur Rettung des geistigen Lebens.
W. P., Colorado, USA
Ihr Artikel „Ein Rettungssanitäter erzählt“ war äußerst fesselnd. Ich war sehr bewegt von der Aufrichtigkeit und Hingabe dieses Mannes, was sowohl seinen Beruf als auch seine Überzeugung betrifft, und das hat mir neuen Antrieb gegeben, meine eigene Überzeugung zu überdenken.
D. B., England