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Tausend Jahre Frieden nahen!Der Wachtturm 1970 | 1. Januar
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Jehovas sie ursprünglich hätte machen sollen. (1. Mose 1:26-28; 2:8-14) Gottes Wort kehrt nicht leer zu Gott zurück, sondern wirkt, wozu Gott es gesandt hat. Unter der Tausendjahrherrschaft seines Sohnes, Jesus Christus, wird die ganze Erde so gepflegt werden, daß sie ein unvergängliches Paradies sein wird, gefüllt mit Menschen, die befreit und vollkommen gemacht worden sind. Im Laufe dieses siebenten Millenniums der Ruhe wird der König und Herr des Sabbats den Schaden, den der größte aller Friedensstörer, Satan, der Teufel, angerichtet hat, wiedergutmachen. — Luk. 23:43.
46. Was wurde durch das Vorgehen gegen Übertreter des alten Sabbatgesetzes in bezug auf Personen, die während oder am Ende des Sabbatmilleniums den Frieden zu stören versuchen mögen, angedeutet?
46 Bei dem Volk Gottes der alten Zeit, das verpflichtet war, die Zehn Gebote zu halten, mußte jeder, der das Sabbatgesetz brach, getötet werden; alle, die nicht bereit sind, dem Herrn des kommenden Tausendjahrsabbats zu gehorchen, und die den Frieden stören, werden ebenfalls vernichtet werden. (4. Mose 15:32-36; 2. Mose 31:13-17) Satan, der Teufel, und seine Dämonen werden aus dem Abgrund freigelassen werden, und nachdem sie versucht haben werden, wiederum den Frieden auf der Erde zu stören, werden sie samt allen Personen, die den Versuch machen, die Erde wieder in ein Schlachtfeld, in einen Kriegsschauplatz, zu verwandeln, vernichtet werden. (Offb. 20:7-10, 15) Aber alle Menschen, die mit Gott in Frieden leben, werden für immer auf der paradiesischen Erde bleiben und sie hegen und pflegen dürfen.
47. Wie lange wird gemäß dem in Psalm 72:7 aufgezeichneten Gebet für den größeren Salomo der Frieden auf Erden bestehenbleiben?
47 Dann wird es nicht mehr nötig sein, mit einer Rakete zum Mond zu fahren, um in einer friedlichen Umwelt zu weilen, denn es wird sich erfüllt haben, was wir in Vers 7 des in Psalm 72 aufgezeichneten Gebets für den größeren Salomo, den König Jesus Christus, lesen: „In seinen Tagen wird der Gerechte blühen, und Fülle von Frieden wird sein, bis der Mond nicht mehr ist.“ Dieser Frieden wird ewig bestehen wie der Mond. Der Frieden auf Erden, der während des Tausendjahrsabbats des Messias einkehren wird, wird ewig bestehenbleiben.
48. Wer bereitet sich jetzt auf die bevorstehenden tausend Jahre Frieden vor, und wer ist eingeladen, sich ihnen anzuschließen?
48 Jehovas christliche Zeugen bereiten sich freudig auf die bevorstehenden tausend Jahre Frieden vor. Jeder, der sich nach dieser vorausgesagten Zeit sehnt, in der „auf Erden Friede unter den Menschen seiner [Gottes] Huld“ herrscht, ist herzlich eingeladen, sich ihnen anzuschließen und sich ebenfalls auf dieses gesegnete Millennium des Friedens vorzubereiten.
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Wer ist eigentlich Gott?Der Wachtturm 1970 | 1. Januar
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Wer ist eigentlich Gott?
Für viele Kinder ist Gott jemand, der tatsächlich existiert, jemand, vor dem sie große Achtung haben, den sie aber keineswegs fürchten. Briefe, die Kinder unter zehn Jahren auf Geheiß an Gott geschrieben haben, sind von einer erstaunlichen Offenheit und von einer reizvollen Einfachheit und verraten große Ehrfurcht. Ein Kind schrieb zum Beispiel:
„Lieber Gott! Bist Du sehr müde gewesen, nachdem Du die Erde erschaffen und die Menschen und alle Tiere und das Gras und die Sterne gemacht hattest? Ich möchte Dich noch vieles fragen.“ Für dieses Kind existiert Gott offensichtlich. Es weiß nicht viel von ihm, aber es ist bereit zu lernen, denn es möchte ihn „noch vieles fragen“.
Ein anderes Kind schrieb in ähnlichem Sinne: „Lieber Gott! Wie ist es, wenn man stirbt? Niemand will es mir sagen. Ich möchte aber nicht sterben.“
Kinder haben im allgemeinen eine lebhafte, wenn auch unzulängliche Vorstellung von Gott. Als Erwachsene haben viele diese Zuversicht und dieses Gottvertrauen nicht mehr. Ihre spätere Schulung erschüttert ihren Glauben oft.
EIN KINDISCHER GLAUBE?
Soll das heißen, daß es kindisch ist zu glauben, Gott sei eine Person, die sich um die Angelegenheiten auf der Erde kümmere? Ist dieser Gott lediglich das Produkt der kindlichen Einbildungskraft? Ist er nur ein Phantasiegebilde wie der Nikolaus?
Betrachten wir folgendes: Das ganze Universum zeugt von einer wunderbaren Planung und Ordnung. „Es genügt mir“, sagte der verstorbene Wissenschaftler Albert Einstein, „über den wunderbaren Aufbau des Universums nachzusinnen, das wir undeutlich wahrnehmen können, und demütig danach zu trachten, wenigstens einen winzigen Teil der in der Natur zum Ausdruck kommenden intelligenten Macht zu erfassen.“ Wofür ist diese erstaunliche Ordnung und diese zum Ausdruck kommende intelligente Macht ein Beweis?
Wir wissen aus Erfahrung, daß Intelligenz Geist voraussetzt und daß Geist ein Gehirn im Organismus eines Individuums voraussetzt. Der große Geist, der für die Planung und Ordnung im Universum verantwortlich ist, muß demnach der Geist des höchsten Wesens oder der erhabenen Persönlichkeit sein, Gott genannt, die sowohl einen bestimmten Leib als auch Individualität und bestimmte Fähigkeiten besitzt.
VAGE VORSTELLUNGEN
Die meisten Leute sagen zwar, sie würden an Gott glauben. Doch was stellen sie sich unter Gott vor? Betrachten sie ihn als eine Person? Wünschen sie, mehr über ihn zu erfahren und ihm zu dienen? Welche Vorstellung hast du von Gott?
Führende Theologen sagen, Gott sei der „Grund und Sinn des Seins“, die „Macht des Seins“, die „letzte Wirklichkeit“ usw. Was bedeutet das aber? Diese Beschreibungen Gottes sind irreführend, sie lassen nicht erkennen, wer Gott eigentlich ist. Sie verwirren die Menschen nur und sind zweifellos mit daran schuld, daß so viele Menschen heute nur eine vage Vorstellung von Gott haben.
Die meisten Menschen haben auch kaum etwas unternommen, um Gott kennenzulernen. Sie haben sich nicht an sein Wort, die Bibel, gewandt, um zu erfahren, was er über sich selbst sagt. Sie haben darum auch nicht den Wunsch, zu Gott zu beten, was zum Teil bestimmt darauf zurückzuführen ist, daß sie nicht wissen, wie — zum Beispiel mit welchem Namen — sie ihn anreden sollen.
Sie wissen auch nicht, worüber sie mit Gott reden sollen. Die wunderbaren Vorkehrungen, die Gott für die Menschheit getroffen hat, sagen ihnen nichts.
Viele Menschen denken ihr ganzes Leben lang weniger an Gott und an das, was er getan hat, als an ihre Arbeit oder an andere lebensnotwendige Dinge. Erst wenn sie in großer Not sind, erinnern sie sich an ihn. Erst wenn sie so schwer krank sind, daß ihnen kein Arzt mehr helfen kann, flehen sie Gott um Hilfe an. Ihrer Meinung nach ist es offenbar erst dann Zeit zum Beten, wenn alles andere nichts mehr nützt. Verrät aber eine solche Einstellung aufrichtige Dankbarkeit gegenüber dem, was Gott tut?
Die meisten Menschen betrachten Gott offensichtlich nicht als einen fürsorglichen Vater, der sich liebevoll um seine Kinder kümmert, sondern als ein Wesen, das ihnen sehr fern steht und an ihnen kein Interesse hat. Sie glauben zwar angeblich, daß Gott das Universum erschaffen und den Menschen und die übrigen komplizierten Lebensformen auf der Erde ins Dasein gebracht hat. Gleichzeitig sind sie aber auch der Meinung, daß die Menschheit nun sich selbst überlassen sei,
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