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  • Wirst du den Weg finden, um ewig auf Erden zu leben?
    Der Wachtturm 1957 | 1. Oktober
    • ist es dem Herzen wohl [durch Trauern wird das Herz gebessert, Lu].“ Lachen ist eine gute Arznei, doch gibt es Zeiten, da wir unser Leben und die Art, wie wir leben, nüchtern betrachten müssen. Wenn wir sehen, daß wir zuviel Zeit mit leichtfertigem Gastmahlfeiern verschwenden und uns nicht einen guten Namen machen, indem wir gute Werke tun, so wäre es besser, wenn wir bereuten und unseren Lauf änderten; denn das würde unser Herz bessern. Es würde uns eine Hilfe sein, uns einen guten Namen zu machen, so daß der Tag unseres Todes oder der Tag von Harmagedon für uns besser ist als der Tag unserer Geburt. „Das Herz der Weisen ist im Hause der Trauer, und das Herz der Toren im Hause der Freude. Besser, das Schelten [den Tadel, van Eß] der Weisen zu hören, als daß einer den Gesang der Toren hört.“ Das weise Herz ist in einem Hause, wo jemand gestorben ist, auf den Ernst abgestimmt, der in einem Trauerhause natürlicherweise herrscht, und es beeinflußt ein weises Herz, darauf zu achten, wie man leben soll; die Stimmung der Sorglosigkeit an einem Ort der Schwelgerei hingegen gefällt einem törichten Herzen und bewirkt, daß jemand dem Leben mit einem hohlen, unbekümmerten Geiste gegenübertritt. Wenn du vom rechten Wege abirrst, wird der Tadel eines Weisen dich auf den Weg des Lebens zurückbringen, indem er dich zurechtweist und dich instand setzt, dir selbst einen guten Namen zu machen; dagegen das Lied, die Hymne oder das widerliche Lob eines Toren zu hören — wie könnte uns eine solch schale Schmeichelei, die unsere Fehler verdeckt und uns in ihnen bestärkt, nützen? Durch solches könnten wir veranlaßt werden, uns einen schlechten Namen zu machen und nicht auf Wege zurückzugelangen, die uns zu einem Namen führen, der bei Jehova gut ist. — Pred. 7:3-5.

      15. Weshalb kommt das Geknister von Dornen unter einem Topfe dem Gelächter eines Toren gleich?

      15 „Denn wie das Geknister der Dornen unter dem Topfe“ — sagt Salomo als nächstes —, „so das Lachen des Toren. Auch das ist Eitelkeit.“ Dornen sind kein gutes Brennmaterial. Sie brennen schnell, sind aber auch ebenso schnell zu Asche verbrannt. Sie halten nicht lange genug, um das, was sich im Topfe befindet, gar zu kochen, und erfüllen also die Aufgabe nicht, wofür Feuer gemacht wurde. Ihr geräuschvolles, augenfälliges, blendendes Geknister ist umsonst und nutzlos. Dasselbe ist von dem leichtsinnigen Gekicher und den Narrheiten des Toren zu sagen. Solches hilft niemandem, die ernste Aufgabe, sich einen guten Namen zu machen, an den sich Gott erinnern wird, zu erfüllen und dadurch die Gewißheit zu erlangen, daß der Tag des Todes besser sein wird als der Tag der Geburt. — Pred. 7:6.

      16. Wenn dieses Leben alles wäre, was es für den Menschen gibt, warum wäre es dann so belanglos?

      16 Wir sollten dieses Leben nicht mit Nichtigkeiten vergeuden, sondern sollten es dazu benutzen, uns das künftige, wirkliche Leben in der neuen Welt zu sichern. Wenn das jetzige Leben das ganze Leben ist, wäre nichts wichtig. Dieses Leben ist wie ein Ball, der in die Luft geworfen wird und bald wieder in den Staub zurückfällt. Es ist wie ein enteilender Schatten, wie eine verblühende Blume, wie ein Grashalm, der abgeschnitten wird und bald verdorrt. Was wir tun, sagen oder denken oder nicht tun, nicht sagen oder nicht denken, ist nicht von Belang, wenn das, was das gegenwärtige Leben ist, wirklich alles ist, was es gibt. Auf der Waage der Ewigkeit ist unsere Lebensspanne ein verschwindend kleines Stäubchen. Im Strome der Zeit ist es kaum ein Tropfen. Bestimmt hat der Prediger recht, wenn er, die vielen Sorgen und Taten des Menschen überblickend, sie alle als nichtig erklärt. Wir enteilen wieder so rasch, als ob wir nie gekommen wären; wir sind nur eine Person von den Milliarden, die kommen und gehen; und so wenige gibt es, die überhaupt wußten, daß wir hier waren! Diese Ansicht ist nicht zynisch oder wird nicht aus trüben, grämlichen, krankhaften Erwägungen heraus geäußert, sondern sie ist eine Wahrheit, eine Tatsache, der man ins Auge blicken muß; sie ist eine sachliche Feststellung, sofern das gegenwärtige Leben alles ist, was Leben heißt.

      17. Wenn es aber nicht alles ist, was dem Menschen zu erreichen gegenwärtig möglich ist, was sollte er dann tun?

      17 Aber wenn es nicht das ganze Leben ist, wenn es einen Schöpfer gibt, der uns Leben verliehen hat und der zu einem Buche inspirierte, um uns zu unterrichten, wie wir das Leben bewahren können, dann täten wir besser daran, mit all unserer Kraft das zu tun, was er als notwendig bezeichnet, damit dieser „kurzlebige Grashalm“ sich in einen langlebigen Sequoiabaum umwandle, damit dieser rasch enteilende Schatten angehalten wird, damit die Farben dieser vergehenden Blume bewahrt werden. Es gibt heute keine Arbeit, keine Beschäftigung, keine Gedanken, keine Worte, die wichtiger wären — oder überhaupt wichtig sind — als jene Dinge, durch die unser Leben zu einem dauernden Leben wird, durch die jemand im Strome der Zeit zum „Dauerschwimmer“ wird. Dies ist der einzige praktische, ja der praktischste Lauf in diesem Leben, das im Strome der Zeit nur ein Ticken bedeutet. Nachdem also der Prediger die ganze Nichtigkeit dieses Lebens mit den eitlen Bestrebungen der verzweifelten Menschen gezeigt hat, verwirft er alle nichtigen Beschäftigungen, Anstrengungen und Schwächen der Menschen, um mit dem Finger auf das eine und einzige hinzuweisen, das in diesem Augenblicksdasein von Bedeutung ist. „Die Schlußfolgerung des Ganzen laßt uns hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das ist die ganze Pflicht des Menschen.“ — Pred. 12:13, KJ.

      18. Welche Antworten auf welche Fragen zeigen uns; ob wir den Weg zu ewigem Leben auf Erden finden oder nicht?

      18 Wir können mit unseren Augen um uns blicken und den Beweis des Daseins und der Macht, der Weisheit und Majestät des Schöpfers sehen. Wir können sein Wort, die Bibel, lesen und können das Auge unseres Sinns für noch mehr Wahrheit in bezug auf ihn, seine Erde, sein Vorhaben mit der Erde und in bezug auf unsere Möglichkeiten, ewiglich auf ihr zu leben, öffnen. Werden wir die ganze Pflicht des Menschen erfüllen, indem wir Gott fürchten, seinen Willen studieren, über diesen nachsinnen, um ihn erfüllen zu können, anderen davon erzählen und ihnen Gottes Willen tun helfen? Werden wir diese Welt meiden, die unter Satan steht, ihre Werke und Lästerungen, ihren Lauf, durch den sie die Erde verdirbt? Werden wir uns die Erde in Übereinstimmung mit Gottes Willen nutzbar machen, sie pflegen und verschönern, uns der Tier- und Pflanzenwelt annehmen und dazu beitragen, daß sie Jehovas Lob kündet? Oder werden wir diesen Spiegel Gottes boshaft beschmutzen, so daß er seine Weisheit, Macht und seinen Ruhm nicht deutlich zurückstrahlt? Die Art und Weise, wie wir diese Fragen beantworten und der Antwort entsprechend leben, wird ausschlaggebend dafür sein, ob wir auf Erden ewig leben werden oder nicht. „Die Aufrichtigen werden das Land bewohnen, und die Vollkommenen [Menschen von Integrität, RS] darin übrigbleiben; aber die Gesetzlosen werden aus dem Lande ausgerottet, und die Treulosen daraus weggerissen werden.“ — Spr. 2:21, 22.

  • Rund um die Welt mit dem Vizepräsidenten (3. Teil)
    Der Wachtturm 1957 | 1. Oktober
    • Rund um die Welt mit dem Vizepräsidenten (3. Teil)

      ÜBER dem südchinesischen Meere brach der Tag an, als am Freitag, dem 11. Januar, unser PAA-Flugzeug, das vier Stunden unterwegs gewesen war, sich seinem Bestimmungsort näherte und die Passagiere unterrichtet wurden, daß es über Hongkong wolkig sei und daß ein leichter Regen falle. Wir verloren an Höhe, und unser Flugzeug flog eine Zeitlang durch Wolken. Schließlich kamen wir aus den Wolken hinaus und erblickten in den grünen Wassern zerklüftete Inseln. Hier und da sahen wir die nur winzig erscheinenden Schiffe. Es erinnerte einen an den Hafen von Rio de Janeiro, Brasilien. Wir näherten uns Hongkong von der südwestlichen Durchgangsstelle her. Vom Fenster des Flugzeuges aus erblickten wir

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