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  • Konstruiert, um für immer zu funktionieren
    Erwachet! 1971 | 8. April
    • „Jahrelang war man der Meinung, die Nervenzellen könnten sich im Gegensatz zu anderen Zellen des Organismus nicht teilen. Man glaubte, eine zerstörte Nervenzelle sei für immer verloren, der Körper könne einen Gehirnschaden nicht reparieren. Vor kurzem entdeckten Forscher bei der Untersuchung von Rattengehirnen, daß sich in beschädigten Teilen der Gehirne neue Nervenzellen gebildet hatten ...

      Somit besteht vielleicht doch eine Möglichkeit, daß das menschliche Gehirn gewisse Schäden zu reparieren vermag.“

      Es mag sein, daß die Hirnzellen des unvollkommenen Menschen keine große Regenerationsfähigkeit besitzen, doch wer darf es wagen, zu behaupten, daß ihnen diese Fähigkeit zu Gottes bestimmter Zeit nicht gegeben würde?

      Angenommen, die Behauptung, daß sich die Hirnzellen nicht in der Weise wie andere Zellen teilen und erneuern und das auch niemals tun werden, wäre eine Tatsache, würde das dann bedeuten, daß sie sich überhaupt nicht erneuern? Nein, das würde es nicht bedeuten, wenn man berücksichtigt, was der Nervenspezialist Paul A. Weiss in der Zeitschrift American Scientist (Herbstausgabe 1969, S. 288) berichtete:

      „Ich beobachtete ganz zufällig etwas, was unsere [bisherige] Vorstellung von den Nerven total verändert. Was bisher als unveränderlich gegolten hat, entpuppt sich nun plötzlich als Gebilde, das ständig in Bewegung ist, das ununterbrochen, während unseres ganzen Lebens, wächst, und zwar so schnell wie die sich am schnellsten vermehrenden Zellen des Körpers eines erwachsenen Menschen.“

      Er erklärte, daß Hirnzellen sich nicht durch Teilung und Vermehrung erneuern wie andere Körperzellen, sondern daß sie ständig neues Material erzeugen, um das zu ersetzen, was sie bei der Steuerung anderer Organe abgeben. Es ist so, als hätte man alle Teile zum Bau einer ganz neuen Maschine, würde aber diese Teile nicht zusammenbauen, sondern sie als Ersatzteile für eine bereits bestehende gleichartige Maschine benutzen.

      Der Nervenspezialist Paul A. Weiss schreibt über diesen ungewöhnlichen Vorgang, der nach seiner Vermutung im Gehirn abläuft: „In einer Woche werden unsere Hirnzellen anders sein, als sie es heute sind.“ Somit könnten die Hirnzellen ihre Substanz ständig ergänzen, gleichzeitig aber auch die „Furchen“ beibehalten, die entstanden sind durch die Erziehung und Umgebung des Menschen, dem das Gehirn gehört.

      Doch ganz gleich, wie es sich mit den Hirnzellen verhalten mag, eines ist sicher: Der Schöpfer kann für das sorgen, was die Hirnzellen benötigen, um sich für immer zu erhalten und um sich ständig zu regenerieren.

      Urzustand wiederhergestellt

      Gott schuf das erste Menschenpaar so, daß es hätte ewig leben können, und er stellte ihm auch ewiges Leben in Aussicht. Geist und Leib dieser ersten beiden Menschen waren makellos und hätten ewig funktionieren können. Sie hatten den Auftrag, über die Erde und alles Leben darauf liebevoll zu herrschen. Ursprünglich waren sie also tadellos, aber als sie sich gegen Gott empörten, setzte ein Degenerationsprozeß ein.

      In der Zeit kurz nach dem Beginn der Menschheitsgeschichte wurden die Menschen viel älter als heute, weil sie der Vollkommenheit näher waren, als wir es jetzt sind. Es folgen einige Angaben über das Alter von Personen, die vor der Sintflut gelebt haben:

      Name Alter

      Adam 930

      Seth 912

      Enos 905

      Kenan 910

      Mahalalel 895

      Jared 962

      Methusalah 969

      Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Lebensdauer des Menschen kürzer, besonders nach der Sintflut. Sem lebte 600 Jahre. Abraham, der einige Zeit danach lebte, wurde 175 Jahre alt. Zur Zeit Mose betrug die Lebensdauer schon nur noch durchschnittlich 70 bis 80 Jahre. — Ps. 90:10; 1. Mose 5:3-27; 11:10, 11; 25:7.

      Diese geschichtlichen Angaben lassen erkennen, daß die Menschen früher ein Alter erreichten, das um mehr als das Zehnfache höher war als das heutige Alter von 70 oder 80 Jahren. Da die körperlichen und geistigen Kräfte des Menschen sogar im unvollkommenen Zustand noch fast tausend Jahre ausreichten, ist es bestimmt möglich, daß der Mensch, wenn er von der Sünde befreit und von Gott gesegnet und geleitet wird, ewig leben kann.

      Zu Gott sagte der Psalmist: „Ich werde dich lobpreisen, weil ich auf furchteinflößende Weise wunderbar gemacht bin.“ (Ps. 139:14, New World Translation) Ja, Gott hat den Organismus, auch das Gehirn des Menschen, wunderbar geschaffen. Er hat den Menschen so konstruiert, daß er ewig auf der Erde leben könnte.

      Manch einer mag jedoch denken, es wäre langweilig, als vollkommener Mensch ewig zu leben. Stimmt das?

  • Was würdest du alles tun, wenn du ewig leben könntest?
    Erwachet! 1971 | 8. April
    • Was würdest du alles tun, wenn du ewig leben könntest?

      SEIT Jahren sind Wissenschaftler bemüht, die Lebenszeit des Menschen zu verlängern. Das Ziel, von dem oft gesprochen wird, ist eine Lebenserwartung von hundert Jahren.

      Viele sähen es gerne, wenn dieses Ziel erreicht würde; macht man sie aber auf die Aussicht, ewig leben zu können, aufmerksam, sagt manch einer von ihnen, er möchte gar nicht ewig leben. Warum nicht?

      Dafür werden u. a. folgende Gründe angeführt: Ewig zu leben wäre eintönig. Man wüßte gar nicht mehr, was man noch tun sollte. Um ewig leben zu können, müßte man vollkommen sein, Vollkommenheit aber wäre langweilig. Die Menschen würden das Gute nicht mehr schätzen, wenn sie nicht mehr krank würden, keine Sorgen mehr hätten und wenn nichts Böses mehr geschähe. Diese Gründe erscheinen einleuchtend. Aber sind sie wirklich vernünftig?

      Viele Personen, die solche Ansichten äußern, wiederholen lediglich, was sie von anderen gehört haben; sie sind nicht durch Nachdenken zu dieser Überzeugung gekommen.

      Das Böse nicht erforderlich, damit man das Gute schätzt

      Müssen die Menschen wirklich krank werden, damit sie die Gesundheit schätzen? Was meinst du, ob dieses Argument einem Manne einleuchtet, der zusehen mußte, wie seine krebskranke Frau dahinsiechte, bis der Tod schließlich eintrat? Werden Menschen, die sich wohl fühlen, jemals lebensmüde? Werden die Menschen lebensmüde, weil sie in einer schönen Umgebung leben und gut zu essen haben? Werden sie lebensmüde, weil sie eine Arbeit verrichten, die ihnen Freude macht, und weil sie in Frieden leben und in ihrer Umgebung alles gerecht zugeht?

      Ist es nicht umgekehrt? Wird das Leben nicht durch Krankheiten, durch Sorgen und Streit zur Last, so daß man die Freude daran verliert?

      Außerdem sagt uns die Vernunft, daß durch Krankheiten und Alterserscheinungen unsere Sinne stumpf werden. Das bewirkt, daß uns das Essen und Trinken sowie die Arbeit nicht mehr soviel Freude bereitet wie früher.

      Vollkommenheit ist nicht langweilig

      Wenn du das Argument hörst, es wäre langweilig, wenn man ewig als vollkommener

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