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  • Du kannst Glück finden!
    Der Wachtturm 1981 | 1. Juli
    • es in der Bibel warnend: „Geselle dich nicht zu den Weinsäufern, ... denn Säufer und Schlemmer werden arm, Schläfrigkeit kleidet in Lumpen“ (Spr. 23:20, 21, Einheitsübersetzung). Folglich können wir, wenn wir alles so tun, wie Gott es will, Geldsorgen verringern oder vermeiden und können — von verschiedenen Gesichtspunkten aus gesehen — glücklicher sein.

      Zum Schluß kann noch erwähnt werden, daß es sehr zu unserem Glück beiträgt, wenn wir uns Gottes Ansicht über den Reichtum zu eigen machen. Heißt das, daß wir Geld als etwas Schlechtes betrachten sollten? Nein, denn Geld kann ein Schutz sein (Pred. 7:12). In Gottes Wort wird aber dennoch die Zufriedenheit hervorgehoben. In Übereinstimmung damit gab uns Jesus den Rat, nicht nach Reichtum zu trachten, sondern mit dem zufrieden zu sein, was wir haben oder vernünftigerweise bekommen können. Nimm dir die Zeit, und lies die Worte aus Lukas 12:22-31. Außerdem werden wir in der Bibel aufgefordert: „Wenn wir also Lebensunterhalt und Bedeckung haben, werden wir mit diesen Dingen zufrieden sein“ (1. Tim. 6:8). Das ist sehr nützlich. Ja sogar moderne Psychologen haben festgestellt, daß man glücklicher ist, wenn man diese Einstellung zum Geld hat.

      Mit der Einsamkeit fertig werden

      Was aber, wenn du nicht wegen finanzieller Probleme entmutigt und unglücklich bist, sondern weil du einsam bist? Vielleicht befindest du dich nicht selbst in einer solchen Lage, doch höchstwahrscheinlich fühlen sich viele einsam, die du kennst. Eine Umfrage ergab, daß sich von 52 000 Personen über 40 Prozent „oft einsam fühlen“. Dieses Gefühl der Einsamkeit trägt am meisten dazu bei, daß die Menschen unglücklich sind.

      Wer keine Familienangehörigen oder Freunde hat, mag dieses Problem kennen. Wieso ist es aber in einem solchen Fall nützlich, alles so zu tun, wie Gott es will? Was sagt die Bibel diesbezüglich, und wie kann uns das helfen, glücklicher zu werden?

      Zuerst sei erwähnt, daß Einsamkeit oft Depressionen verursacht und einen Verlust der Selbstachtung herbeiführt. Bist du aber daran interessiert, alles so zu tun, wie Gott es will, dann entwickelst du zu ihm ein gutes Verhältnis. Dadurch kann das Gefühl der Einsamkeit abgeschwächt werden, denn wenn du weißt, daß unser Schöpfer an dir persönlich interessiert ist und dir bereitwillig helfen will, steigt deine Selbstachtung (Matth. 18:10).

      Außerdem wird in der Bibel einsamen Menschen nicht nur der allgemeine Rat gegeben, sich beschäftigt zu halten, sondern Christen werden aufgefordert, gute Werke zu tun. Lies bitte Apostelgeschichte 9:36-42, wo von einer Christin die Rede ist, die vielleicht einsam gewesen wäre, wenn sie dieser Aufforderung nicht nachgekommen wäre. Du kannst dort lesen, wie sie ihre Zeit darauf verwandte, für andere etwas zu tun. Dabei gewann sie viele christliche Freunde und erlebte das Glück, das dem Geben entspringt (Apg. 20:35).

      Ein gutes Werk ist das Lehren der Wahrheit aus Gottes Wort. Dies ist eine Art des Gebens, die nur dem wahren Christentum eigen ist. Es ist eine nutzbringende Beschäftigung. Man kommt dadurch mit verschiedenartigen Personen zusammen. Diese Tätigkeit bringt tiefe Befriedigung, denn man hilft dabei anderen, Gott näherzukommen und glücklich zu werden. Wir verkündigen zwar die „gute Botschaft“, weil wir dazu verpflichtet sind und weil es Gottes Wille ist, doch diese Tätigkeit macht uns auch persönlich glücklich.

      Außerdem fordert Gott Christen auf, regelmäßig zusammenzukommen, um die Bibel zu studieren und Gemeinschaft zu pflegen (Hebr. 10:24, 25). Obwohl das Problem der Einsamkeit nicht unbedingt gelöst ist, wenn man sich unter Menschen befindet, so ist doch die herzliche Gemeinschaft mit liebevollen Christen gewiß eine Hilfe. Die Erfahrung hat das bewiesen. Wir ermuntern dich, eine Zusammenkunft der Zeugen Jehovas zu besuchen. Dort kannst du beobachten, wie durch das Befolgen biblischer Ratschläge vielen geholfen wird, mit der Einsamkeit fertig zu werden sowie Probleme zu lösen, die sie in finanzieller Hinsicht, in ihrer Ehe, durch Streß und durch viele andere Einflüsse haben mögen, die das Glück zerstören.

      Solange das gegenwärtige System der Dinge besteht, müssen wir mit Problemen rechnen. Doch warum sich mit diesen Problemen abfinden oder verschiedene fragliche Methoden anwenden, um mit Schwierigkeiten fertig zu werden, und nicht etwas tun, wodurch man wahrhaft glücklich werden kann? Wenn du das tun willst, dann lerne Gottes Denkweise kennen und handle entsprechend. Auf der ganzen Erde wissen Millionen aus Erfahrung, daß dir dies helfen wird, viele Probleme zu vermeiden und besser damit fertig zu werden. Auf diese Weise wirst du feststellen, daß es nicht unmöglich ist, die Tür zum Glück zu öffnen, denn du wirst den Schlüssel dazu gefunden haben.

      Als Ergebnis wirst du ein sinnvolleres Leben führen; du wirst Gottes Anerkennung erlangen und glücklicher sein.

  • Vergnügungssucht führt nicht zu wahrem Glück
    Der Wachtturm 1981 | 1. Juli
    • Vergnügungssucht führt nicht zu wahrem Glück

      MENSCHEN, die nur für das Vergnügen leben, werden bald blind für ihre Verantwortung gegenüber Gott. Das war mit gewissen Israeliten geschehen, an die die folgenden Worte aus der Prophezeiung Jesajas gerichtet waren: „Wehe denen, die am Morgen früh aufstehen, um nur nach berauschendem Getränk zu suchen, die bis spät im Abenddunkel verweilen, so daß der Wein selbst sie erhitzt! Und Harfe und Saiteninstrument, Tamburin und Flöte und Wein müssen sich bei ihren Festmählern vorfinden; aber auf das Tun Jehovas schauen sie nicht, und das Werk seiner Hände haben sie nicht gesehen“ (Jes. 5:11, 12).

      Die hier angesprochenen Israeliten waren einzig und allein auf sinnliches Vergnügen aus. Schon am Morgen begannen sie zu trinken und hörten bis in die Nacht hinein nicht damit auf, so daß sie den ganzen Tag unter Alkoholeinfluß standen. Durch den Wein angeregt, verloren sie die Selbstbeherrschung und machten großen Lärm. Ihr ausgelassenes Feiern wurde von Musik begleitet, zweifellos von sinnlicher Musik, die die Leidenschaften erregen sollte.

      So konnten Menschen, die mit Gott in einem Bundesverhältnis standen, durch das Vergnügen verführt werden. Dies ist daher eine Warnung für Christen. Sie sollten sich davor hüten, vergnügungssüchtig zu werden. Man darf sein persönliches Verhältnis zu Jehova Gott nicht als etwas Selbstverständliches betrachten. Der ständige vertraute Umgang mit ihm ist eine notwendige Voraussetzung für wahres Glück.

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