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  • Hüte dich davor, deinen Platz zu verlieren!
    Der Wachtturm 1958 | 15. September
    • eurem Hingabegelübde gegenüber als treu. Fahrt fort, ‚am Wort des Lebens festzuhalten‘. Laßt niemals locker. Dann werdet ihr euren Platz nie verlieren. Und wenn ihr jetzt euren Platz in der Neuen-Welt-Gesellschaft bewahrt, werdet ihr euch des ewigen Lebens als würdig erweisen, sei es in Verbindung mit Christus Jesus in den Himmeln oder hier auf Erden in vollkommenen, edenhaften Verhältnissen — alles zu eurem ewigen Segen und Wohlergehen und vor allem zur Ehre, Verherrlichung und Rechtfertigung des hochheiligen Wortes und Namens Jehovas. — Phil. 2:16, NW.

  • Es zog einer aus, eine Bibel zu kaufen
    Der Wachtturm 1958 | 15. September
    • Es zog einer aus, eine Bibel zu kaufen

      FOLGENDES Erlebnis wurde im Hamburger Abendblatt vom 16. Mai 1957 berichtet: „Ich wollte das ‚Buch der Bücher‘ kaufen. Eine Bibel. Eine Lutherbibel. Ich betrat eine Hamburger Buchhandlung mit drei Schaufenstern und sechs Glaskästen. Aus hohen Regalen sahen mich dreitausend glänzende Buchrücken, aus höflichen Gesichtern fünf Buchhändlerinnen, drei Buchhändler und eine Kassiererin an. ‚Was darf ich Ihnen verkaufen?‘ fragte man mich. ‚Eine Bibel‘, sagte ich, ‚eine schlichte Bibel.‘

      Der jungen Dame gab es einen Ruck, als hätte ich einen Rollmops verlangt. Dann errötete sie, lächelte ein bedauerndes Lächeln und empfahl mir, zur Konkurrenz zu gehen. Ich ging zur Konkurrenz. Sie hatte vier Schaufenster und acht Glaskästen. Aus ihren Regalen sahen mich viertausend funkelnde Buchrücken, aus reservierter Beflissenheit zwei wasserhelle Augen an. Sie gehörten einem hochaufgeschossenen Buchhändler. ‚Womit kann ich Ihnen dienen?‘ fragte er ahnungslos. ‚Mit einer Bibel‘, sagte ich schlicht. ‚Mit einer schlichten Bibel.‘ Der Mann hatte plötzlich etwas im Hals. Er hüstelte laut und lange. Dann wagte er zu lächeln und zu bedauern. Wenn ich mich zur Konkurrenz bemühen wollte, vielleicht …

      Ich bemühte mich zur Konkurrenz. In einem ihrer vielversprechenden Schaufenster lag ein Bestseller: Die Bibel hat doch recht. Hier schien es richtig zu sein! Es schien nur! Mein Wunsch nach einer Bibel verbreitete Schrecken. ‚Bibeln werden bei uns nie verlangt‘, stammelte die Buchhändlerin. Warum sie dabei errötete, bis hinter die Ohren errötete, blieb mir rätselhaft. Sollte sie beschämt worden sein? Ich war schon an der Tür, als sie nachkam und mir verriet, wo ich ganz bestimmt eine Bibel kaufen könnte.

      Auf dem Weg dorthin versuchte ich es noch in drei Buchhandlungen, eine Bibel zu erstehen. Es waren Buchhandlungen, die von jedem französischen und amerikanischen Bestseller ein halbes Dutzend auf Vorrat hatten. Aber eine Bibel, das Buch der Bücher, schlummerte nicht in den Regalen. Wer es nicht glaubt, mache sich auf den Weg und prüfe nach. Es kostet nichts. Wenn die Geschichte nicht einen so ernsten Hintergrund hätte, könnte man sich über sie köstlich amüsieren.“

  • Ein Priester rügt einen Bischof
    Der Wachtturm 1958 | 15. September
    • Ein Priester rügt einen Bischof

      Der finnische, lutherische Priester und Erzieher Urho Muroma war empört, als ein prominenter lutherischer Bischof, Eelis Gulin, öffentlich zugunsten der Evolutionstheorie Stellung nahm. Pfarrer Muroma äußerte seine Empörung in seiner religiösen Zeitschrift Herää Valvomaan, Nr. 9, 1957, wie folgt: „Alle Ehre für jedermanns Glauben, aber wenn ein Bischof, der durch das Kirchenrecht verpflichtet ist, in der Kirche die reine Lehre zu verteidigen, Meinungen vorbringt, die dem zweitausendjährigen Glauben der christlichen Kirche widersprechen und dazu wissenschaftlich unhaltbar sind, und wenn er offenbar im Widerspruch zu seinem Eid handelt, den er bei seinem Amtsantritt abgelegt hat, dann hat er sich einer sehr unrechten Tat schuldig gemacht. Bischof Gulin sagt, daß der Glaube der christlichen Kirche an Jesu positive Autorität ‚lächerlich‘ sei, und das sagen alle liberalen Theologen … Die Sache ist sehr ernst … Die Baptistenkirche hat ein Recht, zu verlangen, daß ihre Führer nicht damit beginnen, die Kindertaufe zu verteidigen, und wenn sie es tun, so entziehen sie ihnen ihr Amt. Die Kirche der Adventisten hat ein Recht, zu verlangen, daß ihre Führer nicht damit beginnen, den Sonntag als Sabbattag zu empfehlen, und wenn sie das tun, so entlassen sie sie. Jehovas Zeugen haben ein Recht, zu verlangen, daß ihre Führer nicht an einen dreieinigen Gott glauben, und wenn sie es tun und es auch lehren, so entziehen sie ihnen die Gemeinschaft. Aber in der lutherischen Kirche ist ein jeder berechtigt, irgendeine Ketzerei zu lehren, ohne daß er dafür bestraft wird.“

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