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Brief des ZweigbürosKönigreichsdienst 1974 | April
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Brief des Zweigbüros
Liebe Königreichsverkündiger!
Wie Jehova verheißen hat, segnet er sein Volk reichlich. Es strömt tatsächlich eine „Wolke“ von Menschen an den Ort der Sicherheit (Jes. 60:8). Wie Ihr wißt, beteiligten sich in Verbindung mit der Verbreitung der Königreichs-Nachrichten Nr. 17 im Dezember in Westdeutschland und West-Berlin insgesamt 102 226 Verkündiger am Predigtdienst. Und während des kalten Monats Januar waren es immer noch 100 706 Verkündiger.
Weil auch in anderen Ländern eine ähnliche Mehrung zu verzeichnen ist, steigt der Bedarf an Bibeln und Büchern gewaltig an. So haben wir in Wiesbaden in diesem Dienstjahr bis jetzt 1 850 000 Bücher hergestellt; das sind 270 000 Bücher mehr als während derselben Monate des vergangenen Jahres. Um die vermehrte Arbeit zu bewältigen, wurden in den letzten Wochen 12 neue Mitarbeiter ins Bethel gerufen, und wir freuen uns sehr, sie in unserer Mitte zu haben. So ist die Bethelfamilie hier in Wiesbaden auf 144 Glieder angewachsen. Hinzu kommen ca. 25 Schüler der Königreichsdienstschule.
Am Montag, dem 11. März, verabschiedeten wir auch sechs junge Brüder und Schwestern, die die nächste Klasse der Gileadschule besuchen. Ja, das Bethel ist das „Besuchszimmer“ der Welt. Hier ist ein ständiges Kommen und Gehen. Am 7. April werden hier 24 italienisch sprechende Aufseher und am 21. April 23 spanisch sprechende Aufseher eintreffen, die an der 192. bzw. 193. Klasse der Königreichsdienstschule teilnehmen werden. Wir alle schätzen die Gemeinschaft der Königreichsdienstschüler sehr und freuen uns, daß wir hier im Bethel den Reichtum des neuen Königs der Erde vermehren dürfen.
Wir schließen Euch in unsere Gebete ein. Betet auch für uns, damit wir mit Euch gemeinsam Jehova heiligen Dienst darbringen können. Möge Euch Jehova alle reichlich segnen, während Ihr Euch von Gott als ehrenhafte Gefäße gebrauchen laßt.
Eure Mitdiener im Zweigbüro Wiesbaden
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Zeige, welche Seite du unterstütztKönigreichsdienst 1974 | April
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Königreichs-Nachrichten Nr. 18 heben die Streitfrage hervor
1 Wie lange dienst du schon Jehova? Einige von uns würden darauf vielleicht antworten: „Über 30 Jahre“, andere: „15 Jahre.“ Bist du dir aber dessen bewußt, daß 20 000 Zeugen Jehovas in Westdeutschland und West-Berlin sagen würden: „Weniger als 5 Jahre.“?
2 Ist es nicht begeisternd, zu beobachten, daß so viele Menschen im Laufe der Zeit für Jehova Stellung bezogen haben? Und freuen wir uns nicht, ganz gleich, wie lange wir bereits Gottes Herrschaft unterstützen, daß wir keine Gefäße mehr sind, die sich von Satan gebrauchen lassen, sondern daß wir nützliche Gefäße geworden sind, die unser rechtmäßiger Eigentümer, Jehova Gott, gebraucht? (2. Tim. 2:21).
3 Was hat dir geholfen, auf der Seite Jehovas Stellung zu beziehen, so daß du für ihn brauchbar wurdest? Du hast ein Verständnis der Bibel erlangt, nicht wahr? Häufig beginnt es mit dem Lesen des Wachtturms. Während du den Wachtturm regelmäßig gelesen hast, lerntest du ihn immer mehr schätzen. Fühlst du dich nun aufgrund dieser Wertschätzung dazu gedrängt, auch anderen das Wachtturm-Abonnement anzubieten?
4 Vielleicht ist es dir trotz deiner Bemühungen nicht einmal gelungen, e i n Abonnement während des Feldzuges aufzunehmen. Hast du schon an ein Geschenkabonnement gedacht?
5 Eine Frau besuchte zusammen mit ihrer Tochter das erste Mal das Wachtturm-Studium. Es stellte sich heraus, daß ihr ein Verwandter ein Geschenkabonnement gesandt hatte. Durch das Lesen der Zeitschriften hatte sie erkannt, daß ihr nur noch eine kurze Zeit verbleibt, um die Wahrheit kennenzulernen. Deshalb erschien sie im Königreichssaal, um zu sehen, ob noch die Möglichkeit bestände, daß jemand mit ihr die Bibel studiert.
6 Hast du einen Verwandten, einen Bekannten oder einen Arbeitskollegen, von dem du glaubst, daß er aus dem Wachtturm Nutzen ziehen würde? Wenn ja, so gib doch im April ein Wachtturm-Abonnement für diese Person auf. Vermerke bei einem Geschenkabonnement in der rechten oberen Ecke des Abonnementszettels das Wort „Geschenk“, und schreibe deinen Namen deutlich in Druckbuchstaben.
7 Wie du weißt, verbreiten wir im April hervorragende Sonderausgaben unserer Zeitschriften. Zweifellos machst du bereits guten Gebrauch davon. Verkündiger, die noch zur Schule gehen, und ihre Eltern könnten sich vielleicht besonders bemühen, die Erwachet!-Sonderausgabe vom 22. April den Lehrern zu überbringen. Hast du schon daran gedacht, daß dir Personen, mit denen du studierst, bei der Verbreitung des in den Zeitschriften enthaltenen zeitgemäßen Aufschlusses helfen könnten? Lies zuvor nochmals im Organisations-Buch, Seite 131, welche Voraussetzungen neue Verkündiger zu erfüllen haben, um sicher zu sein, daß dies auf sie zutrifft. Bitte sie dann, dich in den Zeitschriftendienst zu begleiten. Der Monat April eignet sich gut dafür, daß sie den Anfang machen. Zweifellos werden sie dann den Wunsch haben, sich im Mai an der Verbreitung der Königreichs-Nachrichten Nr. 18 zu beteiligen.
VERBREITUNG DER KÖNIGREICHSNACHRICHTEN NR. 18
8 Das Thema des neuen Traktats weist deutlich auf die Streitfrage hin, der sich die ganze Menschheit heute gegenübersieht: „Die Regierung Gottes — Sind Sie dafür oder dagegen?“ Wir wissen, welche Wahl wir getroffen haben. Wir sind jetzt und allezeit für Gottes Königreich! Es ist die Einrichtung, die Jehovas Namen rechtfertigen wird, und es gibt keine andere Regierung, die das Verlangen des Menschen nach wahrem Frieden und
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