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    Erwachet! 1975 | 8. September
    • Die Rennbahn des Herodes entdeckt?

      ◆ Bei Ausgrabungen in der Nähe von Jericho wurde von dem israelischen Architekten Edhut Netser eine — wie man vermutet — vor 2 000 Jahren von König Herodes errichtete Pferderennbahn entdeckt. Dazu teilte der Architekt in Jerusalem mit, er habe die Lage der Rennbahn mit Hilfe von Luftaufnahmen bestimmen können. Er vermute, daß das Hippodrom auch als Amphitheater gedient habe. Auch der bekannte jüdische Historiker Josephus erwähnt in einem Bericht über den Tod des Königs Herodes die Lage dieser Rennbahn. Nach seiner Darstellung habe der kränkelnde Monarch befohlen, am Tage seines Todes an dieser Stelle 300 vornehme Bürger hinzurichten, um sicherzustellen, daß in jedem Haus in Judäa angemessene Trauer herrsche.

      Massenhysterie bei Popkonzert

      ◆ Während eines Popkonzerts der „Bay Citty Rollers“ in London kam es zu dem bisher schlimmsten Ausbruch von Massenhysterie. Zwanzig Mädchen mußten ins Krankenhaus gebracht und 400 an Ort und Stelle ambulant behandelt werden. Das Konzert in einem Londoner Kino sollte der Höhepunkt der Tournee dieser schottischen Gruppe in britischen Großstädten sein. Als die Fans — meistens Mädchen zwischen neun und 16 Jahren — die Sitze und Polster zerrissen und, schottisch-karierte Schals schwenkend, die Bühne zu stürmen versuchten, mußte das Konzert abgebrochen werden.

      Fragwürdiges Experiment

      ◆ In der Hoffnung, bei einem 13 Monate alten todkranken Baby die Funktionsfähigkeit des Herzens, der Lunge und der Nieren vorübergehend zu entlasten und wiederherzustellen, hat im Londoner Harefield-Hospital ein Ärzteteam das Baby an das Herz, an die Lungen und die Nieren eines lebenden Pavians angeschlossen. Dadurch sollte das Blut des Babys gereinigt und mit Sauerstoff angereichert und der Kreislauf aufrechterhalten werden. Das Experiment mißlang. Weder der Pavian noch das Kind haben es überlebt. In weiten Kreisen der britischen Öffentlichkeit hat aber die „Gleichschaltung eines Babys mit einem Affen“ viel Kritik ausgelöst. Ein Labour-Abgeordneter nannte diesen Versuch „ungeheuerlich“ und forderte die Gesundheitsministerin auf, Experimente solcher Art zu verbieten.

      Infektionsgefahr durch Geld

      ◆ Das Bundesgesundheitsamt in Berlin hat jetzt darauf hingewiesen, daß durch Geld — Scheine ebenso wie Münzen — Infektionserreger übertragen werden können. Daher sei beim Verkauf unverpackter Lebensmittel „auf jeden Fall eine Trennung von Verkaufs- und Inkassovorgang anzustreben“. Der Warnung liegen „orientierende Untersuchungen“ über Bakterienvorkommen auf Hart- und Papiergeld zugrunde, die das Institut für Veterinärmedizin des Bundesgesundheitsamtes in Berlin vorgenommen hat. Sie ergaben, daß sich die Keimarten auf Geldscheinen und Münzen im wesentlichen gleichen, die Keimmenge bei Scheinen allerdings deutlich über den entsprechenden Werten des Hartgeldes liegt. Jeder vierte Geldschein und jedes vierte Geldstück sei mit Darmbakterien behaftet.

      Streß, der das Leben heute verkürzt

      ◆ Beim ersten internationalen Streß-Symposium in der Bonner Universität legte der schwedische Streß-Forscher Dr. Lennart Levi vom Stockholmer Institut für klinische Streßforschung eine schockierende Statistik vor. Demnach stellt Streß wegen seiner Folgen auch für die Gesellschaft eine zunehmende Gefahr dar. Ob im Beruf oder in der Freizeit — die Streßursachen wie Angst, Hetze, Zeitnot, aber auch Vereinsamung ließen immer häufiger Menschen erst seelisch, dann körperlich ernsthaft krank werden. Aber auch andere führende Wissenschaftler, die an dieser Diskussion teilnahmen, gaben alarmierende Hinweise. Ganz abgesehen von den enormen Kosten, die der Volkswirtschaft durch die Folgen des Stresses entstünden, seien geistige Balance und Wirksamkeit eines Staatswesens durch die innerlich unruhigen, unausgeglichenen, weniger leistungsfähigen Menschen gefährdet. Der Heidelberger Physiologe Prof. Hans Schäfer betonte, Streß sei insgesamt das, „was vermieden werden kann, aber auch der Inbegriff dessen, was das Leben heute verkürzt“.

      „Ende der Menschheit unvermeidlich“

      ◆ Das ist die Meinung des brasilianischen Professors Augusto Ruschi, Direktor des Biologischen Instituts von Santa Teresa. In einer Rede vor dem brasilianischen Abgeordnetenhaus vertrat der Wissenschaftler die These, daß der Mensch innerhalb der nächsten zwei Generationen verschwunden sein würde. Als Gründe für diese Selbstauslöschung nannte er die Zerstörung der Natur, deren Tier- und Pflanzenbestand immer rascher aussterbe, das schnelle Anwachsen der Wüstenzonen als Folge der Entwaldung sowie den industriellen und landwirtschaftlichen Raubbau. Dazu käme die zivilisatorische Vermassung, die den Untergang des Menschen in einer Art „technologischem Erstickungsprozeß“ beschleunige. In seiner Rede führte der Professor weiter aus, daß die Weichen, die noch zu stellen gewesen wären, bereits hinter uns lägen. Alle Maßnahmen, die heute noch mit Umweltschutz, Wiederaufforstung und ähnlichen Korrekturen ergriffen würden, glichen Bemühungen von Ärzten, den Tod eines unheilbaren Kranken mit verschiedenen Kunstgriffen noch hinauszuzögern. Der Entwicklungsprozeß sei nicht mehr umzukehren oder aufzuhalten. Der biologische Lebensnerv sei tödlich getroffen. Deshalb sei das Ende des Menschen auf einem unbewohnbar gewordenen Planeten nur noch eine Frage absehbarer Zeit.

      Wie glücklich dürfen wir doch sein, daß uns Jehova, unser Schöpfer und Lebengeber, die Zusicherung gab, alle Dinge auf Erden wieder völlig in Ordnung zu bringen, nachdem die Bemühungen des Menschen völlig fehlgeschlagen sind. Durch seinen treuen Sohn, Christus Jesus, gab er uns in Offenbarung 21:1 und 3-5 folgende herzerfreuende Zusicherung: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. ... Dann hörte ich eine laute Stimme vom Throne her sagen: ,Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.‘ Und der, der auf dem Throne saß, sprach: ,Siehe! Ich mache alle Dinge neu.‘ Auch sagt er: ,Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.‘“

      Wird Korea auch bald Atomwaffen bauen?

      ◆ Der südkoreanische Abgeordnete Ohm Young Dal nahm in Washington zu der Frage, ob Korea in der Lage wäre, selbst Atomwaffen zu entwickeln, Stellung und sagte, sein Land werde damit unverzüglich beginnen, falls die USA Korea den atomaren Schutz entziehen sollten. Wörtlich sagte er: „Wir sind jederzeit bereit und in der Lage, eigene Atomwaffen zu entwickeln.“

      US-Geheimdienst CIA schwer belastet

      ◆ Das Ergebnis einer fünfmonatigen Untersuchung über den US-Geheimdienst CIA wird dem Justizministerium zur Prüfung und möglichen Strafverfolgung übergeben. Das hat US-Präsident Gerald Ford auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Geheim bleibe aber ein Sonderbericht mit Beweisen über angebliche Attentatspläne des CIA gegen ausländische Politiker.

      Dreißig Tonnen Schulbrote wandern täglich in den Papierkorb

      ◆ Wie das PRO-Magazin berichtet, werden etwa 30 000 kg Schulbrote täglich von den bundesdeutschen Schulkindern in den Papierkorb geworfen. Das ist angesichts des Hungers in der Welt ungeheuerlich. Ernährungsfachleute führen dieses Verhalten der Schüler darauf zurück, daß die Mütter die Schulbrote oft mit allzuwenig Phantasie bereiten, was dazu führt, daß die Schüler häufig ihr Taschengeld für den Kauf von Kuchen und Süßigkeiten ausgeben.

      Notstand auf Haiti ausgerufen

      ◆ Über die Inselrepublik Haiti droht eine Hungerkatastrophe hereinzubrechen. Dürre, fehlende Transportmittel und unzulängliche Straßenverhältnisse sowie veraltete landwirtschaftliche Anbaumethoden haben die Ernährungs- und Versorgungslage derart krisenhaft erschwert, daß die Regierung den Notstand ausgerufen und einen Hilfsappell an die Vereinigten Staaten gerichtet hat.

  • Etwas für Ihre Familie
    Erwachet! 1975 | 8. September
    • Etwas für Ihre Familie

      Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt ist ein Buch für die ganze Familie. Es kann Ihnen und Ihren Angehörigen helfen, ein klares Verständnis aller Grundlehren der Bibel zu erhalten. Es enthält die Antworten der Bibel auf Fragen, die Ihre Kinder stellen, und auf Fragen, die Sie selbst zweifellos über das Leben und seinen Sinn schon gehabt haben. Eines der besprochenen Themen ist „Das Familienleben glücklich gestalten“.

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