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  • Lerne den Wert der Bohnenkeimlinge kennen
    Erwachet! 1977 | 22. Februar
    • roh zu essen, entweder nur die Keimlinge allein oder mit Kräutern oder Zwiebeln und einer Sauce. Eine weitere einfache Methode besteht darin, sie mit Zwiebeln in Butter zu schwenken. Außerdem kann man sie natürlich als Beilage zu jedem Gemüse, zu Eiern, zu Fleisch oder Fisch geben, um einen besonderen Geschmack zu erzielen, Abwechslung zu schaffen und das Gericht aufzuwerten.

      Ja, jetzt lernen immer mehr Leute den Wert der Bohnenkeimlinge — seit langem eine chinesische Delikatesse — kennen; und sie schätzen an ihnen, daß sie so nahrhaft, billig und schmackhaft sind.

  • Ein Fisch, der außerhalb des Wassers leben kann
    Erwachet! 1977 | 22. Februar
    • Ein Fisch, der außerhalb des Wassers leben kann

      „ER FÜHLT sich wie ein Fisch auf dem Trockenen.“ Das bedeutet soviel wie: „Er ist völlig hilflos.“ Den meisten Leuten fällt es schwer zu glauben, daß es einen Fisch gibt, der längere Zeit außerhalb seines Elements leben kann. Würdest du es glauben, wenn dir jemand sagte, es gebe einen Fisch, der tagelang außerhalb des Wassers leben könne, der längere Strecken über Land zurückzulegen imstande sei und der sogar Bäume ersteige?

      Im Jahre 1797 machte ein gewisser Leutnant Daldorf, der für die Dänisch-ostindische Handelskompanie arbeitete, die Welt mit einem solchen Fisch bekannt. Während er sich in Trankebar (Indien) aufhielt, schrieb er einen Aufsatz über einen Fisch, der angeblich Palmen erstieg und sich von deren köstlichem Saft ernährte. Er berichtete sogar, einen solchen Fisch hoch oben auf einer Palme gesehen zu haben.

      Sein Aussehen

      Der wissenschaftliche Name dieses rätselhaften Fisches lautet Anabas testudineus. Besser bekannt ist das Tier aber unter dem Namen Kletterfisch. Das Leben dieses Fisches beginnt, wenn ein Weibchen die Eier auf der Wasseroberfläche ablegt. Dort treiben sie dann etwa einen Tag, worauf die jungen Fische schlüpfen. Wenn sie ausgewachsen sind, haben sie eine Länge von knapp 23 Zentimetern.

      Der Kletterfisch hat einen graugrünen Leib und braune Flossen. Er ist ein Süßwasserfisch. Einige Arten dieses Fisches leben in Afrika, andere im südlichen Asien. Wovon ernähren sie sich? Hauptsächlich von Insekten, Schnecken und Garnelen. Das Äußere dieses Fisches ist nicht besonders auffallend. Aber ein Blick auf seine Anatomie ist sehr aufschlußreich.

      Wieso kann er außerhalb des Wassers atmen?

      Die meisten Fische atmen mit ihren Kiemen den im Wasser gelösten Sauerstoff ein. Der Kletterfisch besitzt jedoch oberhalb der normalen Kiemen noch ein kammerartiges Gebilde (das Labyrinth). Dieses ermöglicht es ihm, außerhalb des Wassers zu atmen. Das Labyrinth oberhalb der Kiemen besteht aus feinen Knochenlamellen, ausgekleidet mit einer blutgefäßreichen Haut. Die Luft, die der Fisch durch den Mund aufnimmt, strömt in diese Kammer durch eine mit einer Klappe versehene Öffnung. Die verbrauchte Luft entweicht durch die Kiemen.

      Der Kletterfisch besitzt ganz normale Kiemen, allerdings nur kleine. Um sich ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen und sogar im Wasser am Leben zu bleiben, muß der Fisch von Zeit zu Zeit an die Wasseroberfläche kommen und Luft aufnehmen. Würde er daran gehindert, müßte er ertrinken.

      Für den Fischhändler ist der Kletterfisch eine wahre Freude. Sein Fleisch ist schmackhaft, und es ist sehr einfach, ihn frisch vorrätig zu halten. Der Kletterfisch kann es in einem feuchten Behälter leicht ein bis zwei Tage aushalten. Doch empfiehlt es sich, den Behälter zuzudecken, sonst klettern die Fische nämlich heraus und gehen auf Wanderschaft.

      Wie bewegt er sich fort?

      Der Kletterfisch verläßt ein Wasserloch, das austrocknet, und wandert über Land, offenbar auf der Suche nach einem anderen Tümpel. Unterwegs mag er sich an Regenwürmern gütlich tun. Dieser Fisch kommt auf dem Land nicht allzuschnell vorwärts. Aber es wäre übertrieben zu sagen, daß er nicht vom Fleck kommt. In etwa 30 Minuten legt er rund 90 Meter zurück. Wie bewerkstelligt er das?

      Dieser ungewöhnliche Fisch hat Kiemendeckel, die mit nach hinten ragenden Dornen versehen sind. Die Kiemendeckel — einer auf jeder Seite des Kopfes — werden ausgestreckt und abwechslungsweise in die Erde gestoßen. So kann der Fisch aufrecht bleiben, während er sich hin und her schwankend fortbewegt. Mit dem Schwanz schiebt er sich kräftig vorwärts. Diese Art der Fortbewegung mag etwas unbeholfen sein, aber der Fisch kommt voran.

      Klettert er wirklich auf Bäume?

      Zweifellos vermag dieser außerordentliche Fisch schrägstehende Pflanzen zu erklettern. Es wird jedoch berichtet, daß der Kletterfisch auch aufrechtstehende Bäume bis zu einer Höhe von über zwei Metern erklommen habe. Ist dieser Fisch wirklich imstande, so hoch zu klettern?

      Im Jahre 1927 hat Dr. B. K. Das, ein indischer Fischexperte, herausgefunden, daß mindestens einige Kletterfische nicht ganz selbständig auf Bäume gelangt sind. Während die Fische über Land wanderten, wurden sie die Beute von Milanen und Krähen. Diese Vögel legten die Fische an verschiedenen Stellen ab, einige auf Bäumen.

      Dennoch wird behauptet, dieser merkwürdige Fisch erklettere Mangroven auf der Suche nach leckeren Insekten. Die Malaien nennen den Fisch undi-colli, was „der Fisch, der Palmyrapalmen erklimmt“ bedeutet. Es heißt auch, daß er Kokospalmen ersteige, um an der Milch zu nippen. Frank W. Lane berichtet: „Man hat einen Kletterfisch auf einer Palme in einer Höhe von gut zwei Metern angetroffen, und ein Angestellter der Fischzuchtanstalt in Madras dressierte einmal einen solchen Fisch, ein Tuch, das er fast senkrecht ins Wasser des Aquariums hielt, in dem der Fisch lebte, zu erklimmen.“

      Man hat den Vorschlag gemacht, den Kletterfisch als Wanderfisch zu bezeichnen. Aber bis jetzt wird er immer noch überall Kletterfisch genannt. Es mag verhältnismäßig selten vorkommen, daß er Baumstämme erklettert, aber berühmt ist und bleibt dieses Wassertier, weil es außerhalb des Wassers leben kann.

  • Was ist aus dem Rhein geworden?
    Erwachet! 1977 | 22. Februar
    • [Karte auf Seite 25]

      (Genaue Textanordnung in der gedruckten Ausgabe)

      NIEDERLANDE

      BELGIEN

      BRD

      Rhein

      LIECHTENSTEIN

      SCHWEIZ

      FRANKREICH

      ITALIEN

  • Eine geänderte Ansicht über das Wild
    Erwachet! 1977 | 22. Februar
    • Eine geänderte Ansicht über das Wild

      „Einer der abgehärtetsten Naturforscher im Norden Kanadas ist ein ehemaliger Trapper mit dem Spitznamen Long Joe“, sagt das Buch Marvels & Mysteries of Our Animal World. Warum gab er das Fallenstellen plötzlich auf? „Eines Tages war eine Bärin in eine von Long Joes Fallen gegangen“, heißt es in dem Bericht. „Als er zu der Falle kam, war das Männchen dort. Das struppige Ungetüm hatte sie umarmt, liebkoste sie und wimmerte. ... Long Joe hat nie wieder Fallen gestellt.“

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