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Meidet die Fallgruben!Der Wachtturm 1961 | 15. November
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[zu] schenken, damit wir nie weggetrieben werden“. Dann, nachdem er gezeigt hat, wie in der Wüste eine ganze Generation Israeliten, die ihn anwiderte, ihre Stellung vor Gott verlor, ermahnt er uns wiederum warnend, uns davor zu hüten, daß sich in uns „ein böses Herz entwickelt, das des Glaubens ermangelt und sich von dem lebendigen Gott zurückzieht“. Später wendet er sich an jene, die bereits „einen großen Leidenskampf erduldet“ haben, und ermahnt sie: „Werft darum eure Redefreiheit nicht weg, die eine große Belohnung einträgt.“ Ferner wiederum denkt er an die Erfahrungen der Israeliten und erinnert an die traurigen Folgen, „wenn wir uns von dem abwenden, der von den Himmeln her redet“. Nachdem er schließlich ein großes Wort gesprochen hat, indem er sagte, weshalb Jesus Christus seine Stellung bewahrt, denn er „ist derselbe: gestern und heute und in Ewigkeit“, erläßt er folgende Warnung: „Laßt euch nicht durch verschiedenartige und fremde Lehren wegtreiben; denn es ist recht, daß das Herz durch unverdiente Güte Festigkeit erhält.“ Das sind wertvolle Äußerungen, die wir hinsichtlich der Dinge, vor denen wir uns hüten und uns deshalb stärken sollten, im Sinn behalten müssen. Laß dich also nicht allmählich wegtreiben, noch ziehe dich durch Mangel an Glauben von dem lebendigen Gott zurück, noch wende dich ab, um ihn nicht mehr zu hören. Wirf deine Redefreiheit, was die Wahrheit betrifft, nicht weg, noch laß dich durch fremde Lehren, die der Wahrheit widersprechen, wegtreiben. — Heb. 2:1; 3:10-12; 10:32, 35; 12:25; 13:8, 9, NW.
16. Welche positive Ermahnung wird gegeben, um uns behilflich zu sein, unsere Stellung zu halten?
16 In positiver und auferbauender Weise ermahnt Paulus uns, die wir zu dem Hause gehören, über das der Sohn, Christus Jesus, als Haupt gesetzt ist, „an unserer Redefreiheit und unserer Hoffnung, deren wir uns rühmen, bis zum Ende standhaft“ festzuhalten und die „Zuversicht, die wir zu Anfang hatten, bis zum Ende standhaft“ zu bewahren. Nachdem er von den barmherzigen Vorkehrungen gesprochen hat, die durch Jesus, den „großen Priester … über das Haus Gottes“, getroffen worden sind, sagt er: „Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat.“ Er ist der Zuversicht, daß wir „nicht solche“ sind, „die sich zum Verderben zurückziehen, sondern solche, die Glauben besitzen, der dazu gereicht, die Seele am Leben zu erhalten“. Nach einer passenden Mahnung, daß das Königreich, dem wir dienen, ein Reich ist, das „nicht erschüttert“ werden kann, faßt er schließlich die Grundhaltung, die bewahrt werden muß, und die Handlungsweise, der wir weiterhin folgen müssen, wenn wir unsere Stellung vor dem Sohn des Menschen halten wollen, in den Worten zusammen: „Mögen wir fernerhin unverdiente Güte haben, durch die wir Gott auf annehmbare Weise heiligen Dienst darbringen mit Gottesfurcht und Scheu.“ — Heb. 3:6, 14; 10:21, 23, 39; 12:28, NW.
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Matthäus, Markus oder Johannes?Der Wachtturm 1961 | 15. November
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Matthäus, Markus oder Johannes?
Bisweilen kommt es vor, daß eine Bibelgesellschaft die Wahl treffen muß, welches Buch der Bibel sie zuerst in eine neue Sprache übersetzen soll. In einem solchen Fall mag es scheinen, daß von den sechsundsechzig Büchern der Bibel zuerst das Matthäusevangelium gewählt würde. Dem ist aber nicht so. Gewöhnlich besteht noch eine andere Überlegung, die Frage nämlich, was leichter fällt. Daher wird in den meisten solchen Fällen das Markusevangelium gewählt, und dies wegen seiner Einfachheit und Kürze. Das Johannesevangelium hingegen ist dasjenige Buch der Bibel, das die weiteste Verbreitung gefunden hat, und es ist das populärste.
In dieser Verbindung mag bemerkt werden, daß es unter den 1165 Sprachen, in die die Bibel übersetzt worden ist, 221 Übersetzungen der vollständigen Bibel gibt, 277 der Christlichen Griechischen Schriften und schließlich 667 Übersetzungen eines oder mehrerer Bibelbücher.
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