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Die Ehe in der Neuen-Welt-GesellschaftDer Wachtturm 1965 | 1. Dezember
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genauen Prüfung unterziehen. Frage dich: „Was trage ich zum Glück unserer Ehe bei? Bin ich rücksichtsvoll genug? Bringe ich wirklich die Früchte des Geistes Gottes hervor?“ Denke daran, daß zu diesen Früchten auch Liebe und Selbstbeherrschung gehören. (Gal. 5:22, 23) Beherrschst du dich, wenn dein Gefährte gereizt ist? Machst du aus jeder Kleinigkeit eine Streitfrage? Wenn ja, dann tue es künftig nicht mehr. Vielleicht rettest du dadurch deine Ehe. Überlege, ob du alles tust, was in deiner Macht steht, um eure Probleme zu lösen, und ob du dich vom Geiste Jehovas leiten läßt.
13. Warum ist es nicht ratsam und warum sollte es auch nicht nötig sein, daß sich Jehova hingegebene Eheleute trennen? Was sollten sie statt dessen tun?
13 Leider entstehen manchmal auch Spannungen in einer Ehe, in der beide Partner Jehova hingegebene Christen sind. Besonders in einem solchen Fall ist eine Trennung kaum ratsam und sollte auch nicht nötig sein. Gott hingegebene, christliche Eheleute sollten ihre Probleme in Liebe lösen können. Wieso? „Die Liebe versagt nie.“ (1. Kor. 13:8) Sind häusliche Unstimmigkeiten aufgekommen, so genügt gewöhnlich eine Aussprache unter vier Augen. Jesus sagte: „Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin und lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen.“ (Matth. 18:15) Gewiß sollte es dir möglich sein, deinen Gott hingegebenen, christlichen Mann oder deine Gott hingegebene, christliche Frau zu gewinnen, wenn du es aufrichtig versuchst.
14. Was wird Verheirateten, die ein Problem zu besprechen haben, zu tun empfohlen?
14 Das setzt jedoch voraus, daß ihr euch aussprecht. Betrachtet euer Problem von dem Standpunkt aus, wie die Bibel solche Probleme behandelt und wie sie im Wachtturm und in anderen christlichen Publikationen schon behandelt worden sind. Setzt euch zusammen, nehmt die Bibel zur Hand, und besprecht das Problem in aller Ruhe. Seid ehrlich genug, eure Schwächen oder einen begangenen Fehler zuzugeben. Vielleicht warst du als Frau in einem gewissen Sinne nicht unterwürfig genug, oder du als Mann warst vielleicht einmal nicht rücksichtsvoll genug. Die Sach- und Schriftstellenverzeichnisse in den Publikationen der Wachtturm-Gesellschaft (oder der Watchtower Publications Index) haben schon vielen geholfen, einen Artikel im Wachtturm oder in einer anderen christlichen Publikation zu finden, in dem ihr Problem behandelt wurde. Vielleicht wäre es gut, man würde sich einmal genau darüber unterrichten, welchen Platz der Mann, die Frau und die Kinder im Familienkreis einnehmen. Dabei könnte man die im Wachtturm vom 1. Oktober 1962 erschienenen Artikel, betitelt „Der Weg zu einer glücklichen Familie“ und „Die Rolle der Frau und der Kinder in einer glücklichen Familie“, zu Rate ziehen. Auch der Artikel „Wenn das Band der Ehe zu zerreißen droht“, der im Wachtturm vom 15. November 1963 erschien, sollte nicht übersehen werden. Wenn ihr diese Ausgaben nicht selbst habt, könnt ihr sie vielleicht im Königreichssaal der Zeugen Jehovas bekommen. Nehmt euch an einem oder mehreren Abenden Zeit, solche Artikel miteinander zu studieren. Beachtet die Mahnungen Jehovas. Ob ihr danach wohl noch an eine Trennung denkt? Wohl kaum!
15. Wieso vereinigt das Gebet christliche Eheleute?
15 Noch etwas anderes ist von großer Wichtigkeit: das Gebet. Es vereinigt christliche Eheleute. Schon vor Jahrhunderten bat der demütige David Jehova inbrünstig: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg des Schmerzes bei mir ist, und leite mich auf ewigem Wege!“ (Ps. 139:23, 24, Fußnote) Wie wäre es, wenn ihr Jehova in ähnlicher Weise um seinen Beistand anflehen würdet? Könntet ihr nach einem gemeinsamen Gebet, in dem ihr Jehova euer Problem dargelegt habt, noch hart oder unfreundlich zueinander sein? Bestimmt nicht. Das Gebet wird euch einander sicher näherbringen. Schließlich habt ihr Jehova demütig euer Herz ausgeschüttet, wobei ihr vielleicht sogar niedergekniet seid. Ihr habt es gemeinsam getan. Könntet ihr dann euren Bitten zuwiderhandeln? Wahrscheinlich nicht!
UNGLÄUBIGEN EHEGEFÄHRTEN HELFEN
16, 17. Wozu kann es führen, wenn ein verheirateter Christ die Beschwerden in Kauf nimmt, die ein geteiltes Haus mit sich bringt? Führe ein Beispiel an.
16 In einem in religiöser Hinsicht geteilten Haushalt können Unannehmlichkeiten, ja unüberbrückbare Gegensätze entstehen. (Matth. 10:32-39) Nimmst du solche Schwierigkeiten aber um des Königreiches Gottes Willen in Kauf, kannst du vielleicht deinen Mann oder deine Frau zum wahren Christentum gewinnen. Der christliche Apostel Petrus schrieb: „Ebenso ihr Ehefrauen, seid den eigenen Männern untertan, damit sie, wenn irgendwelche dem Wort ungehorsam sind, durch den Wandel ihrer Frauen ohne ein Wort gewonnen werden, weil sie Augenzeugen eures keuschen Wandels, verbunden mit tiefem Respekt, gewesen sind.“ (1. Petr. 3:1, 2) Das kommt tatsächlich vor. Haben wir dafür Beweise?
17 Nun, auf der Insel Madeira im Atlantischen Ozean, westlich von Marokko, lebt eine christliche Frau, die das bestätigen kann. In dem Bericht über ihre Erfahrungen heißt es: „Als ein Studium [der Bibel] bei ihr eingerichtet wurde, kamen große Schwierigkeiten auf, denn ihr Ehemann war sehr gegen die Wahrheit. Er stellte ihr alles Mögliche in den Weg. Das Studium zeitigte jedoch Früchte, denn bald war die angehende Schwester bei den Zusammenkünften und im Felddienst. So wie ihr Interesse zunahm, nahm auch der Widerstand ihres Mannes zu, bis sie sich von ihm scheiden lassen wollte. Die Brüder rieten ihr, bei ihm zu bleiben und ihm eine vorbildliche Ehefrau zu sein, wie dies in 1. Petrus 3:1, 2 angeregt wird, um ihn für die Wahrheit zu gewinnen. Sie tat dies und bat Jehova ständig um Hilfe und Leitung. Es ergab sich einige Monate später, daß der Ehemann plötzlich den Wunsch äußerte, daß ein Zeuge Jehovas hinkomme und mit ihm studiere. Wegen der Treue und des Ausharrens dieser Interessierten konnte sie sich mit ihrem Mann auf der letzten Versammlung taufen lassen. Beide von ihnen sind jetzt Gott hingegebene Zeugen Jehovas.“ (Jahrbuch der Zeugen Jehovas für 1963, Seite 237) Welch schönes Ergebnis! Die Beachtung der Mahnungen Jehovas in einem geteilten Haus mag eine Trennung verhindern und wirkt sich oft sehr segensreich aus.
18. (a) Welche Möglichkeiten, die Christenversammlung zu stärken, bieten sich unter den ungläubigen Ehegefährten gläubiger Christen? (b) Welchen Nutzen hat der gläubige Ehegefährte, wenn sein ungläubiger Gefährte den christlichen Glauben annimmt?
18 Unter ungläubigen Ehegefährten gläubiger Christen bieten sich der Christenversammlung gute Möglichkeiten, ihre Reihen zu stärken. Manchmal nehmen Frauen den wahren, christlichen Glauben zuerst an, und so bietet sich dann die Gelegenheit, ihren Männern zu helfen, Christen zu werden. Mit der Zeit mögen sich einige dieser Männer Gott hingeben und zu geistiger Reife voranschreiten. Da Jehova Gott das Werk seines Volkes gedeihen läßt, werden ständig neue Versammlungen gegründet, für die auch wieder Aufseher und Dienstamtgehilfen benötigt werden. Schließlich mögen einige dieser einst ungläubigen Männer gläubiger Frauen solche Stellungen einnehmen. Auch werden dadurch, daß ein einst ungläubiger Ehemann den wahren, christlichen Glauben annimmt, die Unstimmigkeiten, die in einem in religiöser Hinsicht geteilten Haus entstehen, beseitigt. Die Familienbande werden gestärkt. Eine Frau, deren Mann vielleicht einst ein Gegner war, wird nun von ihm unterstützt. Sie kann dadurch ihren Predigtdienst verbessern und ausdehnen. Auch mögen Kinder da sein, die aus einer solchen Änderung ebenfalls Nutzen ziehen. Wir haben also guten Grund, ungläubigen Ehegefährten gläubiger Christen, seien es nun Männer oder Frauen, zu helfen.
19. Warum mag sich ein ungläubiger Ehegefährte vernachlässigt fühlen? Was kann der christliche Ehegefährte dagegen tun?
19 Hast du nun einen ungläubigen Ehegefährten, dann vergiß nicht, daß wir schuldig sind, unseren Nächsten zu lieben. (Röm. 13:8) Erinnerst du dich an Rahab? Sie mußte alle ihre Angehörigen in ihrem Haus versammeln, damit sie alle am Leben blieben, als die Israeliten Jericho einnahmen. (Josua 2:17-21) Du magst in diesen letzten Tagen das gleiche tun können. Bemühe dich daher, deinem ungläubigen Gefährten zu helfen, ein Christ zu werden. Oft ist ein ungläubiger Ehemann kein ausgesprochener Gegner des wahren, christlichen Glaubens. Er mag lediglich manches falsch verstehen. Obwohl ihn seine gläubige Frau nicht vernachlässigt, mag er sich doch vernachlässigt fühlen. Sie wohnt christlichen Zusammenkünften bei und beteiligt sich am Predigtdienst. Ihr Mann macht jedoch nicht mit. Früher taten sie fast alles gemeinsam. Obwohl die Frau auch jetzt ihren Pflichten im Haushalt nachkommt und auf ihren ungläubigen Mann Rücksicht nimmt, findet er doch, es sei alles anders geworden. Kannst du dem abhelfen? Ja. Zeige deinem Mann erst recht, daß du ihn liebst, und sei noch rücksichtsvoller gegen ihn, als du es normalerweise wärst. Beginnt er sich dann für den wahren, christlichen Glauben zu interessieren, dann hast du allen Grund, dich zu freuen. Sei jedenfalls stets sehr gut zu ihm, und bringe ihm großes Verständnis entgegen. — Kol. 3:12.
20. Welche Gelegenheiten bieten sich, mit einem ungläubigen Ehemann ein freundschaftliches Verhältnis herbeizuführen?
20 Ein ungläubiger Ehegefährte mag günstig beeindruckt werden, wenn er von einem christlichen Ehepaar besucht wird. Vielleicht kann der christliche Ehemann mit dem Ungläubigen ein echt freundschaftliches Verhältnis herbeiführen. So könnte zum Beispiel ein Gott hingegebenes Ehepaar die gläubige Frau eines solchen Mannes besuchen, wenn sie krank ist, und dadurch zeigen, daß sie sich als Christen um sie kümmern. Oder wäre es nicht auch schön, wenn sich diese Christen um den ungläubigen Mann kümmerten, wenn er krank ist? Ganz gewiß. Es ist also gut, solche Besuche zu machen und wenn nötig zu helfen. Sei auch bei anderen Gelegenheiten hilfsbereit. Dadurch bietet sich dir vielleicht die Gelegenheit, anhand der Bibel Trost und Mut zu spenden. Deine Worte mögen von dem Betreffenden, dessen Ohren und Herz bis dahin verschlossen waren, vielleicht dankbar aufgenommen werden.
21. Wie sollte ein Christ vorgehen, wenn sich ihm die Gelegenheit bietet, mit einem ungläubigen Ehegefährten über die Bibel zu sprechen?
21 Wie sollte man vorgehen, wenn man Gelegenheit hat, mit dem Ungläubigen über die Bibel zu sprechen? Beginne keinen Wortstreit mit ihm. Laß ihn reden. Das wird dir zeigen, wie du ihm beistehen kannst. Habe Verständnis für seine Lage. Zeige Einfühlungsvermögen, indem du dich in seine Situation versetzt. Versuche, die Sache von seinem Standpunkt aus zu betrachten. Lobe ihn, wenn möglich. Er mag zum Beispiel nicht einsehen, warum Jehovas Zeugen Bluttransfusionen ablehnen. Du könntest ihm daher sagen, daß manche Zeugen Jehovas früher auch einmal so dachten. War das auch bei dir der Fall, dann sage es ihm. Du kannst ihm dann vielleicht erklären, du hättest früher denselben Standpunkt vertreten, bis du erfahren hättest, was die Bibel über das Blut sagt. Dann mag es gut sein, seine Aufmerksamkeit auf Texte wie 1. Mose 9:3, 4 und Apostelgeschichte 15:28, 29 zu lenken, um ihm zu zeigen, was Gottes Wort hierüber sagt. Durch deine Freundlichkeit und Geduld magst du dem Betreffenden sehr viel helfen können.
22. Was kann einem Ungläubigen über die Hingabe an Gott und die Aufgabe der Zeugen Jehovas gesagt werden? Wozu kann das führen?
22 Bei einer passenden Gelegenheit mag man einem ungläubigen Ehemann auch zeigen, daß er es sich selbst und seiner Frau schuldet, sich mit dem, was sie glaubt, einmal näher zu befassen. Es mag gut sein zu erklären, was Hingabe an Gott bedeutet und warum seine christliche Frau das Gelübde, durch das sie sich Jehova hingegeben hat, um seinen Willen zu tun, solange sie lebt, halten muß. (Pred. 5:4, 5) Bei einer anderen Gelegenheit könnte man dem Betreffenden erklären, daß Jehovas Zeugen biblische Wahrheiten lehren, damit die Menschen Erkenntnis erlangen und entsprechend handeln können. (Röm. 10:13-15) Führe ihm vor Augen, daß es zu seinem Nutzen ist, wenn er die Lehren der Bibel prüft. Dann kann er aufgrund vernünftiger Überlegungen wählen, welchen Weg er einschlagen will. Wenn es schließlich so weit kommt, daß mit dem Ungläubigen ein Bibelstudium begonnen werden kann, mag es besser sein, wenn seine Frau — wenigstens eine Zeitlang — dem Studium nicht beiwohnt, denn wahrscheinlich wird er sich dann freier fühlen. Richte dich in dieser Beziehung nach den Verhältnissen. Vergiß jedoch nie: Wenn du dem Betreffenden als Christ dieses aufrichtige Interesse zeigst, mag er eines Tages andere über das „Wort des Lebens“ belehren und mit dir und seiner Frau die ewige gute Botschaft verkündigen. Welch wunderbare Aussicht! — Offb. 14:6; Phil. 2:16.
23. Welche Eigenschaft sollte in der Ehe besonders gepflegt werden? Warum sollte man die Mahnungen Jehovas beachten?
23 Was können wir also, nachdem wir nun die Mahnungen Jehovas betrachtet haben, über die Ehe sagen? Daß die Ehe in der Neuen-Welt-Gesellschaft wirklich zu wahrem Glück führen kann. Sollten in deiner Ehe jedoch Probleme entstehen, dann sei entschlossen, sie in Liebe und durch die Anwendung biblischer Grundsätze zu lösen. Setze alles daran, daß das, was Gott zusammengejocht hat, zusammenbleibt. Versuche deinem ungläubigen Gefährten aufrichtig zu helfen. Schmücke deine Ehe mit Liebe, denn sie ist von allen Eigenschaften die vortrefflichste. „Große Wasser vermögen nicht die Liebe auszulöschen, und Ströme überfluten sie nicht.“ (Hohesl. 8:7) Ihr Männer und Frauen, die ihr durch die Ehe vereint seid, fahrt fort, einander in Wort und Tat zu lieben. Beachtet die Mahnungen Jehovas. Dann werdet ihr glücklich sein. Ja, wie wunderbar ist doch eine christliche Ehe, in der die Liebe dominiert und die Bibel wegweisend ist!
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Die Heirat erwägen in den letzten TagenDer Wachtturm 1965 | 1. Dezember
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Die Heirat erwägen in den letzten Tagen
„Auch der [tut] gut, der seine Jungfräulichkeit in den Ehestand gibt, wer sie aber nicht in den Ehestand gibt, wird besser tun.“ — 1. Kor. 7:38.
1. Warum war es für Adam nicht schwierig, eine Frau zu wählen?
FÜR Adam, den ersten Menschen, war es nicht schwierig, eine Frau zu wählen. Seine Frau wurde für ihn gemacht. Der Mensch hatte den vielen Tieren Namen gegeben, aber für ihn „fand sich keine Gehilfin als seine Ergänzung“. „Deshalb“, heißt es im Bibelbericht, „ließ Jehova Gott einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und während er schlief, nahm er eine von seinen Rippen und schloß dann das Fleisch an deren Stelle. Und Jehova Gott ging daran, aus der Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, eine Frau zu bauen und sie zu dem Menschen zu bringen.“ Kannst du dir Adams Freude vorstellen? „Dies ist endlich Bein von meinem Gebein“, rief er aus, „und Fleisch von meinem Fleisch. Diese wird Männin genannt werden, denn vom Manne wurde diese genommen.“ Kein Wunder, daß der Mann fest zu seiner Frau halten sollte. In ihrem sündenlosen Zustand war diese Frau seine vollkommene Ergänzung. — 1. Mose 2:18-25, NW.
2. Zeige anhand der Bibel, was Jehova von Christen, die heiraten möchten, verlangt.
2 Heute, da die Menschen alle unvollkommen sind, ist es für einen Christen oft schwer, einen Ehegefährten zu finden. Ein Jehova hingegebener Christ beachtet in diesem Fall wohlweislich die inspirierte Ermahnung des Apostels Paulus, einen Gläubigen, das heißt „nur im Herrn“, zu heiraten. (1. Kor. 7:39) Das erwartet Jehova von einem Christen, der sich entschließt, in den Ehestand zu treten. Jahrhunderte vor den Tagen des Apostels Paulus wurde den Israeliten (dem damaligen Volke Gottes), die kurz danach mit den heidnischen Kanaanitern in Berührung kommen sollten, warnend gesagt: „Du sollst dich nicht mit ihnen verschwägern [keinen Ehebund mit ihnen schließen, NW]: deine Tochter sollst du nicht seinem Sohne geben, und seine Tochter sollst du nicht für deinen Sohn nehmen.“ Die Mißachtung dieser Warnung würde, wie Gott deutlich sagte, schlimme Folgen für sie haben: „Denn sie würden deine Söhne von mir abwendig machen, daß sie anderen Göttern
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