Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1968 | 15. Juli
    • gefällt wird, und erst nach einer längeren Zeit, vielleicht nach einem Jahr, erfolgt dann das endgültige Scheidungsurteil.

      Hierüber heißt es in einem Gesetzbuch: „Ein provisorisches Urteil wird nach einer Verhandlung gefällt, sofern das Gericht festgestellt hat, daß eine Scheidung gewährt werden sollte. ... Dieses Urteil bleibt ein Jahr bestehen, und während dieser Zeit gelten die beiden Parteien immer noch als Mann und Frau. ... Das endgültige Urteil versetzt die beiden Parteien wieder in den Ledigenstand.“ Es wird also eine gewisse Zeitperiode eingeräumt, damit, wenn möglich, eine Aussöhnung zustande kommen kann. Wenn es nicht dazu kommt, dann werden die beiden nach dem Gesetz erst frei, wenn das endgültige Scheidungsurteil gefällt ist.

      In dem Fall, der zu dieser Frage Anlaß gegeben hat, ist die Scheidung noch nicht endgültig, folglich sind beide Parteien immer noch gesetzlich verheiratet, und das Gericht hat eine gewisse Zeit eingeräumt, um eine Aussöhnung zu ermöglichen. Es dürfte somit kein Zweifel darüber bestehen, daß jemand in einer solchen Lage nicht so handeln kann, wie wenn er ledig wäre; er darf also nicht um jemand anders werben oder jemand anders heiraten. Dadurch brächte er sich vom rechtlichen und vom biblischen Standpunkt aus nur in Schwierigkeiten. (Hebr. 13:4) Erst wenn die Scheidung endgültig rechtskräftig ist und ein endgültiges Scheidungsurteil gefällt worden ist, sofern das Gesetz dies verlangt, darf jemand so handeln wie eine ledige Person und ist frei, sich wieder zu verheiraten.

      Jemand, der sich in dieser Lage befindet und so handeln möchte, daß er Gott wohlgefällt, sollte Jehovas Ratschläge über das Heiraten beachten, wenn er sich wieder verheiraten möchte, nachdem seine gegenwärtige Ehe gesetzlich und schriftgemäß aufgelöst worden ist. Gott gebot seinen Dienern, daß sie einer Heirat zwischen einem wahren Anbeter und jemandem, der nicht Jehova gemäß der Wahrheit seines Wortes anbetet, nicht zustimmen sollten. (5. Mose 7:3; Neh. 10:30) Die Heirat mit einem Ungläubigen kann Gottes Mißfallen erregen, wie das bei Salomo, dem König von Israel, der Fall war. (1. Kö. 11:4, 9) Nach Gottes Wort sollten wahre Christen „nur im Herrn“ oder nur einen anderen wahren Christen heiraten. (1. Kor. 7:39) Das beschränkt also die Möglichkeiten jemandes, der gern heiraten möchte. Doch diese Beschränkung kann sich zu seinem ewigen Nutzen auswirken, indem sie ihm hilft, in das Paradies zu gelangen, das Gott nun bald auf der Erde herbeiführen wird.

      Durch ein fortgesetztes Studium der Bibel und bibelerklärender Schriften lernt man Jehovas Willen kennen und erfährt, wie man ihm in Verbindung mit seinen Zeugen annehmbar dienen kann. Zur Zeit ist der Fragesteller noch verheiratet und sollte jeder Versuchung, ein Gefühl der Zuneigung zu einer ledigen Person zu entwickeln, widerstehen. Und möchte er nachdem die Scheidung endgültig rechtskräftig geworden ist, wieder heiraten, dann sollte er sich nur einen Gefährten suchen, der Jehova treu dienen wird. Eine solche Handlungsweise wird Gottes Segen haben. — Spr. 10:22.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1968 | 15. Juli
    • Bekanntmachungen

      PREDIGTDIENST

      Beim alten Volk Israel war jeder Sieg Jehovas eine Ursache für einen Siegeszug zu Jehovas Heiligtum oder zentraler Stätte der Anbetung. Durch die Siege, die Jehova Gott für sein Volk errang, bestätigte er sein Königtum über sein Volk. Jehova verdiente es somit, von den Israeliten mit Musik und Gesang gepriesen zu werden. Seit dem Jahre 1919 haben Jehovas christliche Zeugen ebenfalls solche Siegeszüge zu Ehren der Siege ihres Gottes durchgeführt. Vereint, „in versammelten Scharen“ (Ps. 68:26), ziehen sie aus, um für seinen Namen und sein Königreich öffentlich und von Haus zu Haus Zeugnis abzulegen, wie die Apostel Jesu Christi es zu tun pflegten. (Apg. 5:42; 20:20) Sie tun es unter der unsichtbaren Leitung Jehovas, dessen Namen sie tragen. Auf diese Weise können die Menschen aller Nationen die Umzüge des Gottes und Königs der Zeugen Jehovas sehen. Im Juli bieten sie allen, die mehr über Jehova und sein Vorhaben wissen möchten, das Buch „Dein Wille geschehe auf Erden“ und eine Broschüre zusammen zu 2 DM (Österreich öS 15; Luxemburg 25 lfrs) an.

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      11. August: Der gerechte Maßstab des unveränderlichen Gottes. Seite 425. Lieder: Nr. 28, 83.

      18. August: Der christliche Sittenmaßstab. Seite 432. Lieder: Nr. 56, 10.

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen