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  • Des Christen Verantwortung gegenüber anderen
    Der Wachtturm 1957 | 15. Juni
    • wofür wir ihm in Demut zu danken haben. „Er errettete uns … nicht auf Grund unserer Werke, sondern auf Grund seines eigenen Vorsatzes und seiner unverdienten Güte. Dies wurde uns in Verbindung mit Christus Jesus vor langen Zeiten gegeben.“ Laßt uns daher heute stets dankbar sein für die uns erwiesene unverdiente Güte und den schönen Schatz, den er unseren Händen anvertraut hat. Laßt uns Wertschätzung bekunden für das Vertrauen und die Ehre, die Jehova uns erwiesen hat, indem er uns als so vertrauenswürdig erachtete, daß er uns mit dem Predigtdienste betraute. Die Gegenwart ist die Zeit, da wir nicht nur uns selbst gefallen dürfen, sondern im Dienste tätig bleiben sollen. Nicht aus Zwang, sondern bereitwillig, aus Liebe und Rücksichtnahme auf andere übernehmen wir eifrig Verantwortlichkeiten und tun alles beiseite, was uns nicht gegenseitig auferbaut. „Alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut. Jeder suche weiterhin nicht seinen eigenen Vorteil, sondern den des anderen.“ — 2. Tim. 1:9; 1. Pet. 5:2, 3; 1. Kor. 10:23, 24, NW.

  • Mit Jehova, nicht mit Dämonen teilhaben
    Der Wachtturm 1957 | 15. Juni
    • Mit Jehova, nicht mit Dämonen teilhaben

      WIE kann uns Menschengeschöpfen hier auf Erden befohlen werden, eine Mahlzeit mit Jehova Gott zu teilen, da er doch der große, göttliche, unsichtbare Geist ist? Offenbar ist es möglich, denn der Apostel Paulus schrieb: „Ihr könnt nicht den Becher Jehovas und den Becher der Dämonen trinken; ihr könnt nicht am ‚Tische Jehovas‘ und am Tische der Dämonen teilhaben.“ — 1. Kor. 10:21, NW.a

      Wir werden den Gedanken verstehen, den Paulus hervorhob, wenn wir an die Gemeinschaftsopfer der mosaischen Gesetzesvorkehrung denken. Bei diesen hatte derjenige, der das zu opfernde Tier darbrachte, mit Jehova Gott und den Priestern teil oder pflegte Gemeinschaft mit ihnen. Wie dies? Jehova nahm an dem Opfer teil, indem das Blut auf seinen Altar gesprengt und das Fett von den Flammen verzehrt wurde. Der Priester nahm daran teil, indem er (und seine Familienglieder) die Brust und das rechte Bein buchstäblich aß, und der Opfernde nahm daran teil, indem er das übrige aß. (3. Mose 7:11-36) So wie andere Einzelheiten des Gesetzes war auch all dies ein Bild künftiger, besserer Dinge.

      Diese besseren Dinge sind die Opfer, die die Nachfolger Christi als „ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung über seinen Namen abgeben“. Mit Jehova an seinem Altar teilzuhaben, bedeutet, ihm die Art der Anbetung darzubringen, die er verlangt und wofür Jesus und seine Apostel das Beispiel gaben. Sie gaben ihr Leben dahin, um anderen die gute Botschaft von Gottes Namen und Königreich zu überbringen. Diese Anbetung mußte „in Geist und Wahrheit“ geschehen, das heißt in Aufrichtigkeit und gestützt auf Gottes Wort der Wahrheit, die Bibel. Daß diese Anbetung treffend als die Teilnahme an einem Mahle beschrieben wird, geht aus den Worten Jesu hervor: „Meine Speise besteht darin, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende.“ — Heb. 13:15; Joh. 4:24, 34, NW.

      Andererseits bedeutet der Ausdruck ‚mit den Dämonen teilhaben‘, den Interessen irgendeiner Sache zu dienen, die Jehova Gott zuwider ist und die unter der Herrschaft des Hauptdämons, Satans, des Teufels, steht, denn „die ganze Welt liegt in der Gewalt des Bösen“. Dies bedeutet, daß wir als Christen nicht an den Opfern teilnehmen können, die die Nationen der Welt ihren Göttern opfern, heißen sie nun Reichtum, Krieg, Weltherrschaft oder Weltreligion. Es bedeutet ferner, die Propaganda zu meiden, die von dem „schlechten Sklaven“, den treulosen Theologen, den Agnostikern, Atheisten und weltlichen Philosophen getrieben wird. Wenn wir leben möchten, müssen wir es vermeiden, mit Dämonen teilzuhaben; wir dürfen nur mit Jehova teilhaben. — 1. Joh. 5:19, NW.

      Wenn wir mit Jehova teilzuhaben wünschen, dürfen wir nicht lauwarm sein und dürfen nicht auf beiden Seiten hinken, als ob wir an Krücken gingen. Wir dürfen unsere Anbetung und unseren Dienst nicht zwischen ihm und seinen Feinden teilen, denn er ist ein Gott, der von uns mit Recht ausschließliche Ergebenheit fordert. Wir können ebensowenig zur gleichen Zeit mit Jehova und mit Dämonen teilen, wie wir nicht gleichzeitig nach Osten und Westen wandern können.

      Darum gibt uns der Apostel Paulus den Rat: „Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn … was für Gemeinschaft hat Licht mit Finsternis? … Und welche Übereinstimmung hat Gottes Tempel mit Götzen?“ Sie haben nichts Gemeinsames. Wollten wir versuchen, mit Jehova und gleichzeitig mit Dämonen teilzuhaben, so würden wir „Jehova zur Eifersucht reizen“, und das wäre reine Torheit, denn: „Sind wir etwa stärker als er?“ — 2. Kor. 6:14-16; 1. Kor. 10:22, NW.

      [Fußnote]

      a In bezug auf Einzelheiten siehe den Wachtturm vom 1. März 1956

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1957 | 15. Juni
    • Bekanntmachungen

      BEZIRKSVERSAMMLUNGEN 1957 FÜR DIE BUNDESREPUBLIK, BERLIN, LUXEMBURG, ÖSTERREICH UND DIE SCHWEIZ

      Daß sich wahre Christen miteinander versammeln, ist wichtig, denn es entspricht dem Gebote Gottes. Jehovas Zeugen sind an solchen Anlässen sehr interessiert und wünschen, daß sich ihnen ihre Freunde dazu anschließen, weil solche Versammlungen stets ein reiches geistiges Festmahl bedeuten.

      Es ist nun an der Zeit, sich für den Besuch einer dieser Versammlungen zu rüsten. Aber für welche? Für die Versammlung deiner Wahl! Die drei Versammlungen in Deutschland und diejenigen in Berlin und Luxemburg werden je fünf Tage dauern, die zwei Versammlungen in der Schweiz und die drei in Österreich je vier Tage, und bei allen wird der gleiche Stoff dargeboten werden. Unterlaßt es ja nicht, diesen Versammlungen beizuwohnen. (Es werden außerdem in vielen anderen Ländern solche Tagungen dieses Jahr stattfinden. Um darüber Aufschluß zu erhalten, wende man sich an das nächste Zweigbüro der Gesellschaft.)

      Es können Unterkünfte bei nachstehenden Adressen bestellt werden. Man schreibe diesbezüglich an das Unterkunftsbüro des WACHTTURM-KONGRESSES. Sendet keine Korrespondenzen an die Kongreß-Säle.

      11.—14. Juli 1957

      Klagenfurt, Österreich, Festsaal Arbeiterkammer. Unterkunftsbüro: c/o Rudolf Solnier, Klagenfurt, Baumbachplatz 25 I.

      17.—21. Juli 1957

      Berlin, Olympia-Stadion. Unterkunftsbüro: Berlin-Charlottenburg 9, Bayernallee 49/50.

      München, Theresienwiese. Unterkunftsbüro: (13b) München, Theresienwiese (Verwaltungsbaracke).

      18.—21. Juli 1957

      Krems a. D., Österreich, Brauhofsaal. Unterkunftsbüro: c/o Wilhelm Schranz, Krems a. D., Heinemannstr. 5, N. Ö.

      24.—28. Juli 1957

      Kiel, Ostseehalle. Unterkunftsbüro: (24b) Kiel, Beseler Allee 55a.

      Luxemburg, Ausstellungshalle. Unterkunftsbüro: Luxembourg, rue Antoine Meyer 14.

      25. —28. Juli 1957

      Kufstein, Österreich, Josefsburg, Tirol. Unterkunftsbüro: c/o Rudolf Reppe, Innsbruck, Josef-Pöll-Str. 15 [Tirol].

      Zürich, Schweiz, Hardturm-Stadion. Unterkunftsbüro: Zürich 6, Spanweidstr. 3.

      31. Juli — 4. August 1957

      Dortmund, Westfalenhalle. Unterkunftsbüro: (21b) Dortmund, Lessingstr. 19 (Hofgebäude).

      12.—15. September 1957

      Pully-Lausanne, Schweiz, La Maison pulliérane. Unterkunftsbüro: Bureau de logement, c/o André Lambelet, 57 route du Pavement, Lausanne, Schweiz.

      SICH DER „VON GOTT EMPFANGENEN GABE“ ERFREUEN

      Man kann sich der Gaben Gottes nicht wahrhaft erfreuen, wenn man sich an selbstsüchtigen Unternehmen beteiligt. Ob man nun die Gabe des Ledigseins hat oder sich für die Gabe der Ehe entscheidet, wird man doch dem Rate des Apostels folgen, nämlich sich das große Vorrecht, den „Schatz“ des Dienstes für Gott, vor Augen halten, das allen Jehova hingegebenen Dienern zuteil wird. (1. Kor. 7:7, NW) Ledige haben in dieser Hinsicht mit größerer Wahrscheinlichkeit vermehrte Dienstgelegenheiten, doch durch gegenseitige Übereinkunft werden Verheiratete weitgehend den biblischen Rat befolgen, wonach solche, ‚die Frauen haben, sich so verhalten sollen, als hätten sie keine‘, und dies nicht zum gegenseitigen Schaden, sondern zur Förderung ihres Dienstes für Gott. Wer sich der von Gott kommenden Gaben erfreuen möchte,

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