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  • Wir sind geschaffen, um zu leben!
    Erwachet! 1977 | 22. November
    • (Joh. 3:16). Viele werden hier auf der Erde ewig leben.

      In der Zeitung Detroit Free Press konnte man folgende interessante Meldung lesen: „Ein Arzt aus Baltimore behauptet, daß der Mensch eines Tages vielleicht ewig leben könne. Sagt Ihnen die Aussicht, ewig zu leben, zu?“ Wie die Zeitung berichtete, wurde diese Frage von 32,6 Prozent der antwortenden Leser bejaht und von 67,4 Prozent verneint. Letztere Auffassung wurde unter anderem wie folgt begründet: „Wenn ich daran denke, wie ich mit 200 Jahren aussehen könnte, begeistert mich der Gedanke nicht“ und: „Nachdem ich 30 Jahre lang für den Unterhalt von drei Kindern und einer Frau gesorgt habe, müßte man mir Utopia in Aussicht stellen.“

      Der größte Teil der Menschen, die Gottes Billigung erhalten, darf hoffen, in menschlicher Vollkommenheit in einem irdischen Paradies ewig zu leben (Luk. 23:43). Dann wird der Greis zur Jugendkraft zurückkehren, und Gott wird bei den Menschen sein. „Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein“ (Offb. 21:3, 4).

      Die Menschen wandten früher viel Mühe auf, um den sagenhaften Jungbrunnen zu finden, wurden aber bitter enttäuscht. Man sollte sich deshalb fragen: „Lohnt es sich, Zeit und Mühe dafür aufzuwenden, Gottes Vorsatz in bezug auf die Erde und den Menschen kennenzulernen?“ Ganz bestimmt. Wir sind geschaffen, um zu leben. Auch du kannst zu denen gehören, die sich des ewigen Lebens erfreuen werden.

  • So findet man sich am Sternenhimmel zurecht
    Erwachet! 1977 | 22. November
    • So findet man sich am Sternenhimmel zurecht

      WER hat noch nicht in einer kristallklaren Nacht zu den Sternen aufgeschaut und die Wunder des Universums bestaunt? Bist du in der Lage, irgendeinen der Sterne oder Sterngruppen ausfindig zu machen? Oder ist der Nachthimmel für dich ein verwirrendes Durcheinander von Lichtpünktchen, so daß man die Lust verliert, sie zu identifizieren?

      Sich am Himmel zurechtzufinden ist schwieriger als auf der Erde, da die Sterne ständig ihre Stellung ändern. Allerdings handelt es sich dabei um eine planmäßige Bewegung, die sich Stunde für Stunde die ganze Nacht hindurch vollzieht. Außerdem ändert sich im Laufe eines Jahres der sichtbare Teil des Himmels von Monat zu Monat. Diese Verschiebungen ergeben sich aus der Bewegung der Erde — zum einen die tägliche Drehung um ihre eigene Achse, zum anderen der jährliche Umlauf um die Sonne.

      Würdest du gerne lernen, wie man sich am Sternenhimmel zurechtfindet, und die Fähigkeit entwickeln, einige Sterne zu identifizieren? Die Bewohner der nördlichen Halbkugel können sich dabei nach dem „Großen Wagen“ orientieren. Das ist die Bezeichnung für eine Gruppe von sieben hellen Sternen, wobei vier den Hauptteil des Wagens und die anderen drei die Deichsel bilden.

      Der gesamte Sternenhimmel ist in Sternbilder aufgeteilt, von denen viele bereits im Altertum beschrieben und als Darstellung von Personen, Tieren und Gegenständen betrachtet wurden. Die Astronomen ordnen die Sterne insgesamt 88 Sternbildern zu, doch weniger als die Hälfte davon haben Sterne, die hell genug sind, um die Aufmerksamkeit des Laien zu erregen. Der Große Wagen ist ein Teil des Sternbildes, das als Ursa Major oder Großer Bär bezeichnet wird.

      Auf den ersten Blick erscheint es vielleicht schwierig, doch selbst wenn man nur eine einfache Karte als Hilfsmittel benutzt, ist es eigentlich ganz leicht, einen Großteil der Sterne und Sternbilder ausfindig zu machen. Man muß sich nur in ein oder zwei Nächten des Jahres einige Minuten Zeit nehmen. Möchtest du es gerne versuchen?

      Sterne des Sommerhimmels

      Gehen wir vom Großen Wagen aus, um den Polarstern zu finden. In einer klaren Frühjahrs-, Sommer- oder Herbstnacht findet man den Wagen, wenn man nach Norden schaut. Um die Sache zu vereinfachen, numerieren wir die Sterne, vom Hauptteil des Wagens ausgehend, bis zum Ende der Deichsel von eins bis sieben, wie das aus den abgedruckten Karten ersichtlich ista.

      Ziehe in Gedanken von zwei nach eins eine Linie, verlängere sie ungefähr um die Länge des Wagens, und du hast Polaris, den Polarstern, im Sternbild Ursa Minor (Kleiner Bär) gefunden. Ausgehend vom Polarstern, kannst du den Umriß des Kleinen Wagens verfolgen, der so gekrümmt ist, daß er in Richtung des Großen Wagens deutet. Setzt du die Verbindungslinie zwischen Stern eins und dem Polarstern um die gleiche Länge fort, stößt du auf das Sternbild Cassiopeia, fünf helle Sterne in Form eines „W“.

      Du wirst feststellen, daß es interessant ist, diese drei Sternbilder während einiger Stunden einer Nacht zu beobachten. Der Kleine Wagen wird sich um das Ende seiner Deichsel drehen. Ebenso werden sich der Große Wagen und Cassiopeia um den Polarstern gegen den Uhrzeigersinn drehen. Der Grund dafür ist die Drehung der Erde um ihre eigene Achse.

      In Sommernächten wird sich der Große Wagen westlich des Polarsterns befinden, wobei die Deichsel nach Süden weist. Sie ist der Ausgangspunkt für Hilfslinien, die uns zu anderen Sternen führen. Setze die Kurve der Deichsel um ihre eigene Länge fort, und du wirst einen hellen Stern mit oranger Tönung entdecken, in dessen näherer Umgebung sich keine anderen hellen Sterne befinden. Das ist Arcturus im Sternbild Bootes. Verlängerst du diese Kurve nochmals, und zwar um eine „Wagenlänge“, so stößt du wieder auf einen einsamen Stern, nämlich auf Spica im Sternbild Virgo (Jungfrau).

      Kehren wir zum Wagen zurück, ziehen von Stern eins aus eine gerade Linie über Stern vier, vorbei an Arcturus quer über den Himmel. Nach einiger Entfernung wird man das auffallende Sternbild Scorpius entdecken. Im Herzen dieses Skorpions leuchtet der rote „Überriese“ Antares. Er hat einen „Stachel“, dessen gekrümmtes Ende gegen den südlichen Horizont gerichtet ist. Manch einer wird dieses Sternbild mit einem Drachen vergleichen, dessen langer Schwanz im Winde weht. Antares ist einer der größten bekannten Sterne. Er ist so groß, daß er, würde sein Mittelpunkt an der Stelle unserer Sonne stehen, den inneren Bereich unseres Sonnensystems fast bis zur Umlaufbahn des Mars einnehmen würde. Unsere Erde befände sich dann tief im Innern von Antares.

      Kehren wir jetzt wieder zum Wagen zurück und suchen uns einen anderen Weg. Beginnen wir bei drei und ziehen eine Linie über vier quer durch den östlichen Himmel, so daß wir zu Deneb in Cygnus (Schwan) kommen. Deneb bildet den „Schwanzstern“ des Schwans. Die beiden „Flügelsterne“ liegen nahe beim Schwanz. Von den Sternen, die den langen Hals ausmachen, leuchtet der in der Mitte liegende ziemlich schwach.

      Auf unserem Weg zu Deneb kamen wir an einem noch helleren Stern vorbei, nämlich an Wega im Sternbild Lyra (Leier). Wega und Deneb bilden zusammen mit einem anderen hellen Stern, Altair im Sternbild Aquila (Adler), ein großes Dreieck. Altair liegt auf einer Linie mit zwei schwächer leuchtenden Begleitern, zu jeder Seite einer.

      So, das wär’s! In ein paar Minuten hast du die wichtigsten Sterne und Sternbilder des Sommerhimmels kennengelernt. Bist du nun einmal mit ihnen vertraut geworden, brauchst du nicht jedesmal vom Großen Wagen auszugehen, um sie erneut aufzufinden. Die einzelnen Sternbilder sind sofort an ihren charakteristischen Formen erkennbar: Cassiopeia durch das „W“, Scorpius durch den Drachen, Cygnus durch das Kreuz, Lyra durch das auffällige Dreieck usw. Sie sind alle auf ihre Weise einzigartig.

      Hat man einmal mit diesen Sternbildern Bekanntschaft gemacht, möchte man von Zeit zu Zeit, wenn man nachts draußen ist, diese Bekanntschaft erneuern. Wenn der Herbst beginnt, werden sie in Richtung Westen weiterwandern. Schließlich werden sie, einer nach dem andern, hinter dem Horizont verschwinden. Doch am Winterhimmel erscheinen aus Richtung Osten neue Sterngruppen. Die zweite Karte ist eine Hilfe, diese neuen Sterne ausfindig zu machen.

      Der Winterhimmel

      Im Spätwinter liegt der Große Wagen östlich vom Polarstern, seine Deichsel nach Norden gerichtet. Auf der Linie von vier über drei kommt man zu Regulus im Sternbild Leo (Löwe). Erkennst du die „Sichel“ mit dem Griff, an dessen Ende sich Regulus befindet? Die Linie von vier über eins führt uns zu Capella (kleine Ziege), dem hellsten Stern in Auriga (Fuhrmann). In der Nähe sieht man ihre drei „Kinder“. Drei und zwei geben die Richtung zu Aldebaran, der zu Taurus (Stier) gehört und in einer „Ecke“ eines V-förmigen Sternhaufens liegt, den man als Hyaden bezeichnet. Auf der gegenüberliegenden Seite des V befindet sich ein Haufen schwach leuchtender Sterne, die als Plejaden oder Siebengestirn bekannt sind. Einige sagen, dieser Sternhaufen sehe wie ein kleiner Wagen aus. Solltest du die Hyaden und die Plejaden einmal durch ein Fernglas sehen, wirst du eine nette Überraschung erleben.

      Eine diagonale Linie von vier über zwei weist auf Gemini (Zwillinge), bestehend aus Castor und dem Zwillingsbruder Pollux. Eine lange Strecke von fünf über vier führt an Gemini vorbei und endet bei Orion, einem der imposantesten Sternbilder. Das Sternbild des Orion beschreibt ein Viereck. Beteigeuze ist wie Antares ein roter Überriese. Rigel ist ein brillanter blauweißer Stern und ist in der gegenüberliegenden Ecke zu finden. Der Gürtel des Orion besteht aus drei auf einer geraden Linie liegenden Sternen. Er zeigt in Richtung Sirius — ein Stern in Canis Major (Großer Hund), der hellste Fixstern am Himmel. Zwischen ihm und den Zwillingen liegt Procyon in Canis Minor (Kleiner Hund).

      Kannst du dir vorstellen, daß wir bis jetzt ein Drittel der wichtigen Sternbilder besprochen haben und mehr als die Hälfte der Sterne erster und zweiter Größenklasse, die man von nördlichen Breitengraden aus sehen kann? Noch ein Wort zur Vorsicht. Während du versuchst, dich auf diese Weise am Sternenhimmel zurechtzufinden, könnte es sein, daß du auf einmal auf einen hellen Stern stößt, der nicht in das Bild paßt. Es kann sich dabei um einen der Planeten handeln. Jupiter und Venus und manchmal auch der Mars sind heller als jeder Fixstern; Saturn ist ebenfalls sehr hell. Beispielsweise wird Jupiter im Winter 1977/78 ungefähr in der Mitte zwischen Aldebaran und den Zwillingen liegen, und Saturn wird dann in der Nähe von Regulus zu finden sein.

      Hast du mit deiner Familie schon einmal ein Planetarium besucht? Wenn du bereits begonnen hast, mit den Sternen Bekanntschaft zu machen, wirst du das als eine lohnenswerte Bereicherung empfinden. In vielen Großstädten gibt es ein Planetarium. Es bietet verschiedene Programme und beginnt gewöhnlich mit dem Himmel über dir. Dann werden die Bewegungen am Himmel im Zeitraffer vorgeführt und erklärt. Diese Darbietungen sind für Personen aller Altersstufen interessant. Vielleicht möchtest du auch ein preiswertes Hilfsmittel haben, mit dem du andere Sterne und Sternbilder identifizieren kannst. Solltest du außerdem die Gelegenheit haben, in Länder der südlichen Hemisphäre zu reisen, dann vergiß nicht, am südlichen Himmel nach neuen „Freunden“ zu suchen.

      Während du die Sterne und Sternbilder, die mit dem bloßen Auge sichtbar sind, ausfindig machst, wird deine Wertschätzung für die Macht und Weisheit des Schöpfers zunehmen. Die Sterne sind von Jehova an ihren bestimmten Platz gestellt worden. Sie spiegeln seine Herrlichkeit wider und ermöglichen es uns, über seine Schöpfung Freude und Bewunderung zu empfinden. Empfinden wir Befriedigung darüber, daß wir mit diesen Sternbildern und einigen Dutzend Sternen vertraut geworden sind, dann dürfen wir nicht vergessen, daß es unsichtbar für uns Millionen und aber Millionen von Sternen gibt. Dennoch — man stelle sich das nur vor — kennt Jehova Gott sie alle mit Namen (Ps. 19:1; Jes. 40:26).

      [Fußnote]

      a Neben den Sternkarten ist zusätzlich die Mitteleuropäische Zeit angegeben. Dennoch kann man die einzelnen Sternbilder auch zu der für Nordamerika gültigen Zeit sehen.

      [Übersicht auf Seite 6]

      (Genaue Textanordnung in der gedruckten Ausgabe)

      SÜD

      WEST

      OST

      NORD

      SCORPIUS

      Antares

      VIRGO

      Spica

      BOOTES

      Arcturus

      AQUILA

      Altair

      Großer Wagen

      7

      6

      5

      4

      3

      2

      1

      LYRA

      Wega

      CYGNUS

      Denep

      Kleiner Wagen

      Polaris

      Die Himmelsrichtungen sind so angegeben, wie sie erscheinen, wenn man nach oben schaut.

      Sommerhimmel

      10. Juli, 21 Uhr (MEZ: 11. Juli, 3 Uhr)

      Die Karte stellt nur einen Teil des über der nördlichen Hemisphäre sichtbaren Himmels dar.

      [Übersicht auf Seite 7]

      (Genaue Textanordnung in der gedruckten Ausgabe)

      Winterhimmel

      1. März, 20 Uhr (MEZ: 2. März, 2 Uhr)

      SÜD

      WEST

      OST

      NORD

      Rigel

      ORION

      Sirius

      CANIS MAJOR

      CANIS MINOR

      Procyon

      Beteigeuze

      TAURUS

      Aldebaran

      GEMINI

      Pollux

      Castor

      Regulus

      AURIGA

      Capella

      Großer Wagen

      LEO

      2

      1

      3

      4

      5

      6

      7

      Polaris

      CASSIOPEIA

      Die Himmelsrichtungen sind so angegeben, wie sie erscheinen, wenn man nach oben schaut.

      Die Karte stellt nur einen Teil des über der nördlichen Hemisphäre sichtbaren Himmels dar.

  • Die Seefahrt und der gesunde Menschenverstand
    Erwachet! 1977 | 22. November
    • Die Seefahrt und der gesunde Menschenverstand

      Vom „Awake!“-Korrespondenten auf Neuseeland

      „POLIZEIBOOT rettete Yacht“, „Sechs liebe Kinder starben — die ganze Stadt trauert“, „11 Stunden ohne Schwimmweste im Wasser und dann gerettet„, „Der nasse Tod forderte in den Ferien 14 Opfer“.

      Diese und ähnliche Schlagzeilen erschienen in den Tageszeitungen von Auckland (Neuseeland) zwischen Mitte Dezember 1975 und Mitte Januar 1976. All den Berichten gingen Tragödien voraus, die einigen Leuten in der Freizeit widerfuhren, und zwar auf dem Meer und den Wasserwegen um die Nordinsel Neuseelands.

      Berichte wie diese gibt es traurigerweise überall auf der Erde, wo der Mensch seine Kenntnisse oder seine nicht vorhandenen Kenntnisse gegen die See aufbietet, sei es zum Vergnügen oder aus kommerziellen Gründen.

      Zugegeben, der Wassersport hat sich in den vergangenen Jahren einer noch nie dagewesenen Beliebtheit erfreut und somit auch viele Anfänger

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