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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1963
w63 1. 4. S. 222-224

Fragen von Lesern

● Wie ich gehört habe, soll eine Gruppe von Bibelgelehrten einen Vergleich zwischen mehreren Bibelübersetzungen angestellt haben. Wurde die Neue-Welt-Übersetzung (engl.) bei diesem Studium mit berücksichtigt? — D. M., USA.

Ihre Anfrage scheint sich auf das Buch What is the Best New Testament? (Welches ist das beste Neue Testament?) von Professor Ernest Cadman Colwell zu beziehen, das 1952 im University Press-Verlag in Chicago erschienen ist. Professor Colwell studierte 1947 einige Übersetzungen und machte anhand von vierundsechzig Texten aus dem Johannesevangelium eine Probe. In seinem Buch gibt Professor Colwell von jedem dieser vierundsechzig Texte die Übersetzung wieder, die seiner Ansicht nach richtig ist. Die Neue-Welt-Übersetzung erschien jedoch erst 1950. Somit konnte Professor Colwell sie bei seinem Test nicht berücksichtigen.

Wer Professor Colwells Ausführungen über diese vierundsechzig Texte jedoch nachliest und dann die Wiedergabe der Neuen-Welt-Übersetzung damit vergleicht, wird feststellen, daß sie ebenso vollkommen bewertet würde wie Dr. Goodspeeds Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften, die in Colwells Buch in allen vierundsechzig Fällen einen Punkt erhielt. Da Colwells Buch erst 1952 erschien, also zwei Jahre nach der Veröffentlichung der Neuen-Welt-Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften im Yankee-Stadion (1950), stand es dem Neue-Welt-Bibelübersetzungskomitee bei seiner Arbeit an dieser Übersetzung noch nicht zur Verfügung.

● Wie viele Wunder wirkte der Prophet Elisa und was für welche? — K. B., England.

Dem Propheten Elisa werden sechzehn Wunder zugeschrieben, fünfzehn, die er zu seinen Lebzeiten wirkte, und eines, das durch ihn nach seinem Tod geschah. Sein erstes Wunder war die Teilung des Wassers des Jordan, kurz nachdem Elia von ihm weggenommen worden war. (2. Kö. 2:14) Sein zweites Wunder wirkte er, als er das schlechte Wasser der Stadt Jericho, das Fehlgeburten verursacht hatte, gesund machte. (2. Kö. 2:19-22, Fußnote) Als er einer Schar jugendlicher Spötter fluchte, geschah sein drittes Wunder: Zwei Bären kamen und zerrissen zweiundvierzig von ihnen. (2. Kö. 2:23, 24) Die Versorgung der Heere Judas und Israels mit Wasser war Elisas viertes Wunder und trug dazu bei, daß die Israeliten die Moabiter in die Flucht schlugen. — 2. Kö. 3:16-26.

Sein fünftes Wunder wirkte Elisa, als er das Öl einer Witwe, die ihre Schulden nicht bezahlen konnte, vermehrte und dadurch verhinderte, daß ihre Söhne die Sklaven ihres Gläubigers wurden. (2. Kö. 4:1-7, Me) Eine Sunamitin empfing zur Belohnung für ihre Gastfreundschaft durch sein sechstes Wunder einen Sohn, und durch sein siebentes Wunder erweckte er diesen Sohn vom Tode. (2. Kö. 4:8-37) Sein achtes Wunder bewirkte, daß ein vergiftetes Gericht durch die Beifügung von Mehl genießbar wurde. (2. Kö. 4:38-41) Durch sein neuntes Wunder konnten hundert Männer mit zwanzig Gerstenbroten gespeist werden, und etwas davon blieb sogar noch übrig. — 2. Kö. 4:42-44.

Sein zehntes Wunder wirkte Elisa, als er den syrischen Heerobersten Naaman vom Aussatz heilte, und durch sein elftes Wunder übertrug er dessen Aussatz auf seinen Diener Gehasi, der aus Elisas Wunderkräften hatte Gewinn schlagen wollen. (2. Kö. 5:1-27) Durch sein zwölftes Wunder brachte er ein Beilblatt das ins Wasser gefallen war, zum Schwimmen. (2. Kö. 6:5-7) Sein dreizehntes Wunder bewirkte, daß seinem Diener die Augen geöffnet wurden und dieser sah, daß der Berg rings um sie her voll feuriger Rosse und Wagen war und Elisas Worte: „Mehr sind derer die bei uns, als derer, die bei ihnen sind“, tatsächlich stimmten. (2. Kö. 6:15-17) Sein vierzehntes Wunder wirkte Elisa, als er die Syrer, die ihn holen wollten, mit geistiger Blindheit schlug, damit sie ihn nicht erkennen konnten, und durch sein fünfzehntes Wunder befreite er sie wieder von dieser geistigen Blindheit. — 2. Kö. 6:18-23.

Elisas sechzehntes Wunder ereignete sich viele Jahre nach all diesen Wundern, und es wird ihm zugeschrieben, obwohl es erst nach seinem Tode geschah. Einige Israeliten, die einen Toten begraben wollten, wurden von einer Streifschar der Moabiter überrascht. Als sie die Moabiter kommen sahen, warfen sie die Leiche des Mannes in das Grab Elisas und liefen davon. Als der Tote „die Gebeine Elisas berührte, da wurde er lebendig und erhob sich auf seine Füße“. — 2. Kö. 13:20, 21.

Interessehalber und als Gedächtnisstütze sei noch erwähnt, daß Elisa nach dem Bibelbericht doppelt so viele Wunder wirkte wie Elia, dem, kurz gesagt, folgende Wunder zugeschrieben werden: 1. er verschloß den Himmel, so daß es nicht mehr regnete; 2. er bewirkte, daß das Mehl und das Öl der Witwe von Zarephath nicht ausgingen; 3. er erweckte den Sohn dieser Witwe vom Tode; 4. auf sein Gebet hin fiel Feuer vom Himmel; 5. sein Gebet um Regen machte der Dürre ein Ende; 6. er rief Feuer auf den Obersten des Königs Ahasja und seine fünfzig Leute herab; 7. er rief auf einen zweiten Obersten und seine fünfzig Mann Feuer vom Himmel herab; 8. er zerteilte, kurz bevor er in einem feurigen Wagen weggenommen wurde, den Jordan, indem er mit seinem Prophetenmantel auf das Wasser schlug.

● Bedeuten die Worte nach Epheser 3:10, daß Gott die himmlischen Fürstentümer und Gewalten, die Engel, durch die noch auf Erden lebenden Glieder der Christenversammlung belehrt? — B. F.

Nein, das wollte der Apostel damit nicht sagen. Wenn wir den Text im Zusammenhang betrachten, stellen wir fest, daß Paulus nicht von einer Kenntnis aller Vorsätze Gottes spricht, sondern davon, daß sich Gott vorgenommen hat, aus den Menschen eine bestimmte Gruppe auszuwählen und sie zu Miterben Christi in himmlischer Herrlichkeit zu machen.

Wir lesen von Vers 5 an: „... welches [dieses Geheimnis] in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht kundgetan worden, wie es jetzt geoffenbart worden ist seinen heiligen Aposteln und Propheten im Geiste: daß die aus den Nationen Miterben seien und Miteinverleibte und Mitteilhaber [seiner] Verheißung in Christo Jesu durch das Evangelium ... Mir, dem allergeringsten von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, [unter] den Nationen den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen, und alle zu erleuchten, welches die Verwaltung des Geheimnisses sei, das von den Zeitaltern her verborgen war in Gott, der alle Dinge geschaffen hat; auf daß jetzt den Fürstentümern und den Gewalten in den himmlischen Örtern durch die Versammlung kundgetan werde die gar mannigfaltige Weisheit Gottes, nach dem ewigen Vorsatz, den er gefaßt hat in Christo Jesu, unserem Herrn.“ — Eph. 3:5-11.

Gott erschuf den Menschen etwas niedriger als die gottähnlichen Engel. Es ist daher kaum anzunehmen, daß sie darauf warten müßten, von Menschen belehrt zu werden. Im Gegenteil, Jehova Gott hat wiederholt Engel gebraucht, um den staubgeborenen Menschen zu belehren, und er gebraucht sie ganz besonders, um den Gliedern der Christenversammlung zu dienen, die eine himmlische Berufung haben. — Dan. 10:10-14; Hebr. 1:14.

Wie tut denn Gott durch die Versammlung seine „gar mannigfaltige Weisheit“ kund? Er veranschaulicht sie durch das, was er durch und für die Versammlung sowie in Verbindung mit ihr tut. Dieses Geheimnis ist etwas, worüber die Engel staunen und worüber sie sich wundern. Deshalb kann gesagt werden, daß ihnen dadurch die mannigfaltige Weisheit Gottes auf eine Art kundgetan wird, wie sie sie noch nicht gekannt hatten.

Wie aber ist 1. Petrus 1:12 zu verstehen? Dieser Text lautet: „... welchen es geoffenbart wurde, daß sie nicht für sich selbst, sondern für euch die Dinge bedienten, die euch jetzt verkündigt worden sind durch die, welche euch das Evangelium gepredigt haben durch den vom Himmel gesandten Heiligen Geist, in welche Dinge Engel hineinzuschauen begehren.“ Diese Worte beziehen sich auf dasselbe wie Epheser 3:10. Die Engel begehrten die Dinge zu verstehen, die die Propheten der alten Zeit über die Christenversammlung niedergeschrieben hatten. Sie wurden aber nicht durch die irdischen Glieder der Christenversammlung darüber belehrt, sondern sie erlangten das Verständnis dadurch, daß sich Gottes Vorhaben erfüllte, zum Beispiel zu Pfingsten.

Man könnte das, was Paulus nach Epheser 3:10 sagen wollte, vielleicht wie folgt veranschaulichen: Wenn wir den Sternenhimmel betrachten, sind wir von Gottes Eigenschaften und Fähigkeiten tief beeindruckt. Man könnte somit sagen, daß Gott uns durch diese unbelebten Himmelskörper, die Sternsysteme, über seine Fähigkeiten belehrt. Das heißt nicht, daß diese Himmelskörper etwas wüßten, was wir Menschen nicht wissen, denn sie wissen nichts, aber sie belehren uns durch ihr Dasein. Und so verhält es sich auch mit den Engeln und den irdischen Gliedern der Christenversammlung. Durch das, was Gott für die Versammlung tut und noch für sie tun wird, macht er den himmlischen Fürstentümern und Gewalten, den himmlischen Heerscharen, seine mannigfaltige Weisheit kund.

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