Kannst du dich noch erinnern?
Hast du festgestellt, daß die letzten „Wachtturm“-Ausgaben für dich von praktischem Nutzen waren? Suche anhand der folgenden Fragen herauszufinden, ob du dich noch an einige der behandelten Gedanken erinnern kannst.
□ Durch welche fünf Beweisführungen könnte man zeigen, daß die Bibel von Gott stammt?
Durch die innere Harmonie, die wissenschaftliche Genauigkeit, die Aufrichtigkeit, die Bewahrung und durch die Prophezeiungen (15. 3., S. 4—7).
□ Welches wichtige Geheimnis wird im Brief des Apostels Paulus an die Philipper erwähnt?
Es ist das Geheimnis, sich auf Gott zu verlassen und ihm freudig zu dienen, ganz gleich, ob man in materieller Hinsicht viel oder wenig hat. Dadurch wird das Leben heute schon sehr befriedigend; außerdem ist es eine Hilfe, ewiges Leben zu erlangen (Philipper 4:12, 13) (15. 3., S. 30).
□ Was ist die größte Streitfrage, vor der alle Menschen heute stehen?
Diese Streitfrage lautet: Menschenherrschaft oder Gottesherrschaft durch sein Königreich unter Christus Jesus? Es gibt keinen Raum für Neutralität. Jedem einzelnen bleibt nichts anderes übrig, als entweder für das Königreich Gottes zu sein oder dagegen (Matthäus 25:31, 32) (1. 4., S. 8, 9).
□ Von welchem Nutzen ist der Brief des Paulus an Philemon für Christen?
Indem Paulus Philemon aufforderte, seinen Sklaven Onesimus als einen Bruder zu empfangen, gab er selbst ein Beispiel für seinen eigenen Rat, Demut, Liebe und Interesse an anderen zu zeigen. Christliche Aufseher sollten ebenfalls darauf achten, das zu praktizieren, was sie predigen (1. 4., S. 26).
□ Warum sollte ein Christ die Art Musik, die er sich anhört, ernsthaft untersuchen?
In vielen Musikstücken wird heute die Unmoral, die Rebellion, der Drogenmißbrauch und manchmal der Spiritismus verherrlicht. Einige klassische Musikstücke preisen die falsche Anbetung und mögen sogar die Lebensanschauung des Komponisten vermitteln. Sich dem Einfluß solcher Musik auszusetzen kann für die Moral und die Persönlichkeit eines Christen tatsächlich eine Gefahr sein (15. 4., S. 4—7).
□ Wie können unvollkommene Menschen die schlechte Gewohnheit unzüchtiger Reden überwinden?
Unzüchtige Reden zu vermeiden beginnt damit, daß man seine Gefühle beherrscht und über Handlungen wacht, die dazu führen könnten (Epheser 4:31). Wer seinen Sinn mit rechten Gedanken füllt, entwickelt in seinem Herzen rechte Wünsche, und das wird sich wiederum in einer guten Sprache zeigen (Matthäus 12:34) (1. 5., S. 7).
□ Welche wertvolle Lektion lernen wir aus Davids Erfahrung in Verbindung mit Bathseba und Uria?
Diese Erfahrung läßt uns erkennen, daß Menschen oft etwas Böses tun, weil sie unrechte Begierden hegen. Wir können zeigen, daß wir etwas daraus gelernt haben, indem wir Situationen, Handlungen und Vergnügungen meiden, durch die „sexuelle Gelüste“ gefördert werden (Kolosser 3:5; 1. Thessalonicher 4:3-5) (15. 5., S. 8, 9).
□ Warum ist Bescheidenheit ein vorzüglicher Schmuck für Jung und Alt?
Bescheidenheit ist der Weg der Weisheit, dem alle folgen sollten (Sprüche 11:2). Sie bewahrt uns davor, zuviel vorauszusetzen und mehr zu versprechen, als wir tun können. Sie wird uns auch davor bewahren, in anderen einen Konkurrenzgeist oder Rivalität zu entfachen. Bescheidenheit fördert den Herzensfrieden und die Zufriedenheit, Eigenschaften, die für wahres Glück unerläßlich sind (1. 6., S. 11).
□ Warum fehlt Gottes Name, Jehova, in den meisten neuzeitlichen Bibelübersetzungen?
Ein Aberglaube, der sich unter den traditionsgebundenen Juden entwickelte, veranlaßte sie, den Eigennamen Gottes, Jehova, nicht auszusprechen. Das hat zu einer weltweiten Unwissenheit über den göttlichen Namen beigetragen. Außerdem hat die Christenheit durch ihre Tendenz, die Person Jesu Christi in den Mittelpunkt zu rücken, Jehova in ihrer dreieinigen Gottheit auf den zweiten Platz verwiesen (15. 6., S. 5, 6).
□ Auf welch unterschiedliche Weise wird das griechische Wort „pornéia“ in der Bibel gebraucht?
Manchmal wird „pornéia“ in engerem Sinne gebraucht und nur auf Geschlechtsbeziehungen zwischen unverheirateten (ledigen) Personen angewandt (1. Korinther 6:9). Es wird aber auch in erweitertem Sinne gebraucht, wie zum Beispiel in Matthäus 5:32 und 19:9, wo es sich offensichtlich auf eine ganze Reihe rechtswidriger oder illegitimer Geschlechtsbeziehungen außerhalb der Ehe bezieht (15. 6., S. 29—31).
□ Welche drei Grundsätze werden uns helfen, die richtige Ansicht über Sozialleistungen zu haben?
Wir sollten uns auf Jehova verlassen, obwohl wir Sozialleistungen, die uns gesetzlich zustehen, nötigenfalls annehmen. Wir sollten nicht das Geld lieben (Hebräer 13:5). In allem, was wir tun, sollten wir darauf achten, wie es sich auf Gottes Namen auswirkt (1. Korinther 10:31) (1. 7., S. 11).
□ Was ist das Mittel gegen Sünde und Abfall?
Der Apostel Johannes macht uns in seinem ersten Brief darauf aufmerksam, daß die Liebe die Lösung ist. Gottes Liebe, die durch seinen Sohn zum Ausdruck kommt, ist das Mittel gegen die Auswirkungen der Sünde, und diese Erkenntnis sollte uns zu der Einsicht verhelfen, daß „wir selbst verpflichtet [sind], einander zu lieben“ (1. Johannes 4:8-11). Wahre Liebe zu Gott und zu unserem Nächsten wird uns helfen, allen Angriffen der Sünde und des Abfalls zu widerstehen (1. 7., S. 19).