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Was wurde auf dem Mond entdeckt?Erwachet! 1973 | 8. August
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Umlaufbahn zu bewegen und darin zu bleiben.
Wir erkennen also, daß diese Kraft, die hinter der Bewegung der Materie steht, nicht einfach ein vernunftloses „Etwas“ sein kann. Es muß ein intelligenter Planer sein, der all diese aus Materie bestehenden Himmelskörper in ein bestimmtes Verhältnis zueinander brachte und der sie so koordinierte, daß es keinen Zusammenstoß und keinen Absturz gibt. Der bekannte Wissenschaftler Albert Einstein sagte einmal: „Es genügt mir, über das Geheimnis des bewußten Lebens nachzudenken, das sich durch alle Ewigkeit hindurch fortsetzt, und über den wunderbaren Aufbau des Universums nachzusinnen, das wir deutlich wahrnehmen können, und demütig danach zu trachten, wenigstens einen winzigen Teil der in der Natur zum Ausdruck kommenden intelligenten Macht zu erfassen.“
Somit zeugt die ganze „Natur“, wie weltliche Wissenschaftler sie nennen, von Intelligenz. Und wo es Intelligenz gibt, da gibt es auch eine Persönlichkeit, eine Person. Und diese Person, die die große Kraft hinter der Bewegung der an sich trägen Materie ist, gab ihr den ersten Anstoß und lenkte sie in ihre kreisförmige Bahn. Wenn wir die ungeheuren Materiekörper betrachten, die in Bewegung sind, dann muß diese Person ein Mächtiger sein.
Diese Person wird in der Heiligen Schrift „Gott“ genannt. Ein Psalmist, der in alter Zeit lebte, gab zu, daß die Himmel einen Planer und Schöpfer gehabt haben müssen: „Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes.“ Und der christliche Apostel Paulus kam zu der gleichen Schlußfolgerung, als er erklärte: „Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott.“ — Ps. 19:1; Hebr. 3:4.
Über diese intelligente Persönlichkeit, die das Verhältnis festlegte, das die Sonne und der Mond zur Erde haben würden, sagt die Bibel: „Gott ging daran, die zwei großen Lichter zu machen, das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das geringere Licht zur Beherrschung der Nacht, und auch die Sterne.“ — 1. Mose 1:16.
Geschaffen, um ein „geringeres Licht“ zu sein
Eine weitere bedeutende Entdeckung bei der Erforschung des Mondes war, daß der Mond dazu bestimmt wurde, ein „geringeres Licht“ zu sein. Bei der Erforschung des Mondes fand man „überraschend viel Glas“.
Nach einer Untersuchung der Oberfläche des Mondes schätzt man, daß ungefähr 50 Prozent seines Bodens aus winzigen Glaspartikeln bestehen. Das Glas kann in verschiedenen Formen gefunden werden. Einige Glasstücke sind rund, andere sind elliptisch, einige sind tropfenförmig und einige hantelförmig. Die Glaskugeln reichen in der Größe vom winzigen Stäubchen bis zur sehr kleinen Murmel, und sie glänzen sehr stark, wenn Licht darauf fällt.
Sogar das Mondgestein zeigt, daß es gemacht wurde, um Licht zu reflektieren, denn es ist mit kleinen Glasstückchen übersät. Als der Weltraumforscher W. R. Shelton zum erstenmal Mondgestein sah, sagte er, er habe sich einen mit Glasstückchen besetzten Stein, der so groß war wie eine Zitrone, genau angesehen: „Der Stein selbst sah aus wie graue Holzkohle. Ein Mann in meiner Nähe sagte, wenn er auf einem Parkplatz an einem solchen Stein vorbeigelaufen wäre, hätte er sich nicht darum bemüht, ihn aufzuheben. Aber ich hätte es getan. Mich hätten sofort die glänzenden Splitter fasziniert, die mich anstarrten, fast als wären sie lebendig“ (Winning the Moon).
Ja, einige der gläsernen Sphäroide glitzerten auf dem grauen Mondgestein wie kleine Diamanten! Und einige der Steine sind mit Glastropfen übersät und sehen aus, als wären sie glasiert.
Daß ein so großer Teil der Mondoberfläche aus Glas besteht, ist insofern ungewöhnlich, als im Erdboden nur sehr wenig natürliches Glas zu finden ist. Warum gibt es denn so viel Glas auf dem Mond? Weil, wie die Heilige Schrift zeigt, der Mond von Gott dazu bestimmt wurde, als ein „geringeres Licht“ oder als ein Licht für die Nacht zu dienen. Diese kleinen Glasperlen wirken genauso wie die Glasperlen an den Reflektoren, die am Straßenrand stehen und die das Scheinwerferlicht eines Autos einfangen und dann hell leuchten. Die Glasur des Mondgesteins trägt ebenso zum Reflektionsvermögen des Mondes bei wie die gläserne Auskleidung der Löcher in den Steinen.
Die Entdeckungen, die in bezug auf den Mond gemacht worden sind, bestätigen tatsächlich das, was die Bibel über den Mond sagt, nämlich daß er von Gott zum Nutzen des Menschen geschaffen wurde und daß er als ein Licht dienen sollte.
Aber die Raketen des Menschen sind über den Mond hinausgeflogen, ja sogar zu anderen Planeten. Was haben diese planetarischen Sonden entdeckt?
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Raumsonden auf dem Weg zu anderen PlanetenErwachet! 1973 | 8. August
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Raumsonden auf dem Weg zu anderen Planeten
SOWOHL die Vereinigten Staaten als auch die Sowjetunion haben Raumschiffe in die Nähe anderer Planeten gesandt. Gibt es auf diesen Planeten irgendein Anzeichen davon, daß sich dort Leben entwickelt hat? Was hat man über diese Planeten erfahren?
Welche Erkenntnisse man durch die Flüge der amerikanischen Raumsonden zum Mars erlangt hat, erklärte ein Wissenschaftler, der am Raumfahrtprojekt von Mariner 9 beteiligt war: „Der Mars hat einen völlig eigenen Charakter. Er hat nicht die charakteristischen Merkmale der Erde und auch nicht die des Mondes, er hat seine eigenen besonderen Merkmale.“
Welches sind denn die charakteristischen Merkmale des Mars? Aufnahmen, die Mariner-Sonden durch Farbfilter gemacht haben, zeigen, daß der Boden des Mars eine rötliche Farbe hat. Das bestätigt das, was man von der Erde aus durch Teleskope beobachtet hat, nämlich daß der Mars ein „roter Planet“ ist.
Mit Hilfe von Tausenden von Bildern, die von Raumsonden zur Erde gefunkt wurden, wurden vier größere „geologische Provinzen“ auf dem Mars entdeckt. Die erste dieser Regionen ist eine vulkanische Provinz auf der westlichen Halbkugel des Planeten. Dies ist ein Gebiet mit mindestens neun riesigen Vulkanen. Diese werden von dem gigantischen Nix Olympica beherrscht, der am Boden einen
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