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  • Der längste Straßentunnel der Welt
    Erwachet! 1979 | 22. Juli
    • Verkehr inner- und außerhalb des Tunnels. In kurzen Abständen gibt es Nischen, wo beschädigte oder defekte Autos abgestellt werden können. Auch Notruftelefone gibt es alle 200 Meter.

      Eine besondere Beleuchtung sorgt dafür, daß der Autofahrer psychologisch nicht zu stark belastet wird. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß Tunnel von solcher Länge von den einzelnen Benutzern unterschiedlich empfunden werden. Die meisten Fahrer bekommen Angst und beschleunigen gegen Ende des Tunnels ihr Fahrzeug merklich. Der Eingang und der Ausgang des Tunnels sind deshalb besonders stark beleuchtet.

      Man schätzt, daß täglich etwa 3 000 bis 4 000 Autos durch den Tunnel fahren werden. Diese enorme Menge an Fahrzeugen bringt natürlich Probleme hinsichtlich der Durchlüftung mit sich. Für Frischluft sorgen zwei Stationen an den beiden Portalen des Tunnels sowie zwei weitere Luftschächte, die dazwischen liegen. Im Tunnel selbst wird die Luft durch eine besondere Anlage ständig kontrolliert, und die Ventilatoren werden automatisch geregelt.

      Erwähnenswert ist, daß mit der elektrischen Energie, die erforderlich ist, um den Tunnel betriebsfähig zu halten, eine Stadt von 10 000 Einwohnern versorgt werden könnte. Wenn ein einziger Tunnel diese Menge an Energie verschlingt, ist es kein Wunder, daß der Energiebedarf der Menschheit ständig wächst. In den letzten 100 Jahren zum Beispiel hat sich der Energieverbrauch auf der ganzen Erde ungefähr alle 28 Jahre verdoppelt. Bestimmt ein Grund, mit Energie sparsam umzugehen!

      Vorbereitungen sind getroffen worden, damit man später einen zweiten, gleich großen Tunnel nördlich des jetzigen Tunnels bohren kann; dann wird die Straße vierspurig sein. Allerdings liegt dies wahrscheinlich in ferner Zukunft. Aber das Hauptproblem ist schon überwunden, und alle Autofahrer, die diese Strecke oft fahren, freuen sich sehr, daß sie jetzt durch den längsten Straßentunnel der Welt fahren können.

  • Warum der Mond scheint
    Erwachet! 1979 | 22. Juli
    • Warum der Mond scheint

      ● Bestimmt hast du schon nachts Schilder gesehen, die das Licht reflektieren. Das liegt daran, daß diese Schilder mit einer Schicht aus winzigen Glasperlen, deren Durchmesser den Bruchteil eines Millimeters beträgt, versehen und mit Kunststoff überzogen sind. Wenn sie von den Scheinwerfern eines Autos angestrahlt werden, reflektieren sie das Licht.

      Forschungen haben gezeigt, daß nicht der Mensch diese Methode der Rückstrahlung erfand. Die Oberfläche des Mondes beweist, daß es der Schöpfer des Universums war, der als erster dieses Prinzip der Reflexion anwandte.

      Als Wissenschaftler Mondmaterial untersuchten, das Weltraumfahrer zur Erde gebracht hatten, stellten sie fest, daß der Mondstaub bis zu 50 Prozent aus Gläsern unterschiedlicher Formen besteht. Diese Gebilde sind zum Teil kreisrund, elliptisch, tropfen- oder hantelförmig und kommen in verschiedenen Größen vor, vom winzigen Pünktchen bis zur millimetergroßen Perle.

      Sie haben eine glatte Oberfläche und funkeln, wenn sie vom Licht beschienen werden. Dr. Wernher von Braun, verstorbener Raumfahrtspezialist der Vereinigten Staaten, schrieb, daß sie „im Sonnenlicht so glitzern wie die reflektierenden Glasperlen eines Straßenschildes“. Während die meisten dieser Glasgebilde farblos sind, haben einige eine Braun-, Gelb-, Rot- oder Grünfärbung.

      Auch die Mondsteine sind als Lichtreflektoren gedacht, denn sie haben an der Oberfläche kleine Vertiefungen, die mit Glas beschichtet sind. Einige sind mit aufgespritzten Glaspunkten übersät und sehen aus, als seien sie glasiert.

      Zudem fanden die Astronauten bei ihrem „Spaziergang“ auf dem Mond am Grund kleiner Krater glitzernde Partikel, die die Form glasierter Tropfen hatten und Spritzern geschmolzenen Lötzinns glichen.

      Wie zutreffend doch die Worte der Bibel in 1. Mose 1:16 sind, wo der Mond als das „Licht zur Beherrschung der Nacht“ beschrieben wird.

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