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Warum und wie wurden Adam und Eva bestraft?Erwachet! 1973 | 22. Oktober
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Adams Bestrafung war gerecht. Aber ist Gott nicht auch barmherzig? Wo ist hier Gottes Barmherzigkeit zu sehen?“ (2. Mose 34:6) Man sollte daran denken, daß Barmherzigkeit nicht bedeutet, Gesetzlosigkeit zu verzeihen und vorsätzliche Übertreter des Gesetzes Gottes ungestraft ausgehen zu lassen. Dadurch aber, daß Adam und Eva die Erlaubnis erhielten, noch eine Zeitlang zu leben und Eltern zu werden, handelte Jehova Gott denen gegenüber barmherzig, die nicht durch ihren eigenen Willen, sondern durch ihr Erbe von ihrem Vorvater zu Sündern wurden. Jehova ließ nicht nur zu, daß sich Adams Nachkommen eine begrenzte Zeit des Lebens erfreuen konnten, sondern er traf sogar auf der Grundlage des Opfers seines liebsten Sohnes für alle die Vorkehrung, von Sünde und Tod befreit zu werden. (Joh. 3:16; 1. Tim. 2:3-6) Als barmherziger Gott hat er geduldig genügend Zeit eingeräumt, so daß die Menschen die Gelegenheit haben konnten, seine Vorkehrungen kennenzulernen und sich zu entschließen, seinen Willen zu tun. „Er [will] nicht ..., daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen.“ (2. Petr. 3:9) Aber diejenigen Nachkommen Adams, die sich weigern zu bereuen und die nicht den Wunsch haben, Diener Jehovas Gottes zu werden, werden der Strafe nicht entgehen. (Vergleiche 2. Mose 34:6, 7.)
Das sollte wirklich in uns den Wunsch wecken, Wertschätzung für das, was Gott für uns getan hat, zu zeigen, indem wir ihm ausschließlich ergeben sind und indem wir unsere Zeit und Kraft einsetzen, um anderen zu helfen, Gottes Gunst und somit Leben zu erlangen. Das erfordert, daß wir dem neuen Gebot gehorchen, das wir durch Jesus erhielten. Er sagte: „Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt, so, wie ich euch geliebt habe, daß auch ihr einander liebt.“ (Joh. 13:34) Bemühst du dich, eine solch selbstlose, aufopfernde Liebe zu bekunden?
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Wir beobachten die WeltErwachet! 1973 | 22. Oktober
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Wir beobachten die Welt
Geburt einer Stadt in Moçambique
◆ Die Moçambiquer Zeitung Noticias da Beira veröffentlichte kürzlich zwei Artikel über die Opfer der religiösen Verfolgung in Malawi. Viele von denen, die verfolgt wurden, haben sich im Gebiet von Malanguene (Moçambique), nahe der westlichen Grenze Malawis, niedergelassen. Ein Artikel trug die Überschrift: „Mehr als 17 000 Zeugen Jehovas veranlaßten die Geburt einer kleinen Stadt“. Der Reporter berichtet: „Einfache Häuser, die jedoch tadellos aussehen, sind zu sehen. Sie sind umgeben von hübschen kleinen Gärten, voll von Blumen und mit rotem Lehm umrandet. Genauso ordentlich und sauber sind die Häuser auch innen; sie sind alle mit einer Toilette versehen. Wir sahen Werkstätten von Schuhmachern und Schreinern. Auch sahen wir Gegenstände, die es wert gewesen wären, auf einer Kunstausstellung gezeigt zu werden. Die Zahl der Flüchtlinge wächst ständig an. Einige von ihnen beabsichtigen, das Land zu bestellen, andere werden ihren Beruf aufnehmen. Sie werden in dem Land, das sie aufgenommen hat, gebraucht. Die ‚Zeugen Jehovas‘ haben in ihrer Mitte Ärzte, die sich um die Gesundheit der Einwohner dieser Gemeinde kümmern. Mehr als 1 000 Personen werden täglich behandelt, und mehr als 40 Geburten sind täglich zu verzeichnen.“ Von einem Königreichssaal wird gesagt, er sei aus Mörtel und Rohr gebaut worden, und der Reporter erwähnt, daß darin „jeden Tag, wenn es Abend geworden ist“, Zusammenkünfte abgehalten werden. Er bezeichnet die Stadt als „eine Stadt, die plötzlich geboren wurde, als wenn sie der Erde entsprungen sei“, und die auf der Grundlage des Glaubens gebaut wurde. „Sie strahlt Frieden aus, Frieden, der nur durch das Ankommen ... von Lastwagen, die weitere Flüchtlinge in dieses religiöse Exil bringen, unterbrochen wird.“
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