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  • Brutale Unterdrückung der Religionsfreiheit in Moçambique
    Erwachet! 1976 | 8. April
    • wichtigsten Befreiungsbewegung, der „Frente de Libertaçao de Moçambique“ (kurz Frelimo genannt), die Verwaltungsbefugnisse.

      Vier Monate danach wurde ein Feldzug gestartet, um eine kleine Minderheit im Lande auszulöschen — Jehovas Zeugen. Von den acht Millionen Einwohnern Moçambiques sind nur etwa 7 000 Zeugen Jehovas. Im Vergleich zur ganzen Bevölkerung ist diese Minderheit lediglich wie ein kleines, wehrloses Kind, jeglichen Schutzes durch die Grundrechte beraubt.

      Berichte aus Moçambique — die ersten trafen in der zweiten Oktoberhälfte des Jahres 1975 ein — zeigen, daß es dort zu Massenverhaftungen gekommen ist. Fast alle der 7 000 Zeugen Jehovas in Moçambique sind eingesperrt worden. Man ging von Haus zu Haus und verhaftete Männer, Frauen und Kinder. Manche Männer, die an ihrem Arbeitsplatz festgenommen wurden, durften nicht einmal ihre Angehörigen benachrichtigen. In vielen Fällen wurden die Zeugen bei ihrer Festnahme brutal verprügelt. Offenbar besteht die Absicht, Jehovas Zeugen und ihren Glauben in ganz Moçambique auszulöschen. Das kann nur eines bedeuten: die Unterdrückung der Religionsfreiheit, einer Freiheit, die in der Verfassung des jetzt selbständigen Staates Moçambique verankert ist.

      Warum sucht man Menschen auszuradieren, die in der ganzen Welt als friedfertig und für den Staat ungefährlich bekannt sind? Was haben Jehovas Zeugen verbrochen? Was läßt die Geschichte der Zeugen Jehovas in Moçambique erkennen? Wenn man durch den Wust der Propaganda zur Wahrheit vorstößt, bietet sich einem ein merkwürdiges Bild, besonders wenn man berücksichtigt, daß wir in einer angeblich aufgeklärten Zeit leben.

  • Die Glut der Tyrannei flammt wieder auf
    Erwachet! 1976 | 8. April
    • Die Glut der Tyrannei flammt wieder auf

      IN DER Zeit von 1972 bis 1975 lebten über 30 000 malawische Zeugen Jehovas als Flüchtlinge in Moçambique. Diese malawischen Bürger — Männer, Frauen und Kinder — mußten wegen brutaler Verfolgung aus ihrem Land flüchten. In Moçambique wurden sie in zehn Flüchtlingslagern untergebracht, und man ließ sie so ziemlich in Ruhe. Aus Briefen geht hervor, daß sich zur Zeit der Abfassung dieses Berichts immer noch eine beträchtliche Anzahl dieser Flüchtlinge dort aufhalten darf. Dafür sind Jehovas Zeugen aller Länder der Bevölkerung Moçambiques dankbar.

      Doch jetzt werden die einheimischen Zeugen Jehovas in Moçambique von bestimmter Seite so heftig verfolgt, daß dieses Land, das sich bislang als Zufluchtsort erwiesen hat, ein Land des Terrors zu werden droht.

      Mit Hilfe des Rundfunks und der Presse ist in Moçambique ein Verleumdungsfeldzug gegen Jehovas Zeugen gestartet worden. Man bezeichnet sie als „Agenten, die noch vom portugiesischen Kolonialismus herrühren“, als „frühere Angehörige der ,PIDE‘ [portugiesische Geheimpolizei]“, die „die Gesellschaftsordnung stürzen wollen“ (Noticias, 9. Oktober 1975). Man warf ihnen vor, „aus religiösem Fanatismus heraus ... keine Steuern zu zahlen, die Gesellschaftsordnung zu mißachten und die Mobilisierung und Organisierung des Volkes zunichte zu machen“ und „Anarchie“ herbeiführen zu wollen. Das war in der Zeitung A Tribuna, Ausgabe vom 22. Oktober 1975 zu lesen.

      Man vergleiche diese Vorwürfe mit einem Bericht aus einer anderen Quelle. Darin wird

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