Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Der Koran — ein literarisches Wunderwerk?
    Der Wachtturm 1965 | 15. September
    • gleichen Ergebnis käme man bei einem solchen Vergleich mit der Bergpredigt, dem Buch Jesaja, dem 13. Kapitel des ersten Korintherbriefes und vielen Psalmen sowie vielen Gleichnissen Jesu.

      „Ihr vergeßt aber, daß Mohammed Analphabet war und daß ein Analphabet niemals ein solches Werk hätte hervorbringen können“, mag unser mosleminischer Freund nun einwenden. Zugegeben, Mohammed konnte vielleicht nicht lesen und schreiben, er war aber jedenfalls ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, der schließlich seine Arbeitgeberin, eine reiche, vornehme Witwe, heiratete. Es mag sein, daß die erwähnten literarischen Mängel des Korans tatsächlich auf Mohammeds Les- und Schreibunfähigkeit zurückzuführen sind.

      Auch das Argument, die Übersetzungen seien mangelhaft, ist nicht stichhaltig. Gute Literatur erkennt man auch noch in der Übersetzung. Das sieht man bei der Bibel, die in jeder Sprache zur guten Literatur gehört. Übrigens weist schon der arabische Originaltext die angeführten Mängel, wie unnötige Wiederholungen, Zusammenhanglosigkeit, schlechter Reim usw., auf.

      Man beachte schließlich ferner das Zeugnis der Geschichte des Islams. Wurde bei der Zusammenstellung des Korans, die unter der Leitung von Said ibn Thabit, einem Zeitgenossen Mohammeds, vorgenommen wurde, die Frage um die Glaubwürdigkeit der verschiedenen Suren und Verse aufgrund ihres literarischen Wertes entschieden? Nein, sondern aufgrund des Eides, den alle ablegten, die die Suren vorbrachten. Man war dabei auch oft geteilter Meinung. Etliche „Genossen“ oder Gefährten Mohammeds, die ihn überlebten, hatten die größten Bedenken, ob die 1., die 113. und die 114. Sure in den Koran gehörten. Der literarische Wert dieser Suren war für sie offenbar nicht ausschlaggebend genug.

      Angesichts dieser Tatsachen kann bestimmt nicht gesagt werden, der Koran sei von Gott inspiriert, weil er ein literarisches Wunderwerk sei. Weitere Behauptungen zugunsten des Korans werden in den folgenden Artikeln dieser Serie geprüft.

  • Mit der babylonischen Religion brechen
    Der Wachtturm 1965 | 15. September
    • Mit der babylonischen Religion brechen

      EIN Zeuge Jehovas in New Jersey, USA, berichtet über den Besuch bei einer Familie, die etwas Interesse an Gottes Wort gezeigt hatte, folgendes: „Den Familiengliedern erschienen die Zustände in der Welt abscheulich, und sie dürsteten nach etwas Besserem. Aber sie waren von gesellschaftlichen Verpflichtungen ihrer Kirche derart in Anspruch genommen, daß es schwierig war, ein Heimbibelstudium mit ihnen zu beginnen. Ich dachte, daß vielleicht meine Frau ein Studium mit dieser Frau anfangen könne, und dann könnten wir den Ehemann einladen, auch dabei zu sein. Beim zweiten Studium war Herr C. anwesend, und ein wöchentliches Bibelstudium war in vollem Gange. Man machte gute Fortschritte, und bald stellten die Familienglieder fest, daß sie tatsächlich die Wahrheit aus Gottes Wort, der Bibel, kennenlernten.

      Da wir am Randbezirk Groß-New-Yorks wohnen, haben wir Zugang zu etwas höchst Auferbauendem und Einzigartigem. Das ist die Gelegenheit, das Hauptbüro der Watch Tower Society in Brooklyn zu besuchen. Wir dachten nun, daß es für diese Familie an der Zeit wäre, diese Sehenswürdigkeit der Königreichstätigkeit zu besichtigen. Wir vereinbarten einen Zeitpunkt. Obwohl wir das Hauptbüro der Gesellschaft schon oft besucht hatten, freuen wir uns immer darauf, wieder hinzugehen; diesmal hatten wir die zusätzliche Freude, die Verwunderung der Familie über das, was sie sahen, wahrzunehmen. Als Ergebnis dieses Besuches interessierte sich die Familie in zunehmendem Maße für die Wahrheit, die von Jehovas Zeugen gelehrt wird. Bald danach fanden die Kreisversammlung, das Gedächtnismahl und ein Sondervortrag statt. Jetzt besuchte die Familie die Zusammenkünfte im Königreichssaal schon regelmäßig.

      In Übereinstimmung mit Offenbarung 18:4 wollten sie nun mit Babylon der Großen, dem Weltreich der falschen Religion, endgültig brechen. So schrieben sie einen Brief, in dem sie den Austritt aus der Methodistenkirche erklärten. Es genügte ihnen nicht, den Brief nur mit der Post zu senden; sie wollten den Brief dem Pastor persönlich überreichen. So luden sie ihn zu sich ein, damit sie an einem Abend darüber

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen