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  • Worauf man bei einem Krankenbesuch achten sollte
    Erwachet! 1977 | 8. November
    • also auf angenehme Weise gelöst werden, wenn man eben Unterscheidungsvermögen anwendet. Bestimmt wird es jeder meistern, der sich bemüht, Jehova nachzuahmen, den Gott, der „voll inniger Zuneigung und barmherzig ist“ (Jak. 5:11).

  • Ziemt sich die Verwendung von Musikinstrumenten im christlichen Gottesdienst?
    Erwachet! 1977 | 8. November
    • Was sagt die Bibel?

      Ziemt sich die Verwendung von Musikinstrumenten im christlichen Gottesdienst?

      MUSIK wird auffallenderweise in der Bibel vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung erwähnt. Im Oxford Companion to Music wird hierzu bemerkt: „In der Geschichte des alten jüdischen Volkes ... ist wahrscheinlich häufiger von Musik die Rede als in der Geschichte irgendeines anderen Volkes. Jeder Anlaß allgemeiner Freude ist von Musik begleitet.“ Ähnlich äußert sich auch der Musikforscher Curt Sachs, wenn er schreibt: „Es gibt in der Weltliteratur kaum ein Buch, das beanspruchen kann, einen solch großen Einfluß auf die Musikgeschichte gehabt zu haben wie die Bibel“ (The Rise of Music in the Ancient World).

      Dies wird durch die Tatsache bestätigt, daß schon in 1. Mose 4:21 erwähnt wird, daß Jubal „sich als der Stammvater all derer [erwies], die die Harfe und die Pfeife spielen“. In den Tagen der Patriarchen waren das Singen und die Verwendung von Musikinstrumenten üblich (1. Mose 31:27). Vor allem das Tamburin wurde bei freudigen Anlässen viel verwendet (2. Mose 15:20; Ri. 11:34).

      Da Musik besonders bei freudigen Anlässen einem guten Zweck diente, machten die Israeliten regen Gebrauch von Musikinstrumenten, wenn sie in Jehova, ihrem Gott, frohlockten. Der Psalmist, König David, sang: „Erwache doch, o meine Herrlichkeit, erwache doch, o Saiteninstrument, auch du, o Harfe! Ich will die Morgenröte aufwecken.“ Und er forderte andere auf: „Saget Jehova Dank auf der Harfe; auf einem Instrument von zehn Saiten spielt ihm Melodien“ (Ps. 57:8; 33:2). David war interessanterweise der hervorragendste in der Bibel erwähnte Musiker. Er war ein äußerst geübter Harfenspieler; er organisierte die Musik für den Gottesdienst im Tempel mit Tausenden von Sängern und Spielern. Ja, von ihm ist sogar bekannt, daß er neue Musikinstrumente entwickelte! (1. Sam. 16:16-18; 1. Chron. 25:1-31; 2. Chron. 7:6; 29:27).

      Da die Juden sowohl in ihrem weltlichen als auch in ihrem religiösen Leben großen Nachdruck auf Musik legten, ist es nur verständlich, daß sie der Musik auch in ihrer Anbetungsform einen besonderen Platz einräumten. So finden wir eine Aufstellung der Instrumente, die benutzt wurden, als David die Bundeslade nach Jerusalem bringen wollte, und eine leicht veränderte Aufstellung der Instrumente, die beim zweiten Mal verwendet wurden. Und welch einen gewaltigen Chor und was für ein Orchester hatte König Salomo aufgeboten, als der Tempel, den er für Jehova gebaut hatte, eingeweiht wurde! Da waren Musiker, die auf der Zimbel, der Harfe und auf anderen Saiteninstrumenten spielten, sowie 120 Priester, die Trompeten erschallen ließen. War diese Musik Jehova wohlgefällig? Ganz gewiß, denn sobald man Gott mit den Instrumenten und mit Gesang zu preisen und ihm zu danken begann, erfüllte Jehovas Herrlichkeit den Tempel (1. Chron. 13:8; 15:28; 2. Chron. 5:11-14). Kein Wunder also, daß keine andere Nation des Altertums in ihrem Gottesdienst

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