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  • Laute Musik und dein Körper
    Der Wachtturm 1983 | 1. März
    • Laute Musik und dein Körper

      IN EINER Schrift mit dem Titel The Mind and Sound sagte Martin Polon von der Universität von Kalifornien (Los Angeles) warnend, daß Personen, die ständig einem hohen Schallpegel, wie zum Beispiel bei Konzerten der „new wave“ oder des „Punkrock“ (ungefähr 130 Dezibel), ausgesetzt sind, mit Sicherheit nicht nur Gehörschäden davontragen. Polon führte aus, daß sich der Anteil der Hormone, die mit Streß in Verbindung stehen, nach einer anhaltenden Belastung durch Lärm verdoppeln oder verdreifachen kann. Auch seien schädliche Auswirkungen auf die endokrinen Drüsen, die Fortpflanzungsfähigkeit, den Kreislauf und das Nervensystem möglich. Physiologischer Streß, der durch einen extrem hohen Schallpegel entsteht, kann den Blutdruck und den Anteil von Cholesterin und Triglyzeriden erhöhen und auf diese Weise zur Degeneration der Arterien und des Herzmuskels führen.

      Polon führte noch andere unerwünschte Auswirkungen von anhaltendem, extrem lautem Lärm an. Er sprach von sexuellen und fortpflanzungsbezogenen Funktionsstörungen, Epilepsie bei empfindsamen Personen, Ausbrüchen psychotischer Episoden, Benommenheit, Schwindelanfällen und unkontrollierbaren Augenbewegungen. Werdende Mütter sollten daran denken, daß auch der Fetus gefährdet sein kann. Obwohl wahrscheinlich noch mehr Forschung nötig ist, um festzustellen, ob Polons Befunde stichhaltig sind, wäre es bis dahin sicher vernünftig, sich keinem vermeidbaren anhaltend hohen Lärmpegel auszusetzen.

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1983 | 1. März
    • Fragen von Lesern

      ◼ Wäre es gemäß der Bibel korrekt für eine treue christliche Frau, die von ihrem Mann geschieden ist, obwohl sich keiner von beiden des Ehebruchs schuldig gemacht hat, mit ihm das Ehebett zu teilen, wenn er die Familie besucht?

      Gottes Wort zeigt deutlich, daß unverheiratete Personen keine Geschlechtsbeziehungen haben dürfen. Geschiedene, die miteinander verheiratet waren, sollten somit keine Geschlechtsbeziehungen miteinander haben, denn das wäre gleichbedeutend mit Hurerei — jedoch Hurerei, aufgrund deren sie nicht frei wären, wieder zu heiraten.

      Christen sind selbstverständlich vor allem an den Standpunkten und Anweisungen Gottes interessiert. In seinem Wort heißt es ausdrücklich: „Die Ehe sei ehrbar unter allen, und das Ehebett sei unbefleckt, denn Gott wird Hurer und Ehebrecher richten“ (Hebräer 13:4). Betrachten wir einmal, wie sich das auf die in der Frage erwähnte Situation auswirkt.

      In vielen Teilen der Erde ist es üblich, daß ein Mann und eine Frau Geschlechtsbeziehungen haben, ohne miteinander verheiratet zu sein. Viele behaupten, dies sei sittlich einwandfrei und auch in Gottes Augen annehmbar, sofern die beiden einander „liebten“ oder sich die Treue gelobt hätten. Das entspricht jedoch nicht dem christlichen Standpunkt. Da „Gott ... Hurer und Ehebrecher richten“ wird, sollten Christen weder Ehebruch noch Hurerei begehen.

      Wenn ein Mann und eine Frau heiraten, bezeugen sie vor allen, daß sie als Ehemann und Ehefrau miteinander vereint sind. Sie haben, vom Standpunkt des Gesetzes, der Gesellschaft und Gottes aus gesehen, ein Anrecht darauf, sich an den Dingen zu erfreuen, die in der Ehe gestattet sind, einschließlich des Geschlechtsverkehrs. Tatsächlich fordert die Bibel Ehepartner dazu auf, einander die geschlechtliche Pflicht nicht vorzuenthalten: „Der Mann soll seine Frau leiblich liebhaben, wenn sie es möchte, und die Frau ihren Mann, wenn er sie bittet“ (1. Korinther 7:3, Zink).

      Wie verhält es sich aber, wenn ein Paar lediglich eine Trennung erwirkt, was in einigen Ländern gesetzlich möglich ist? Da beide gesetzlich und schriftgemäß immer noch Mann und Frau sind, dürfen sie keine ehelichen Beziehungen mit irgend jemand anders haben, denn das wäre Ehebruch, wodurch ‘ihr Ehebett befleckt’

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