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  • So Zeugnis geben, wie es des Königreiches würdig ist
    Der Wachtturm 1969 | 1. Juli
    • angegriffen. Besonders in Diktaturstaaten, wie im nationalsozialistischen Deutschland, wurden die Zeugen verfolgt. Trotz dieser Verfolgung wuchs die Zahl der Zeugen ständig, ja in den Jahren 1928 bis 1948 vermehrten sie sich um das Zehnfache, und seit 1948 haben nahezu eine Million weitere Zeugen begonnen, das Königreich zu predigen.

      Was ist seit 1942 alles eingeführt worden, um Jehovas Dienern zu helfen, ein würdiges Zeugnis zu geben?

      Im Jahre 1942 wurde in der Zentrale der Gesellschaft die Theokratische Predigtdienstschule eingeführt, und alle männlichen Mitarbeiter konnten sich einschreiben lassen. Später wurde diese Schule in allen Versammlungen in der ganzen Welt eingeführt. Die Wachtturm-Bibelschule Gilead, in der Missionare für den Auslandsdienst geschult werden, wurde im Jahre 1943 eröffnet. Im Jahre 1959 wurde in vielen Ländern die Königreichsdienstschule gegründet, in der Aufsehern und ihren Gehilfen geholfen werden sollte, den Aufgaben in ihrer Versammlung besser nachzukommen. Danach wurde in der Brooklyner Zentrale ein Grundschulkurs eingeführt, durch den neue Mitarbeiter sechs Monate lang intensiv für den Predigtdienst geschult werden.

      Welche Tatsachen zeigen, daß Jehovas Zeugen im vergangenen Jahr ein Zeugnis gaben, das des Königreiches würdig war?

      Es wurden über 82 800 neue Zeugen getauft. Insgesamt 1 221 504 christliche Zeugen Jehovas widmeten dem Predigen des Wortes Gottes und der Belehrung wahrheitshungriger Menschen 208 666 762 Stunden. Sie machten ferner 89 903 578 Nachbesuche bei Interessierten und führten jeden Monat 977 503 Bibelstudien bei Personen durch, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind. Das geschah in 200 Ländern und in 165 Sprachen. — Matth. 5:3.

      Was muß ein Zeuge persönlich tun, um so Zeugnis zu geben, wie es des Königreiches würdig ist?

      Er muß die Interessen des Königreiches Gottes in seinem Leben allem voranstellen. (Matth. 6:33) Das bedeutet, daß er sich Zeit nehmen muß für das persönliche Bibelstudium und für den Besuch der wöchentlichen Zusammenkünfte seiner Versammlung. (2. Tim. 2:15; Hebr. 10:23-25) Es bedeutet ferner, daß er sich bemüht, alle Zweige des Predigtdienstes zu unterstützen, daß er den Menschen von Haus zu Haus und bei anderen Gelegenheiten Hilfsmittel zum Bibelstudium anbietet und sich an der Nachbesuchs- und Heimbibelstudientätigkeit beteiligt, um Jünger zu machen. (Matth. 28:19) Es bedeutet aber auch, sich Zeit für andere Dinge zu nehmen, zum Beispiel, um Kranke zu besuchen, um bei der Reinigung des Königreichssaales mitzuhelfen und um Kongresse zu besuchen. — Jak. 1:27.

      Um so Zeugnis zu geben, wie es des Königreiches würdig ist, muß man auch auf seinen Wandel achten, der tadellos sein sollte. Man muß eine neue Persönlichkeit anziehen und die Früchte des Geistes hervorbringen. Wichtig ist ferner, daß man sowohl in religiöser als auch in politischer Hinsicht von der Welt unbefleckt bleibt. Unser Wandel sollte jederzeit „der guten Botschaft ... würdig“ sein. — Phil. 1:27.

      Wer so Zeugnis gibt, wie es des Königreiches würdig ist, erlebt unter anderem, daß Geben beglückender ist als Nehmen. (Apg. 20:35) Er genießt ferner den Segen Jehovas, der reich macht und keinen Kummer neben ihm hinzufügt. (Spr. 10:22, Fußnote) Er kann auch hoffen, daß seine Bemühungen dreißig-, sechzig-, wenn nicht sogar hundertfach Frucht tragen. — Matth. 13:23.

  • Wie inkonsequent!
    Der Wachtturm 1969 | 1. Juli
    • Wie inkonsequent!

      Die Evolutionstheorie, wie sie heute gelehrt wird, beruht auf der Annahme, daß die ganze belebte Schöpfung durch kleine Mutationen — Veränderungen der Erbmasse von Organismen — entstanden sei, die bei den Elementarmolekülen eines sogenannten Urschleims begonnen hätten. Nach einem Bericht in der Zeitschrift Science News vom 21. September 1968 sagte auf dem 12. Internationalen Genetiker-Kongreß in Tokio, an dem 2 000 Wissenschaftler aus 53 Nationen teilnahmen, ein führender Genetiker: „Die Hauptaufgabe, die die Genetik der künftigen Menschheit gegenüber zu erfüllen hat, besteht darin, das menschliche Erbgut vor Mutationen zu schützen, die auf natürlichem Wege, durch chemische Substanzen und durch Strahlen hervorgerufen werden.“

      Wenn doch all die erstaunlichen komplizierten und bewunderungswürdigen Lebensformen auf der Erde durch Mutationen entstanden sind, warum sich dann davor schützen? Warum ihr Auftreten nicht fördern? Weil die Tatsachen zeigen, daß Mutationen keine Evolution, sondern eine Degeneration bewirken. Trotzdem hält man die Mutationen für die Hauptursache der Evolution, für die Hauptstütze der heutigen Abstammungslehre. Wie treffend sind doch die Worte des Psalmisten: „Der Tor hat in seinem Herzen gesagt: ,Es gibt keinen Jehova.‘“ — Ps. 14:1, NW.

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