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  • Warum so viele hungern
    Erwachet! 1973 | 22. September
    • herrscht. Schnelle Verkehrsmittel können Nahrungsmittel in die Länder befördern, in denen Mangel herrscht, und dennoch verhungern TÄGLICH Tausende.

      Warum besteht ausgerechnet heute eine solch paradoxe Situation? Dafür muß es einen Grund geben. Ebenso wichtig ist die Frage: Besteht eine begründete Aussicht, daß die Welternährungskrise überwunden werden kann?

  • Das heutige Hungerproblem — seine eigentliche Ursache und endgültige Lösung
    Erwachet! 1973 | 22. September
    • Das heutige Hungerproblem — seine eigentliche Ursache und endgültige Lösung

      ERSCHEINT es nicht unglaublich, daß der Mensch trotz seiner scheinbar glänzenden Fortschritte das Problem, die Weltbevölkerung zu ernähren, nicht annähernd bewältigt? Wie wir gesehen haben, tragen viele Faktoren dazu bei. Aber warum geschieht das heute? Um eine Antwort darauf zu finden, müssen wir bis auf das Jahr 1914 zurückgehen, das Jahr, in dem der Erste Weltkrieg ausbrach. Warum fast sechzig Jahre zurückgehen?

      Weil in jenem Jahr, wie eine amerikanische Zeitung schrieb, „die meisten unserer gegenwärtigen internationalen Schwierigkeiten ihren Anfang nahmen“. Wieso? Weil von da an der Nationalismus mit seinem entzweienden Einfluß in einem beispiellosen Maße unter den Menschen zu wuchern begann. Das führte zu weiterem Elend. Die Historiker schreiben — und viele weitere Personen, die heute noch leben, können es bestätigen —, daß dem Ersten Weltkrieg eine der furchtbarsten Hungersnöte der Geschichte auf dem Fuß folgte, von der viele Länder Europas, insbesondere Rußland, heimgesucht wurden. Im Krieg wurden zahllose Felder zerstört. Das öffentliche Verkehrswesen funktionierte nicht mehr. Die entsetzlichen Folgen dieser Hungersnot begünstigten eine weitere Massenvernichtung — den Zweiten Weltkrieg.

      Wir lesen in dem Buch 1918 (engl.): „Wir müssen bedenken, daß das, was die Bevölkerung dieser Länder in dem furchtbaren Winter nach dem Ersten Weltkrieg durchmachte, diesen [europäischen] Diktatoren [des Zweiten Weltkrieges] den Weg bereitete.“

      Der Zweite Weltkrieg war eine Wiederholung des Ersten — nur in einem größeren Ausmaß. Der frühere höchste beamtete Arzt im Gesundheitswesen der USA berichtet: „Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu der größten Welthungersnot der Geschichte.“ Und seither hat es, ausgelöst durch den Nationalismus, viele kleinere Kriege sowie Revolutionen gegeben, die Hungersnöte zur Folge gehabt haben. Aber die Kriege, die es seit 1914 gegeben hat, haben nicht nur zu Hungersnöten geführt, weil sie der Landwirtschaft große Schäden zugefügt und die Verkehrsverbindungen zerstört haben.

      Durch diese Kriege ist der Geist des Nationalismus gefördert worden. Zwischen manche Völker ist ein Keil getrieben worden, so daß sie sich nicht mehr einig sind, sondern einander feindlich gegenüberstehen. Gibt ein Volk, das viel erntet, ohne weiteres etwas an die ärmeren Völker ab? Wenn es in politischer Hinsicht vorteilhaft erscheint, ja. Aber es kommt auch vor, daß ein reicheres Land seine Farmer dafür bezahlt, daß sie nicht alle ihre Felder bestellen, obwohl in anderen Ländern Tausende Mangel leiden.

      Aus diesen Gründen — alles Früchte des Nationalismus — vermag der Mensch trotz seiner modernen Agrartechnik das Welternährungsproblem nicht zu lösen.

      Wie in der Bibel der heutige Hunger vorhergesagt wurde

      Es ist bedeutsam, daß die Ernährungskrise, die wir heute erleben, in der Bibel für die Zeit nach 1914 vorausgesagt wurde. In Offenbarung 6:4-8 wird die prophetische Vision davon wie folgt beschrieben:

      „Und ein anderes, ein feuerfarbenes Pferd kam hervor und dem, der darauf saß, wurde gewährt, den Frieden von der Erde wegzunehmen, so daß sie einander hinschlachten würden, und ein großes Schwert wurde ihm gegeben. ...

      Und ich sah, und siehe! ein schwarzes Pferd; und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich hörte eine Stimme, ... [die] sagte: ,Ein Liter Weizen für einen Denar [Tagelohn, „New World Translation“, 1950] und drei Liter Gerste für einen Denar [Tagelohn, „NW“, 1950], und das Olivenöl und den Wein beschädigt nicht.‘ ...

      Und ich sah, und siehe! ein fahles Pferd; und der darauf saß, hatte den Namen Tod. Und der Hades [das Grab] folgte dicht hinter ihm. Und es wurde ihnen Gewalt über den vierten Teil der Erde gegeben, um mit einem langen Schwert und mit Lebensmittelknappheit und mit tödlichen Plagen und durch die wilden Tiere der Erde zu töten.“

      Ist das nicht eine treffende Schilderung davon, wie seit 1914 Kriege, gefolgt von Hungersnöten und Seuchen, über die Erde hinweggezogen sind? Man könnte indessen fragen: „Hat es nicht schon immer Kriege gegeben, gefolgt von Seuchen und Hungersnöten?“ An und für sich ist das nichts Neues. Außergewöhnlich jedoch ist das Ausmaß dieser hier beschriebenen Geschehnisse. Der sinnbildliche Ausdruck „der vierte Teil der Erde“ bedeutet, daß gemäß der Bibel ein großer Teil der Erde davon betroffen werden sollte. Das alles hat sich vom Jahre 1914 an erfüllt wie zu keiner anderen Zeit. Ist es jedoch ganz sicher, daß sich diese Worte in der Offenbarung auf diese Zeit beziehen?

      Wir können das deutlich erkennen, wenn wir verstehen, um wen es sich bei dem ersten Reiter handelt, über den wir in der Offenbarung lesen:

      „Und ich, sah, und siehe! ein weißes Pferd; und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus, siegend und um seinen Sieg zu vollenden.“ — Offb. 6:2.

      Aus anderen Texten, zum Beispiel aus Offenbarung 19:11-13, geht hervor, daß es sich bei dem Reiter auf dem „weißen Pferd“ um Jesus Christus handelt. Da von ihm gesagt wird: „Es wurde ihm eine Krone gegeben“, muß sich das auf die Zeit beziehen, in der Jesus beginnen würde, als König über die Erde zu regieren. Von da an würde er beginnen, seine Feinde ‘zu besiegen’. Wem würde er seine Aufmerksamkeit zuerst zuwenden?

      Seinen nächsten Feinden, dem unsichtbaren Satan und dessen unsichtbaren Dämonenengeln. Sie wurden aus dem Himmel hinausgeworfen und zur Erde hinabgeschleudert. Über die Folgen davon lesen wir: „Welche schrecklichen Aussichten für das Land und das Meer, seit der Teufel sich dort bei euch aufhält! Er ist wütend, denn er weiß, daß ihm nur wenig Zeit bleibt.“ (Offb. 12:12, Neues Testament 1968) Was ist mit dem Ausdruck „schreckliche Aussichten“ gemeint?

      Wir erfahren es aus den Antworten, die Jesus seinen Jüngern gab. Da sie an seiner künftigen Herrschaft interessiert waren, stellten

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