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  • Gestärkt, um die Worte Jehovas zu reden
    Der Wachtturm 1978 | 1. April
    • Jehovas wiederherzustellen. In der neuzeitlichen Erfüllung stellen sie die Glieder des treuen Überrestes dar, die vom Jahre 1919 an aus der Gefangenschaft Groß-Babylons — besonders aus den Religionssystemen der Christenheit — zurückgekehrt sind. Über diese Zurückgekehrten und andere, die sich ihnen später anschlossen, sagt Jehova durch seinen Propheten:

      „Ich will mein Auge auf gute Weise auf sie richten und ich werde sie gewißlich in dieses Land zurückkehren lassen. Und ich will sie aufbauen, und ich werde nicht niederreißen; und ich will sie pflanzen, und ich werde nicht ausreißen. Und ich will ihnen ein Herz geben, mich zu erkennen, daß ich Jehova bin; und sie sollen mein Volk werden, und ich selbst werde ihr Gott werden, denn sie werden mit ihrem ganzen Herzen zu mir umkehren“ (Jer. 24:6, 7).

      Diese „guten Feigen“ entwickeln ein sehr vertrautes Verhältnis zu Jehova, ihrem Gott. Da ihr Herz richtig eingestellt ist, vertrauen sie Jehova rückhaltlos und lassen ihre Schritte von ihm lenken (Jer. 10:23, 24; 20:12, 13).

      GERICHT DER NATIONEN

      15. Wer alles wird von der Erfüllung des von Jeremia verkündeten Urteilsspruchs betroffen?

      15 Jeremia war ein wahrer Prophet. Er redete im Namen Jehovas; er lenkte die Menschen auf die Anbetung Jehovas hin, und jedes Wort, das er über Jerusalem und Juda sowie über die anderen Nationen äußerte, bewahrheitete sich. Auch die größere Erfüllung seiner Prophezeiung in der heutigen Zeit ist gewiß. Es gilt auch zu beachten, daß sich dieser Urteilsspruch in der neuzeitlichen Erfüllung nicht nur auf die Nationen der Christenheit, sondern auf alle Nationen der Erde bezieht. Jehova sagte zu Jeremia:

      „Nimm diesen Becher des Grimmweins aus meiner Hand, und du sollst ihn alle Nationen, zu denen ich dich sende, trinken lassen. Und sie sollen trinken und hin und her schwanken und wie Unsinnige handeln wegen des Schwertes, das ich unter sie sende“ (Jer. 25:15, 16).

      Nach der Vernichtung aller Nationen, die sich Gottes gerechtem Willen widersetzen, wird der „Herrscher dieser Welt“, Satan, der Teufel, in den Abgrund geworfen (Joh. 12:31; Offb. 19:11-16, 19, 21; 20:1-3). Danach werden ewiger Friede und ewiges Glück auf der Erde einziehen (Offb. 21:3-5).

      16. (a) Warum sollten wir uns nicht fürchten? (b) Welches gute Beispiel haben uns Jehovas Propheten gegeben?

      16 Sollten wir uns vor dieser unmittelbar bevorstehenden Urteilsvollstreckung fürchten? Sollte uns vor dem bangen, was der Feind uns antun könnte, weil wir unerschrocken diese Vernichtungsbotschaft verkündigen? Jeremia war nicht furchtsam. Er fürchtete nur Jehova (Jer. 10:2-7). Er stellte sich, wie Jehova ihm geboten hatte, in das Tor des Hauses Jehovas, so daß ihn jeder sehen konnte, und lenkte die Aufmerksamkeit des Volkes auf die Abscheulichkeiten, die im Namen Gottes verübt wurden. So, wie sich Jehova schon in der Vergangenheit ‘früh aufgemacht’ und durch seine Propheten zu diesem Volk ‘geredet hatte’, machte sich auch sein Prophet Jeremia jeweils früh auf, um sein Werk zu verrichten. Welch ein gutes Beispiel für uns heute, denn auch wir sollten nicht die Hände in den Schoß legen oder „schlafen“, wenn es gilt, Jehovas Werk zu tun! (Jer. 7:1, 2, 13, 14; 25:3, 4).

      17. Welches Ausmaß wird die von Jehova herbeigeführte Vernichtung haben?

      17 Während wir verkündigen, daß die Nationen und Königreiche „niedergerissen“ und durch Gottes Königreich ersetzt werden, sehen wir zuversichtlich der Zeit entgegen, da Jehova seinen Rechtsstreit mit den Nationen austragen wird. Er wird zu seiner Zeit handeln. Kein Böser wird entkommen. Es wird eine vollständige Vernichtung sein:

      „Und die von Jehova Erschlagenen werden schließlich an jenem Tage gewißlich von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde sein. Sie werden nicht beklagt werden, noch werden sie zusammengesammelt werden, noch begraben werden. Zu Dünger auf der Oberfläche des Erdbodens werden sie werden.“

      Wenn der Vernichtungssturm über die Erde fegt, werden die nationalen „Hirten“ und die „Majestätischen“ ihrer Herde heulen und sich wälzen und „wie ein begehrenswertes Gefäß“ fallen. Es wird Bestürzung herrschen, wie wenn in einem Haushalt eine kostbare Vase auf den Boden fällt und zerbricht. „Wegen der Zornglut Jehovas“ werden sie nicht mehr am Leben sein (Jer. 25:31-37).

      18. (a) Wie können aufrichtiggesinnte Menschen gerettet werden? (b) Aus welcher Zusicherung können wir weiterhin Kraft schöpfen?

      18 Es ist erfreulich, daß sich jetzt aus allen Nationen aufrichtiggesinnte Menschen, die von Jehovas Güte hören, der Jeremia-Klasse anschließen. Sie werden gerettet werden, wenn Gottes Zornglut entflammt und „alle Nationen“ veranlaßt werden, den bitteren Vernichtungstrank zu trinken (Jer. 25:17). Die Vollstreckung dieses Urteils rückt mit Riesenschritten näher. Gottes Feinde mögen noch eine kurze Zeit gegen die Jeremia-Klasse und ihre Gefährten kämpfen. Wir werden aber wie eine ‘befestigte kupferne Mauer’ dem Druck der Feinde standhalten, die nicht wollen, daß wir „all die Worte“, die Jehova geboten hat, reden. Wir schöpfen beständig Kraft aus seiner Verheißung: „‚Sie werden gewißlich gegen dich kämpfen, aber sie werden nicht die Oberhand über dich gewinnen. Denn ich bin mit dir, um dich zu retten und dich zu befreien‘ ist der Ausspruch Jehovas“ (Jer. 15:20).

  • In Treue ausharren
    Der Wachtturm 1978 | 1. April
    • In Treue ausharren

      „O Jehova, sind nicht diese deine Augen auf die Treue gerichtet?“ (Jer 5:3).

      1. Wie verhielten sich die Bewohner Jerusalems im Gegensatz zu Jeremia?

      JEHOVA stellte den Bewohnern des damaligen Jerusalem die Frage: „Wie kommt es, daß dieses Volk ... untreu ist mit einer dauernden Untreue?“ Es kam daher, daß sie störrisch waren und den „allgemein beliebten Lauf“ eingeschlagen hatten „wie ein Roß, das in die Schlacht stürmt“. Ihre menschlichen Anschauungen brachten ihnen Unglück, denn sie ‘erkannten das Gericht Jehovas nicht’ (Jer. 8:5-7). Jeremia dagegen harrte in Treue aus. Vierzig Jahre, bis zur Zerstörung Jerusalems, ja noch darüber hinaus, kam er seinem Auftrag nach, indem er Jehovas Urteilssprüche verkündigte.

      2. Inwiefern befand sich Jeremia im Hinblick auf die bevorstehende Drangsal in einer ähnlichen Lage wie Gottes Volk heute? (Jer. 4:5, 6; 6:1).

      2 Allem Anschein nach wußte Jeremia nicht, an welchem Tag oder zu welcher Stunde Jerusalem zerstört werden würde. Aber er bemerkte das ‘große Stampfen vom Lande des Nordens’ — Babylon. Er wußte, daß die Vernichtungsstreitkräfte heranrückten und daß Gottes Richtersprüche bestimmt vollstreckt würden.

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