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Inmitten des Dunkels der Erde leuchtenDer Wachtturm 1985 | 1. März
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nach dem anderen seinen irdischen Lauf in Lauterkeit vollendet. Jetzt gibt es noch etwa 9 000. Aber andere, die in die Millionen zählen, kommen in Schwärmen wie Tauben zu ihren „Taubenschlägen“ und finden Zuflucht in Jehovas Organisation. Sie gleichen den Schwärmen von Tauben, die in Palästina zu bestimmten Jahreszeiten zu sehen sind — so zahlreich, daß sie tatsächlich den Himmel verdunkeln wie eine Wolke.
Weit geöffnete Tore
19. Warum bleiben die „Tore“ der Organisation Jehovas geöffnet, und wie reagieren die „Könige“ und die „Ausländer“ darauf?
19 Jehova hat in seiner Barmherzigkeit die Tore seiner Organisation weit geöffnet und sagt zu ihr: „Deine Tore werden tatsächlich beständig offengehalten werden; sie werden nicht geschlossen werden selbst bei Tag oder bei Nacht, damit man das Vermögen der Nationen zu dir bringe.“ Auf diese Weise nimmt heute die friedliebende „große Volksmenge“ immer mehr zu. Freudig stellen diese „Ausländer“ ihr „Vermögen“ an Zeit, Energie und finanziellen Mitteln zur Verfügung, indem sie „Tag und Nacht“ „heiligen Dienst“ darbringen. Sie nutzen die „große Tür, die zur Tätigkeit führt“, und beteiligen sich mit den voraussichtlichen Königen daran, den Namen Jehovas zu preisen (Jesaja 60:10, 11; Offenbarung 7:4, 9, 15; 1. Korinther 16:9).
20. (a) Wer wird „der Verwüstung anheimfallen“? (b) Welchen erfreulichen Gegensatz stellen wir hier fest?
20 Nun wendet sich Jehova mit folgenden Worten an seine Organisation: „Irgendeine Nation und irgendein Königreich, die dir nicht dienen werden, werden zugrunde gehen; und die Nationen selbst werden bestimmt der Verwüstung anheimfallen.“ Alle stolzen Nationen und anderen Gegner werden in Harmagedon gedemütigt werden. Im Gegensatz dazu macht Jehova sein Heiligtum der Anbetung schön. Er ‘verherrlicht die Stätte seiner Füße’, die irdischen Vorhöfe seines großen geistigen Tempels der Anbetung, während er dort die ständig zunehmende große Volksmenge versammelt. Durch einen anderen Propheten erklärt Jehova: „Ich will alle Nationen erschüttern, und die begehrenswerten Dinge aller Nationen sollen hereinkommen; und ich will dieses Haus mit Herrlichkeit füllen“ (Haggai 2:7). Aber Verfolger, Abtrünnige und andere unehrerbietige Gegner werden gezwungen werden, sich ‘niederzubeugen’; sie werden verärgert anerkennen müssen, daß Jehovas Zeugen tatsächlich Gottes Organisation vertreten — „die Stadt Jehovas, Zion des Heiligen Israels“ (Jesaja 60:12-14).
21, 22. (a) Welche Zusicherung gibt Jehova? (b) Inwiefern ‘saugt’ sein Volk, bildlich gesprochen, „die Milch der Nationen“? (c) Welches weitere begeisternde Studium erwartet uns?
21 Jehova wird seine weibesgleiche Gehilfin nie verlassen, wie sehr die Gegner ihre ‘Söhne und Töchter’ hier auf der Erde auch schmähen. Er sagt vielmehr zu seiner loyalen Organisation: „Ich [will] dich sogar als Gegenstand des Stolzes hinstellen auf unabsehbare Zeit, ein Frohlocken für Generation um Generation. Und du wirst tatsächlich die Milch der Nationen saugen.“ Das ist symbolisch zu verstehen. Die irdischen Vertreter der Organisation Gottes bedienen sich aller verfügbaren Mittel zur Förderung der wahren Anbetung. Sie benutzen moderne Kommunikations- und Transportmittel sowie Druckeinrichtungen, um zu erreichen, daß die gute Botschaft gepredigt wird. Jehova hat seine Zeugen in diesem Werk beschützt und geleitet. Sie wiederum freuen sich, während sie der himmlischen Organisation Jehovas dienen, über die Erfüllung seiner Verheißung: „Du wirst gewißlich erkennen, daß ich, Jehova, dein Retter bin, und daß der Starke Jakobs dein Rückkäufer ist“ (Jesaja 60:15, 16).
22 Welche weitere Ermunterung läßt uns Jehova durch Jesaja 60:17-22 zuteil werden? Das wird das begeisternde Thema unseres nächsten Studiums sein.
Zusammenfassende Fragen
◻ Welcher Gegensatz zwischen Licht und Dunkelheit ist heute offensichtlich?
◻ Was ‘leuchtete’ in den Jahren 1919 bis 1938 ‘auf’?
◻ Wie erfüllt sich Jesaja 60:8 in der Neuzeit?
◻ Inwiefern treten „Könige“ und „Ausländer“ durch weit geöffnete Tore ein?
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Jehova ‘beschleunigt es’Der Wachtturm 1985 | 1. März
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Jehova ‘beschleunigt es’
„Ich selbst, Jehova, werde es beschleunigen zu seiner eigenen Zeit“ (JESAJA 60:22).
1. Worin unterscheidet sich die Aussicht, die Jehovas Volk hat, von der der Welt Satans, und warum?
HEUTE herrscht nicht nur in Jehovas himmlischer Organisation Freude und Frohlocken, sondern auch überall in der Organisation seiner Zeugen auf der Erde. Unsere Freude steht in krassem Gegensatz zu dem Dunkel, das die Welt Satans einhüllt (Psalm 144:15). Wir haben geistige Speise und geistigen Trank im Übermaß, so daß wir „jubeln zufolge des guten Herzenszustandes“ (Jesaja 65:13-19). Wir kennen den Grund für die gegenwärtige Weltkrise. Unsere Hoffnung auf eine baldige Befreiung durch Gottes Königreich wird gestärkt, wenn wir sehen, wie sich biblische Prophezeiungen erfüllen, während der Countdown für Harmagedon unerbittlich abläuft. Wir wissen, daß dieser „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, genau zur „bestimmten Zeit“ kommen wird, denn die Vision „geht keuchend dem Ende zu, und sie wird keine Lüge mitteilen“ (Offenbarung 16:14, 16; Habakuk 2:3).
2. Wovon ist Jehovas Organisation erfüllt, und zu welcher Frage gibt das Anlaß?
2 Wie im Himmel, so ist Jehovas theokratische Organisation auch auf der Erde etwas Bleibendes. Und da Jehova der Quell dynamischer Kraft ist, verleiht er denen ‘Stärke in Fülle, die auf ihn hoffen’ (Jesaja 40:29-31).
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