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  • Der Mann, der Gott vergaß
    Der Wachtturm 1971 | 15. Januar
    • Jesus war aber glücklich. Er war ‘Gott gegenüber reich’. Jehova sorgte deshalb für Jesus. Gott belohnte ihn mit ewigem Leben. Möchtest du wie Jesus sein?

      Jehova Gott wird dich lieben, wenn du so bist, und ich werde dich ebenfalls lieben. Sei also wie Jesus, und werde nie wie jener reiche Mann, der Gott vergaß.

  • Die segensreichen Kongresse „Menschen guten Willens“
    Der Wachtturm 1971 | 15. Januar
    • Die segensreichen Kongresse „Menschen guten Willens“

      „SIEHE, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!“ Wie wahr diese Worte sind, die der Psalmist vor über 3 000 Jahren niedergeschrieben hat, konnten die Besucher der von Jehovas Zeugen veranstalteten Bezirkskongresse „Menschen guten Willens“ so richtig erkennen. — Ps. 133:1.

      Allein in den Vereinigten Staaten wohnten diesen Kongressen im vergangenen Sommer über eine halbe Million Menschen bei! Sie versammelten sich in mehreren der größten und schönsten Baseballstadien des Landes, unter anderem in dem geräumigen Stadion in Anaheim (Kalifornien), im neuen Oakland-Alameda-County-Kolosseum, im dreistöckigen Busch-Memorial-Stadion in St. Louis, im Tiger-Stadion in Detroit und auf dem Fenway-Sportgelände in Boston.

      Des weiteren wurden für die fast drei Dutzend Kongresse große, moderne Hallen und andere Anlagen benutzt, zum Beispiel das schöne Gelände der Golfstrom-Rennbahn in Florida. Doch welch ein Gegensatz zwischen dem, was man dort sah und hörte, und dem, was man dort sonst sieht und hört!

      EIN WILLKOMMENER UNTERSCHIED

      Viele Beobachter sagten, es sei eine wahre Wohltat, den Unterschied zu sehen. Die in Macon erscheinende Zeitung Telegraph vom 10. Juli 1970 berichtete: „Diese Leute sind glücklich, höflich und nehmen ihre Religion ernst; sie halten an ihrer Überzeugung fest und bemühen sich unaufhörlich, die Botschaft zu verbreiten.

      Nach dem Pop-Festival tut es direkt wohl, Gäste zu haben, die sich anständig benehmen. Ja, in diesem Jahr sind Jehovas Zeugen doppelt willkommen.“

      Der Charlotte Observer vom 8. Juli 1970 schrieb: „Der Kongreß ,Menschen guten Willens‘ wird von allen Veranstaltungen, die in letzter Zeit im hiesigen Kolosseum stattgefunden haben, wahrscheinlich die beste sein.

      Unbezahlte freiwillige Helfer der Zeugen Jehovas ... schrubben und säubern den großen Kuppelbau von einem Ende zum anderen.“

      Die in St. Louis erscheinende Zeitung Post-Dispatch brachte in ihrer Ausgabe vom 31. Juli 1970 auf der Titelseite folgenden interessanten Bericht: „Gestern abend hielt die Religion Einzug im Busch-Stadion, und nun gibt es wieder heiße Würstchen für 20 Cent, Hamburger für 25 Cent und Coca-Cola für 10 Cent. ...

      Mit den Zeugen kamen auch die knielangen Röcke und die schmalen Krawatten wieder; sie brachten guterzogene Kinder mit und eine Ordnung und Sauberkeit, wie man sie heute unter den Amerikanern kaum noch findet.

      Eine halbe Stunde nachdem 23 000 Personen ihr Abendessen eingenommen hatten, sah man kaum einen Fetzen Papier herumliegen. Niemand rauchte, und im Verhältnis zu der großen Menge, die jede Altersklasse einschloß, war der Lärm gering.“

      In Boston gab dieser Unterschied Anlaß zu einem interessanten Zeitungsbericht. Als George M. Collins, Redakteur der kirchlichen Nachrichten der Bostoner Zeitung Globe, erfuhr, daß auf dem Fenway-Sportgelände tagsüber ein einziger Polizist Dienst tat, suchte er den Beamten auf und verfaßte danach einen Bericht, den seine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 13. Juli unter der Überschrift „Ein Polizeibeamter erlebt einen ruhigen Tag bei 20 000 Zeugen Jehovas“ veröffentlichte.

      Einleitend hieß es: „Als der Bostoner Polizeibeamte Tim Corcoran erfuhr, daß er der einzige uniformierte Beamte sein würde, der auf dem Fenway-Sportgelände bei über 20 000 Mitgliedern der Zeugen Jehovas, die dort einem Bezirkskongreß beiwohnten, zugegen wäre, dachte er, sein Chef, Polizeihauptmann Paul J. Russell, sei wahrscheinlich einen Augenblick nicht ganz bei der Sache gewesen.

      Würde man Tim Corcoran aber heute fragen, wo er eingesetzt werden möchte, wenn es darum geht, bei einer Massenveranstaltung Dienst zu tun, so würde er ohne Zögern sagen, bei einem Kongreß der Zeugen Jehovas.“

      Corcoran kam aus dem Staunen nicht heraus. „Ich habe noch nie eine solche Ordnung gesehen“, sagte er. „Ich habe nicht eine einzige Auseinandersetzung und kein hartes Wort gehört. Nach einem Baseballspiel stürmt alles wie in wilder Flucht zu den Ausgängen. ... Bei Ihnen drängt und schiebt jedoch niemand, nicht einmal die kleinen Kinder, von denen man schließlich sagen könnte, sie wüßten es noch nicht besser. Wären alle Leute so wie Sie, dann würde ich arbeitslos.“

      Was Collins, dem Redakteur der christlichen Nachrichten, besonders auffiel, war der Gegensatz zwischen diesem Kongreß und der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen der er im Sommer 1968 in Uppsala (Schweden) beigewohnt hatte. Es seien dort 401 Delegierte und 403 Zeitungs- und Fernsehreporter, aber auch 864 Polizisten zugegen gewesen! Bei einigen Kongressen „Menschen guten Willens“, zum Beispiel bei dem in Bloomington (Minnesota) war sogar kein einziger Polizist eingesetzt!

      WARUM DIESER UNTERSCHIED?

      Warum herrscht auf den Kongressen der Zeugen Jehovas ein so ganz anderer Geist? Die Miami News vom 11. Juli 1970 beantworteten diese Frage durch folgenden Bericht: „Im Unterschied zu den meisten Versammlungen christlicher Religionsgemeinschaften gab es auf dem Kongreß, den die Zeugen Jehovas jüngst auf der Golfstrom-Rennbahn in Südflorida abhielten, keine entzweienden Unstimmigkeiten. ...

      Während die meisten Protestanten sich über Krieg, Bürgerrechte und Studentenkundgebungen streiten, herrscht bei den Zeugen auffallende Einheit in bezug auf den Glauben, sie bekunden einen einmaligen Familiengeist und halten sich streng an die Bibel.“

      Ja, das strenge Festhalten an der Bibel, besonders die Beachtung des biblischen Gebotes, einander zu lieben, fördert den Frieden unter den Zeugen Jehovas. (Joh. 13:34) Es ist erstaunlich, was diese Liebe bewirken kann.

      Die Redakteurin der Sparte für Ernährungsfragen, Dora Gummerson, schrieb in den Charlotte News: „Der ganze Ablauf ist ein Meisterwerk der Planung und Organisation. Alle helfen mit, denn jede Arbeit, die in Verbindung mit dem Kongreß getan wird, ist freiwillig. Doch die Hingabe, mit der die Helfer arbeiten, trägt dazu bei, daß alles wie ein Uhrwerk abläuft. Etwa 800 bis 1 000 Freiwillige arbeiten für die Verpflegung“ (10. Juli 1970).

      Ein Nachtwächter des Sicks-Stadions in Seattle war besonders davon beeindruckt, daß nie darüber diskutiert wurde, wer die „schmutzige“ Arbeit tun sollte — alle packten zu und halfen mit. Ein Beispiel für die Bereitwilligkeit und den Wunsch zu helfen war ein gelähmter Zeuge Jehovas, der den Kongreß in Hallandale (Florida) besuchte. Er wurde im Rollstuhl zur Abteilung für den Freiwilligendienst gefahren; er nahm mit dem Mund einen Bleistift auf und füllte ein Bewerbungsformular für den Freiwilligendienst aus. Er wurde zur Bewachung eines Spendenkastens eingesetzt.

      Dieser Geist wirkt ansteckend. Auf dem Kongreß in Amarillo sagte Gary Walsh vom Walsh-Verpflegungsdienst: „Nachdem ich gesehen habe, wie Sie hier alle so hart arbeiten, möchte ich auch gern mithelfen.“ Und in St. Louis war ein Polizist von dem, was er sah und hörte, so beeindruckt, daß er fragte: „Wie kann ich ein Zeuge Jehovas werden?“

      Der Geist der Liebe ist auf den Kongressen der Zeugen Jehovas wirklich unverkennbar! Ein Hoteldirektor in Salt Lake City bestätigte dies mit den Worten: „Wir konnten sehen, daß die Zeugen Jehovas einander wirklich lieben.“ Doch diese Liebe kommt nicht von ungefähr. Sie muß entwickelt werden, und dazu ist geistige Speise notwendig.

      EIN REICHHALTIGES PROGRAMM

      Das Programm auf den Kongressen „Menschen guten Willens“ war ein Segen, weil dadurch eine Fülle von wertvoller geistiger Speise dargeboten wurde. Durch die Eröffnungsansprache des Vorsitzenden über das Thema „Hundert Jahre göttlicher Führung“ wurden die Anwesenden alle ermuntert. Welche Freude war es doch, einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der neuzeitlichen Geschichte der Zeugen Jehovas zu erhalten und zu erkennen, wie sicher Gott sein Volk in den vergangenen hundert Jahren geleitet hat!

      Besonders reichhaltig waren die Hauptvorträge, die auf diesen Kongressen gehalten wurden, vor allem der öffentliche Vortrag über das Thema „Die Rettung des Menschengeschlechts durch Gottes Königreich“. Es war erfreulich, schließlich zu erfahren, daß auf den dreiunddreißig Kongressen in den Vereinigten Staaten insgesamt 523 799 Personen zugegen waren.

      Auch der Schlüsselvortrag „Die letzte Gelegenheit im ,Jahr des Wohlwollens‘ wahrnehmen“ erregte Aufmerksamkeit. Es wurde hervorgehoben, daß wir jetzt in dem prophetischen

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