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  • Wie sich deine Ansicht über Autorität auf dein Leben auswirkt
    Der Wachtturm 1972 | 1. August
    • gewisse Neigung, bestimmte Ratschläge — vielleicht in bezug auf Kleidung oder Haartracht — für unangebracht zu halten und darin einen ungebührenden Übergriff auf die persönliche „Freiheit“ zu sehen. Wer jedoch die rechte Ansicht über Autorität hat, weiß, daß Jehovas Organisation daran interessiert ist, wie wir Gott in der Welt vertreten. (1. Kor. 4:9) Er betrachtet diese Richtlinien nicht als willkürliche Regeln, sondern als einen Beweis des liebevollen Interesses Jehovas an seinen Anbetern. — Spr. 3:12.

      16. Wie haben einige auf die fortlaufend ausgeteilte geistige Speise reagiert? Welche Ansicht sollten wir jedoch darüber haben?

      16 Hin und wieder wenden sich Personen gegen die Auffassung, die die Wachtturm-Gesellschaft über gewisse biblische Lehren vertritt. Zum Beispiel gab es etliche, denen es schwerfiel, die veränderte Auffassung über die in Römer 13:1 erwähnten „obrigkeitlichen Gewalten“ anzunehmen. Einige gaben deswegen sogar das durch ihre Hingabe entstandene Verhältnis zu Jehova auf. Sie hatten nicht die rechte Ansicht über die Befugnis, die Jehovas Organisation in Verbindung mit dem Austeilen der geistigen „Speise zur rechten Zeit“ hat. Als es einmal einigen Jüngern schwerfiel, das, was Jesus in bezug auf einen bestimmten Punkt lehrte, anzunehmen, und sie sagten: „Diese Rede ist anstößig; wer kann sie anhören?“, wandten sich viele ab, „den hinter ihnen liegenden Dingen zu, und gingen nicht mehr mit ihm“. Petrus, der die rechte Ansicht über Jesu Befugnis zu lehren hatte, wußte, daß die Wahrheit nirgendwo anders zu finden war, und blieb deshalb auf dem Weg des Lebens. — Joh. 6:60, 66-69.

      JEHOVAS AUTORITÄT

      17. Wie beweist man, daß man Jehovas Autorität anerkennt?

      17 Die wichtigste Verbindung, die wir haben, ist das durch unsere Hingabe entstandene Verhältnis zu unserem Schöpfer. Auch darauf wirkt sich unsere Ansicht über Autorität aus. Anerkennen wir Jehova als den Einen, der ‘das Herz erforscht’, und ‘beachten wir ihn deshalb auf all unseren Wegen’? (Jer. 17:10; Spr. 3:6) Wir können unsere Achtung vor Jehovas Autorität als ihm hingegebene Geschöpfe am besten dadurch beweisen, daß wir ihm gehorchen, und zwar vor allem auf Gebieten, die anderen verborgen bleiben. Selbstbefleckung, falsche oder unmoralische Gedanken und dergleichen lassen sich unterdrücken, wenn wir die rechte Ansicht über Jehovas Autorität haben. Dadurch zeigen wir, wie ernst wir unser einzigartiges Verhältnis zu ihm nehmen. Wir sind uns seines liebevollen Interesses an uns stets bewußt und unterstellen uns seiner Autorität und seiner Leitung. Wir fürchten uns nicht wegen der Strafe vor einer Übertretung seines Gesetzes, sondern weil wir uns darüber klar sind, daß er weiß, was zu unserem Nutzen ist, und daß es zu unserem Schaden wäre, wenn wir anders handeln würden.

      18. Zeige anhand eines Beispiels, wie jemandes Ansicht über die Autorität Jehovas geprüft werden kann, und erkläre, wie man in dieser Hinsicht eingestellt sein sollte.

      18 In eine besonders schwierige Lage geraten Personen, die sich in jemand verlieben, der sich Jehova nicht hingegeben hat. Das kommt besonders in Gebieten vor, wo es unter den Dienern Gottes wenige im heiratsfähigen Alter gibt. Die Frage, wie wir die Autorität Jehovas betrachten, wird in einem solchen Fall, in dem die Gefühle eine große Rolle spielen, zu einer sehr akuten Frage. Der Wunsch nach „Freiheit“ auf diesem Gebiet könnte zu der Kettenreaktion führen, die schon viele veranlaßt hat, in das alte System zurückzukehren und sich an einen Ehegefährten zu binden, der keine Achtung vor Jehovas Autorität oder vor seinen gerechten Grundsätzen hat. Alle, die die rechte Ansicht haben, kommen nicht in diese Lage, weil sie Jehovas Rat hierüber nicht bloß als sein autoritativ gesprochenes Wort betrachten, sondern weil sie wissen, daß diesem Rat sein liebevolles Interesse am ewigen Wohl seiner Anbeter zugrunde liegt. Sie sind bereit zu warten, bis sich die Situation zu Jehovas Zeit und nach seinem Willen ändert.

      DIE AUTORITÄT IN DER NEUEN ORDNUNG

      19. Wann sollte man die rechte Ansicht über Autorität entwickeln, und warum?

      19 Jetzt sollten wir damit beginnen, über Autorität so zu denken, wie man in der neuen Ordnung darüber denken wird. Es besteht kein Grund zur Annahme, daß Jehova seine Handlungsweise mit den Menschen ändern wird. Er wird ohne Zweifel seine Vertreter haben, die sich der Angelegenheiten auf der Erde annehmen werden. Fällt es dir schwer, heute die Autorität dieser auf geistigem Gebiet wirkenden Vertreter anzuerkennen? Wenn ja, wie wirst du dann reagieren, wenn sie dir eine profane Aufgabe, wie das Sammeln von Abfällen, auftragen?

      20. Wieso mag unsere Ansicht über Autorität für uns in der Zukunft wichtig sein, und was verrät sie?

      20 Denken wir daran, daß es bei der Prüfung des ersten Menschen um die Achtung vor Autorität ging, und vielleicht wird dieser Grundsatz auch bei der Schlußprüfung am Ende der Tausendjahrherrschaft Christi eine Rolle spielen. Das könnte man daraus schließen, daß „Nationen, die an den vier Ecken der Erde sind“, veranlaßt werden, Jehovas Autorität, vertreten durch „das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt“, anzugreifen. (Offb. 20:8, 9) Unsere Ansicht über Autorität verrät in Wirklichkeit, ob wir Jehovas Vorhaben und alles, was damit zusammenhängt, erkannt und verstanden haben. Wenn es jemandem an Verständnis mangelt, dann gleicht er „einem Roß oder Maultier ohne Verstand ..., deren Lebhaftigkeit sogar mit Zaum oder Halfter gebändigt werden muß“. (Ps. 32:9) Wenn wir in Harmagedon oder danach nicht „gebändigt“ werden möchten, so sollten wir jetzt verständig sein und die rechte Ansicht über Autorität entwickeln und sie auch beweisen, denn dann werden wir zu den Menschen gehören, die Jehova in seiner neuen gerechten Ordnung wünscht. Dann werden wir uns auch seiner Leitung durch die Königreichsregierung bereitwillig unterstellen und dazu beitragen, daß unsere friedliche paradiesische Erde zu einem beredten Zeugnis dafür wird, daß sich die rechte Ansicht über Autorität segensreich auswirkt.

  • Führst du zu Ende, was du beginnst?
    Der Wachtturm 1972 | 1. August
    • Führst du zu Ende, was du beginnst?

      Was junge Leute wissen möchten und was ihnen helfen kann

      IM ALLGEMEINEN freut sich der Mensch, wenn ihm etwas gut gelungen ist. Wenn sich jemand entschlossen hat, ein Instrument spielen zu lernen, und er dann fleißig übt, bis er es kann, wird ihm das viel Freude bringen. Jemand, der aufgibt, kaum daß er begonnen hat, wird diese Freude nie erleben.

      Das trifft auch auf handwerkliche Arbeiten zu, wie das Schnitzen, Tischlern, Schlossern und Schneidern, oder auf geistige Arbeit, wie das Erlernen einer Sprache oder der Mathematik. Jedes Unternehmen, jede Aufgabe oder Arbeit, die wir zu Ende führen, erfüllt uns mit Befriedigung und bereitet uns Freude.

      In Verbindung mit dem Problem, etwas, was man begonnen hat, zu Ende zu führen, haben wir alle gewisse Neigungen, die wir bekämpfen und überwinden müssen.

      DEM PROBLEM AUF DEN GRUND GEHEN

      In unserer frühesten Kindheit waren wir zum Beispiel in bezug auf unsere Aufmerksamkeit sehr sprunghaft. Selbst beim Spielen verliert ein kleines Kind sehr schnell das Interesse an einer Sache; es läßt sich leicht ablenken.

      Die Konzentrationsfähigkeit entwickelt sich während des Wachstums. Wir müssen sie aber weitgehend selbst fördern, und das lohnt sich, denn dann ist das Lernen für uns keine mühselige Arbeit mehr, sondern etwas, was uns Freude bringt.

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