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  • Eine Welt ungelöster Probleme
    Erwachet! 1985 | 22. Juli
    • ihren Kunden finanziert, ja erst ermöglicht. Die simple Lösung lautet: Drogenkonsumenten, brecht mit der Gewohnheit, trocknet den Markt aus, und bringt das gesamte üble Geschäft mit einem Schlag zum Erliegen. Dieser Lösungsvorschlag ist allerdings ebenfalls nicht akzeptabel.

      Weitere ungelöste Probleme

      Unehrlichkeit, mangelnde Charakterfestigkeit, religiöse Heuchelei, Zusammenbruch der Familieneinrichtung, Scheidungen wegen jeder Kleinigkeit, vernachlässigte Kinder, keine natürliche Zuneigung, Selbstsucht, Brutalität, Egoismus, krankhafte sexuelle Perversionen, widerliche Kindesmißhandlungen, sich ausbreitende Gewalt, zunehmende Gesetzlosigkeit, internationaler Terrorismus — die Liste der ungelösten Probleme dieser Welt ist endlos lang. Die Welt erlebt eine Rekordernte an Problemen, aber eine Mißernte an Lösungen. Wie treffend doch Jesus unsere Zeit vorhersagte: „Angst und schreckliche Ratlosigkeit beherrschen die Menschen.“ (Lukas 21:25, Hoffnung für alle)!

      Es gibt indes einen Ausweg.

  • Eine Welt, in der alle Probleme gelöst werden
    Erwachet! 1985 | 22. Juli
    • Eine Welt, in der alle Probleme gelöst werden

      „Hingehaltene Hoffnung macht krank das Herz; ein Lebensbaum ist aber erfülltes Verlangen“ (Sprüche 13:12, Jerusalemer Bibel).

      SECHSTAUSEND Jahre hat man den Menschen nun schon mit der Hoffnung vertröstet, seine Probleme würden gelöst, und Millionen Herzen sind deswegen krank. Doch bald wird sich erfülltes Verlangen als ein Lebensbaum erweisen. Durch die gegenwärtigen Ereignisse gewinnen folgende Worte Jesu an Aktualität: „Hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht“ (Lukas 21:28). Eine Welt, in der alle Probleme gelöst werden, hat sich genaht.

      Damit ist jedoch nicht das System oder die Ordnung der gegenwärtigen Menschenwelt gemeint (Matthäus 12:32). Nein, die Welt, in der alle Probleme gelöst werden, ist ein neues System der Dinge, das in der Bibel mit den Worten „neue Himmel und eine neue Erde“ umschrieben wird. Was das Kommen dieser Welt betrifft, verwies der Apostel Petrus auf unsere Tage. Er sprach von der Vernichtung der bösen Welt der Tage Noahs durch Wasser und von dem feurigen Strafgericht, das die gegenwärtige Welt gottloser Menschen wegfegen wird, und dann sagte er, was folgen würde: „Doch gibt es neue Himmel und eine neue Erde, die wir gemäß seiner Verheißung erwarten.“ Damit meinte er Gottes messianisches Königreich der Himmel und dessen gehorsame irdische Untertanen. „Und in diesen“, so wird uns versichert, „wird Gerechtigkeit wohnen“ (Jesaja 65:17; 2. Petrus 3:5-13).

      Man muß aber zugeben, daß die Menschen den Großteil des Unheils selbst über sich gebracht haben. Es steht in ihrer Macht, die meisten ihrer Schwierigkeiten zu beheben, doch das wollen sie offenbar nicht. Welches aktuelle Problem würde zum Beispiel ungelöst bleiben, wenn man sich allgemein an Jesu Gebot hielte, seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben oder andere so zu behandeln, wie man selbst von ihnen behandelt werden möchte? (Matthäus 7:12; 22:39). Man bedenke nur, was dem Menschen schon heute möglich wäre! Es brauchte keine Kriege, keine Hungersnöte, keine Gewalt, keine Verbrechen, keine Verschmutzung, keine Drogenabhängigen zu geben, und vieles andere könnte ebenfalls ein Ende haben.

      Dennoch würde weiteres Elend bleiben. Wie steht es um unsere angeborene Neigung zur Sünde? (Psalm 51:5). Um das Altern und den Tod? Die Antwort läuft auf folgendes hinaus: Die Beseitigung dieser Probleme übersteigt die Macht des Menschen. Sie erfordert „Kraft, die über das Normale hinausgeht“. Gottes Kraft ist dazu erforderlich (2. Korinther 4:7).

      Es wird notwendig sein, den gegenwärtigen „alten Himmeln und der alten Erde“ ein Ende zu setzen und an ihre Stelle die verheißenen „neuen Himmel und eine neue Erde“ treten zu lassen. Beachtenswert ist, was der Apostel Johannes unter Inspiration über diesen Wechsel schrieb: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen ... Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein“ (Offenbarung 21:1, 4).

      Eine solche Hoffnung zu hegen fällt heute aber vielen aufrichtigen Menschen schwer. Sie klingt für sie zu schön, um wahr zu sein. Außerdem ist ihr Glaube an die Bibel durch unwissenschaftliche Theorien und ungläubige Geistliche untergraben worden, die die Schöpfungslehre beiseite geschoben und die Evolutionsidee akzeptiert haben. Aufrichtige Menschen sollten jedoch zwei Dinge nicht aus den Augen verlieren: 1. Menschen können die Zukunft nicht vorhersagen, und 2. die Bibel ist dazu in der Lage und tut es auch. Die Tatsache, daß wir aus der Bibel die Zukunft erfahren können, beweist, daß dieses Buch von Gott stammt, denn in Jesaja 46:9, 10 heißt es: „Da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; der Eine, der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind.“

      Damit die Zeit der Gegenwart Christi und des Endes des gegenwärtigen Systems der Dinge zu erkennen wäre, erwähnte Jesus ein kombiniertes Zeichen: Weltkriege, Hungersnöte, Seuchen, Unruhen unter den Nationen, Zukunftsangst, weltweite Verfolgung seiner Zeugen, die ungeachtet dessen weltweit die gute Botschaft von

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